Feuerwasser von Paul Lascaux

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Gmeiner.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2009. ISBN: 978-3839210116. 231 Seiten.

'Feuerwasser' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im idyllischen Justistal im Berner Oberland prallen Gegensätze aufeinander: Die Wasserwirtschaft plant dort den größten Stausee der Schweiz, ein einflussreicher Dorfbewohner möchte an gleicher Stelle einen riesigen, voralpinen Fun-Park errichten. Dann werden innerhalb kurzer Zeit die Verantwortlichen beider Projekte auf grausame Weise ermordet. Die Berner Polizei steht vor einem Rätsel, ebenso wie das agile Detektivduo Heinrich Müller und Nicole Himmel …

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Tinu Bern zu »Paul Lascaux: Feuerwasser« 07.10.2009
Dritter Band in der Serie um den Privatdetektiv Heinrich Müller (auch Henry Miller…) Spielt im Justistal und in Sigriswil. Schlecht redigiertes, lektoriertes und korrigiertes Buch (viele Tippfehler!), wenig origineller Plot, im Schlusskapitel ist ein Spitalaufenthalt von Müller beschrieben, ohne dass klar wird, was das soll. Verschiedene Szenen sind viel zu dick aufgetragen, z. B. das Gewitter am Käseteilet im Justistal. Wie kann man einen Menschen ermorden, indem man einen Schuss abgibt, der einen Steinbock erschreckt, der auf einen Menschen auf abschüssigem Weglein zurennt und ihn sozusagen in den Abgrund stösst? Unglaubwürdige Mordmotive, wenig Spannung, viel Lokalkolorit, etwas Belehrung. Der Autor zitiert sich selber und zitiert andere. Der Hintergrund (Stausee vs. Fun-Park) ist an den Haaren herbei gezogen. Das Feuerwasser im Titel ist der Jänzener, den ein Protagonist schwarz brennt. Aber was solls? Man nehme eine wunderschöne Landschaft, das Alporama-Buch, das Magische Oberland von Pier Hänni etc. und schon hat man einen Schweizer Krimi… Empörend schwache Leistung, Herr Ott!
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