Ripley Under Ground von Patricia Highsmith

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1970 unter dem Titel Ripley Under Ground, deutsche Ausgabe erstmals 1972 bei Diogenes.

  • Garden City, N.Y.: Doubleday, 1970 unter dem Titel Ripley Under Ground. 275 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1972. Übersetzt von Anne Uhde. ISBN: 3-257-01496-1. 368 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1974. Übersetzt von Anne Uhde. ISBN: 3-499-42327-8. 204 Seiten.
  • Berlin: Das Neue Berlin, 1978. Übersetzt von Anne Uhde. Ausgabe für die DDR und die sozialistischen Länder. 285 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1979. Übersetzt von Anne Uhde. ISBN: 3-257-20482-5. 367 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2002. Übersetzt von Melanie Walz. ISBN: 3-257-06414-4. 442 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2003. Übersetzt von Melanie Walz. ISBN: 3-257-23414-7. 448 Seiten.

'Ripley Under Ground' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der einzige Mensch, den er geliebt hat und der seinen Aufstieg hätte verhindern können, liegt bei San Remo auf dem Meeresgrund: Tom Ripley hat sich zum souveränen Verbrecher gemausert, der seinen Untaten das Flair französischer Lebensart zu verleihen weiß. Mit seiner Frau Héloise lebt er ein sorgenfreies Luxusleben bei Paris und handelt nebenbei mit berühmten Gemälden – nicht nur aus Liebhaberei. Als ein Kunstsammler die Gemälde als Fälschungen entlarvt, beginnt Ripley ein vampirisches Spiel mit anderen Existenzen, um seine schöne Welt – und seinen Kopf – zu retten.

Ihre Meinung zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground«

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Tom Ripley zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 03.10.2008
Ripley Under Ground ist mindestens so gut wie "The talented Mr. Ripley", vielleicht so gar besser. Hier zeigt sich, wer Tom wirklich ist, nämlich ein genialer "actor", role player. Für Interpretationen sehr ergiebig, vor allem im Hinblick auf "the role of art". Ripley kann wirklich ein Ekel sein, wenn man sieht, was er mit Tuft macht. Viel Spaß beim Lesen!
Euer Tom Ripley
SukRam zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 15.03.2008
Schade, dass man sich im zweiten Tiel nicht wieder in Italien befindet! Das ist aber schon mein einziger Kritikpunkt, denn mal wieder versteht es Highsmith, Personen, Dinge und Tatsachen zu verdrehen, bis Ripley am Ende wieder eine lückenlose Geschichte webt.

Schön ist außerdem, dass Ripley diesmal auch andere Personen einweihen muss, um diese Geschichte zu überstehen.
Aber schon bereits auf den ersten Seiten entwickelt er eine Beziehung zum Opfer, die unweigerlich in den Tod münden muss. Wie handelt also der neue, reiche und gesellschaftlich angesehene Ripley? Die Antwort: Genau wie zuvor.

Trotzdem gibt es mal wieder Verbindungen zum Greenleaf-Fall, die am Ende des Buches noch lange nicht abgeschlossen sind...

Meine Wertung: 88°
Mein Tipp: Die Ripley-Romane UNBEDINGT in der richtigen Reihenfolge lesen! Ansonsten stimmt der Stimmungsaufbau überhaupt nicht!
David Fischer zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 13.11.2007
Hallo zusammen, Ich finde ich muss auch noch einen Kommentar dazu abgeben. Fas Buch ist wircklich so spannend und ist so gut zum Lesen. Da ich die Kantonsschule besuche habe ich das Buch gut verstanden, doch meine Mutter hatte ihre lieben Probleme. Zuerst hatte ich das Gefühl es könnte ein bisschen zu schwierig sein. Doch nach den ersten paar Seiten, habe ich mich voll in das Buch vertieft. Eigentlich wollte ich ein anderes Buch für meinen Büchervortrag wählen, doch meine Lehrerin Ramona Hubli, Steinhausen hatte mir das Buch mit den Kaminski Kids verboten weil es zu "Kindisch sei ". Aber jetzt wieder Back to Topic ich habe wie auch du Torsten Janssen geglaubt es sei ein Fack doch dann stellte es sich wirklich heraus das Ripley Tufts bei sich wohnen lasste.

Mit freundlichen Grüsse euer Bücherwurm

Ps: Mike Shiva du besch es !
Torsten Janssen zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 01.02.2005
Habe den Roman jetzt (fast) zu Ende gelesen, und muß mein letztjährige Meinung etwas revidieren. Sicherlich ist der Roman etwas konstruiert, aber dennoch spannend und gut zu lesen. Ohne es zu merken ist man plötzlich auf Seite 300. Etwas unglaubwürdig finde ich es zum Beispiel, daß Tom Ripley Bernhard Tufts einfach bei sich wohnen läßt, obwohl dieser erst ihn im Bett zu erwürgen versucht, um ihn dann schließlich mit einem Stein auf den Kopf zu schlagen und dann im Garten zu vergraben. Und doch liest man es gerne. Habe mir heute "Ripleys Game" gekauft. Eine etwas gefährliche Moral steckt natürlich schon darin, daß Tom Ripley einfach drauf losmordet ( inzwischen hat er 3 Menschen auf dem Gewissen: Richard Greenleaf, Freddie Miles, Mr. Murchinson) und einfach nicht erwischt wird; stattdessen ein recht schönes, komfortables Leben in Frankreich führt. Der Clou wäre es von Highsmith gewesen, ihn wegen irgendeiner Bagatelle oder eines nicht begangenen Verbrechens in seinem Umfeld zu erwischen. Aber wer bin ich, ihr Vorschriften zu machen ? Gruß
Swen Piper zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 15.11.2004
Die Fortsetzung des Meisterwerks “Der talentierte Mr. Ripley” reicht nicht ganz an dessen Klasse heran. Ripley under ground ist ein überdurchschnittlicher Roman, dessen Spannungsbogen aber nicht mit seinem Vorgänger konkurrieren vermag. Wieder einmal ist Tom Ripley in Schwierigkeiten und wieder löst er seine Probleme mit Mord. Einige Hauptdarsteller bleiben zu blaß, ihre Charaktere sind zu oberflächlich geschildert, einige Handlungsstränge scheinen allzu durchschaubar, andere teilweise unglaubwürdig. Das (fast) offene Ende zwingt den Leser geradezu den Werdegang Ripley`s weiter zu verfolgen.
Alexa M. zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 13.09.2004
So schlecht ist das Buch nun auch wieder nicht. Man ist nur gerade dazu verpflichtet, Ripley's Game zu lesen, weil Ripley under ground so abrupt aufhört.
ich mag ihre schreibweise, da sie es versteht, auch in ripley under ground dem leser tom ripley sympathisch zu machen.
Doris zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 15.08.2004
Das sehe ich etwas anders, Ripley hat Dickie Greenleaf aus Geldgier getötet, denn darauf gründet im 2. Buch sein Vermögen. Murchinson hat er getötet um sich und die anderen an den Fälschungen Beteiligten zu schützen.
Torsten Janssen zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 05.01.2004
Nachschrift: Auch die Idee mit dem Fälschen und dem Künstler Dermatt, finde ich nicht sehr orginell.
Torsten Janssen zu »Patricia Highsmith: Ripley Under Ground« 05.01.2004
In diesem Buch wird Ripley mir etwas unsympathischer. Hat er im Vorroman noch Dickie Greenleaf aus durchaus verständlicheren Gründen getötet, wie Neid und verschmähte Liebe, tötet er in diesem Roman wesentlich unmotivierter und aus kalter Geldgier. Man merkt diesem Roman auch an, ganz im Gegensatz zum Vorgänger, daß Highsmith ihn am grünen Tisch zusammenkonstruiert hat. Das trifft leider auch auf alle Nachfolger, außer vielleicht "Der amerikanische Freund" zu.
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