Richter Di bei der Arbeit von Robert van Gulik

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1967 unter dem Titel Judge Dee at work, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: China, 700 - 1500 (Mittelalter).

  • London: Heinemann, 1967 unter dem Titel Judge Dee at work. 178 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1990. Übersetzt von Klaus Schomburg. 220 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Klaus Schomburg. 203 Seiten.

'Richter Di bei der Arbeit' ist erschienen als

In Kürze:

Acht Kriminalgeschichten, acht Fälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen. Mit Illustrationen des Autors im chinesischen Holzschnittstil. Eine nahezu mythische Figur des chinesischen Bewußtseins war Richter Di, ein ehemals berühmter Staatsmann der Tang-Dynastie, der als Schiedsmann und Rächer der Entrechteten auftrat. Noch lange nach seinem Tod wurden seine Heldentaten in der chinesischen Folklore gefeiert.

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lev25 zu »Robert van Gulik: Richter Di bei der Arbeit« 22.09.2007
Di ist anders als alle anderen uns bekannten Ermittler. Und dieses Buch könnte als ein erster Kontakt zu dem Richter dienen. Acht kompakte Fälle -kurz und bündig- beschreiben den Stil der Ermittlungen des Juristen und die Lebensweise der alten Chinesen. Wenig Action, aber dafür viel Geist und ein ganz eigener Witz zeichnen die Geschichten aus und erwecken (bei mir) Lust auf mehr. Obwohl inhaltlich nicht zu vergleichen, verbindet Hammett und van Gulik die scheinbare Dreidimensionalität ihres Schreibstils. Man fühlt sich in die Zeit und die Orte der Handlung versetzt. Sehr feinfühlig zeichnet van Gulik ein Bild des damaligen China. Nicht die volle Farbpalette, sondern dezent angestimmte Tönungen helfen dem Leser niemals den Fall aus den Augen zu lassn, aber trotzdem ein schönes Bild der Umgebung zu bekommen. Ich mag Richter Di. Er beschreibt eine wohltuende Alternative zu Marlowe (den ich auch toll finde) und co.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lev25 zu »Robert van Gulik: Richter Di bei der Arbeit« 17.08.2007
Di ist anders als alle anderen uns bekannten Ermittler. Und dieses Buch könnte als ein erster Kontakt zu dem Richter dienen. Acht kompakte Fälle -kurz und bündig- beschreiben den Stil der Ermittlungen des Juristen und die Lebensweise der alten Chinesen. Wenig Action, aber dafür viel Geist und ein ganz eigener Witz zeichnen die Geschichten aus und erwecken (bei mir) Lust auf mehr. Obwohl inhaltlich nicht zu vergleichen, verbindet Hammett und van Gulik die scheinbare Dreidimensionalität ihres Schreibstils. Man fühlt sich in die Zeit und die Orte der Handlung versetzt. Sehr feinfühlig zeichnet van Gulik ein Bild des damaligen China. Nicht die volle Farbpalette, sondern dezent angestimmte Tönungen helfen dem Leser niemals den Fall aus den Augen zu lassn, aber trotzdem ein schönes Bild der Umgebung zu bekommen. Ich mag Richter Di. Er beschreibt eine wohltuende Alternative zu Marlowe (den ich auch toll finde) und co.
detno zu »Robert van Gulik: Richter Di bei der Arbeit« 07.08.2007
Wer Action und Spannung sucht, der sollte dieses Buch nicht lesen!!
Wer aber Freunde an sauber formulierten Geschichten hat, wer etwas über den sehr hohen Entwicklungsstand in China im ersten Jahrtausend wissen möchte und wer Spaß an Mord und Totschlag und einer schnellen Aufklärung durch einen ranghohen Beamten hat, der liegt hier absolut richtig.
Eine Person (Polizist, Staatsanwalt und Richter in einer Person) löst hier mit seinen grauen Zellen die acht Fälle.
KLASSE!!
Ich will jetzt mehr von Richter Di lesen.
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S. Moser zu »Robert van Gulik: Richter Di bei der Arbeit« 10.07.2006
Bei den "Krimis" rund um Richter Di steht meiner Meinung nach nicht der "Fall" im Vordergrund sondern vielmehr das chinesische Drumrum. Richter Di ist keine ausgewiesen sympathische Identifikationsfigur, sondern ein Vermittler damaliger Wertvorstellungen, der auch mit Härte seine Urteile fällt. Die Themen sind damals so aktuell wie heute und ich war erstaunt darüber, wie weit entwickelt die chin. Gesellschaft der Tang-Dynastie wahr. Sehr lesenswert und angenehm altmodisch - irgendwie wie die Fabeln von Aesop.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Karl Rosemann zu »Robert van Gulik: Richter Di bei der Arbeit« 23.04.2004
Ich finde dieses Buch sehr intressant , da es hier um einen Menschen (des hohen Amtes)geht , der den Menschen moralisch (und persönlich )beisteht und trotzdem nicht seine Pflicht vergisst.
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