Loreley von Rüdiger Schneider

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Militzke.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Ruhrgebiet, 1990 - 2009.

  • Leipzig: Militzke, 2003. ISBN: 3861895080. 200 Seiten.

'Loreley' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

An einem Freitagmorgen im Mai springt ein Schüler eines Bochumer Gymnasiums von einem stillgelegten Förderturm in den Tod. Die seltsame Aussage eines frühpensionierten Studienrates, die »Loreley« habe auf dem Förderturm gestanden, veranlassen Kriminalhauptkommissar Berninger, sich des Falles anzunehmen. Bei den Befragungen an der Schule lernt Berninger die achtzehnjährige Sonja kennen. Er verdächtigt sie, in den Selbstmord verwickelt zu sein, gleichzeitig ist er fasziniert von dem Mädchen. Berninger stürzt sich trotz aller Warnungen in eine obsessive Affäre. Dann kommt ein zweiter Schüler zu Tode. Wieder scheint es Selbstmord zu sein, und wieder wurde eine junge Frau am Tatort gesehen.

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regina konitzer zu »Rüdiger Schneider: Loreley« 14.01.2009
der autor war mein deutschleher in der oberstufe, aber nicht nur deswegen empfand ich das buch als außergewöhnlich. es ist ungewohnt, vertraute orte wie das bergbaumuseum oder den rhein-herne-kanal in einem roman wiederzufinden, aber zugleich steigert es auch die möglichkeit zur identifikation mit den figuren.
ich hatte das buch vor jahren geschenkt bekommen, es verliehen und nicht zurückgekriegt - auch ein indiz, dass es gut sein muss...
jetzt werde ich es mir selbst kaufen und auch weiterverschenken!
liebe grüße an meinen ehemaligen lehrer vom ohg!
frank the bank zwielich zu »Rüdiger Schneider: Loreley« 02.04.2004
gute besserung doc
und nicht zu weit raus schwimmen sonst kommen die haie und beißen ihnen die haare ab
mit freundlcihen grüßen



frank the bank zwielich
Geannie Krohm zu »Rüdiger Schneider: Loreley« 21.11.2003
Spannende, originelle Geschichte, auch sprachlich gut; ungewöhnliche Kommissarfigur (liebt Rotwein und Thomas von Aquin), verstrickt sich in eine fatal-romantische Liebe. Der Titel 'Loreley' paßt unbedingt zum Plot und das nicht nur wegen der Verweise auf Bacharach und Brentanos Ballade. Die Figur der Sonja hätte man sich vielleicht noch etwas plastischer gewünscht, aber das war vom Autor wegen der dominanten Kommissarperspektive wahrscheinlich so gewollt. Hervorzuheben auch der Prolog des Buches mit dem passenden Spruch der Marilyn Monroe (When love goes wrong, nothing goes right). Guter deutscher Krimi. In einer Nacht durchgelesen.
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