Die Besucherin von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 unter dem Titel Simisola, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinson, 1994 unter dem Titel Simisola. 323 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1996. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-7645-0648-2. 436 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-43962-0. 436 Seiten.
  • München: Orbis, 1998. Übersetzt von Cornelia C. Walter. 436 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-45350-X. 436 Seiten.
  • München: Saur, 2002. Übersetzt von Cornelia C. Walter. Großdruck. ISBN: 3598800207. 513 Seiten.

'Die Besucherin' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Nur achtzehn Mitbürger schwarzer Hautfarbe gibt es in Kingsmarkham, und einer von ihnen ist Inspector Wexfords neuer Hausarzt: Dr. Raymond Akande. Als Melanie, die Tochter des Arztes spurlos verschwindet, bewegt den Inspector mehr als nur berufliches Interesse an dem Fall. Melanie hatte erst vor kurzem die Universität verlassen, und da sie arbeitslos war, hatte sie mehrmals beim Arbeitsamt vorgesprochen. Seit ihrem letzten Termin dort ist sie wie vom Erdboden verschluckt...Als kurz darauf eine junge schwarze Frau tot aufgefunden wird, geht Wexford wie selbstverständlich davon aus, dass es sich um die Tochter der Akandes handeln muß. Doch bei der Leiche handelt es sich gar nicht um die der vermißten Melanie …

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Die Besucherin« 06.09.2009
Gefällt mir hervorragend, bis auf den blöden deutschen Titel (im Original heißt es "Simisola" - warum, erfährt man erst im letzten Wort!). Es geht um schwarze Mittelschicht und schwarzes Lumpenproletariat im England der 90er Jahre, und natürlich um weiße Ausbeuter.
Spannend und wie immer glänzend geschrieben. Sehr empfehlenswert, 92 Grad.
bernd zu »Ruth Rendell: Die Besucherin« 17.11.2004
Wie immer bei Ruth Rendell ist der Roman auch deshalb so gut, weil man so leicht über seine eigenen Vorurteile stolpern kann. Sie schreibt eben nicht nur Krimis sondern Romane - wie kaum eine andere.
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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