Aurora von Robert Harris

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Archangel, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Heyne. 461 Seiten. ISBN-10: 3-453-16078-9, ISBN-13: 978-3-453-16078-1. Übersetzt von Christel Wiemken.

'Aurora' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Von einem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter erfährt der britische Historiker Fluke Kelso in Moskau Einzelheiten über ein bislang unbekanntes Notizbuch Stalins. Die Tatsache, dass Kelsos Informant kurze Zeit später bestialisch ermordet wird, macht die Sache hochbrisant..

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gowron zu »Robert Harris: Aurora« 23.10.2007
Hallo,

wenn man Spionageromane aus dem kalten Krieg liest, geht es meistens um westliche Geheimdienste. Was hinter den Kulissen in Russland abläuft, wird in fast keinem Roman wiedergegeben. Die Russen werden zumeist als erbitterte Gegner dargestellt.

"Aurora" bricht damit in vielerlei Hinsicht. Erzählt wird die Geschichte eines britischen Historikers, der an ein geheimnisvolles Notizbuch von Josef Stalin kommt, welches angeblich das Potenzial hat, die Weltgeschichte zu verändern. In Russland macht er sich auf die Suche nach Antworten auf seine Fragen und wird damit mächtigen Kräften schnell ein Dorn im Auge.

Auf diese Weise gibt Harris viele Fakten über die Geschichte Russlands im zweiten Weltkrieg, das Leben Josef Stalins und die Machtorgane im Land wieder. Nebenbei zeichnet er ein Bild des heutigen Russlands zwischen Macht und Verfall. Das alles verpackt er in eine unglaublich spannend gestrickte Geschichte mit interessanten Charakteren.

Durch dieses Buch habe ich mich in nur zwei Tagen gelesen - ich konnte nicht anders. Für alle Leser, die gut gelungene Kombinationen von Historie, Politik und Fiktion in einem Thriller mögen, ist dieses Buch genau das Richtige. Für mich eines der stärksten Werke dieses Autors.

Viele Grüße,

Gowron.
David zu »Robert Harris: Aurora« 17.04.2007
Sehr Nett und Überdacht von all den Leuten die das Geheimnis Stalins verraten haben. Jetzt macht es sicher noch sehr viel Spaß das Buch zu lesen.. Keep up the good work
Tobi zu »Robert Harris: Aurora« 25.10.2005
Kann nur bestätigen, ein wirklich geniales Buch. Sehr spannend geschrieben. Habs während einer Zugfahrt von Prag nach Hannover komplett durchgelesen. Ist schon gut möglich, das etwas dran ist, an einem unehelichem Sohn von Stalin.
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Hans Gußner zu »Robert Harris: Aurora« 24.08.2005
Was mich interessieren würde ist das, ob es der Wahrheit entspricht, daß Stalin wirklich einen unehelichen Sohn hatte. Das ist ja das Ge-
heinmis in dem Buch. Bei Harris' vorigen Romanen (Die Judenver-
nichtung in "Vaterland" und das Massaker in Katyn bei "Enigma")ist ja das, was das Geheimnis ist, historisch korrekt. Ansonsten ist der
Roman "Aurora" gruselig spannend und gut.
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Sven Gösele zu »Robert Harris: Aurora« 06.10.2004
sehr gutes Buch. Ich habs in drei Tagen gelesen, ist auch nicht zu lang 460 Seiten.
Anfangs doch recht kompliziert, da viele verschiedene russische Namen vorkommen.
Das Buch informiert auch nbebenbei über russische Geschichte!
Vaterland ist aber besser!
Fluke Kelso zu »Robert Harris: Aurora« 24.05.2004
Ein geniales Buch; habs seit drei Jahren jedes Jahr einmal geselsen; werds auch wieder tun. Aber zuerst kommt natürlich Pompeji dran (hatte einfach noch keine zeit). Enigma ist auch ein Super-Buch von Harris, Vaterland hat sich bei mir etwas gezogen, aber ebenfalls lesenswert.
Andreas zu »Robert Harris: Aurora« 21.04.2004
Stellenweise wirr und phantastisch, dennoch spannend & fesselnd ...
Schwächer als Vaterland & Enigma!
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