Der Stümper von Patricia Highsmith

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1954 unter dem Titel The Blunderer, deutsche Ausgabe erstmals 1962 bei Rowohlt.

  • New York: Coward-McCann, 1954 unter dem Titel The Blunderer. 277 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1962. Übersetzt von Barbara Bortfeldt. 218 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1974. Übersetzt von Barbara Bortfeldt. ISBN: 3-257-20136-2. 268 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2005. Übersetzt von Melanie Walz. ISBN: 3-257-06403-9. 408 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2007. Übersetzt von Melanie Walz. ISBN: 978-3-257-23403-9. 408 Seiten.

'Der Stümper' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der Buchhändler Kimmer hat seine untreue Frau Helen umgebracht, sich dabei aber ein so stichfestes Alibi besorgt, dass keinerlei Verdacht auf ihn fällt. Auch der Anwalt Stackhouse führt eine unglückliche Ehe. Seitdem er einen Zeitungsartikel über den unaufgeklärten Kimmer-Mord gelesen hat, spielt er mit düsteren Gedanken. Doch seine Frau kommt ihm zuvor...»Ein spannendes Ehedrama der Meisterin des subtilen Terrors und der Banalität des alltäglichen Schreckens.« (Frankfurter Rundschau)

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Torsten Janssen zu »Patricia Highsmith: Der Stümper« 28.07.2011
Nachdem ich 2 mal den Film "Der Schatten der Laura S./"Der Mörder" F 1962 von Claude Atant - Lara mit Robert Hossein, Harry Meyen, Marina Vlady und dem oscarreifen Gert Fröbe als Melchior Kimmel gesehen habe, habe ich mir das Buch "Der Stümper" gekauft. Gert Fröbe mit dicker Brille (durch die er nichts sehen konnte; er bohrte sich ein kleines Guckloch hinein) spielt genial den mörderischen Buchhändler. Allerdings einen perfekten Mord stelle ich mir doch etwas anders vor. Als Alibi ins Kino gehen und die Vorstellung dann durch den Noteingang verlassen ist ja nicht sonderlich einfallsreich, auch hätte ihn jemand sehen können. Bei der Mordszene an seiner Gattin, die er aus einem Linienbus zerrt und neben einem Gleis umbringt, musste das Filmteam auf einen echten Linienzug warten, der immer nur stündlich kam. Auch die Musik ist genial. Meiner Meinung nach wird der Film weit unterschätzt, ist ein echter Klassiker und gehört sicherlich neben "Es geschah am hellichten Tag" und "Goldfinger" zu den besten Schurkendarstellungen Gert Fröbes. Gleiches gilt für das Buch. Gruß Torsten Janssen
Fabouleus zu »Patricia Highsmith: Der Stümper« 21.02.2010
War tatsächlich mein erster Higsmith Krimi. Tolle Spannung gut aufgebaut - und für mich überraschendes Ende. Zuerst dachte ich -oh - aber beim anschliessenden drüber nachdenken kam immer mehr das subtile durch. Super wie dei Figuren in den Wahnsinn getrieben werden. Absolut klasse. Dieses Buch ist 1954 geschrieben - und natürlich ohne irgendwelche technishe Hilfsmittel in der Story. Sehr beruhigend, bei all den vollgestopften Stories heute.
Eric Hächler zu »Patricia Highsmith: Der Stümper« 29.10.2009
das Buch "Der Stümper" ist verfilmt worden mit Gert Fröbe als Buchhändler Kimmel in der Hauptrolle, und zwar Schwarzweiss. aber nicht unter dem Originaltitel, sondern als "Der Mörder".
ein sehr starker Film mit einem starken Gert Fröbe u.a. Der Film richtet sich bis auf wenige Ausnahmen ziemlich genau nach dem Buch.
krimifan24 zu »Patricia Highsmith: Der Stümper« 15.03.2008
Kleine Korrektur: Der Buchhändler heißt Kimmel, nicht Kimmer (zumindest in der Diogenes-Übersetzung). Eine wirklich abgründige Geschichte, in der man das tragische Schicksal der Hauptperson bis zum bitteren Ende wirklich gut mitempfinden kann. Absolut lesenswert!
Elmar zu »Patricia Highsmith: Der Stümper« 04.07.2004
Eine wirklich fiese Geschichte, wie immer perfekt aufgebaut und hervorragend geschrieben. Ähnlichkeiten mit "Der Geschichtenerzähler" von Highsmith sind unübersehbar.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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