Der Biss des Skorpions von Paul Sussman

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel The last secret of the temple, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Ägypten, 1990 - 2009.

  • London: Bantam, 2005 unter dem Titel The last secret of the temple. 555 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2005. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 3-492-04387-9. 458 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2006. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-492-24690-3. 458 Seiten.

'Der Biss des Skorpions' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ohne Grund würde niemand hierherkommen an diese entlegene Grabungsstätte. Das weiß auch Inspektor Yusuf Khalifa von der Polizei in Luxor. Wonach aber hat der undurchsichtige Piet Jansen im Tal der Könige gesucht? In seiner Leiche findet man das Gift eines Skorpions, doch Khalifa will nicht an einen zufälligen Tod glauben. Jansen muß einem Geheimnis auf der Spur gewesen sein, daran läßt schon der antike Lehmziegel in seinem Rucksack keinen Zweifel. Im Haus des Getöteten stößt Khalifa schließlich auf Fundstücke von unschätzbarem Wert – und einen mit einer Feder geschmückten Hut, der auf einen fünfzehn Jahre zurückliegenden grausigen Mord verweist. Die Tote damals war Israelin, der Täter aber ist bis heute nicht identifiziert. Zusammen mit seinem Kollegen Ben-Roi von der Jerusalemer Polizei beginnt Yusuf Khalifa in einem Fall zu ermitteln, dessen Wurzeln über 2000 Jahre zurückreichen ...

Ihre Meinung zu »Paul Sussman: Der Biss des Skorpions«

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Marius zu »Paul Sussman: Der Biss des Skorpions« 28.08.2006
Besonders die synchron ablaufenden Handlungsstränge, die sich dann final wunderbar ergänzen, machen das Buch sehr lesenswert. Die verschiedenen Hauptcharaktere: Der ägyptische fromme Inspektor, der israelische Polizist (der seine Frau bei einem Selbstmordattentat verloren hat), die palästinensische, aufgewühlte Zeitungsredakteurin und der perspektivlose Selbstmordattentäter. Gegensätzlicher können sie sich nicht sein und dennoch finden sie zusammen, um einen Komplott aus Altnazis und islamistischen Fundamentalisten zu vereiteln.

Viele Wendungen, viele Überraschungen und auch Wortwitz und Zynismus findet seine Anwendung. Ein erstaunlich packendes Buch, dass genau den politischen Nerv der Zeit trifft.
riwin zu »Paul Sussman: Der Biss des Skorpions« 08.05.2005
Ich wollte das Buch zunächst gar nicht lesen, wegen des Themas Konfliktsituation in Nahost - von der man täglich in den Nachrichten unterrichtet wird. Aber durch die kluge und spannende Erzählweise des Autors, der glaubhaft beschreibt, wie Opfer zu Tätern und Täter zu Opfer werden, wird der Leser - ob er will oder nicht - gefesselt. Die Kombination der verschiedenen Schauplätze und Nationalitäten der Romanfiguren ist für mich neu und wirklich gelungen. Bin begeistert von dem Buch und dem Autor, den ich bis dahin nicht kannte. Super empfehlenswert!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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