Blutacker von Paul Harding

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel The Field of Blood, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Eichborn.
Ort & Zeit der Handlung: , 700 - 1500 (Mittelalter).

  • London: Headline, 1999 unter dem Titel The Field of Blood. als Paul Doherty. 296 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Eichborn, 2000. Übersetzt von Iva Salminen. ISBN: 3-426-61895-8. 277 Seiten.
  • [Hörbuch] Frankfurt am Main: Eichborn Lido, 2004. Gesprochen von Karl Heinz Asenbaum. ISBN: 3-8218-5367-0. 1 CDs.

'Blutacker' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Nachdem drei seiner Gemeindemitglieder brutal ermordet aufgefunden werden, muss sich der Benediktiner Athelstan auf die Suche nach dem Verbrecher machen. Ein Raubmord scheidet aus. Warum aber mussten die Hure, der junge Matrose und ein geheimnisvolles drittes Opfer sterben? Ein neues Kabinettstück vom Meister des historischen Kriminalromans.

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Rainer Müller zu »Paul Harding: Blutacker« 03.01.2007
Nachdem ich mich bislang fast nur im alten Rom getummelt habe, ist mir der Zeitsprung ins mittelalterliche London gelungen. Der Benektiner Athlestan und sein Coroner verkörpern ein äußerlich ungleiches Duo, welcher allerdings auf derselben Wellenlänge schwimmt. Für einen Einstieg in die Serie ist der Schauplatz fesselnd, allerdings ist man immer geneigt neben dem Taschenbuch eine Karte von London zu plazieren. So schnüffeln und stöbern die beiden durch diverse Tavernen und andere typische englische Aufenthaltsorte, preisen das altenglische Ale und lösen den Fall/die Fälle in einem furiosen Schlusspurt.
Hans-Joachim Holdefehr zu »Paul Harding: Blutacker« 19.04.2004
Nach mehreren Jahren wieder einmal ein neuer Mittelalter-Roman von Paul Harding auf dem deutschen Markt. Auch "Blutacker" hat weiten Teilen der Konkurrenz vor allem die schnörkellose, kitschfreie und oft drastische Beschreibung der damaligen Lebensumstände voraus. Insgesamt allerdings ist dies ein schwächerer Teil der Serie. Zum einen hat auch bei Harding unüberlesbar inzwischen eine Routine eingesetzt: Ein bisschen wirkt der Roman doch so, als sei er nach bewährtem Rezept und mit den üblichen Zutaten zusammengesetzt. Zum anderen ist die eigentliche Krimi-Handlung zwar durchaus aufwendig und mit mehreren Parallelsträngen gestaltet. Wie Hardings altbekannte Hauptfigur, der Benediktiner Athelstan, am Ende zur großen Auflösung bläst, das erinnert dann aber doch schwer an Agatha Christie und ihren Hercule Poirot. In diesem Sinne: Als Einstieg in die Serie und für Fans geeignet; alles in allem aber war Harding schon in besserer Form.
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