Das letzte Opfer von Petra Hammesfahr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

deutsche Ausgabe erstmals 2002 .
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Wiesbaden, 1990 - heute.

  • : Rowohlt, 2002. 394 Seiten.

'Das letzte Opfer' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre am 14. September bringt vermutlich ein Mann eine junge Frau in seine Gewalt, tötet sie und lässt sie verschwinden. Fünf Leichen wurden im Laufe der Zeit gefunden, vier Frauen gelten als vermisst. Nur für den 14. September 1990 gibt es kein Opfer und keinen passenden Vermisstenfall. In einer Pressemeldung weist Scheib auf das fehlende Opfer hin und hofft, dass sich eine wichtige Zeugin findet.

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Annchen zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 10.03.2010
Ich frage mich, warum man PH liest, wenn man sie, wie Lilalu , doch sowieso gar nicht mag...

Ich mag sie, ich mag ihren Schreibstil, ich mag das "langweilige", das für mich Lokalkolorit ist , ich bin halt ein Fan von ihr.

Und wer schon vorher weiß, wie das Buch endet und darüber meckert, könnte doch besser Tatort gucken, da gibt es weniger komplizierte Verknüpfungen und man kann sie auch nicht nachschlagen.

"Das letzte Opfer" steht bei mir im Schrank, ich fand und finde es gut geschrieben -wer sagt denn, dass man es nureinmal lesen darf ? Bei jedem neuen Lesen habe ich wieder etwas Neues entdeckt, und das ist typisch PH.
lilalu zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 24.05.2009
Das ist ja mal eine langatmige Story! Es passiert mir selten, dass ich über einem Krimi mehrmals einschlafe, aber Petra Hammesfahr, die ohnehin nicht zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, schafft es mit diesem Buch! "Krimi" kann man ihre Geschichte vielleicht auch nicht nennen - es ist eher ein staubtrockener Bericht. Man fühlt mit den Figuren nicht wirklich mit, da die Autorin zu sehr beschreibend bleibt, auch zu wenig wörtliche Rede verwendet. Man hat bei dem Buch eher das Gefühl, P. H. stand mit dem Block in der Hand neben ihrer Story und notierte mit, was die einzelnen Personen sagen, denken, tun. Überhaupt: Die Personen! P. H. hat ja ohnehin ein Faible für seltsame Menschen, die alle blutleer, spießig und komplett ohne Humor ausgestattet sind. Die einzige Figur, die wirklich nett ist in diesem Buch ist der kleine Kevin - der wird aber von allen nur "der kleine Quälgeist" genannt. Ein bisschen glaube ich fast, dass P. H. keine Kinder und keine Frauen mag - ihre Frauenfiguren sind absolut schrecklich, und zwar in jedem Buch (mit Ausnahme ihrer sehr guten Kurzgeschichtensammlung!). Sie schreibt immer mit einem gewissen Männerblick, Frauen sind bei ihr depressive "Opfer" (dazu passt ja der Titel), nörgelige Xanthippen, naive Spießerdummchen, Flittchen oder unbefriedigte Hausfrauen, die mit Mühe den Hauptschulabschluss schaffen. Humor haben sie alle nicht, normale Ansichten über das Leben auch nicht! Und ihre Männerfiguren sind nicht selten mutterfixiert, dominierende Karrieretypen oder biedere Handwerksburschen, die sie derart tumb und einfach zeichnet, dass ich mich immer wieder frage, warum diese Autorin so einen Erfolg hat. Sie kann einfach keine normalen Beziehungsmuster zwischen Frauen und Männern erzählen, sie jongliert immer mit einem wahnwitzigen Abgrund herum, der ihre Protagonisten angeblich in Bann hält - dabei ist da nichts! Nur Leere.
Im "Letzten Opfer" agieren zudem viel zu viele Personen, die absolut unwichtig sind - deshalb ist das Buch (trotz vieler Morde) öde! Und dieser täterfixierte Sonderermittler ist ohnehin die Lachnummer! Das ist jammerschlecht erzählt - angeblich hat der arme Mann ja über Jahre nur noch den unbekannten Täter (der dem Leser selbst übrigens nach ca. 120 Seiten bekannt ist) im Kopf, dass er immer eine gepackte Reisetasche "für den Notfall" im Zimmer stehen hat und über Jahre von seinem Arbeitgeber Geld und Zeit für sämtliche Ermittlungen zur Verfügung hat - trotzdem verfolgt der Leser natürlich auch bei ihm eine gewisse fortschreitende Depression - meine Güte! Jedes Mal, wenn ich ein Buch der Autorin lese, brauche ich danach mehrere Stunden, um diese depressive, spießige 50er-Jahre-Welt abzuschütteln, die sie immer heraufbeschwört. Das kann sie, das muss man ihr lassen! Gute Krimis schreibt sie für mich trotzdem nicht!
Annette 41 Jahre zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 17.07.2008
Das Buch ist gut, vor allem, weil mich regionalen Verhältnisse ansprechen. Aber ich muss sagen, es ist bei weitem nicht das beste Buch von P.H. aber man kann es gut lesen. Etwas für einen netten Nachmittag.
Micki zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 30.06.2008
Eigentlich ein recht gutes Buch und das Thema hat mich auch angesprochen. Allerdings war es an einigen Stellen auch sehr langweilig und zäh sodass ich mich an einigen Stellen durchquälen musste und insgesamt recht lange für dieses Buch gebraucht habe.
Emamju zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 24.03.2008
Nach "Das Geheimnis der Puppe" war dies für mich das zweite Buch von Hammesfahr.

Leider wider Erwarten eine Enttäuschung.

Stellenweise musste ich mich eher "durchquälen".
Heaven23 zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 03.03.2008
auch dieser Roman hat mich wieder in seinen Bann gezgen, brilliant umgesetzt, sehr gute und pakende Story, die an Spannung keine einzige Sekunde einbüßt.
Julia zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 02.12.2007
Von der ersten Seite an hat mich dieser Roman gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Art wie PH zu schreiben pflegt ist einfach unbeschreiblich. Nicht einen Moment wurde es langweilig, bis zum Ende hielt die Spannung an. Und die letztendliche Aufklärung wer der Mörder war, ziemlich schockierend! Petra Hammesfahr versteht es einem die Abgründe der menschlichen Psyche näher zu bringen!
Brilliant und nur weiterzuempfehlen!
Unbekannt zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 26.08.2007
Wahnsinnig toll!
Nicht aus der Hand zu legen und meiner Meinung nach schon sehr verständlich!
Das Buch hat mich tagelang danach noch beschäftigt...
Es war mein 8. Buch von Petra Hammesfahr und bis jetzt das Beste!!
Krimimaus zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 24.07.2007
Eigentlich klang dieses Buch interessant, vom Titel her und vom Klappentext. Nachdem ich mich durch das Buch gequält habe und auch am Schluß nicht verstand warum er der Täter war, war ich sehr enttäuscht. Anspruchsvoll geschriebene Bücher finde ich nicht schlecht, aber dieses empfand ich als Chaos! Zu viele ähnliche Namen, die irgendwie mal hier, mal dort wohnen.
Fazit: In meinen Augen ein schlechtes Buch.
Anna zu »Petra Hammesfahr: Das letzte Opfer« 13.05.2006
Super gutes Buch. War damals mein erster Hammesfahr und bisher der beste. Ein richtiges Verwirrspiel, psychologisch begründet und absolut logisch. Sehr schön viele kleine Fährten, die nachher zusammengeführt werden. Also ich hab nicht auf den richtigen Mörder getippt und trotzdem war der Schluß in keinster Weise unglaubwürdig. Außerdem fand ich die Perspektive interessant. Allerdings ist das Buch "seelisch" schon etwas anstrengend.

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