Romain Sardou

Romain Sardou (geb. 1974) trägt einen wahrlich großen Namen: Sein Vater ist der Chansonier Michel Sardou, was sicherlich recht praktisch war, als es darum ging, für das Manuskript von »Das dreizehnte Dorf« einen Verlag zu finden und das fertige Werk zu vermarkten.

Für seinen Erstling konnte Sardou jr. auf einschlägige Erfahrungen im modernen Unterhaltungsgewerbe zurückgreifen. Er arbeitete in der (Kinder-)Filmindustrie von Hollywood, wo er offenkundig lernte, ein öffentlichkeitswirksames Garn zu spinnen. Der »Traum vom großen historischen Roman« (so pompös der Klappentext) trieb ihn zurück nach Paris.

»Groß« ist »Das dreizehnte Dorf« tatsächlich geworden – zwar nicht ob seiner literarischen Qualitäten, aber als Produkt: Gleich in zwölf Ländern wurde es mit viel Mediendonner auf den Buchmarkt gebracht und entwickelte sich offenbar planmäßig zum Verkaufsschlager. Über weitere Sardou-Stücke (»Le roman du temps« ist Epos Nr. 2) werden wir sicherlich bereits im Vorfeld ausgiebig informiert …

Krimis von Romain Sardou:

Notre Père-Reihe:
Das dreizehnte Dorf Rezension
(2002)
Pardonnez nos offenses
Advocatus Diaboli
(2008)
Délivrez-nous du mal
Salomons Schrein
(2004)
L’Éclat de Dieu ou Le roman du temps
Une seconde avant Noël
(2005)
Kein Entrinnen
(2006)
Personne n’y echappera
Sauver Noël
(2006)
Quitte Rome ou meurs
(2009)
Mademoiselle France
(2015)
Un homme averti ne vaut rien
(2017)

Mehr über Romain Sardou:

Seiten-Funktionen: