Mord im Labyrinth von Robert van Gulik

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1956 unter dem Titel The Chinese Maze Murders, deutsche Ausgabe erstmals 1963 bei Die Waage.
Ort & Zeit der Handlung: China, 700 - 1500 (Mittelalter).
Folge 2 der Richter-Di-Serie.

  • Den Haag: Van Hoeve, 1956 unter dem Titel The Chinese Maze Murders. With 19 plates drawn by the author in Chinese style. 322 Seiten.
  • Zürich: Die Waage, 1963. Übersetzt von Roland Schacht. Mit 20 Zeichn. des Autors in chinesischem Holzschnittstil. 312 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1976. Übersetzt von Roland Schacht. ISBN: 3-499-11998-6. 244 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1985. Übersetzt von Roland Schacht. ISBN: 3-257-21381-6. 311 Seiten.

'Mord im Labyrinth' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Richter Di, der geniale Untersuchungsrichter und Meisterdetektiv aus dem China des Mittelalters, muß auch in diesem Roman drei vertrackte Fälle gleichzeitig lösen. Dieses Mal wird Richter Di höchstpersönlich von zwei Räubern angegriffen und muß sich um ein versiegeltes Zimmer, ein verborgenes Testament und ein enthauptetes Mädchen kümmern.

Ihre Meinung zu »Robert van Gulik: Mord im Labyrinth«

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KrimiTimmi zu »Robert van Gulik: Mord im Labyrinth« 02.01.2010
Ich habe im Laufe der Zeit die meisten Richter-Di-Krimis mit Freude und Gewinn gelesen; ausgenommen dieses Buch. Es ist das bei weitem schwächste und nur bedingt zu empfehlen - Einsteiger sollten es außen vor lassen. Denn neben den üblichen drei Fällen, die Richter Di gleichzeitig zu lösen hat, gilt es zunächst mit einer List eine abseits gelegene Provinzstadt dem Unrechtsregime eines selbsternannten Tyrannen zu entreißen, deren Hintergründe zu entwirren, eine neue Ordnung in der Stadt zu schaffen und eine Bande von Verschwörern, die einen Angriff von Rebellen planen, dingfest zu machen sowie den Angriff zu vereiteln...! Folglich ist der Roman in beinahe jedem Kapitel derart überladen mit Aktionen, Themen, Motiven, Höhepunkten und Figuren, daß keiner echten Spannung mehr Raum zur Entfaltung gelassen ist. Der ruhige und klare Sprachduktus, der van Guliks Bücher sonst kennzeichnet, ist hier noch eher reizlos-nüchtern und bedingt durch die absurde Handlungsfülle manchmal monoton-abgehackt.Die hohe Wertung, die dieses zweite Buch von Robert van Gulik hier durch die Leser erhalten hat, halte ich darum kaum für gerechtfertigt, wohl aber für die darauf folgenden Richter-Di-Krimis!
lev25 zu »Robert van Gulik: Mord im Labyrinth« 28.11.2007
Das ist wieder mal ein gelungenes Buch mit Richter Di. Der Tradition alt-chinesischer Detektivromane folgend, verknüpft R.v. GuliK erneut drei Kriminalfälle in einem Buch. Nicht jeder Richter Di Roman ist sehr gut, dieser aber ist es! Der Richter zeigt Größe (im Vergeben) und scheinbar (für die heutige Zeit) barbarische Härte bei seinen Strafen. Schön schildert der Autor alte chinesische Bräuche, die sich zum Teil bis heute erhalten haben. Auch für nicht Krimifans die etwas über das vergangene Fern-Ost erfahren möchten, empfehle ich diese literarische Zeitreise. Und wenn einen das Richter Di - Fieber gepackt hat, dann verwandelt man sich ganz automatisch und recht unbewußt zum Grüner Tee Trinker (4,5 Liter/ Tag) und Reisfresser (ca 2,5 Kg/ Woche) :)). Ist nicht zwingend, kann aber durchaus passieren.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
annelein zu »Robert van Gulik: Mord im Labyrinth« 17.11.2007
Schon vor Jahren habe ich die Richter-Di-Krimis entdeckt und lieben gelernt. Ich habe alle gelesen und sehe immer mal wieder rein. Ich finde sie einfach toll.
schnelle-belle zu »Robert van Gulik: Mord im Labyrinth« 08.07.2004
Ein richtig gutes Buch.
Man erhält auf eine angenehme Art Einblicke in eine ganz andere Kultur.
Vielleicht etwas langatmig auf den letzten Seiten. Insgesamt aber wirklich zu empfehlen!
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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