Dein Schatten, dem ich folgte von Robert Goddard

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel Past caring, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Schweizer Verlagshaus.

  • London: Hale, 1986 unter dem Titel Past caring. 501 Seiten.
  • Zürich: Schweizer Verlagshaus, 1990. Übersetzt von Rainer von Savigny. ISBN: 3726365974. 620 Seiten.
  • München: Goldmann, 1992. Übersetzt von Rainer von Savigny. ISBN: 3-442-09856-4. 620 Seiten.
  • München: Goldmann, 1993. Übersetzt von Rainer von Savigny. ISBN: 3-442-42512-3. 620 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Rainer von Savigny. ISBN: 3-442-05947-X. 620 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Rainer von Savigny. ISBN: 3-442-44183-8. 620 Seiten.

'Dein Schatten, dem ich folgte' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

London 1910. In der Regierungszeit König Edwards II jagt ein Skandal den anderen. Betrug, Intrigen, Korruption und Gerüchte prägen des Alltag – erst recht in der Politik. So gesehen also nichts Ungewöhnliches, wenn eine Suffragette im Eifer des Gefechts das Fenster des Innenministers mit einem Ziegelstein einwirft. Dieses Zusammentreffen der ebenso hitzigen wie attraktiven Elizabeth Latimer mit Edwin Strafford bleibt nicht folgenlos. Für Strafford wird Elizabeth die große Liebe, ihretwegen gibt er seine politische Karriere auf und verzichtet auf sein Amt. Vor dem Traualtar kommt es jedoch zum Eklat: Mit dem Satz, er wisse schon warum, lässt Elizabeth ihn stehen und verschwin-det. Für Strafford bricht eine Welt zusammen. Langsam wächst in ihm der Verdacht, dass irgendjemand seine Existenz vernichten will. Aber wer und warum, bleibt ein Rätsel. Erst Jahre später versucht der verhinderte Historiker Martin Radford, den Fall wieder aufzurollen. Gewissen Kreisen liegt offenbar immer noch daran, dass die wahren Hintergründe um Straffords Rücktritt nicht aufgedeckt werden. Und dabei schreckt man auch vor Mord nicht zurück ... 

Ihre Meinung zu »Robert Goddard: Dein Schatten, dem ich folgte«

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Nomas Literaturblog zu »Robert Goddard: Dein Schatten, dem ich folgte« 14.09.2015
Nicht so gut, wie *Die Krallen der Katze*, aber immer noch weit über dem, was in der Regel als Krimi angeboten wird.

Insgesamt ist das Buch ein sehr typischer Goddard: Die Verfehlungen der Vergangenheit, haben in der Gegenwart ernste Konsequenzen – wobei dazwischen über 50 Jahre liegen.

Leider nehmen die Erinnerungen von Strafford, dem Opfer der Verschwörung, in dem Buch zu viel Platz ein. Zwar sind sie unabdingbar, da sind die Grundlage der Handlung sind, aber ich wollte natürlich wissen, wie und warum ihm Unrecht getan wurde.

Die Figurenzeichnungen erschienen mir dieses Mal recht platt, vor allem die Hauptfigur agiert so naiv, dass man ihn am liebsten durchschütteln möchte. Wie jemand ganz richtig anmerkte: Ein Töppel. Die Lady dagegen ist edel, seine zeitweilige Forschungspartnerin eine Femme Fatal, der heruntergekommene Adel versoffen – es wurde sehr extrem in den Klischeebaukasten gegriffen.

Dennoch: Wer einen spannenden, unkonventionellen und unblutigen Krimi sucht, sollte dem Buch eine Chance geben.

Fazit

Nicht der beste Goddard, aber weit über dem normalen Krimidurchschnitt.
sherlyholmes zu »Robert Goddard: Dein Schatten, dem ich folgte« 07.07.2009
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Unprätentiös schildert der Autor die Suche eines Mannes, angetrieben durch die Verzweiflung einer unerwiderten Liebe. Dabei schafft er es daraus einen Spannungsroman mit hohem Anspruch zu machen.
Als Leserin konnte ich das Buch keine Sekunde zur Seite legen, bis ich alles wusste. Und die Aufklärung kommt erst zum Schluss - einfach perfekt!
moneybee zu »Robert Goddard: Dein Schatten, dem ich folgte« 30.06.2007
ich habe die 1990er gebundene Ausgabe und ich hatte zuvor keine historischen Krimis gelesen- aber ich war sofort fasziniert. Und jetzt habe ich alle Goddard-Bücher verfolgt und lese sie immer noch gern. Vielleicht begeistert mich das Schicksal des "ewigen" Losers, der am Ende doch mehr oder weniger als der Held dasteht.
milla zu »Robert Goddard: Dein Schatten, dem ich folgte« 02.01.2005
Toll! Geschickt verspinnt Goddard die Fäden der Vergangenheit zu einer spannenden Geschichte, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen. Egal in welcher Zeit die Episoden spielen, man muss einfach weiterlesen um endlich zu erfahren, was es mit dem mysteriösen Rücktritt des damaligen Innenministers auf sich hatte. Absolut empfehlenswert!
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