Der Pakt von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1984 unter dem Titel The Killing Doll, deutsche Ausgabe erstmals 1984 bei Rowohlt.

  • London: Hutchinson, 1984 unter dem Titel The Killing Doll. 236 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1984. Übersetzt von Edith Walter. ISBN: 3-499-42709-5. 221 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1997. Übersetzt von Edith Walter. ISBN: 3-499-43293-5. 221 Seiten.

'Der Pakt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Peter ist fast sechzehn und hat nur einen Kummer: Er ist der Kleinste in seiner Klasse. Nach der Lektüre von 'Doktor Faustus’ kommt ihm eine glänzende Idee: Er wird dem Teufel seine Seele verkaufen, wenn der ihn dafür wachsen läßt. Also macht er die entsprechende Zeremonie. Und es funktioniert: Er wächst. Von da an praktiziert er fleißig okkulte Rituale. Und als dann die Stiefmutter lästig wird, will Peter sie aus dem Weg räumen. Da wird aus dem Spiel mit schwarzer Magie blutiger Ernst.

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Madita zu »Ruth Rendell: Der Pakt« 01.07.2011
Dieses Buch löst jetzt keine Begeisterung aus, aber ich fand es auch nicht schlecht. Aufgrund des Klappentextes hätte ich mir halt von der Geschichte mehr erwartet. Die Autorin versteht es aber, ihre Protagonisten so detailiert zu beschreiben, dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Obwohl Ruth Rendell in ihren Büchern alles haarklein umschreibt, kommt nie Langeweile auf. Der Leser befindet sich mitten im Ort des Geschehens. Al nächstes werde ich mir "Der Herr des Moors vornehmen".
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Der Pakt« 13.09.2009
Die Kurzvorstellung ist (wie so oft) viel zu kurz, um das Buch wirklich "vorzustellen": Der "Teufelspakt" und Peters vermeintliche Zauberei sind nur der Anfang. Peter wächst bald heraus und verliebt sich, aber seine Schwester Dolly (die durch ein Feuermal im Gesicht entstellt ist und weder Freundinnen noch Freunde hat) hält daran fest und steigert sich immer mehr hinein: sie hofft, dass Peter ihr Feuermal wegzaubern kann. Der von maya erwähnte "zweite Strang" ist die Geschichte von Diarmit Bawne, der aus dem nordirischen Bürgerkrieg alleine nach London kommt, keine Arbeit findet und immer mehr in den Wahnsinn abgleitet. Geschichten mit 2 (oder sogar 3) Strängen kennen wir seit dem "Dämon hinter Spitzenstores", und sie werden zunehmend R.R.´s "Markenzeichen" werden.
Für mch eines der besten Bücher von R.R., glänzend geschrieben, 92 Grad.
maya zu »Ruth Rendell: Der Pakt« 30.01.2004
wiedermal sehr gute charakterdarstellungen. Die zwei Stränge des Buches verbinden sich erst ganz zum Ende, was zwar voraussehbar ist, doch die Sache trotzdem nicht unspannend macht!
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