Bang Bang stirbt von Rob Alef

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Shyol.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1990 - 2009.

  • Berlin: Shyol, 2005. ISBN: 3926126442. 253 Seiten.

'Bang Bang stirbt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Berlin in der nahen Zukunft: Ein krimineller Panda durchkreuzt die politischen Winkelzüge des Regierenden Bürgermeisters …

Bang Bang, Pandabär und Publikumsliebling im Zoologischen Garten (West), wird entführt. Zu der Tat bekennt sich die veganische Guerillaorganisation »Rote Beete Fraktion«. Sie fordert die sofortige Freilassung aller Tiere im Tierpark (Ost), andernfalls will sie den Panda töten. Als einzige Spuren haben die Entführer eine Gabel und ein Bekennerschreiben im Panda-Käfig hinterlassen. Kommissar Pachulke und sein Team ermitteln in Wald, Wedding und Würstchenbude, Pelzgeschäften und Bio-Metzgereien. Der Regierende Bürgermeister sitzt ihnen im Nacken – er will schnellstmöglich Ergebnisse sehen. Unterdessen hat der Berliner Senat einen ausgesprochen einfallsreichen Weg beschritten, dem brach liegenden Baugewerbe wieder auf die Sprünge zu helfen …

Was dabei herauskommt, ist noch unglaublicher als die hoffnungslos überspannte Wirklichkeit Berlins und ihrer lebensechten Zeitgenossen. – Ein mitreißender, ungemein zynischer Politthriller mit einem geradezu bösartigen Humor, der an Originalität kaum zu überbieten ist.

 

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tom_ate zu »Rob Alef: Bang Bang stirbt« 14.05.2012
Das Erstlingswerk von Rob Alef mit dem Titel "BANG BANG STIRBT!" ist (auch) ein Krimi, der mich häufig zum Lachen gebracht hat. Da laufen auf den 254 Seiten Typen rum, wie sie zu Berlin passen.

Der Regierende Bürgermeister trägt die offizielle Amtsbezeichnung " Regierende Bürgermeister Und Geliebter Bausenator". Einen Senat gibt es nicht mehr, nur noch einen allmächtigen "Ausschuss für Alles".

Eine vegan-radikale Gruppierung namens "Rote-Bete-Fraktion" unterzeichnet ihre Bekennerschreiben mit dem Zusatz unter ihre Bekennerschreiben gern den Zusatz "Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist daher ohne Unterschrift gültig".

Vor der Tierpathologie liegt eine Fussmatte mit "Herzlich Willkommen" und der Arzt öffnet den Leichensack mit der Begrüßung: "Oh, ein neues Gesicht in unserem Haus. Stimmt's, Sie waren noch nie bei uns?"

Und das ist nur eine kleine Auswahl der durchgeknallten Typen. Ein herrliches Lesevergnügen, auch für Nicht-Berliner.

Vorausgesetzt, man mag skurillen, bösartigen Humor.

Für die Freunde der "Kleinen Biester" ein absolutes Muss.

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