Die Sünderin von Petra Hammesfahr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 bei Wunderlich.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1990 - 2009.

  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 1999. 414 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000. ISBN: 3-499-22755-X. 441 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2000. ISBN: 3828968538. 414 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003. ISBN: 3-499-26453-6. 441 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005. 441 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2011. 441 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Ullstein, 2003. Gesprochen von Ulrike Grote & Ulrich Pleitgen. gekürzt. 4 CDs.

'Die Sünderin' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Cora Bender, eine junge Mutter, steht vor Gericht: Sie hat einen Mann getötet, von dem sie behauptet, sie habe ihn nie zuvor gesehen. Cora gesteht die Tat, doch auf alle weiteren Fragen schweigt sie hartnäckig. Für die Polizei ist der Fall klar. Einzig Hauptkommissar Rudolf Grovian weigert sich, den Fall als Routineangelegenheit zu behandeln: Er ahnt, dass Cora Bender ein Geheimnis bewahrt und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an.

Ihre Meinung zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin«

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Leseratte zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 07.08.2017
Eine ziemlich durchgeknallte Frau. Die Darstellundlg und damit das Buch haben mich teilweise genervt. Es finden sich auch typische Hammesfahr-Sätze wieder, die schon in anderen ihrer Bücher so auftauchten... Es gibt besseres von ihr, so gehört "MEINEID" zu meinen Favoriten.

Das Ende fand ich eher unbefriedigend
Beate zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 03.05.2016
Ich hab das Buch nach ca. Hundert Seiten weggeschmissen, weil meine Stimmung immer schlechter wurde. Ich bin bestimmt nicht für Oberflächlichkeit, aber ich muss mir auch nicht mit einer erfundenen Geschichte meine Freizeit verdunkeln lassen. Nach dem Durchlättern des restlichen Buches war mir klar, dass ein erlösendes Ende nicht in Sicht ist. Eine Geschichte voller Dunkelheit und Ausweglosigkeit. Von denen, die das Buch gelesen haben,kann vielleicht noch etwas Lustiges entdeckt worden sein. Dann schreibt doch bitte etwas davon. Es würde mich im Hinblick auf den psychischen Zustand der Autorin beruhigen.
Joachim zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 27.12.2011
Mein erstes Buch von Petra Hammesfahr und es hat mir nicht besonders gefallen. Ein eher langweiliges, weil langatmiges Buch. 100 Seiten weniger hätten es auch getan. Man quält sich immer wieder durch irgendwelche (Lügen-) Geschichten der Täterin, wissend, dass es so also auch nicht gewesen sein kann. Denn dazu folgen noch zu viele Seiten.
r3sort zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 18.08.2011
Spitzen-Buch!

Absolut spannend, verstörend, fesselnd ... mal abgrundtief düster, mal mitreißend, mal mitfühlend. Die Geschichte entwickelt sich erst nach und nach zu einem stimmigen Bild - lange Zeit tappt man im Dunkeln - gerade so, wie ein klinischer Psychologe im Gespräch mit einem komplizierten forensischen Fall. Petra Hammesfahr gelingt es sehr eindrücklich, die Gründe für die pathologische Entwicklung der Hauptfigur szenisch und mitreißend zu schildern.

Ich kann auch das Hörbuch sehr empfehlen - habe jetzt gerade die Leser nicht im Kopf, aber es wurde von einer Frau und einem Mann gelesen. Sehr spannend und abwechslungsreich umgesetzt.
Madita zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 27.05.2011
Ich lese die Bücher dieser Autorin sehr gern, aber dieses Buch hat mir absolut gar nicht gefallen. Diese Verhöre in denen Cora Bender ständig eine andere Version erzählt, haben mich nur gelangweilt und es kommt meiner Meinung nach keine Spannung auf. Ich finde es mit Abstand das schlechteste Buch von Petra Hammesfahr.
Andrea zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 27.08.2009
"Die Sünderin" ist mein Lieblingsbuch von P. Hammesfahr. Es ist unglaublich geschickt gestrickt - von der harmlosen Hausfrau, die einen jungen Mann am Badesee mit dem Obstmesser ersticht bis hin zum Vergewaltigungsopfer, das sich wehrt, ist es ein langer Weg. und der führt über seltsame Eltern (bigotte Mutter, hilfloser Vater), eine kranke Schwester mit ungewöhnlichen Wünschen und Begierden, einer Kindheit ohne Liebe und Licht, aber mit viel Leid und vielen Lügen. Zur Hälfte des Buches dachte ich, der Vater hätte etwas mit "der Sache" zu tun, aber das tatsächliche Ende (oder besser gesagt, die tatsächliche Lösung der Geschichte) liegt doch gan woanders. Genial finde ich, dass die geschichte, die Cora dem Komissar erzählt, zuerst recht glaubwürdig, aber total falsch ist. Dann verlieren die Aussagen von Cora immer mehr an Glaubwürdigkeit, und als es dann richtig abstrus wird, ist man bei der Wahrheit angelangt: Geschickt geschrieben, Frau Hammesfahr!
Maud zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 18.11.2008
Die Sünderin nahm mich mit. Im wahrsten Sinne der Worte. Tief berührt, angerührt und betroffen. Es muss so sein, dass es keine Fiktion ist, es muss diese grauenvollen Eltern geben, die Kinder brechen, die sich nur selber lieben und dennoch Liebe erwarten von den Kindern, denen sie alles genommen haben, was ein Kind braucht. Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und Gewollt sein. Und, es mag erschrecken, aber die Kinder fühlen sich schuldig und verantwortlich. Wunderbar herausgearbeitet, stimmig, immer wieder abrundend, erklärend, entschuldigend, aber ich erinnere mich, es ist ein Roman und trotzdem bin ich sicher, sehen wir nach rechts und links und wir werden diese Väter und Mütter finden und die sensationellen Kinder und ... ja auch diese Autorin! Mein erste Buch, aber ich bin sicher, das letzte kann es nicht gewesen sein.
leserin zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 16.11.2008
ihr Schreibstil ist wahnsinnig spannend und interessant.
Dieses Buch konnte ich nicht weiterlesen teilweise denn es ist so lebendig dass man mittendrin wirklich angst bekommt...das ist mir vorher noch nie passiert.
Ich kann mir nicht vorstellen wie man es schafft so eine schwere Thematik so lebendig darzustellen und diese Verwicklungen so geschickt zur Sprache zu bringen.
Ein Riesenlob an die Autorin, so etwas kann nicht jeder schreiben!
Sabrina zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 30.06.2008
Das Buch ist mein Lieblingsbuch ich habe es sehr oft gelesen weil es immer wieder einzigartig ist. Petra Hammesfahr ist eine sehr begnadete Autorin ich liebe alle ihre bücher
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lilalu zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 20.06.2008
Ich mag diese Autorin nicht! Ich kann gar nicht recht sagen, warum - ich finde ihre Figuren so niederschmetternd provinziell, bieder, küchenschürzig, 50er-Jahre-Stil-mäßig, das schafft mich beim Lesen. Nach diesen Büchern hab ich immer das Gefühl, ich muss erstmal lange heiß duschen oder das ganze Haus aufräumen, um diesen Mief loszuwerden. Die Frauenfiguen schrammen immer hart an der Psychiatrie vorbei, sind Opfer, seelenleer und voll neben sich - die Männer bleiben irgendwie blass, vor meinem Auge habe ich aber immer irgendwelche Muttersöhnchen mit Knacks oder sonstige schmierige Typen, die Probleme mit Frauen haben. Mir fehlen bei der Autorin normale Menschen mit normalem Auftreten - das ist immer alles so bedeutungsschwanger überzeichnet und überfrachtet, und die Autorin verliert sich oft in ellenlangen Beschreibungen eines vagen, ungefähren bedrohlichen Schicksals, das dann aber meistens gar keines ist - das verwirrt mich alles zu sehr! Und es ist langweilig! Schreiben kann sie, das muss man ihr lassen, aber Handwerk ist nicht alles - etwas Herzblut gehört auch dazu, und das fehlt komplett! Das hat für mich eher immer den neutralen Stil einer Reportage, aber es fehlt an Wendungen, Überraschungen, spielerischer Leichtigkeit, auch mal Humor. Das sind immer so Storys mit der Patina der spießigen 50er Jahre - nicht mein Fall!

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