Peter Haff

Peter Haff, geboren 1938 in München, hat Geschichte und Volkswirtschaft studiert. In den 60er-Jahren trat der Fabrikantensohn in München vor allem als Playboy in der Gesellschaft von Gunther Sachs und der Ex-Kaiserin Soraya in Erscheinung.
Sein litererarisches Werk wurde immer wieder von Plagiatsvorwürfen überschattet. So schreibt der Spiegel, dass der Autor sich in seinem Romandebüt Styrr. Die ungenau Lage des Paradieses großzügig bei der weitgehend unbekannten Struensee-Biographie von Stefan Winkle bedient haben soll1. Auch der 2006 erschienene Reiseroman Acht Stockwerke über der Wirklichkeit ähnelt, laut »Titanic«, über weite Strecken der bitterbösen Satire Schrecklich amüsant – aber in Zukunft bitte ohne mich von David Foster Wallace2.
Peter Haff ist daneben auch ein anerkannter Künstler. Seine Bilder, Collagen und Skulpturen werden seit 1988 in Museen und Galerien im In- und Ausland gezeigt.
Der Autor lebte bis zu seinem Tod am 01. Januar 2012 in Kilchberg bei Zürich und in Südfrankreich.

Krimis von Peter Haff(in chronologischer Reihenfolge):

Der blaue Spiegel (2010)

Sonstige Romane

  • (1988) Styrr: die ungenaue Lage des Paradieses
  • (1989) Zungen im Herz
  • (1993) Die Hieroglyphe des Johannes Dee / Der Orden der Erleuchteten
  • (1998) Das Leuchten von Sainte Marguerite
  • (2001) Zirziphelas Schatten
  • (2002) Die Wurzeln der Seele
  • (2006) Acht Stockwerke über der Wirklichkeit

1 Der Spiegel 2/1989
2 Titanic, Juni 2007

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