Abrechnung von Petros Markaris

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Ψωμί, Παιδεία, Ελευθερία, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Griechenland, 2010 - heute.
Folge 9 der Kostas-Charitos-Serie.

  • Athen: Gabrielides, 2012 unter dem Titel Ψωμί, Παιδεία, Ελευθερία. 336 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2013. Übersetzt von Michaela Prinzinger. 336 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2015. Übersetzt von Michaela Prinzinger. ISBN: 978-3-257-24303-1. 311 Seiten.

'Abrechnung' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Griechenland, 2014: Der Staat liegt am Boden, die Drachme wird wieder eingeführt. Sind die Helden von einst verantwortlich für die Misere von heute? Vierzig Jahre nach dem Aufstand gegen die Militärdiktatur will sich einer holen, was die klingenden Parolen der Studentenbewegung damals versprachen: »Brot, Bildung, Freiheit«. Und geht dabei über Leichen.

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Darix zu »Petros Markaris: Abrechnung« 19.01.2014
Kaum ein Autor beschreibt so direkt, unmittelbar und eindringlich die negativen Auswirkungen der europäisch-griechischen Wirtschaftspolitik auf die griechische Bevölkerung. Beginnend mit einer fiktiven Annahme das der Euro abgeschafft und der Drachme wieder eingeführt wird. Arbeitslosigkeit, Armut keine Perspektiven. Sogar die Privilegierten verlieren ihre Pfründe. Der Staat liegt am Boden, Rechtsradikale gewinnen an Einfluss.
Alte Rechnungen werden beglichen. Vierzig Jahre nach der Militärdiktatur legt einer die Rechnung für nicht eingelöste Parolen: “Brot, Bildung, Freiheit“, vor.
Ein Krimi als Spiegel der Gesellschaft, Kommissar Charitos ermittelt, trotz familiärer Schwierigkeiten, Wegfall und Kürzung seines Gehaltes. Sein geliebter Seat muss aus Geldmangel in die Garage, die politische und Polizeiführung ist teilweise orientierungslos, ein gelungener zeitgenössischer Roman, nicht ohne Humor. Herr Markaris, Bitte weiter so.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
MaMa zu »Petros Markaris: Abrechnung« 15.09.2013
Wie schon in den bisherigen Büchern um Kostas Charitos, Hauptkommissar bei der Athener Polizei, wird nicht nur ein spannender Krimi erzählt, sondern auch die jeweilige politische Situation und die griechische Mentalität anhand des Personals erzählt und beschrieben. Dies passiert niemals belehrend oder reißerisch, sondern eher mitfühlend und in vielen Zwischentönen. Auf beiden Ebenen, Krimi und Sozialstudie, gelingt Petros Markaris eine packende Unterhaltung ohne auch nur annähernd in die die Sachbuch- oder Reportageecke abzudriften. Hellas Channel und Balkan Blues fand ich insgesamt ein wenig besser, aber für mich (als Fan) bewegt er sich weiterhin auf hohem Niveau. Von mir bekommt er 85°.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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