Ricardo Piglia

Ricardo Emilio Renzi Piglia wurde am 24. November 1941 in Adrogué nahe Buenos Aires/Argentinien geboren und wuchs ebendort und in Mar del Plata auf.
Nach dem Studium in Geschichte an der Universität de la Plata arbeitete er viele Jahre als Herausgeber von Zeitschriften.
Seit seinem Debüt »La invasión« von 1967 machte er sich mit zahlreichen Romanen und Kurzgeschichten einen Namen und gilt in seiner Heimat längst als moderner Klassiker. 1998 gelang ihm der Vorstoß in die Kinowelt mit dem Drehbuch zu dem Film »La sonámbula« von Fernando Spiner, der mit dem Preis des argentinischen Nationalen Instituts für Filmkunst ausgezeichnet wurde. Auch seine Arbeiten als Literaturkritiker und Essayist machten ihn zu einem der berühmtesten Autoren Argentiniens, entgegen dem Willen des Militärregimes, das lange Zeit versuchte, ihn zum Schweigen zu bringen.
Zwischen 1977 und 1990 lehrte Ricardo Piglia an den amerikanischen Universitäten Princeton und Harvard Literatur und Film, von der Universidad de Buenos Aires wurde er zum Ehrenprofessor ernannt. Heute lebt und arbeitet er in Buenos Aires.

Krimis von Ricardo Piglia:

Der Goldschmied (Erzählungen)
(1967)
La invasión / Jaulario
Falscher Name. Hommage an Roberto Arlt
(1975)
Nombre falso
Künstliche Atmung
(1980)
Respiración artificial
Prisión perpetua
(1988)
Die abwesende Stadt
(1992)
La ciudad ausente
Cuentos morales (Erzählungen)
(1995)
Brennender Zaster
(1997)
Plata quemada
Ins Weiße zielen
(2010)
Blanco nocturno
Munk
(2013)
El camino de Ida

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