Das letzte Opfer von Petra Hammesfahr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Wiesbaden, 1990 - 2009.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2002. ISBN: 380520700X. 394 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003. ISBN: 3-499-23454-8. 394 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2004. ISBN: 3-499-23718-0. 394 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005. ISBN: 3-499-26518-4. 394 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2011. ISBN: 978-3-499-25709-4. 394 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Heyne, 2002. Gesprochen von Ulrich Pleitgen. gekürzt. ISBN: 3-453-86335-6. 4 CDs.
  • [Hörbuch] Berlin: Ullstein, 2002. Gesprochen von Ulrich Pleitgen. gekürzt. ISBN: 3-550-10175-9. 4 CDs.

'Das letzte Opfer' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre am 14. September bringt vermutlich ein Mann eine junge Frau in seine Gewalt, tötet sie und lässt sie verschwinden. Fünf Leichen wurden im Laufe der Zeit gefunden, vier Frauen gelten als vermisst. Nur für den 14. September 1990 gibt es kein Opfer und keinen passenden Vermisstenfall. In einer Pressemeldung weist Scheib auf das fehlende Opfer hin und hofft, dass sich eine wichtige Zeugin findet.

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sabidenia zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 21.11.2015
Habe es gerade beendet und bin auf der suche nach dem nächsten hammesfahr Buch. Klasse. Das auf und ab der Verdächtigungen machen den krimi sehr spannend. Der Schreibstil von Petra hammesfahr,der anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig ist,da er sich fast wie ein Bericht liest,gefällt mir sehr gut. Sie lässt nicht allzu viele Emotionen zu.das muss man wissen,wenn man ein Buch von Petra hammesfahr anfängt. Ich bin eindeutig ein fan ihrer Schreibweise.
Angelina zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 22.11.2011
Das Buch finde ich einfach toll! Ich habe vor 4 Tagen mit dem Buch angefangen und bin jetzt schon über die Hälfte. Das ist für mich, als nicht-Leserin eine ganze Menge.

Ich bin eine Studentin aus Holland, erst 23 Jahre alt. Es gibt nicht viele Bücher die mich so faszinieren wie dieses.

Ich Frage mich nur, wie es am Ende sein wird. Wer ist jetzt der Mörder? Ich bin sehr gespannt!
Orlando zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 18.10.2011
Es kommen viel zu viele Personen in dem Buch vor, für die Handlung hätte die Hälfte gereicht. Eine sehr wirre Geschichte ohne roten Faden und man weiß nie wo und wie man wirklich dran ist. Außerdem ist es nicht spannend. Da hab ich schon viele bessere Krimis gelesen. Schade. Denn aus der Idee hätte man tatsächlich was machen können.
Madita zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 27.05.2011
Ich finde gerade an Petra Hammesfahr interessant, dass sie einen "Faible" für "seltsame Menschen" hat. Aber Fakt ist dass es viele seltsame Menschen auf dieser Welt gibt. Ja, Frauen kommen bei ihr schlecht weg, das fällt auf, aber deswegen muss sie doch keine schlechte Autorin sein? " Biedere, depressive Hausmütterchen" gab es doch nicht nur in den 50-er Jahren. Mir gefallen die Abgründe und die detaillierten Personenbeschreibungen. Das Buch liest sich gut für mich, ich würde es weiterempfehlen!
Summerherekid zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 11.05.2010
Erstens kommt es anders und zweitens ...

...vielleicht doch nicht als man denkt.

So könnte das Motto für diesen Roman lauten. Denn Petra Hammesfahr spielt mit ihren Lesern. Und führt sie über fast 400 Seiten konsequent an der Nase herum. Das ist das Faszinierende an diesem Buch.

Von Anfang an stehen zwei Hauptverdächtige für eine Mordserie im Fokus der Handlung. Dabei legt Hammesfahr immer wieder Spuren aus, die den Leser auf eine - falsche - Fährte führen, Indizien, die so eindeutig zu sein scheinen, dass man überzeugt ist, den Täter bereits zu kennen. Nur um ein paar Seiten weiter auf eine andere Spur zu stoßen, die den jeweils anderen Verdächtigen als eindeutigen Täter überführt. Und diesmal ist man sich zu 100% sicher. Zumindest für die nächsten paar Seiten ...

Die Autorin schildert das alles in einem sehr distanzierten, fast protokolarischen Stil. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, trotz allem gelingt es, sehr detallierte Portraits der Protagonisten zu zeichnen. Mit all ihren Scheinheiligkeiten, ihrer provinziellen Spießigkeit und biederen Engstirnigkeit. Nicht zuletzt dieser Stil ist es, der dem Ganzen eine gewisse Kälte verpasst, die geradezu beklemmend wirkt.

Doch genau dieser Stil ist auch einer der großen Minuspunkte des Romans. Bei all den eingeführten Figuren ist es oft sehr schwer, Schritt zu halten. Wer war denn nun nochmal wer? Nicht umsonst ist dem Buch eine Auflistung der Personen vorangestellt, die man auch oft zu Rate ziehen muss.

Noch schwieriger wird es allerdings, die verschiedenen Handlungsstränge zu entwirrren. Wer war zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort? Eine Frage, die immer wieder wichtig ist, um die verschiedenen Theorien zu überprüfen, die im Laufe der Handlung aufgestellt werden. Und da fällt es zunehmend schwer, den Überblick zu behalten. Ich habe mich da als Leser ein ums andere Mal überfordert gefühlt und dabei den Faden verloren. Schade.

So bleiben 68° für ein interessant konzipiertes, leider jedoch manchmal etwas verwirrendes Buch.
Annchen zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 10.03.2010
Ich frage mich, warum man PH liest, wenn man sie, wie Lilalu , doch sowieso gar nicht mag...

Ich mag sie, ich mag ihren Schreibstil, ich mag das "langweilige", das für mich Lokalkolorit ist , ich bin halt ein Fan von ihr.

Und wer schon vorher weiß, wie das Buch endet und darüber meckert, könnte doch besser Tatort gucken, da gibt es weniger komplizierte Verknüpfungen und man kann sie auch nicht nachschlagen.

"Das letzte Opfer" steht bei mir im Schrank, ich fand und finde es gut geschrieben -wer sagt denn, dass man es nureinmal lesen darf ? Bei jedem neuen Lesen habe ich wieder etwas Neues entdeckt, und das ist typisch PH.
lilalu zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 24.05.2009
Das ist ja mal eine langatmige Story! Es passiert mir selten, dass ich über einem Krimi mehrmals einschlafe, aber Petra Hammesfahr, die ohnehin nicht zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, schafft es mit diesem Buch! "Krimi" kann man ihre Geschichte vielleicht auch nicht nennen - es ist eher ein staubtrockener Bericht. Man fühlt mit den Figuren nicht wirklich mit, da die Autorin zu sehr beschreibend bleibt, auch zu wenig wörtliche Rede verwendet. Man hat bei dem Buch eher das Gefühl, P. H. stand mit dem Block in der Hand neben ihrer Story und notierte mit, was die einzelnen Personen sagen, denken, tun. Überhaupt: Die Personen! P. H. hat ja ohnehin ein Faible für seltsame Menschen, die alle blutleer, spießig und komplett ohne Humor ausgestattet sind. Die einzige Figur, die wirklich nett ist in diesem Buch ist der kleine Kevin - der wird aber von allen nur "der kleine Quälgeist" genannt. Ein bisschen glaube ich fast, dass P. H. keine Kinder und keine Frauen mag - ihre Frauenfiguren sind absolut schrecklich, und zwar in jedem Buch (mit Ausnahme ihrer sehr guten Kurzgeschichtensammlung!). Sie schreibt immer mit einem gewissen Männerblick, Frauen sind bei ihr depressive "Opfer" (dazu passt ja der Titel), nörgelige Xanthippen, naive Spießerdummchen, Flittchen oder unbefriedigte Hausfrauen, die mit Mühe den Hauptschulabschluss schaffen. Humor haben sie alle nicht, normale Ansichten über das Leben auch nicht! Und ihre Männerfiguren sind nicht selten mutterfixiert, dominierende Karrieretypen oder biedere Handwerksburschen, die sie derart tumb und einfach zeichnet, dass ich mich immer wieder frage, warum diese Autorin so einen Erfolg hat. Sie kann einfach keine normalen Beziehungsmuster zwischen Frauen und Männern erzählen, sie jongliert immer mit einem wahnwitzigen Abgrund herum, der ihre Protagonisten angeblich in Bann hält - dabei ist da nichts! Nur Leere.
Im "Letzten Opfer" agieren zudem viel zu viele Personen, die absolut unwichtig sind - deshalb ist das Buch (trotz vieler Morde) öde! Und dieser täterfixierte Sonderermittler ist ohnehin die Lachnummer! Das ist jammerschlecht erzählt - angeblich hat der arme Mann ja über Jahre nur noch den unbekannten Täter (der dem Leser selbst übrigens nach ca. 120 Seiten bekannt ist) im Kopf, dass er immer eine gepackte Reisetasche "für den Notfall" im Zimmer stehen hat und über Jahre von seinem Arbeitgeber Geld und Zeit für sämtliche Ermittlungen zur Verfügung hat - trotzdem verfolgt der Leser natürlich auch bei ihm eine gewisse fortschreitende Depression - meine Güte! Jedes Mal, wenn ich ein Buch der Autorin lese, brauche ich danach mehrere Stunden, um diese depressive, spießige 50er-Jahre-Welt abzuschütteln, die sie immer heraufbeschwört. Das kann sie, das muss man ihr lassen! Gute Krimis schreibt sie für mich trotzdem nicht!
Annette 41 Jahre zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 17.07.2008
Das Buch ist gut, vor allem, weil mich regionalen Verhältnisse ansprechen. Aber ich muss sagen, es ist bei weitem nicht das beste Buch von P.H. aber man kann es gut lesen. Etwas für einen netten Nachmittag.
Micki zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 30.06.2008
Eigentlich ein recht gutes Buch und das Thema hat mich auch angesprochen. Allerdings war es an einigen Stellen auch sehr langweilig und zäh sodass ich mich an einigen Stellen durchquälen musste und insgesamt recht lange für dieses Buch gebraucht habe.
Emamju zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 24.03.2008
Nach "Das Geheimnis der Puppe" war dies für mich das zweite Buch von Hammesfahr.

Leider wider Erwarten eine Enttäuschung.

Stellenweise musste ich mich eher "durchquälen".

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