Phantom in Rot von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1973 unter dem Titel Some Lie And Some Die, deutsche Ausgabe erstmals 1977 bei Ullstein.

  • London: Hutchinson, 1973 unter dem Titel Some Lie And Some Die. 192 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1977. Übersetzt von Ursula Goldschmidt. ISBN: 3-548-01842-4. 124 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1989. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3-499-42875-X. 189 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3-442-43610-9. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3-442-05278-5. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3-442-44766-6. 223 Seiten.

'Phantom in Rot' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Von nah und fern pilgern die jungen Leute zum Popfestival, auf dem der große Star Zeno Vedast auftreten soll. Auch Inspector Wexford steht in der Menge und beobachtet das Spektakel. Doch dann setzt ein grausiger Fund dem Konzert ein abruptes Ende: Eine Leiche liegt im nahen gelegenen Steinbruch. Wexford findet schnell heraus, dass die Tote bereits einige tage vor dem Konzert ermordet wurde. Anscheinend hatte sie kurz vor ihrem Tod eine Verabredung – mit ihrem alten Schulfreund Zeno Vedast. Doch Zeno hat ein hieb- und stichfestes Alibi …

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Phantom in Rot«

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Phantom in Rot« 06.09.2009
Auch mich nervt - wie Elmar - die abwertende Beschreibung der Hippies (Ruth Rendell war 43, als sie das Buch schrieb!). Sehr gelungen ist aber die Beschreibung des gottähnlichen Größenwahns des aus kleinsten Verhältnissen aufgestiegenen Popstars und der hündischen Unterwürfigkeit seiner Entourage. Musikalisch wird das Profil von Zeno Vedast nicht recht klar; er soll wo so etwas ähnliches wie Donovan sein (?). Auch zur Auflösung stimme ich Elmar zu: die Story ist doch reichlich an den Haaren herbeigezogen (und völlig überraschend - mitraten kann hier nur der Setzer). Wegen vieler guter Szenen 72 Grad.
Elmar zu »Ruth Rendell: Phantom in Rot« 22.03.2005
Ich stimme Marion zu, das ist kein besonders gutes Buch. Die Beschreibung der jugendlichen Hippies ist richtig hämisch (Rendells moralisches Getue nervt sowieso in einigen Büchern), und das Ende ist erzwungen und unoriginell.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marion zu »Ruth Rendell: Phantom in Rot« 02.09.2004
am ende eines musikfestivals, dass für einige unruhe sorgt, aber eigentlich friedlich abläuft, wird die leiche einer jungen frau gefunden. die ermittler wexford und burden stellen fest, dass dawn (die ermordete) bereits einige tage vor dem festival ermordet wurde, sodass ihre untersuchungen - zum glück - nicht auch auf die besucher des festivals ausgedehnt werden müssen. einziger hinweis in dem fall ist eigentlich das rote kleid, das dawn trägt. es passt nicht zu ihrerm sonstigen stil, ist etwas aus der mode und ihr zudem noch zu klein. wexford und burden stellen fest, dass sich dawn und der star des festivals zeno seit jugendtagen gekannt haben. durch diese verbindung kommt es zu weiteren verwicklungen....
wexford&burden sind ein tolles gespann und machen meiner meinung nach, dieses und viele andere bücher von ruth rendell aus. meistens passt auch der plot. in diesem fall liest sich alles sehr flüssig und schlüssig, aber das ende (die auflösung) fand ich persönlich ein wenig haarsträubend.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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