Die Wege des Bösen von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1979 unter dem Titel The Means Of Evil, deutsche Ausgabe erstmals 1980 bei Ullstein.

  • London: Hutchinson, 1979 unter dem Titel The Means Of Evil. 154 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1980. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-548-10071-6. 143 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1991. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-499-42984-5. 191 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-442-44980-4. 205 Seiten.

'Die Wege des Bösen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In der Kurzgeschichte »Die Wege des Bösen« erhalten Chief Inspector Wexford und sein Kollege Mike Burden die Nachricht, dass sich die manisch-depressive Hannah Kingham vom Balkon ihrer Wohnung gestürzt hat, zunächst sieht alles nach einem Selbstmord aus. Doch kurze Zeit nach ihrem Tod taucht der Bruder der Verstorbenen in der Polizeistation auf und beschuldigt Hannahs Ehemann des Mordes. Ihr Ehemann soll sie hinuntergestürzt haben, und auch schon vor dem unfreiwilligen Sturz soll er versucht haben, seine Frau zu vergiften. Axel Kingham, Ernährungsfanatiker und Reformhausbesitzer, soll bei einem gemeinsamen Pilzessen, an dem auch Kinghams geschiedene Frau und der Bruder der Verstorbenen teilnahmen, Hannah giftige Pilze ins Essen gemischt haben. Doch sie hatte nur mit einer schlimmen Magenverstimmung auf den angeblichen Anschlag reagiert. Chief Inspector Wexford nimmt den Fall wieder auf. Ist der Ehemann wirklich der Täter oder handelt es sich hier um eine Finte, um von dem wahren Mörder abzulenken?

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Rüdiger zu »Ruth Rendell: Die Wege des Bösen« 14.05.2011
Dieser Roman ob Kurzgeschichte oder nicht, gehört doch eigentlich inhaltlich zur "Inspector Wexford-Reihe". Wie ich in den Meinungen gelesen habe, geht es um Wexford und Burden und deshalb müsste es eigentlich weiter oben angesiedelt sein und nicht in Ruth Rendell´s sonstigen Büchern.
Bei "BuecherTreff.de" wird dieser Titel sogar als Wexford´s 23. Fall geführt.
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Die Wege des Bösen« 10.09.2009
Der erste Band mit Kurzgeschichten mit Wexford und Burden. Gefällt mir nicht so gut wie "Der gefallene Vorhang" - die Wexford-Krimis brauchen einfach Zeit, um sich zu entwickeln, bis Wexford seine entscheidende intuitive Schlussfolgerung zieht (es müssen nicht - wie neuerdings - 400 Seiten sein, aber doch 150). Am Besten gefällt mir nicht die Titelgeschichte, sondern "Ginger und der Kreidekreis von Kingsmarkham" über einen heimlichen Babytausch im Kinderwagen aus einem Motiv, das Agatha Christie niemals eingefallen wäre. Insgesamt aber nicht mehr als 70 Grad.
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