Ein fast perfekter Plan von Petra Hammesfahr

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1990 - 2009.

  • Hamburg: Rowohlt, 2009. ISBN: 978-3-499-23339-5. 428 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2010. Gesprochen von Andrea Sawatzki. 5 CDs.

'Ein fast perfekter Plan' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Kerstin hat das Leben als Friseurin satt und schmiedet einen bösen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen »Unfall« sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt – die betrogene Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte. Ein Alptraum beginnt.

Das meint Krimi-Couch.de: »Anfang und Ende prickelnd – dazwischen viel Langeweile« 41°

Krimi-Rezension von Eva Bergschneider

In Petra Hammesfahrs Krimis spielen oft nicht die Ermittler die Hauptrolle, die einen Mordfall aufrollen und psychologische Täterprofile erstellen, um den oder die Täter zu schnappen. In diesen, manchmal mit Personenbezeichnungen wie Die Sünderin, Die Mutter, oder Die Freundin betitelten Krimis, sind es scheinbar normale Durchschnittsmenschen, die in unserer Nachbarschaft leben könnten, die perfide Verbrechen begehen. Aus Gründen, die jeder kennt, wie Neid und Eifersucht.

Traum vom Jetsetleben

 Gern hört die Friseurin Kerstin Riedke ihrer besten Kundin, Carla Sartorius zu, wenn sie von ihrem Jetsetleben an der Seite des reichen Anwalts Hartmut Sartorius erzählt, von exklusiven Reisen und der Luxusvilla in Köln Hahnwald. Dabei kommt Carla aus ganz einfachen Verhältnissen. Sie hatte sich auf eine Annonce als Kinderfrau beworben und wurde die zweite Ehefrau des alleinerziehenden Vaters einer Tochter. Eines Tages bricht Carla im Salon in Tränen aus und berichtet, Hartmut leide an einem Bronchialkarzinom.

 Der gelernt Schreiner Richard Maltei gab seinen sicheren Job in einem Bestattungsunternehmen seiner Freundin Kerstin zuliebe auf. Ein Reinigungsunternehmen setzt ihn nun dort ein, wo er gebraucht wird. Zufällig ist das gerade die Baustelle des Hauses, welches Hartmut Sartorius seiner Tochter Regine zur Vermählung mit dem Wunschschwiegersohn schenken will. Doch die sensible Regine löst die Verlobung und scheint sich ausgerechnet für den Mann zu interessieren, den ihr Vater später als »Handfeger« bezeichnen wird: Richard. Für Kerstin bietet sich damit die Gelegenheit, an Geldmengen zu gelangen, die ihr Salon niemals abwerfen wird. Richard soll Regine heiraten, den Krebstod des Schwiegervaters abwarten und nach einem Jahr seine Ehefrau um die Ecke bringen.

Zunächst scheint der Plan aufzugehen. Doch da sind noch Regines spiritistischer Kontakt zu ihrem bei der Geburt verstorbenen Zwillingsbruder und düstere Vorahnungen vom Tod. …

Charakterzeichnung top – Glaubwürdigkeit und Spannung flop

 Soviel vorab: Gut, das Frau Hammesfahr den Leichenfund in den Prolog gesetzt und drastisch geschildert hat, sonst wäre das Durchhalten des Krimis Ein fast perfekter Plan noch schwerer gefallen.

Der Anfang ist fies und furios. Von »Hackfleisch« ist die Rede, als die Autorin die Leiche einer Frau in einer ausgehobenen Grube beschreibt. Tatwerkzeuge sind Spitzhacke und Spaten, der Täter scheint klar, aber:

Um seine Unschuld zu beweisen, bot er eine unglaubliche Geschichte und sprach danach kein Wort mehr.

 Das macht natürlich neugierig auf die Geschichte, die hinter der Tat steckt.  Und die erfährt man auf knapp 400 langen Seiten. Man verfolgt die Liebes- oder vielmehr Abhängigkeitsgeschichte des rückgratlosen Richard Malteis zu seiner eiskalten Geliebten, der Friseurin Kerstin Riedke. Der teuflische, »fast perfekte« Plan wird ersonnen und angegangen.

Der Leser beobachtet das Geschehen aus der sehr eingeschränkten Perspektive Richards oder Kerstins, später auch aus der des vorgesehenen Opfers Regine. Man erfährt zunächst nichts über die Hintergründe und aus Sicht der Protagonisten betrachtet, scheint die Entwicklung vorprogrammiert. Kerstin, wohnhaft in Bergheim, einer Kleinstadt in der Nähe von Köln, Friseurin mit eigenem Salon, ist die, auf die der Klappentexttitel »abgrundtief böse« zutrifft. Zielstrebig, eiskalt präzise manipulierend agiert sie, scheint stets alles im Griff zu haben.

Richards Weg beschreibt Petra Hammesfahr so treffend als »vorgezeichnet auf dem kleinkarierten Papier der Möglichkeiten«. Er ist ein Looser, sein größtes Erfolgserlebnis: Die 10 Jahre ältere, erfahrene Kerstin abbekommen zu haben. Auch für Regine, die reiche Sartorius-Tochter, die umgebracht und beerbt werden soll, hat die Autorin ein vortreffliches Bild parat. Diese sieht sich in einer Vision selbst als Hundewelpe, der Richards Hände leckt, während er eine tödliche Spritze bekommt. Und schließlich Carla, die an der Seite von »Väterchen Frost« die gut situierte Illusion eines Familienlebens lebt.

Die Autorin bestückt ihre Handlungsbühne mit exzellent charakterisierten, aber durchweg stereotypen Figuren, von denen nicht eine nachvollziehbar handelt. Der »fast perfekte Plan« bröckelt, was die Autorin geschickt immer wieder mit Anmerkungen und Nebensätzen andeutet, noch bevor die entsprechenden Ereignisse passieren. Unterschwellig wird dadurch Spannung aufgebaut, allerdings zu zäh und langatmig, fast an der Wahrnehmungsgrenze. Für das Scheitern des »perfekten Plans« hätte es die »Vorsehung« des vermeintlichen Opfers nicht gebraucht, aber auch da muss der Leser durch. Gefakte und scheinbar reale Visionen, immer wieder wird diskutiert, missverstanden und experimentiert. Die Spannung wird dadurch höchstens um einen Schwellenbruchteil angehoben.

Das Ende naht, da muss ja noch etwas kommen

Die letzten 50 Seiten entschädigen tatsächlich für ein weit ausgedehntes Beziehungsgeplänkel, zahlreiche Irrtümer, aus denen niemand lernt und nebulöse Todesvisionen. Endlich Action und Entwicklungen, auf die man, obwohl man viel Zeit zum Nachdenken hatte, tatsächlich nicht gefasst war. Ein wenig kryptisch kommt die Auflösung daher, ein passender Abschluss der Story.

Unterm Strich reicht es dennoch nicht für mehr als 41 Bewertungspunkte. Auf die Hälfte der Seiten gekürzt und mit wenigstens einem Charakter, der normal intelligent wirkt, hätte aus dem Stoff ein psychologisch dichter und spannender Krimi werden können.

Eva Bergschneider, Januar 2010

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Tanja1987 zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 20.04.2012
Gerade habe ich dieses Buch von Petra Hammesfahr beendet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr, weshalb ich gewisse Erwartungen hatte.

Ein Pärchen schmiedet Mordpläne um das ganz große Geld zu machen. Dafür muss er die reiche Erbin zunächst heiraten, um sie dann in einem "Unfall" sterben zu lassen. Es kommt alles anders als erwartet.

Irgendwie möchte während der ganzen Geschichte keine richtige Spannung aufkommen. Dass man schon weiß, was passieren soll... daran liegt es eigentlich nicht. Es fehlt vielmehr das gewisse etwas, was einen den Atem anhalten lässt. Vielmehr lebt man sich in das Familienleben von Richard und Regine ein und entwickelt für beide Charaktere eine gewisse Sympathie, auch wenn beide nicht ganz ehrlich zueinander sind.Aber es zieht sich wie Kaugummi und dann wird das Ende ziemlich schnell abgehandelt und dann steht man da und denkt sich: toll, und das wars jetzt? Sehr unbefriedigend.

Nicht grottenschlecht, aber kein Muss: es gibt bessere Romane von Petra Hammesfahr.
Madita zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 27.05.2011
Ich fand dieses Buch klasse und konnte es überhaupt nicht weglegen. Es zeigt auf, wie Habgier und Hörigkeit im schlimmsten Fall enden können. Mir persönlich gefällt die detaillierte Beschreibung der Protagonisten, daduch werden sie noch viel lebendiger und man befindet sich als Leser mitten im Geschehen.
Vivian zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 11.01.2011
Heute möchte ich euch wieder einmal über ein Buch berichten. Es handelt sich dabei um "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr.

- Eckdaten -

Titel: Ein fast perfekter Plan
Autorin: Petra Hammesfahr
Preis: 9,95 Euro
ISBN: 978-3-499-23339-5
Seitenanzahl: 432
Verlag: Rororo
Art: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 02.11.2009

- Klappentext -

Kerstin hat das Leben als Friseurin satt und schmiedet einen bösen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen "Unfall" sterben lassen.

Zunächst läuft alles glatt - die betrogene Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte. Ein Albtraum beginnt ...

- Meinung zum Klappentext -

Ich finde den Klappentext schon sehr kurz, aber doch aussagekräftig. Käufer und Leser werden neugierig durch diese angebliche Gabe die Regine haben soll. So auch ich. Ich habe mir schon die dollsten Dinge dabei gedacht. Leider wurde davon viel zu wenig im Buch selber berichtet.
Ansonsten ist die Story ja schon ein wenig einfach und plump.
Hartschuftende Friseurin will morden für Luxus.Hm, nicht sooo einfallsreich. Zu dem muss ich sagen das mehr im Buch über Richard und Regine als über die Planschmiederin geschrieben wird.

- Cover und Qualität des Bucheinbandes -

--Cover--

Im ersten Eindruck zeigte das Bild auf dem Cover des Buches eine Frau die an der Seite eines Bootes entlangrennt in schwarz weiss, bzw. dieses alltertümliche Farbspiel, wie bei alten Bildern. Bräunlich? Ich kann es nicht genau ausdrücken. Vielleicht trifft es antik.
Bei genauerem hinsehen und das stellte ich auch erst nach dem lesen des Buches fest, erkannte ich das es eine Frau in einem weissen Kleid ist, die eine Treppe hinunter geht...
Im nachhinein, wenn man ganz stark darüber nachdenkt, erkennt man den Sinn und Zusammenhang des Buches. Meiner Meinung finde ich, ist das Cover nicht gut gewählt und finde es auch nicht schön. Naja, aber darauf kommt es ja nicht an bei einem Buch, ausser vielleicht beim Kauf...Da ich es aber geschenkt bekommen habe, achtetete ich auch nicht sonderlich darauf. Im Laden hätte es mein Interesse allerdings nicht geweckt!
Die Schrift ist in ganz einfachen und Schnörkelfreien Buchstaben in weiss darauf gedruckt. Auffällig ist dabei nur das der Name der Autorin ausschliesslich in Großbuchstaben geschrieben wurde.

-- Qualität --

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein Taschenbuch handelt.
Der Bucheinband ist aus dünner Pappe, aber die Verarbeitung scheint gut. Schliesslich ist es keinem Knick gelungen sich in das Cover zu verewigen! Bei manch Taschenbüchern ist das trotz noch so vorsichtigem lesen nicht möglich und ich bin dann masslos enttäuscht...
Großer Pluspunkt finde ich hierbei. Die Schrift ist auch nicht so dicht am Rand, dass man es soweit aufklappen müsste um die restlichen Buchstaben noch mit den Augen zu erwischen. ;)

Die Qualität des Papiers ist meiner Meinung nach ebenfalls gut. Die gedruckten Seiten sind ausreichend dick, trotzdem sind sie nicht blickdicht. Allerdings genau die richtige Stärke um auch die Seiten beim umblättern schonen zu können.

- Eigene Inhaltsangabe -

Richard Maltei, ein attraktiver junger Mann, machte eine Lehre zum Schreiner. Seine Brüder waren allesamt tüchtig und so wollte er auch nach dem Glück und Erfolg streben.
Er hatte die besten Aussichten den Betrieb seines Vorgesetzten zu übernehmen. Da er keine Kinder hatte, war es sein Wunsch, den Betrieb bei Beginn seiner Rente an Richard zu übergeben.

Bei einem Auftrag einen Leichnam einzusargen, lernte er zufällig die wesentlich ältere Kerstin Riedke kennen und verliebte sich prompt.
Sie war eine Friseurin die erfolgreich einen Salon bewirtschaftete und jeden Tag mit reichen und gehobenen Menschen in Kontakt kam.

Es widerte Sie an, dass Richard manchmal mit Leichen, in Kontakt kam und schon bald hängte er seinen Job an den Nagel und lebte auf Kerstins kosten. Nur hin und wieder fand er eine Beschäftigung, die allerdings wenig Gewinn bringend war.

Besonders die Stammkundin Carla Sartorius, die aus einer einfachen Gasthausfamilie aus dem Allgäu kam, hatte es Kerstin angetan. Carla war als Babysitterin eingestellt worden und heirate nur wenig später Ihren schwer reichen Chef.

Wöchentlich berichtet Carla ihrer Friseurin von Ihrem luxuriösen Leben und Ihren traumhaften Reisen.

Kerstin war der Meinung, das Carla ein Beweis dafür ist, dass man von ganz unten, nach ganz oben kommen könnte. Man brauchte dafür nur den richtigen Mann.den sie Ihrer Meinung nach leider nicht hatte.

Eines Tages als Ihre Stammkundin unter Tränen berichtet, dass Ihr Mann bald an Krebs sterben würde, kam Kerstin Riedke ein ungeheuerlicher und skruppelose Plan. Sie wollte Ihren Freund mit der hübschen, reichen Tochter, die auf Grund von Verträgen Alleinerbin des Vaters war verkuppeln und später sollte sollte sie ganz unauffällig durch einen Unfall sterben...
Ein (fast) perfekter Plan.

der durch übermächtige und dunkle Kräfte doch nicht so perfekt ist, wie es erschien.

- Autorin und Schreibstil -

--- Über die Autorin --

Petra Hammesfahr wurde am 10.05.1951 in Titz geboren und ist somit heute 58 Jahre alt.
Schon mit 17 Jahren schrieb sie Ihren ersten Roman. Hatte allerdings damit keinen Erfolg.
Erst nach 150 Absagen, schaffte sie den Durchbruch mit ihrem Buch "Der stille Herr Genardy".

Gerlernt hat die heute erfolgreiche Schriftstellerin, sowie Drehbuchautorin, Einzelhandelskauffrau.

Preise:
1995 Rheinischer Literaturpreis Siegburg für Der gläserne Himmel
2000 Wiesbadener FrauenKrimiPreis für Die Mutter
2002 Burgdorfer Krimipreis

von 1991 bis heute schrieb sie insgesamt 34 Bücher die veröffentlicht wurden, sowie 5 Drehbücher.

Quellen: Verschiedene Internetseiten mit eigenen Worten zusammengefasst

-- Ihr Schreibstil --

Ich finde den Schreibstil von Petra Hammesfahr sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sie hält sich nicht an langweiligen und nutzlosen Details auf, sondern konzentriert sich auf das wesentliche.
Dies soll jedoch keinesfalls bedeuten das sie oberflächlich schreibt, sondern nur das sie nicht weit abschweift von der eigentlichen Story. Dies finde ich auffallend positiv, da ich oft gelangweilt von zu viel Datailtreue bin.
Zu dem fällt es sehr stark auf das ein fast perfekter Plan, ausschliesslich aus kurzen Kapiteln besteht. Vorteil daran ist, dass man auch mal auf die schnelle, wenn man es kaum erwarten kann, aber nicht allzu viel Zeit hat, ein Kapitel lesen kann.
Nachteilig ist, dass es dadurch im Gesamtbild zu vielen ungeschriebenen Seiten kommt.
Weiterhin ist Petra Hammesfahr meiner Meinung nach ein Fan von kurzen und aussagekräftigen Sätzen. Sie schreibt kaum Sätze mit tausenenden Kommas und eingeschobenen Nebensätzen, wo man am Ende sich gar nicht mehr zusammenreimen kann, was man nun eigentlich gelesen hat und in welchem Zusammenhang das ganze steht.
Mir persönlich gefällt das sehr gut.
Positiv finde ich es zu dem, dass zwar die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere beschrieben werden, aber kein scharfer Rollenwechsel in den verschiedenen Kapiteln statt findet. Sie bleibt immer bei ein und derselben Story, die gleich zu Anfang einen Zusammenhang zu allen Kapiteln findet, mit Ausnahme von dem Prolog.
Meistens schreibt sie in der Erzählform, aber sprachliche Textstellen fehlen natürlich nicht.

- Aufbau des Buches -

Das Buch beginnt mit einem Prolog. In diesem wird ein Leichenfund beschrieben.
Der Leser kann bis zum Ende des Buches eigentlich nicht wirklich etwas damit anfangen und ich muss gestehen, dass ich ihn am Ende des Buches, ihn dann nochmals gelesen habe um ihn mir in Erinnerung zu rufen. Danach ergab die erste Seite auch einen richtigen Sinn, den man am Anfang im Zusammenhang mit der nachfolgenden Story kaum noch in Verbindung bringt und so wie ich, ihn schon mal völlig vergisst...Aber die Aufklärung kommt. ;)

Weiterhin ist das Buch dann in 5 verschiedene Teile gegliedert.

Im ersten Teil ( Seite 9-100) erfährt man das wesentliche über die Chrakter und deren Lebensweise. Die Entstehung der ungeheuerlichen Story.

Im zweiten Teil ( Seite 103-177) erfährt man das meiste über die Umsetzung des Plans und das einleiten dessens.

Im dritten Teil ( Seite 181-238) tun sich dann auch schon die ersten Zweifel an diesem perfektem Plan. ;)

Im vierten Teil ( Seite 241-332) wird es dann schon leicht unheimlich und einmal habe ich mich sogar ein wenig gegruselt...

Im fünften und letzten Teil geht es um die Ausführung und der nicht klarwerdenden Erkenntnis, dass es ein Risiko ist und zwar kein normales, sondern ein unerklärliches...

- Meine persönliche Meinung Zusammengefasst -

Wie schon oben näher erwähnt gefiel mir der Schreibstil und auch die kurzen Kapitel des Buches.
Die Story ist meiner Meinung sehr einfach und nichts Besonderes. Eine Friseurin die von einem Luxusleben träumt und jemanden dafür ermorden will. Ist doch schon fast alltäglich in der heutigen Zeit das es Menschen gibt die solche Gedankengänge fabrizieren.
Spannung ist nur an ganz wenigen Stellen zu verspüren, allerdings habe ich mich in keinem einzigen Kapitel gelangweilt. Das nenne ich mal eine schreiberische Kunst!
Eigentlich wird in dem ganzen Buch im Vordergrund das Eheleben von Richard und der Sartorius Tochter Regine beschrieben. Das ist schon manchmal eine Ecke suspekt und manchmal auch amüsant.
Ob sie nun wirklich eine Gabe hatte oder nicht, liess sich nicht wirklich erschliessen. Vielleicht beruhte dies auch auf Verfolgungswahn von Richard, der dadurch verrückt wurde. Man weiss es nicht, doch lest doch selbst.
Auch wenn das Buch nicht das Ultimum ist, kann ich es empfehlen.
Mit 432 Seiten, die nicht mal ganz gefüllt sind, ist es schnell zu lesen und unterhaltsam.
Das Ende fand ich dann doch schon ziemlich überraschend und wäre niemals auf diesen Verlauf gekommen und ich hatte mir schon viele Enden ausgemalt.*lach*
Für richtige Harcore Thrillerfans, allerdings nicht zu empfehlen. Zu wenig Therror, Nervenkitzel und Schweinereien.

- Fazit -

Für alle die mal eine nette Thriller-(Horror)Lovestory lesen wollen eine Empfehlung mit

3 von 5 Sternen

( Ich finde bei Büchern ist das echt schwer einzuschätzen mit den Sternen...gibt eben weitaus bessere Bücher und viel mehr schlechtere Bücher, deshalb stufe ich es mal im guten mittleren Bereich ein! )
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
petra schreiner zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 15.07.2010
Ein spannender Beginn, aber ein sich lang dahinziehender Mittelteil von mehreren 100 Seiten bis zur angeblichen Lösung des Mordes, der ich allerdings auch nach mehrmaligem Lesen nicht entnehmen kann, wer jetzt den Mord durchgeführt hat.

Schade, ich war bisher von P. Hammesfahr besseres gewohnt.

Enttäuschend.
Martina H. zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 16.05.2010
Ich bin noch mittendrin im Lesen, habe , da ich die Autorin noch gar nicht kannte, diese Seite hier angeklickt, und bin nun nach dem lesen der Kommentare npoch neugieriger geworden, wie denn die Sache ausgeht.
Im Moment ist die Spannung groß, es drängt mich stets danach, das Buch zum Weiterlesen wieder zur Hand zu nehmen.

Liebe Grüße, Matina H.
crazy_susi zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 20.04.2010
Im Großen und Ganzen ganz in Ordnung. Teilweise ist die Geschichte ziemlich langgezogen und langatmig, sodass manche Szenen länger beschrieben als manch andere, die einem jedoch wichtiger erscheinen. Am Ende hatte man das Gefühl, dass es ein schnelles Ende geben muss. Die Geschichte an sich und das schließliche Ende sehr interessant.
Christina (15) zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 09.04.2010
Das ist Buch gefällt mir sehr. Ich habe mir das alles harmlos vorgestellt, aber was am Ende passiert, damit habe ich nicht gerechnet! Meiner Meinung nach, sollte es den 2. Teil für diesen Buch geben, denn mich würd gern intressieren, was aus denen alle noch geworden ist. Mich hat dieses Buch auch sehr gerührt. Man denkt am Ende immer an das schlimmere, was jedoch passiert ist, hätte ich mir im geringsten nicht vorstellen können. Ein rießen Lob an die Autorin. Ich würde mich sehr freuen, wenn es noch ein 2. Teil geben würde.

Liebe Grüße Christina T.

Ps: Falle es ein 2. Teil geben würde, bitte Bescheid geben ;)
E-Mail - Adresse ist angegeben.
Larissa zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 20.03.2010
Ich finde die Petra Hammesfahr Bücher einfach klasse.Immer wieder muss ich in eines der Bücher hineinschauen.Es fesselt mich einfach total wie sie es schafft die Wirklichkeit mit dem Übersinnlichen zu verbinden, sodass es so leicht zu glauben ist.Und jedesmal wenn ich ein neues Buch von ihr lese überrascht es mich wieder, wie sehr ich mich selbst in das Buch hineinversetze und somit nicht davon loskomme.Sie schafft es jeden einzelnen an den Tatort zu führen und dadurch auch die Spannung zu vergrößern.Das erste Buch, das ich gelesen habe, habe ich an einem Stück gelesen, da ich umbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.ich habe meine Lieblingsautoren.Und Petra Hammesfahr gehört eindeutig dazu.!
Madam zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 14.03.2010
Immerwieder greife ich zu einem Hammesfahrbuch, da ich eigentlich Fan bin. Und manches mal blieb ich nach Beendes des Buches leicht bis mittel verärgert "zurück". Als Fan weiß man, dass sich Petra H. gerne des Übersinnlichen "bedient". Und es ist nicht das erste mal, dass man sich in "Ein fast perfekter Plan" - PARDON- leicht "verarscht" fühlt. Und man wird das Gefühl nicht los, dass genau das Frau H. eine immense Gaudi ist. Bei keiner anderen Autorin hab ich so dermaßen das Gefühl, wie wahnsinnig originell sich Petra H. während des Schreibens selbst findet. Und ich glaube, genau daran liegt es, dass aus guten Ideen und sicherlich großem Talent genau das herauskommt, was herauskam. Ich habe nun wirklich nicht viele Lieblingsautoren, und Petra H. gehörte immer dazu. Nur bitte, nehmen Sie den Leser für voll.
Malin19 zu »Petra Hammesfahr: Ein fast perfekter Plan« 11.03.2010
Der Prolog beginnt wie es grausamer kaum sein kann. Eine schrecklich zugerichtete Leiche einer Frau und ein Täter der zwar auf frischer Tat ertappt wurde , aber behauptet doch unschuldig zu sein .
Kerstin hat es schon aus eigener Kraft zu einem Friseursalon gebracht. Noch lange nicht genug für sie. Ihr Freund Richard soll die reiche Regine heiraten , bald darauf töten und reichlich erben. Tatsächlich willigt Richard in den unglaublichen Plan ein ,und schafft es Regine zu ehelichen . Regine verhält sich zwar sehr devot , wird aber immer wieder vor Richard gewarnt ...
Zu Beginn der eigentlichen Geschichte holt Petra Hammesfahr sehr weit aus . Alle Protagonisten werden sehr detailreich beschrieben. Ihr Werdegang und eventuelle Beweggründe werden genaustens erzählt. In einem lakonischen , Protokoll ähnlichen Schreibstil . Leicht zu lesen , manchmal kommt ein wenig schwarzer Humor zu Tage . Das Ganze erscheint nicht immer real , die Charaktere sind aber sehr gelungen dargestellt . Sie könnten in jedem Freundeskreis oder Nachbarschaft vorkommen. Das sie manchmal unglaubwürdig handeln , zeigt sich etwa ab der Hälfte des Buches. Obwohl " Ein fast perfekter Plan " mir gut gefallen hat , finde ich, eine Straffung im zweiten Teil , wäre von Vorteil gewesen . Ein weiterer Minuspunkt : Die übersinnlichen Elemente hätten sparsamer und gezielter eingesetzt werden können . Bestimmt nicht der beste Roman von Petra Hammesfahr , aber auch nicht der schlechteste !

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