Die Sünderin von Petra Hammesfahr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 bei Rowohlt. ISBN-10: 3-499-22755-X, ISBN-13: 978-3-499-22755-4.

'Die Sünderin' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Cora Bender, eine junge Mutter, steht vor Gericht: Sie hat einen Mann getötet, von dem sie behauptet, sie habe ihn nie zuvor gesehen. Cora gesteht die Tat, doch auf alle weiteren Fragen schweigt sie hartnäckig. Für die Polizei ist der Fall klar. Einzig Hauptkommissar Rudolf Grovian weigert sich, den Fall als Routineangelegenheit zu behandeln: Er ahnt, dass Cora Bender ein Geheimnis bewahrt und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an.

Ihre Meinung zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin«

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Andrea zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 27.08.2009
"Die Sünderin" ist mein Lieblingsbuch von P. Hammesfahr. Es ist unglaublich geschickt gestrickt - von der harmlosen Hausfrau, die einen jungen Mann am Badesee mit dem Obstmesser ersticht bis hin zum Vergewaltigungsopfer, das sich wehrt, ist es ein langer Weg. und der führt über seltsame Eltern (bigotte Mutter, hilfloser Vater), eine kranke Schwester mit ungewöhnlichen Wünschen und Begierden, einer Kindheit ohne Liebe und Licht, aber mit viel Leid und vielen Lügen. Zur Hälfte des Buches dachte ich, der Vater hätte etwas mit "der Sache" zu tun, aber das tatsächliche Ende (oder besser gesagt, die tatsächliche Lösung der Geschichte) liegt doch gan woanders. Genial finde ich, dass die geschichte, die Cora dem Komissar erzählt, zuerst recht glaubwürdig, aber total falsch ist. Dann verlieren die Aussagen von Cora immer mehr an Glaubwürdigkeit, und als es dann richtig abstrus wird, ist man bei der Wahrheit angelangt: Geschickt geschrieben, Frau Hammesfahr!
Maud zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 18.11.2008
Die Sünderin nahm mich mit. Im wahrsten Sinne der Worte. Tief berührt, angerührt und betroffen. Es muss so sein, dass es keine Fiktion ist, es muss diese grauenvollen Eltern geben, die Kinder brechen, die sich nur selber lieben und dennoch Liebe erwarten von den Kindern, denen sie alles genommen haben, was ein Kind braucht. Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und Gewollt sein. Und, es mag erschrecken, aber die Kinder fühlen sich schuldig und verantwortlich. Wunderbar herausgearbeitet, stimmig, immer wieder abrundend, erklärend, entschuldigend, aber ich erinnere mich, es ist ein Roman und trotzdem bin ich sicher, sehen wir nach rechts und links und wir werden diese Väter und Mütter finden und die sensationellen Kinder und ... ja auch diese Autorin! Mein erste Buch, aber ich bin sicher, das letzte kann es nicht gewesen sein.
leserin zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 16.11.2008
ihr Schreibstil ist wahnsinnig spannend und interessant.
Dieses Buch konnte ich nicht weiterlesen teilweise denn es ist so lebendig dass man mittendrin wirklich angst bekommt...das ist mir vorher noch nie passiert.
Ich kann mir nicht vorstellen wie man es schafft so eine schwere Thematik so lebendig darzustellen und diese Verwicklungen so geschickt zur Sprache zu bringen.
Ein Riesenlob an die Autorin, so etwas kann nicht jeder schreiben!
Sabrina zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 30.06.2008
Das Buch ist mein Lieblingsbuch ich habe es sehr oft gelesen weil es immer wieder einzigartig ist. Petra Hammesfahr ist eine sehr begnadete Autorin ich liebe alle ihre bücher
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lilalu zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 20.06.2008
Ich mag diese Autorin nicht! Ich kann gar nicht recht sagen, warum - ich finde ihre Figuren so niederschmetternd provinziell, bieder, küchenschürzig, 50er-Jahre-Stil-mäßig, das schafft mich beim Lesen. Nach diesen Büchern hab ich immer das Gefühl, ich muss erstmal lange heiß duschen oder das ganze Haus aufräumen, um diesen Mief loszuwerden. Die Frauenfiguen schrammen immer hart an der Psychiatrie vorbei, sind Opfer, seelenleer und voll neben sich - die Männer bleiben irgendwie blass, vor meinem Auge habe ich aber immer irgendwelche Muttersöhnchen mit Knacks oder sonstige schmierige Typen, die Probleme mit Frauen haben. Mir fehlen bei der Autorin normale Menschen mit normalem Auftreten - das ist immer alles so bedeutungsschwanger überzeichnet und überfrachtet, und die Autorin verliert sich oft in ellenlangen Beschreibungen eines vagen, ungefähren bedrohlichen Schicksals, das dann aber meistens gar keines ist - das verwirrt mich alles zu sehr! Und es ist langweilig! Schreiben kann sie, das muss man ihr lassen, aber Handwerk ist nicht alles - etwas Herzblut gehört auch dazu, und das fehlt komplett! Das hat für mich eher immer den neutralen Stil einer Reportage, aber es fehlt an Wendungen, Überraschungen, spielerischer Leichtigkeit, auch mal Humor. Das sind immer so Storys mit der Patina der spießigen 50er Jahre - nicht mein Fall!
lesa zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 24.02.2008
eines der besten , wie ich finde.Guter Plot, nicht allzu durchschaubar, sehr nah am Leben, bedrückend, beklemmend, ein Buch über das man nach dem Lesen noch ein bisschen nachdenkt. Auf jeden Fall eines der Bücher die man zuerst lesen sollte, wenn man Hammesfahr nicht kennt.
Übrigens, in einem ihrer anderen Romane wird die hauptfigur Cora bender nocheinmal erwähnt...
Sonnschein zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 16.12.2007
Aufgrund des Klappentextes von *Die Sünderin* hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Stehe auch den deutschen Autoren etwas skeptisch gegenüber. Habe es jetzt von einer Kollegin ausgeliehen bekommen und muß doch sagen, dass ich angenehm überrascht wurde. Okay es ist kein Thriller, den man UNBEDINGT lesen muß, aber wirklich ein sehr gut durchdachter Plot, der nicht so leicht zu durchschauen ist. Man ist ständig am überlegen, ob das jetzt die Wahrheit oder wieder eine Phantasie-Geschichte ist. An manchen Stellen hat es Frau Hammesfahr etwas übertrieben langatmig geschrieben, aber dafür entlohnt wiederum das Ende.
Gute 77° von mir.
Geli Druckmüller zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 20.09.2007
Geli Druckmüller zu Petra Hammesfahr:Die Sünderin

Ein Buch, das auch ohne Serienmörder und Profiler
fasziniert. Superspannend geschrieben, alle Gefühle von der Täterin, die zugleich auch Opfer ist, absolut nachvollziehbar.
Da das Buch von der ersten bis zur letzten Seite so fesselt,
bleibt natürlich einige Arbeit liegen und trotzdem ärgert es mich, bei so spannenden Büchern,wenn ich sie fast fertig
gelesen habe.Diese Geschichte beschäftigt auch noch
nach der letzten Seite. Eines der besten Bücher!
Bravo Frau Hammesfahr !!
Michelle Meinhardt zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 30.07.2007
Ich bin erst auf seite 102 aber ich finde das buch echt super klasse..habe es von einer freundin über die ferien ausgeliehen bekommen und kann wenn ich anfange zu lesen einfach nicht mehr aufhören!Doch wenn ich dann aufhören muss habe ich immer eine gewisse Vorfreude auf den nächsten Tag!Ich kann das Buch echt empfehlen! Es ist richtig spannend und fesselt von der ersten Minute an!!
Respekt vor Der Autorin und ein großes Lob !DAnke das sie mir mit diesem Buzch die Ferien Versüßt haben!
stefanie becker zu »Petra Hammesfahr: Die Sünderin« 24.07.2007
Ich hab das Buch die sünderin am Sontag zuende gelesen und bin absulut begeistert. die spannungskurfe bei normalen büchern ist ansteigend und gegen ende kurz absteigend, hier aber ist sie vom erstem wort ab fast senkrecht nach oben und endet im nichts.
ich hab noch nie ein derartiges buch gelesen.
besonders fand ich das das buch nicht gerade dünn war und ich hab gelesen und gelesen und es war auch immer spanend und doch wust ich erst gegen ende was eigentlich passirt ist.
normalerweise sind bücher so das man schon vorher schlüsse ziehen kann oder sich denken kann was wohl als nächstes passiren wird aber bei diesem buch war das eben irentwie ganz anders.
genau das würde ich sagen zeichnet ein wirklich gutes buch aus.
ich glaube ich erkläre " die sünderin" als einer meiner lieblings Bücher.

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