Scarpetta von Patricia Cornwell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Scarpetta, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Hoffmann und Campe.

  • New York: G.P. Putman's Sons, 2008 unter dem Titel Scarpetta. ISBN: 978-0399155161. 500 Seiten.
  • Hamburg: Hoffmann und Campe, 2009. Übersetzt von Karin Dufner. ISBN: 978-3-455-40208-7. 590 Seiten.
  • München: Goldmann, 2010. Übersetzt von Karin Dufner. ISBN: 978-3-442-47166-9. 576 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hoffmann & Campe, 2009. Gesprochen von Franziska Pigulla. gekürzt. ISBN: 3-455-30666-7. 6 CDs.

'Scarpetta' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Der Mordverdächtige Oscar Bane, kleinwüchsig, von zahlreichen Phobien geplagt und offensichtlich hochgradig paranoid, verweigert jegliche Kooperation mit den Behörden und behauptet, von Unbekannten überwacht und verfolgt zu werden. Der einzige Mensch, dem er sich anvertrauen will, ist die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta. Von der New Yorker Staatsanwaltschaft um Amtshilfe gebeten, begibt sich Scarpetta in den Big Apple und untersucht den Tatverdächtigen. Ist Oscar Bane ein krankhaft auf Scarpetta fixierter Stalker, der dieses grauenhafte Verbrechen nur deshalb begangen hat, um sich der berühmten Forensikerin zu nähern? Oder schwebt er in höchster Lebensgefahr? Bevor Scarpetta diese Fragen beantworten kann, gerät sie selbst ins Fadenkreuz des Mörders.

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Saraknowsitall zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 04.02.2012
Nach "Blowfly" mein zweites Lieblingsbuch von P. Cornwell. Der Plot ist durchaus interessant. Bis zum Ende des Buches weiß man nicht genau wer nun der Wolf im Schafspelz ist. Ist der Verdächtige nun der Mörder oder ist alles ein abgekartetes Spiel. Positiv auch, dass immer wieder zu vorherigen Romanen von Cornwell Bezug genommen wird.ein gelungenes Werk mit altbekannten Protagonisten, die Cornwells Bücher so lesenswert machen
Rolf A. Bühler zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 15.03.2011
Ich habe soeben das Buch fertig gelesen und bin massiv enttäuscht. Schon am Anfang fand ich, dass die story zu konstruiert und unrealistisch ist, sowohl was Opfer und Täter anbelangt. Und die Hauptfiguren, die ich bisher so "vereehrt" habe, passen ganz und gar nicht mehr ins Bild, d.h. Marino vergewaltigt Scarpetta, Scarpetta ist bei CNN, Benton ist ihr Ehemann, die schon bisher überkanditelte Helikopter-Lucy ist nun total durchgedreht, Berger unentschlossen, usw. Das ist doch alles Blödsinn und nicht nachvollziehbar. Wird auch nie richtig erklärt und trotzdem ist es so. Die Altersangaben sind auch nicht mehr plausibel. Das ist nicht das alte Umfeld. Dieses zeigte eine Gruppe von Menschen, die sich extrem engagieren und irgendwie doch zusammen gehören auch wenn es kracht. Das war damals nachvollziehbar und machte den Scarpetta Roman zum "family event". Hier ist das überhaupt nicht mehr der Fall. Auch die übermässigen Sex-Details der Ermordung von Terri finde ich nicht gut (das ist nur ein Beispiel von vielen). Das Gesamtbild ist damit verrückt, besser gesagt, zerstört. Wie die Vorredner schon berichten, ist es doch peinlich solch unzusammenhängenden "Schrott" über 570 Seiten lesen zu müssen. Habe das Buch nur deshalb zu Ende gelesen, weil ich eben bisher Cornwell/Scarpetta Fan war. Nun nicht mehr. Cornwell hat ihr Pulver eindeutig verschossen. Die Szenen sind zum Teil geradezu beschämend. Und der Schluss ist billig, weil schon wieder der Mörder am Ende Scarpetta direkt angreift. Das hatten wir doch schon einige Male erlebt.Das war wohl mein letzter Roman von Cornwell. Zum Glück gibt es noch viele alte und neue Schtiftsteller, die dem Drang nach publicityn nicht verfallen sind. Zu erwähnen: Mankell, Gerritsen, Camilleri, Preston/Child, Hejnichen, Kerr, Follett, Hefner, u.a.m.
rolandreis zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 18.01.2011
Ich war anfangs mal ein großer Fan von den Scarpetta Fällen. Das hat sich mittlerweile gelegt. Ich bin der Meinung, das es von Buch zu Buch schlechter wird. Die Gespräche zwischen den Personen werden endlos in die Länge gezogen. Dafür gibt es wenig Handlung und die Spannung, die man aus früheren Büchern gewohnt war, fehlt fast ganz. Die Sprecherin im Hörbuch kam zwar sehr gut rüber, aber kann halt die Geschichte dadurch auch nicht aufbessern. In Summe kein Buch das mir in Erinnerung bleiben wird und den 17. Fall werde ich höchstens lesen, wenn er in der Stadtbücherei mal rumliegt. Ich denke man sollte aber in weitere Scarpetta Romane kein Geld mehr in einen Buchkauf stecken. Von mir 60 von 100 Punkte und das nur weil die Sprecherin das Hörbuch wenigstens etwas aufpeppte.
icke zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 21.11.2010
besser wie die letzten 4-5 bücher.
aber was mich immer nervt, wenn sie alters angaben macht. die leute werden immer jünger in ihren büchern. war jaime berger im buch Dämonen ruhen nicht (2003) 48 jahre, ist sie im buch Scarpetta (2009) ganze 46 Jahre. wie schon gesagt ansonsten kann man mit dem roman zufrieden sein.
g. Heiser zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 28.09.2010
Spannung ? naja! Eigentlich konnte man ziemlich genau vorhersehen wer der Täter ist. Wenn man Patricia Cornwell kennt ( und ich habe alle Romane zweimal gelesen)kommt man automatisch zur entsprechenden Schlußfolgerung. [wann geht das endlich mal in die Köpfe der verehrten Kommentatoren, dass man den Mörder hier nicht verrät! Auch nicht bei schlechten Büchern..] Leider sind die Romane seit Blinder Passagier nicht mehr so spannend und leider auch etwas unlogisch. Wie alt ist Scarpetta jetz eigentlich?
sternenbecker zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 17.03.2010
also ich wollte mich informieren über dieses neue buch. aber nun brauche ich es wohl nicht mehr zu kaufen, wo mörder schon bekannt gegeben werden und auch andere vielleicht doch für einen alten fan überraschende details. vielen dank an die "verräter".

es ist doch alles geschmackssache, also ein bißchen rücksicht...
oder darf man hier nur die kommentare lesen, wenn man das buch schon gelesen hat?
wingi_s zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 08.01.2010
Ich fand das Buch, verglichen mit den letzten Scarpetta Büchern, endlich mal wieder spannend. Zwar längst nicht so spannend wie die ersten Bücher, aber dennoch so, dass ich das Buch ziemlich zügig duchgelesen habe. Ich hatte schon ein wenig Sorge, da es so "dick" ist, aber auch aufgrund der negativen Bewertungen. Aber da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker doch sind. Ich fand das Buch sehr lesenswert. Gut fand ich auch, dass wieder alle Hauptakteure mit dabei waren und m. E. auch auf jeden ziemlich gut eingegangen wurde. Ich für meinen Fall sehe weiteren Büchern aus der Scarpetta Reihe schon wartend entgegen.
hanni zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 08.01.2010
Also.

gerade fertig geworden und bin total enttäuscht.
Fande es super langweilig.
Ich bin eig. ein richtiger Fan gewesen, habe ALLE Bänder gelesen, fand Kay immer super sympatisch, aber jetzt hatte sie mich etwas genervt. Sie wird mir zu sehr vergöttert, macht nie Fehler,usw...
Viele Sachen wurden nicht richtig erklärt, warum Morales diese Morde begangen hat, warum Lucy keinen Tumor mehr hat, wie sie überlebt hat finde ich auch sehr seltsam, klare Aussprache zwischen Kay und Marino hat auch gefehlt...fand alles sehr larifari...
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 20.09.2009
Frau Lehmann hat mit dem überlebten Kopfschuss Recht - zumal der Täter als hervorragender Schütze dargestellt wird und aus kurzer Entfernung schießt. Dass man einen Kopfschuss trotzdem überleben kann, beweist Arkadi Renko in Martin Cruz Smith´ "Stalins Geist". Trotz dieser Ungereimtheit bleibe ich aber bei meiner positiven Bewertung.
nela zu »Patricia Cornwell: Scarpetta« 18.09.2009
So, dann komme ich mal mit einer positiven Bewertung. Ich kann mich meinen vorschreibern nicht anschliessen. Allderings bin ich durch deren Bewertungen natürlich mit negativen Erwartungen ans Buch rangegangen.

Mir hat das Buch zwar in der Tat etwas Startschwierigkeiten gemacht, aber meiner Meinung nach sind die meisten Kay-Scarpetta-Romane so, die ersten 50-100 Seiten muss man sich "einlesen" und dann gehts dafür los.

Ich finde die Idee gelungen und weitgehend gut umgesetzt. Ausserdem schafft die Autorin es, es spannend zu halten. Die Handlung nimmt gute und unerwartete Wendungen und ein fulminantes Ende. Besonders gefällt mir, dass es für einmal ein Happy End gibt für Scarpetta, Benton, Marino, Lucy und hat Berger. Selten genug ist das ja bei Patricia Cornwell.

Sicherlich ist das Buch nicht das beste der Autorin, aber es ist lesenswert und für Kay-Scarpetta Fans unerlässlich. Allerdings nur, wenn man die Vorbücher auch in der richtigen Reihenfolge gelesen hat.

Für mich insgesamt ein lesenswertes, spannendes Buch. Daumen hoch!

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