Richard Price

Richard Price, geb. am 12. Oktober 1949 in New York City, wuchs als Kind einer jüdisch-russischen Familie der Mittelklasse in einer Sozialsiedlung in der Bronx auf. Er studierte am Cornwell University College, an der Columbia University und in Stanford.
Mit gerade mal 24 Jahren veröffentlichte er seinen ersten – autobiographisch gefärbten – Roman »The Wanderers«, der 1979 erfolgreich verfilmt wurde und für den er selbst das Drehbuch geschrieben hatte.
Seit 1986 arbeitet Price als Drehbuchautor für so namhafte Filmemacher wie Martin Scorsese und Spike Lee. Gleich sein erstes Script für »Die Farbe des Geldes« brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein. Er lieferte auch die Drehbücher für die Verfilmungen seiner eigenen Bücher und tritt gelegentlich als Produzent in Erscheinung. In vielen seiner Filme ist er außerdem als Nebendarsteller zu sehen. Weniger bekannt ist dagegen, dass das Drehbuch für das Michael-Jackson-Video von »Bad« (1987) ebenfalls aus seiner Feder stammt.
2007 gewann er einen Edgar Award für seine Arbeit an der hochgelobten TV-Serie »The Wire«, für die er monatelang bei der Polizei recherchiert hatte.
Essays und Erzählungen von Price erscheinen regelmäßig in der New York Times, im Esquire Magazin, New Yorker, Rolling Stone u.a. Außerdem lehrt der Autor als Gastdozent, u.a. an der Columbia University, Kreatives Schreiben.
Price lebt mit seiner Ehefrau, der Malerin Judith Hudson, und zwei Töchtern im New Yorker Stadtteil Harlem.

Krimis von Richard Price:

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