Petros Markaris
Petros Markaris, 1937 in Istanbul geboren, vertritt wie kein anderer die neue griechische Literatur nach westeuropäischem Stil. Sein Vater ist Armenier, seine Mutter Griechin, sein Abitur machte er auf einem österreichischen Realgymnasium in Istanbul, um dann nach Wien und auch für ein Jahr nach Stuttgart zu gehen. Markaris sagt folgerichtig: »Ich habe eine deutsche und keine griechische Kultur – zu 90 Prozent.«
Markaris, studierter Volkswirtschaftler, hat Theaterstücke, eine Fernsehserie sowie zwei Kriminalromane geschrieben und deutsche Dramen ins Griechische übersetzt, etwa Goethes »Faust« und Brechts »Mutter Courage«. Zudem ist er Co-Autor des international vielfach ausgezeichneten Filmemachers Theo Angelopoulos.
Populär als Schriftsteller machten den Griechen seine Romane um den exzentrisch-verbrummelten Kommissar Kostas Charitos, wobei für Markaris Kriminalroman gleich Gesellschaftsroman ist. Ihn interessiert die »Globalisierung der kriminellen Tätigkeit, die parallel zur wirtschaftlichen Globalisierung läuft«.
Krimis von Petros Markaris:
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Kostas-Charitos-Reihe:
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(1995) Hellas Channel. Ein Fall für Kostas Charitos

Nυχτερινό δελτίο -
(1998) Nachtfalter

Άμυνα ζώνης -
(2003) Live!
(Volltreffer 05/2004)
Ο Τσε αυτοκτόνησε -
(2004) Balkan Blues
(Stories)
Η Αθήνα πρωτεύουσα των Βαλκανίων -
(2006) Der Großaktionär

Βασικός Μέτοχος -
(2008) Die Kinderfrau

Παλιά, πολύ παλιά -
(2010) Faule Kredite
Ληξιπρόθεσμα Δάνεια
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(1995) Hellas Channel. Ein Fall für Kostas Charitos

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