Ein Ende mit Tränen von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel End in Tears, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinson, 2005 unter dem Titel End in Tears. 328 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2008. Übersetzt von Eva L. Wahser. ISBN: 978-3-7645-0267-6. 420 Seiten.
  • München: Goldmann, 2010. Übersetzt von Eva L. Wahser. ISBN: 978-3-442-47294-9. 381 Seiten.

'Ein Ende mit Tränen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Es ist der schlimmste Albtraum eines jeden Vaters: Der Tag bricht an, und George Marshalsons Tochter Amber ist noch immer nicht nach Hause gekommen. Noch ahnt George nicht, dass Amber nie mehr heimkehrt – und er weiß auch nicht, dass er selbst schon bald ihre Leiche entdecken wird. Chief Inspector Wexford war in seiner langen Karriere noch nie mit einem so schrecklichen Fall konfrontiert, und als Vater zweier Töchter empfindet er grenzenloses Mitgefühl für die Familie Marshalson. Doch dann muss der erfahrene Ermittler erkennen, dass Böses allzu oft im Namen der Liebe geschieht. Und je länger Wexford ermittelt, desto verlorener fühlt er sich in einer Welt, deren Vorstellung von Moral ihm völlig fremd ist …

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Ein Ende mit Tränen«

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Ein Ende mit Tränen« 07.09.2009
Es geht um aktuelle Themen: Ein Steinwurf von einer Brücke auf ein Auto, vor allem aber Leihmutterschaft (auch Wexfords Tochter Sylvia will sich - was ihn erbittert - darauf einlassen). Dazu eine Liebesgeschichte in Wexfords Team zwischen der toughen Hannah und dem indischstämmigen Bal, die ihren ersten Sex so lange aufschieben und planen, bis ihnen fast die Lust vergeht; für die beiden gibt es ein happy end, die titelgebenden Tränen müssen andere vergießen. Wieder sehr lang (420 Seiten)und für manche sicher langatmig (ich kann rike verstehen), aber mir gefällt´s hier wegen der Geschichte(n). Aber auch ich würde mir wünschen, dass R.R. die längeren Romane nur als Barbara Vine schreiben und als Ruth Rendell unter 300 Seiten bleiben würde. 82 Grad.
BeGo zu »Ruth Rendell: Ein Ende mit Tränen« 27.12.2008
Rendell ist absolut etwas für Genießer. Eben DIE Meisterin schlechthin. Ich habe alle Bücher von ihr, einige sind meine Favoriten, dieses wird wohl dazu gehören. (Ein bisschen muss ich allerdings den Gedanken daran, dass Wexford jetzt 103 Jahre alt geworden ist, beiseite schieben. Im Erstling 1964 war er 59.)
rike zu »Ruth Rendell: Ein Ende mit Tränen« 08.12.2008
Es zieht sich unendlich in die Länge, sehr umständlich, langweilig, da hilft selbst Diagonallesen nichts mehr!
Habe seitenweise überschlagen. Nervend: Hannas ständig erwähnter Frauenkomplex und ihre Gedanken dazu. Einmal wäre genug gewesen.Habe dann nur noch die Auflösung gelesen, da es zu viele Seiten warenn
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Silke Schröder, hallo-buch.de zu »Ruth Rendell: Ein Ende mit Tränen« 14.11.2008
Wie viele Krimigeschichten Ruth Rendell inzwischen geschrieben hat, weiß sie wahrscheinlich selbst nicht mehr. Allein 19 Stories mit ihrem beliebten Inspektor Wexford sind mittlerweile erschienen. In ihrem neuen, dem 20. Wexford-Krimi steht nicht die Brutalität eines Mordes im Vordergrund, sondern die Ermittlungsarbeit der Polizei. Und wie man trotz fehlender Anhaltspunkte und Motive mit viel Kombinationsgabe einen Fall löst, dies aufzuzeigen, darin ist die Autorin eine wahre Meisterin.

So wird auch in diesem klassischen „Who-done-it“-Krimi viel kombiniert und untersucht, auch wenn sich der mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Inspektor noch immer schwer mit seinen Internet-Recherchen tut. „Ein Ende mit Tränen“ - ein weiterer spannender Wexford-Krimi.
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