Das Aphrodite-Experiment von Russell Andrews

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Aphrodite, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Rütten & Loening.

  • New York: Mysterious Press, 2004 unter dem Titel Aphrodite. 339 Seiten.
  • Berlin; Hamburg; Göttingen: Rütten & Loening, 2005. Übersetzt von Wolfgang Thon. ISBN: 3352007195. 395 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2006. Übersetzt von Wolfgang Thon. ISBN: 978-3-7466-2273-6. 395 Seiten.

'Das Aphrodite-Experiment' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Justin Westwood hat schon bessere Tage gesehen. Nach dem Tod seiner Frau trinkt der Polizist zu viel und kümmert sich nicht einmal mehr um die Falschparker in seiner Kleinstadt. Als die Journalistin Susan Morgan aus dem Fenster ihres Apartments stürzt, nimmt er höchst widerwillig die Ermittlungen auf. Alles sieht nach Selbstmord aus. Eine Nachbarin allerdings behauptet hartnäckig, es sei Mord gewesen. Doch wer hätte Grund, eine harmlose Journalistin zu töten? Zuletzt schrieb Susan Morgan einen Nachruf über einen greisen Schauspieler. Anscheinend hat sie dabei einiges durcheinandergebracht: Ein Leser beschwert sich, dass alle Lebensdaten des verstorbenen Stars falsch seien. Wenig später wird dieser Mann ermordet aufgefunden, und Westwood stößt auf immer größere Ungereimtheiten. Entweder versteht es jemand perfekt, Biographien zu fälschen – oder der tote Schauspieler war über hundert Jahre alt! Ein Kleinstadtpolizist und eine gigantische Verschwörung: Was muß man tun, damit der Mensch unsterblich wird?

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Nico93 zu »Russell Andrews: Das Aphrodite-Experiment« 01.05.2011
Was ich gut fand war wie Detailiert er wirklich jede einzelne Kleinigkeit beschreibt. Sei es eine Person, sei es ein Raum den er betritt, sei es was auch immer... ,was ich nicht sehr oft sehe (Vielleicht lese ich sonst nur die Falschen Bücher).
Jedoch von der Handlung her ist es nicht... ich sag mal nichts Besonderes.
Es sind einige spannende Stellen dabei, jedoch finde ich persönlich, dass die langweiligen Stellen eindeutig überwiegen.
Also wer Verschwörungen, Mord und Totschlag mag sollte mal in das Buch hineinschauen aber an Leute die sonst keine Thriller lesen (also Leute die mal in das Genre 'reinschnuppern' wollen) ist das Buch nicht zu empfehlen.
Bio-Fan zu »Russell Andrews: Das Aphrodite-Experiment« 18.11.2008
Manchmal ist es ja von Vorteil, wenn man die Bücher einer Reihe nicht chronologisch liest. Nach der Lektüre von "Aphrodite" hätte ich nicht unbedingt mit "Midas" weiter gemacht und hätte was verpasst.
"Aphrodite" ist als Einstieg in eine Reihe in vieler Hinsicht noch unausgegoren. Das zeigt sich besonders an der Zeichnung des Protagonisten, dem (hier noch)Officer Justin Westwood. Den Verlust von Frau und Tochter (na, wie oft haben wir das schon gehabt?) kann er jahrelang nicht verarbeiten, apathisch und depressiv flüchtet er in Alkoholräusche, um sich vor den immer wiederkehrenden Albträumen zu schützen, bis er seine "Second Chance" (na, wie oft haben wir das schon gehabt?) bekommt.
Deena, die Zeugin eines Auftragsmordes geworden ist, und ihre Tochter Kendall müssen vor den Nachstellungen eines komplexen Verschwörersyndikats beschützt werden. Nach und nach gelingt es Westwood die Zusammenhänge aufzudröseln und startet einen NICHT nachvollziehbaren Rachefeldzug. Diese Rambo-Attitude ist dann doch als Ausrutscher zu bewerten, da wir in "Midas" einen ruhigeren und subtileren Justin Westwood kennenlernen werden.
Seltsam und unpassend war auch die Darstelllung des psychopathischen Auftragskiller - Zwillingspärchens, das für die Geschichte eine untergeordnete Rolle spielte, deren Kindheit und Jugend viel zu breiten Raum einnahm.
Schlußendlich eine flott zu lesende Geschichte mit einigen Klischees, ohne wirkliche Höhepunkte bei mäßiger Spannung. Vielleicht sollte man doch nur "Midas" lesen? Oder den dritten Teil "Hades"? Ich werde berichten:-D
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Wolf im Schafspelz zu »Russell Andrews: Das Aphrodite-Experiment« 29.11.2007
Ein gut erzähltes und, spannendes Buch für Menschen, die an Mord und Verschwörungs-Theorien Spaß haben, unterlegt mit der unsterblichen Mick Jagger Stimme:
You can´ t always get, what you want!

Die ersten Kapitel triefen vor Blut und eine Leiche stapelt sich mit lockerer Mordlust auf der nächsten ehrbaren amerikanischen Mitbürgerin. Ein Sinn, außer dem Spaß an Mord, ist hier nicht zu finden und ab und zu war ich als Leserin etwas verzweifelt.

Nun gut, sie hatten es verdient, zu sterben, also: Ab dafür. Doch je mehr ich in die gut beschriebenen Charaktere eingetaucht bin, umso mitreißender las sich dieses recht intelligente Verfolgungs-Drama. Okay, die Medizin/FBI/Weißes Haus/Wissenschafts-
Verschwörungs-Theorie ist ´n alter Hut, wird aber spannend und mit Hintergrundwissen und aktuellen Überwachungs-Techniken gut rübergebracht.

Die eiskalte Hauptfigur im Zwiespalt mit ihrer Gutbürgerlichkeit und einem latenten Hang zum ungenierten Abdrücken der Pistolen und Gewehre, ist sehr spannend erzählt und lässt einen mitfiebern.
Und an die ledige Leichen-Stapelei, daran gewöhnt man sich bald und nimmt es als ultimativ wirksame amerikanische Problemlösungs-Strategie hin.

What shall we do with all this useless beauty? Intoniert Elvis Costello dazu.
Cherry-Pie zu »Russell Andrews: Das Aphrodite-Experiment« 13.02.2007
Ich habe das Buch vor Kurzem gelesen und fand es eigentlich ganz ok, mehr aber auch nicht. Ich habe schon wesentlich bessere Bücher gelesen. Äußerst barbarisch, geradezu schon pervers fand ich die detaillierte Schilderung dessen, wie Wendell und Gordon zum Töten gekommen sind und die Art wann, wie und wo sie töteten...
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