Schweinskopf al dente von Rita Falk

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei dtv.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Bayern, 1990 - 2009.
Folge 3 der Franz-Eberhofer-Serie.

  • München: dtv, 2011. ISBN: 978-3423248921. 240 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Der Audio Verlag, 2011. Gesprochen von Christian Tramitz. ISBN: 386231104X. 4 CDs.

'Schweinskopf al dente' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein blutiger Schweinskopf im Bett von Richter Moratschek führt Franz Eberhofer auf die Spur eines gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lecter ein Dreck gegen Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen sein Unwesen treibt. »Ekelhafte Sache, das mit dem Schweinskopf im Bett vom Richter Moratschek. »Es ist der Pate«, sagt der Moratschek und erschreckt mich zu Tode. »Welcher Pate?«, frag ich den Moratschek. »Na, der vom Fernsehen halt. Der mit dem Corleone, dem Marlon Brando, wissen`S schon.« »Das war aber ein Pferdekopf.« »Pferdekopf … Schweinskopf … was spielt denn das für eine Rolle. Jedenfalls ist es grauenvoll.« »Besonders für die Sau.«

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trafik zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 31.07.2017
Bei einem solchen bayrischen Landkrimi gehen die Meinungen wieder einmal total auseinander.
Was stimmt!
Natürlich Krimi ist das keiner. Die Handlung ist wirklich total unwichtig und den ganzen Krimi im Hintergrund. Es geht die ganze Zeit nur ums essen und trinken.
Über Sex!
Es gibt nur ganz wenig Stellen im Krimi, wo es um dieses Thema geht. Da hat sich der Vorredner ein wenig verschätzt. Wenn dies Zuviel ist, darf er überhaupt keine amerikanischen Krimis lesen.
Zum positiven!
Genial ist Rita Falk, wenn es um denn Humor geht. Ich brauch das normalerweise überhaupt nicht bei einem Krimi. Bei Rita Falk muß man lächeln ob man will oder nicht. Da ist sie genial.
Für mich lesenswert!
Hans Jürgen Möller zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 07.06.2017
Der Mensch ist unterschiedlich. Aber gleich so? Von Mahlzeit zu Mahlzeit entstehen auch Inhalte. Wenn man einen ebenso spannenden wie witzigen "Alpen"-Krimi lesen möchte, greife mal zu Jörg Maurer. Föhnlage heißt der erste Band. Aber vielleicht zu intelligent. Andreas Föhr auch sehr gut.
Wer dann die Unterschiede nicht verstehen kann oder will mag mich mit Frau Falk "herrlich entspannen".
Gantolf Eiskirzn zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 28.10.2013
Was macht die sogenannten Provinzkrimis von Rita Falk zu Objekten allgemeinen Jubels?
Es sind die gleichen Gründe, welche BILD zu Europas erfolgreichster Zeitung gemacht haben. Frau Falk hat ein paar Erzählkniffe und eine halbwegs flotte Schreibe drauf. Ansonsten betont sie halt die gängigen Mainstream-Themen wie Essen, Saufen und Sex-Ferkeleien. Eine intellektuelle Überforderung ist nirgendwo zu befürchten. Vielmehr sind Wörter wie „Arsch“, Scheiß“ und „Sau“ zentrale Vokabeln. So lautet denn auch der bedeutungsvolle Schluss des Schweinskopf-„Krimis“:
„Wenn der Arsch aber tags darauf tot im Hof liegt, ist das halt Scheiße. Aber das ist saudummerweise wieder eine ganz andere Geschichte.“
Gänzlich ärgerlich sind Falks ethnische Primitivst-Klischees, z. B. in „Schweinskopf al dente“. Da wird in Niederbayern vor Ostern streng gefastet, weshalb abends die Männer beim Metzger Schlange stehen. Die Ratschweiber gehen u. a. wegen des feschen Pfarrers auf Altötting-Wallfahrt, und Momente des Erstaunens unterstreicht Kommissar Eberhofer wie in der amerikanischen Seifenoper (Jesus Christ!) mit „Jesus Christus“. Das ist Niederbayern, wie es leibt und lebt, und da haut sich natürlich der Bestseller-Leser in Wanne-Eickel vergnügt auf die Schenkel.
Ein absoluter Schenkelklopfer sind die Özdemirs (Welch origineller Name!). Vater Özdemir sitzt da orientalisch träge in seinem dick mit Perserteppichen ausgelegten Wohnzimmer, und zwar „im Kleid und raucht Wasserpfeife“. Er kommandiert seine (In der eigenen Wohnung!) kopftuchtragende unscheinbare Frau herum. Im „grindige(n) Bungalow“ „Plastikblumen, soweit das Auge reicht“! Der verhätschelte Pascha-Sohn sieht aus wie ein verjüngter Peter Altmaier, die Tochter aber soll selbstverständlich zwangsverheiratet werden. Besucher werden mit Pfefferminztee abgefüllt bis zur Übelkeit. Ja mei, so sind’s halt, die türkischen Migranten, jedenfalls für den deutschen Spießer, der sich unter Türkei nur ein Konsumprodukt namens Antalya-Urlaub vorstellen kann.
Italien vermittelt uns Frau Falke aufs Trefflichste aus der Perspektive des „Italiener“-Lokal-Besuchers und (natürlich!) des Gardasee-Urlaubers. Da gibt’s dann „italienische Gschaftelhuber“ und „italienische Hengste(.)“, „Schlawiner“ „mit freiem Oberkörper“, die mit ihrer Schürzenjägerei teutonischen Susis den Kopf verdrehen und sie zu Arbeits- und sonstigen Sklavinnen machen, um selber dem dolce far niente zu frönen. Da sind wir dann schon froh, dass die Susi wieder an ihren heimischen Schreibtisch darf und dass wir auch den „ganzen italienischen Fraß“ los sind.
Wie kommt so etwas auf die SPIEGEL-Bestseller-Liste? Eben darum halt!
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Beelzebub zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 19.06.2013
Absolut lesenswert. Ok, wer nun einen Krimi erwartet, der absolut sinnig ist, der. Sollte das Buch nicht lesen. Jedoch muss ich noch immer meine Lachtränen bändigen. Ich hoffe wir können noch viel von Franz und besonders der Oma lesen. Für meinen Geschmack genau das richtige um mal abzuschalten. Es muss nicht immer blutig sein.
Christoph Grünewald zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 11.05.2013
Ich liebe die Bücher über Kommisar Eberhofer! Sie enthalten einen ganz tollen sprachlichen Witz, die Personen sind liebenswert und es einfach nur wunderbar diese Bücher zu lesen. Leider verschlinge ich diese Bücher an einem Wochenende und es gibt erst Vier... Die Bücher sind alle empfelens- und lesenswert. Es ist keine tiefgreifende Literatur, das ist aber auch nicht der Anspruch. Wunderbar zum Seelebaumeln lassen und Abschalten.
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M-L zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 09.05.2013
Ich habe mir das Buch aus der Bücherei geholt. Das erste gefiel mir schon nicht, aber da Frau Falk die Reihe fortsetzt, dachte ich mir, probier es noch mal. Das Buch ist so blöd, die Handlung langweilig, die Personen einfach nur unsympathisch und die Sprache gräßlich. So etwas trägt den Aufkleber" Spiegelbestseller"??? Ich frage mich nach welchen Kriterien dieses Label verliehen wird. Ich verstehe auch die positiven Kritiken nicht. Oder ich habe ein ganz anderes Buch gelesen?
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rolandreis zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 16.01.2013
Man kann bei den Büchern von Rita Falk absolut nicht von Krimis sprechen, viel mehr geht es um die Leute aus Niederkaltenkirchen. Wer also ein spannendes Buch erwartet, sollte nicht zugreifen. Wer aber so richtig was zum Ablachen lesen will, dem sei das Buch an's Herz gelegt. Ich habe mich über die Geschichte aus Niederbayern köstlich amüsiert. Ich finde das hätte fast was für eine Verfilmung einer Komödie. Und als Idealbesetzung des Eberharter fällt mir sofort Christian Tramnitz ein. Auf dem Titelcover steht: Ein Provinzkrimi. Wie gesagt wenig Krimi, aber dafür viel Lustiges aus der Provinz. Von mir gibt es 90 von 100 Punkte, da ich beim Lesen einfach nur viel Lachen konnte.
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Schnagg zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 21.04.2012
Nungut, nach Band 1 (war super), nach Band 2 (war auch lustig aber der Fall an sich nicht mehr so prickelnd) nun Band 3. Erneut wieder amüsant geschrieben. Es gab genug Stellen zum Schmunzeln. Wenn man Band 1 u. 2 gelesen hat kennt man ja nun "seine Pappenheimer". Dennoch, mit Krimi hatte dies m.E. nicht mehr viel zu tun. Es ging eigentlich mehr um die einzelnen Personen u. das Leben an sich aber Krimi ? Gut, auf großartige Spannung stellt man sich sowieso nicht ein, wenn man bereits Kenner ist dennoch, ich war enttäuscht von Band 3. Wer aber einfach nur ein wenig über Eberhofer lachen will bzw. sich seine Schmunzeldorfgeschichten reinziehen möchte, ist hier gut bedient. Außerdem ... die Susi hat hier auch ein Wörtchen mitzureden :-)
Annette zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 27.03.2012
Die drei Bücher sind einfach nur geil. Hab schon lange keine so amüsanten Krimis mehr gelesen. Hoffe sehr, dass bald der 4. Teil erscheint. An den schlichten Schreibstil hab ich mich schnell und gerne gewöhnt. Endlich mal ein spannender Krimi, bei dem auch nachts noch schlafen kann. Die geniale Lektüre zum Abschalten und genießen. Bitte mehr.
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hans-jürgen breitenstein zu »Rita Falk: Schweinskopf al dente« 27.03.2012
siehe meine literarische elogie zu band 1,ich liege immer noch auf dem boden und kringle mich.habe jetzt die arbeitskolleginnenen alle angesteckt und die bücher gehen reihum.obwohl wir 6,5 nationalitäten sind, lachen wir über den selben schmarrn.wo gibt es den 4.band ich fahre auch 400km bis zur nächsten verkaufsstelle.heute:eins-dreißig,Mist,zu lange den breiten gürteln hinterhergeschaut

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