Eisiges Blut von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Blood and Ice, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Fischer Taschenbuch Verlag.
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New York: Bantam Books, 2009 unter dem Titel Blood and Ice.
ISBN:
978-0553807288. 495 Seiten.
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Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag, 2009.
Übersetzt von Maria Poets.
ISBN:
978-3-596-18519-1. 639 Seiten.
'Eisiges Blut' ist erschienen als
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In Kürze:
»Er erkannte das Gesicht einer jungen Frau, die ihn anstarrte, wie Dornröschen, gefangen in einem eisigen Kerker.«
Nach einem schweren Schicksalsschlag übernimmt der Journalist Michael Wilde einen Auftrag, der ihn in die Antarktis führt. In der frostigen Einsamkeit hofft er Abstand zu finden, doch in die rationale Welt der Polarforscher bricht urplötzlich das Dunkle und Irrationale ein: Bei einem Tauchgang entdeckt Michael Wilde die beiden Körper eines Mannes und einer Frau aneinandergekettet und perfekt konserviert in hundertfünfzig Jahre altem Gletschereis. An ihrer Seite wird eine Truhe mit geheimnisvollem Inhalt gefunden. Der mysteriöse Fund bringt Wilde auf die Spur einer Geschichte, die Jahrhunderte und Kontinente überspannt. Und die sein Leben für immer verändern wird.
Das meint Krimi-Couch.de: »Kein Krimi aber beste Unterhaltung«
Krimi-Rezension von Mario Marpe überspringen
Der Thriller Eisiges Blut spielt in zwei Zeiten und Welten.
Der junge Soldat Sinclair Copley lebte im 19. Jahrhundert und ist 1854 für sein Vaterland Großbritannien in den Krieg gegen das osmanische Reich auf der Krim-Halbinsel gezogen – kurz nachdem er die aus einem niedrigeren Stand stammende Krankenschwester Eleanor kennen- und lieben gelernt hat. Ohne sein Wissen ist nicht nur er auf dem Weg in den Krieg, sondern auch seine Geliebte, die sich als freiwillige Helferin für die dortigen Lazarette gemeldet hat. Dort stecken sich sowohl Sinclair als auch Eleanor mit einer mysteriösen Krankheit an, die sie für immer verfolgen wird …
Durch widrige Umstände hat es das Liebespaar auf ein kleines Schiff verschlagen, welches sie von Lissabon nach Christchurch bringen soll. Doch das Schiff kommt weit vom Kurs ab, so dass es sogar in die Nähe des Südpols getrieben wird. Dort entledigt sich die abergläubische Besatzung ihrer beiden Passagiere …
Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart: Der Journalist und Fotograf Michael Wilde hat eine schwere Lebenskriese, nachdem seine Verlobte auf einer gemeinsamen Klettertour abgestürzt und sehr schwer verwundet wurde. Sie liegt seitdem im Koma und es ist absolut unklar, ob sie sich jemals wieder erholen wird. Ihre Eltern geben Michal die Schuld für den Unfall – und er selbst sich wider besseres Wissen ebenfalls. Als sein Chefreporter Joe Gillespie ihm eine Reportage am Ende der Welt – in der Forschungsstation Point Adélie am Südpol anbietet, greift er kurzerhand zu …
Beide Handlungsstränge verknüpfen sich plötzlich, als Michael auf seinem ersten Tauchgang im Polarmeer in einem Gletscher die Leiche einer Frau entdeckt …Mit großem Aufwand bergen die Taucher die Tote als Eisblock – in dem sich auch eine männliche Person befindet. Die Forscher tauen das Eis langsam auf, um die Leichen untersuchen zu können – doch so tot sind die gar nicht!
Ein spannender Thriller, der immer wieder zwischen den Zeiten springt. Nach und nach erfährt der Leser, wie und warum Sinclair und Eleanor aneinander gekettet ins ewige Eis geraten sind. Auch der Alltag einer Forschungsstation wird dem Leser auf spannende Weise vermittelt. Trotz aller Zeitsprünge entsteht eine flüssige Geschichte und man hat nicht das Gefühl, den Faden zu verlieren oder hingehalten zu werden. Es handelt sich um eine wirklich spannende Vampirgeschichte – gänzlich anders als klassische Vorlagen wie »Dracula« und auch als die aktuellen Versionen von Stephenie Meyer – welche auch super sind;-) Die Geschichte spielt in einem völlig realistischen Umfeld – zwar an einem außergewöhnlichen Ort, da sie am menschlich kaum besiedelbaren und besiedelten Südpol spielt, aber dennoch in einer dem Leser vertrauten Alltagswelt. Dies macht einen Großteil des Reizes solcher Geschichten aus, die insgesamt eher spannend als beängstigend ist. Da der Autor auch nicht dazu neigt, Kämpfe und spannende Szenen soweit auszuschmücken, dass sie platt wirken. So bleibt viel Raum für die Phantasie des Lesers …
Insgesamt eine tolle Version einer Vampirgeschichte. Anders – aber toll!
Mario Marpe, Dezember 2009
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| K.R.M. Weiland zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 10.01.2011 |
|---|---|
| SunshineRose zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 18.09.2010 |
| Krimi-Tina zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 23.03.2010 |
| anyways zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 19.02.2010 |
| kleinfriedelchen zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 20.01.2010 |
| Beckett11 zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 15.01.2010 |
| Bell zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 17.12.2009 |
| Antje zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 14.12.2009 |
| TB zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 12.12.2009 |
| JaneM. zu »Robert Masello: Eisiges Blut« | 07.12.2009 |

