Die Maske des Ra von Paul Doherty

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel The Mask of Ra, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Heyne.

  • London: Headline, 1998 unter dem Titel The Mask of Ra. 244 Seiten.
  • München: Heyne, 1999. Übersetzt von Nina Bader. ISBN: 3-453-15749-4. 368 Seiten.
  • München: Heyne, 2003. Übersetzt von Nina Bader. ISBN: 3-453-86199-X. 368 Seiten.

'Die Maske des Ra' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als der Pharao auf rätselhafte Weise stirbt, ergreift seine Witwe Hatschepsut die Macht am ägyptischen Hof. Um nicht des Mordes bezichtigt zu werden, beauftragt sie einen angesehenen Richter mit der Aufklärung des Todesfalles. Was hat der Pharao in der geheimen Bibliothek des Cheops gefunden gefunden, die er nie hätte betreten dürfen, da sie den Priestern vorbehalten war?

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anath zu »Paul Doherty: Die Maske des Ra« 25.11.2007
Pharao Thutmosis II. ist sehr plötzlich verstorben - allem Anschein nach an einem Schlangenbiß. Seine Witwe Hatschepsut ist in arger Bedrängnis denn im Kronrat streiten sich die Mächtigen des Landes wie die Kesselflicker um die Regentschaft und wollen sie verdrängen.Dazu kommt, daß Wesir Rechmire Hatschepsut unterschwellig des Mordes an ihrem Ehemann bezichtigt und Feinde mit einem gewaltigen Heer die Grenzen des Landes überschritten haben.
Also sammelt die junge Witwe ihre wenigen Getreuen um sich und beginnt ihren Kampf um die Macht.
Sie verpflichtet sich auch Amerotke,den obersten Richter. Und als weitere seltsame Todesfälle den Palast in Aufruhr versetzen wird er beauftragt, den Mörder zu finden.

Das Buch liest sich eingängig und auch spannend. Die Verhältnisse im Ägypten Hatschepsuts werden greifbar und mit Liebe zum Detail geschildert. Amerotke ist ein der Wahrheit verpflichteter Mann mit durchweg sympathischen Zügen und obwohl er fast schon zu edel ist um wahr zu sein hat er doch mein Herz gewonnen und ich bin ihm gerne bei der Verbrecherjagd hinterhergestiefelt.
Doherty hat es dem Leser allerdings leicht gemacht - finde ich jedenfalls. Für mich war jedenfalls recht schnell klar,wer denn hier nun der Massenmörder ist. Überraschend allerdings sein Motiv,welches sich erst ganz zum Schluß enthüllt. Und der Leser kann sich dann die Frage stellen:Was hättest du getan?

Kategorie: Kann man gut verschenken, nicht nur an Ägyptenforscher !
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