Die Akte Golgatha von Philipp Vandenberg

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Naher Osten, 1990 - 2009.

  • Bergisch Gladbach : Lübbe, 2003. ISBN: 3-7857-2128-5. 448 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2005. ISBN: 3-404-15381-2. 447 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2008. Gesprochen von Uli Krohm. ISBN: 3-7857-3570-7. 6 CDs.

'Die Akte Golgatha' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

1600 Gramm dunkelbraunes, waberndes Gewebe – eine menschliche Leber, heruntergekühlt auf acht Grad Celsius, zur Transplantation bestimmt. Empfänger: Arnold Schlesinger, 46, seit 18 Monaten auf der Warteliste von EUROTRANSPLANT. Universitätsklinikum München.
Für Professor Gregor Gropius ist die sechsstündige Operation Routine. Doch diese Operation wird sein ganzes Leben verändern. Der Patient stirbt unerklärlicherweise und Gropius veranlasst eine Obduktion, bei der sich herausstellt, dass das Spenderorgan vergiftet war.
Die Bestürzung am Klinikum ist groß. Wem galt dieser offensichtliche Anschlag: dem Arzt, oder dem Patienten?
Neider hat der erfolgreiche Arzt genug. Gropius wird mit sofortiger Wirkung freigestellt. Als die Polizei zu keinem Ergebnis kommt und sich die Ermittlungen derart in die Länge ziehen, dass Gropius’ Ehe darüber zerbricht, beschließt der Arzt in seiner Verzweiflung eigene Recherchen anzustellen.
Und je mehr er recherchiert, desto mehr wächst sein Verdacht, dass der Anschlag seinem Patienten Schlesinger gegolten haben könnte. Dieser war Bibelarchäologe, lebte aber für einen Forscher auf ungewöhnlich großem Fuß. Als Gropius Kontakt zu der attraktiven Witwe Felicia aufnimmt, fliegt sein Auto in die Luft und er kommt knapp mit dem Leben davon.
Auch Felicia wird allmählich klar, dass ihr Mann ein Doppelleben führte. Ein Schweizer Konto über zehn Millionen Euro gibt ebenso Rätsel auf wie die Tatsache, dass zwischen Gropius’ Oberarzt Dr. Fichte und der internationalen Organmafia eine Verbindung besteht.
Schon glaubt Gropius, dass es doch Dr. Fichte war, der ihn, Gropius, aus dem Job drängen wollte, um freie Bahn bei seinen dunklen Geschäften zu haben, da nimmt das Geschehen eine unerwartete Wendung, die Fichte als Täter völlig ausschließt und Gropius auf eine neue Spur führt – nach Jerusalem. Dort, vor den Stadtmauern hat Schlesinger gegraben und offenbar eine Entdeckung gemacht, die in Kombination mit den heutigen Möglichkeiten der DNA-Analyse die abendländische Welt aus den Angeln heben könnte. Doch wo sind die Unterlagen und Beweise, die der Archäologe zusammengetragen hat? Die Suche nach der Akte Golgatha wird für Gropius und seine Gefährtin zu einem mörderischen Unterfangen. Als sie die Akte endlich entdecken, fassen sie, getrieben von der Angst vor den Verfolgern und unter dem Eindruck kaum zu bewältigender Verantwortung einen furchtbaren Plan …

Ihre Meinung zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

jenvo82 zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 03.04.2014
Ein Thriller voller Abenteuer und Aktion. Der Leser taucht bald vollkommen in das Szenario ein und fiebert der Auflösung der einzelnen Handlungsstränge entgegen. Dennoch drängt sich bei allem Kalkül die Frage auf, wie realitätsnah ein derartiges Geschehen überhaupt ist und die psychologische Komponente, die eigentlichen Beweggründe der Mörder werden nur ansatzweise erörtert. Insgesamt ein kurzweiliges, gutes Buch mit kleinen Schönheitsfehlern.
Schotte zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 14.08.2010
ein tolles Buch
dies Story wo vorallem, der Organhandel eine Rolle spielt, und dann wird einer
ein Mord angehängt der es nicht wirklich war.
und eine Jagd um die ganze Welt beginnt
ein Prof der Berufsgenehmigung bangt
wenn er seine Unschuld nicht beweisen kann,
er schlöießt sich mit der Wiotwe zusammen und fahndet nach dem Mörder.

das Hörbuch kommt sehr autentisch rüber
das gleiche gilt für das Buch und es besteht berechtigte Hoffnung
das es auch ein guter Film werden wird.
Felicia zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 24.07.2009
Ein Buch, so spannend, wie ich es schon lange nicht mehr gelesen habe. Die "altertümliche" Sprache hat wohl weniger was mit der stehengebliebenen Zeit zu tun, als mit den Kreisen, in denen diese Story spielt. Auch sind junge Frauen nicht unbedingt Mädchen, wie in der vorherigen Kritik zu lesen. Und wer ein wenig Lebenserfahrung hat, wird zugeben müssen, dass alles, was in dem Buch beschrieben ist, auch möglich wäre - ja leider zum Teil schon wirklich geworden ist. Auf viel mehr als 4-5 Leseabende wird man kaum für die über 400 Seiten kommen, wenn man erst mit dem Lesen begonnen hat. Fesselnder kann ein Buch kaum sein.
Sardine zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 26.06.2009
Ich fand das Buch schlecht. Vor allem die grauenhaft altertümliche, so in der Realität nicht vorkommende, Sprache. Mir scheint, der Autor ist in den 50ern stehen geblieben. Junge Frauen sind Mädchen etc. pp. Auch der Plot ist an den Haaren herbeigezogen. Absolut unglaubwürdig. Mein Empfehlung: was anderes lesen.
Timo zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 18.03.2009
Ich fande das Buch einfach nur klasse. Jede Person wird detailliert und myteriös dargestellt. Vor allem die schnellen Orts- und Handlungswechsel machen das Buch nicht wirr, sondern einfach nur spannend. Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen der an einem Thriller und an Verschwörungstheorien interessiert ist.
Rolf.P zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 02.02.2009
Die Geschichte fängt relativ harmlos an und entwickelt sich im Laufe immer mehr zu einen handfesten Thriller mit überraschenden Wendungen und interessanten Figuren.
Das Thema "Organmafia" ist hochaktuell und hochbrisant. Die katholische Kirche hier als kriminelle Vereinigung darzustellen ist nun vielleicht etwas übers Ziel hinausgeschossen, aber nun gut Phillip Vandenberg hat schon in seinen Romanen Purpur Schatten und Das vergessene Pergament die Kirche nicht gerade als moralisches Vorbild gezeigt.
Selbstverständlich bedient er sich auch hier nicht einwandfreier Methoden um den operierenden Professor, der hier in seine Zwickmühlen gerät. Kann man allerdings zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden bekommt man hier einen guten Kriminalroman serviert, den man in einem Zuge zu Ende lesen möchte.
Scharf gezeichnete Charaktere, die schlüssig handeln, normale Ängste erleiden und wie wir alle dem mehr oder weniger dem Mysterium des Lebens auf der Spur sein wollen, plastisch wird dargestellt wie dieser Fragenstrudel den einzelnen wie auch ganze Organisationen (Vatikan) zu verschlingen droht und alle anderen Elemente des täglichen Lebens zu Nebensachen verkommen lässt.
Vandenberg schafft es die Spannung bis kurz vor dem Ende hoch und den Leser unwissend zu halten.

Wenn Sie also gerne einen Krimi über einen Professor lesen wollen, der durch die Weltgeschichte hinter einer unglaublich weitläufigen Verschwörung herreist, dabei nicht wenige bildhübsche Frauen trifft und sich ständig in Lebensgefahr befindet, dann greifen Sie ruhig zu diesem Buch.
queenodt zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 20.07.2008
Für mich war das Buch nur durchschnittlich. Gerade auf dem Sektor gibt es deutlich besser geschriebenes. Gestört hat mich vorallem der etwas altmodische Schreibstil (OK, der Autor ist auch schon etwas älter), aber dass er seinen Protagnisten für seine Recherchen kein Internet nutzen lässt, ist für einen Roman, der in der Gegenwart spielt doch reichlich unrealistisch.
Außerdem fand' ich diese Altmännerphantasien etwas abwegig, alle Frauen (egal, ob gerade verwitwet...) warum alle sexuell ausgehungert und natürlich wunderwunderschön... Naja, wems gefällt.

Glaube eher nicht das ich noch etwas von Philipp Vandenberg lesen werde.
zt428 zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 14.07.2007
Ich hab das Buch gerade zu Ende gelesen. Es war spannend bis zur letzten Seite.
Allerdings fällt es einem schwer, sich in die Personen zu versetzen. Man "verschmilzt" also nicht mit dem Buch. Daher gibt es auch von mir ein paar Punkte Abzug.
Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen.
Oolong zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 25.01.2007
"Die sixtinische Verschwörung" ist ein hervorragender Kirchen- Thriller, "Das fünfte Evangelium" liest sich ebenfalls sehr gut, aber seit "Purpurschatten" scheint Herrn Vandenberg das Gespür für eine gut ausgeführte Erzählung verlorengegangen zu sein. Die " Akte Golgatha" ist von der Logik der Erzählung her außerordentlich schwach. Ohne hier etwas zu verraten, sei gesagt, daß es ein paar zu viele mordlüsterne Dunkelmänner sind und die Rolle des Zufalls in der Aufklärung der Geschichte war mir dann doch zu groß!
Bei aller notwendigen kühnen Fabulierlust, die solche Bücher brauchen - dieser Plot hatte einfach zu viele Zutaten, die nur in haarsträubenden Konstruktionen zusammenzubringen waren. Schade!

Dennoch: Spannung erzeugen kann Vandenberg, das Lesen selbst macht Spaß - dies erhöht jedoch die Enttäuschung am Ende!
Alex. zu »Philipp Vandenberg: Die Akte Golgatha« 16.12.2006
Ein gutes Buch über die Organmafia und dem Vatikan. Hintergründe sauber dargestellt, aber den Spannungsfaden nie verloren. Jederzeit zu empfehlen, der auf Krimis mit kirchlichem Hintergrund steht.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 13.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Die Akte Golgatha

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: