Verblendung von Stieg Larsson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Män som hatar kvinnor, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Heyne.
Folge 1 der Lisbeth-Salander-Serie.

  • Stockholm: Norstedt, 2005 unter dem Titel Män som hatar kvinnor. 688 Seiten.
  • München: Heyne, 2006. Übersetzt von Wibke Kuhn. ISBN: 978-3-453-01181-6. 688 Seiten.
  • München: Heyne, 2007. Übersetzt von Wibke Kuhn. 687 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Wibke Kuhn. ISBN: 978-3-453-50384-7. 699 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Schall & Wahn, 2009. Gesprochen von Dietmar Bär. 8 CDs.

'Verblendung' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Fremdwort Erzählökonomie« 49°

Krimi-Rezension von Lars Schafft

Verblendung gehört scheinbar zu den Büchern, die man nur deswegen lesen muss, um mitreden zu können. Freilich: Man kann auch ohne Lektüre mancher Romane eine Meinung dazu haben (hat wirklich jeder Charlotte Roches Feuchtgebiete gelesen?), aber bei einem Hype wie um den 2004 verstorbenen Stieg Larsson kann ein Blick ins Werk vielleicht wirklich nicht schaden. Hat er auch nicht sonderlich. Ich kann jetzt mitreden. Und ganz klar den Standpunkt vertreten: Durchschnitt. Mehr nicht.

Und das ist noch recht positiv bewertet. Hätte ich nicht viel zu viel Zeit gehabt (Urlaub), wäre Verblendung nach etwa hundert Seiten in der Ecke gelandet. Allein schon innerhalb der ersten Seiten ein dicker Schnitzer: Da soll sich ein Mann Wochen lang nicht rasiert haben – und gerade einmal ein paar Bartstoppeln sprießen ihm im Gesicht. Tja, wenn es so wäre, könnten Gilette, Wilkinson und Co. Sicherlich einpacken.

Einverstanden, eine derartige Betrachtung des Textes ist vielleicht etwas kleinlich und eher dem Lektorat denn dem Autor anzukreiden. Vielmehr ärgert die Struktur Larssons, dem Erzählökonomie ein Fremdwort wie Humor zu sein scheint. Er beginnt gemächlich (ein ebenso starker Euphemismus wie die Bewertung des Romans als Durchschnitt) und führt den männlichen Part seiner Protagonisten, Mikael Blomkvist, ein, den nahezu jeder auf herrgott-wie-originelle Weise in Anlehnung an Astrid Lindgrens Detektiv nur »Kalle« nennt. Blomkvist ist Star-Journalist für ein Magazin, dem man am ehesten den Stempel »independent« aufdrücken würde. Erstaunlich naiv hat der sich mit einem Finanzhai namens Wennerström angelegt und in Folge dessen eine schmerzliche Niederlage vor dem Kadi erlitten. Die Karriere steht vor dem Aus, als ihn glücklicherweise der Alt-Industrielle Vanger Blomkvist bittet, ein wenig die Familiengeschichte – eigentlich eine Familientragödie – zu beleuchten.

An dieser Stelle fängt der eigentliche Fall an und gähnend blickt man auf über hundert Seiten davor: Bereits 1966 ist Vangers Nichte wie vom Erdboden verschluckt. Sie verschwand spurlos von der Insel der Großfamilie, obwohl ein LKW-Unfall dies unmöglich gemacht hätte. Blomkvists Auftrag: herauszufinden, was mit der jungen Harriet passiert ist. Unterstützung bekommt er ausgerechnet von einem Twen namens Lisbeth Salander – tätowiert, emotionsunfähig, Computergenie. Es überrascht dann nicht wirklich, dass die beiden einem Serienkiller mit ausgeprägtem Frauenhass auf die Spur kommen.

Zugegeben: Dieser Plot ist gar nicht mal verkehrt, wenngleich auch nicht sonderlich originell. Aber er hält den Leser ein paar hundert Seiten am Ball, Larssons Schilderung der ach-so-klassischen Mord-auf-einer-Insel-Spannung wirkt streckenweise gar atmosphärisch. Dabei hätte er es belassen sollen. Und nicht den Roman nach Enttarnung des Mörders um weitere hundertfünfzig Seiten aufzublähen, um die Geschichte um Blomkvists Widersacher Wennerström auf mäßige Temperatur aufzuwärmen.

Können weder Struktur noch Plot begeistern, müssen die Charaktere herhalten. Aber auch hier: Unser Kalle ist ein lauwarmes Abziehbild. Political correct, Womanizer – aber Elizabeth-George-Leser. Ah ja. Mehr gibt es zu ihm kaum zu sagen.

Bliebe Lisbeth Salander, die tatsächlich das Originellste in Verblendung ist. Sie hätte den Roman herumreißen können. Hätte. Denn leider bleibt unser glatter Journalist, für den sie dann auch Gefühle entwickeln soll – ausgerechnet! – im Vordergrund. Vieles bleibt bei Lisbeth Salander offen, manches wirkt arg überzeichnet – der Ausdruck »Heldin« passt schließlich viel zu gut -, und da Larsson sie »normalisiert« statt zum spannenden Gegenpol aufzubauen, geht der Reiz dieser Figur auch von Seite zu Seite mehr flöten. Wie es mit ihr weitergeht? Who cares?

Unterm Strich bleibt so wenig mehr als ein mäßig lesbarer Kriminalroman mit ein paar fesselnden Sequenzen, der die Eingangsfrage jedoch relativiert. Manche Bücher muss man nicht unbedingt gelesen haben. Nichtmals, um mitreden zu können. Larssons posthumer Ruhm ist angesichts von Verblendung schleierhaft.

Lars Schafft, Juli 2009

Ihre Meinung zu »Stieg Larsson: Verblendung«

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Marco Falkenberg zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.09.2009
Also diese Kritik hätte man sich sparen können. So oberflächlich der Autor das Buch las, so oberflächlich und stur wurde es auch bewertet. apropos Bewertung. Wer nicht einmal das korrekte Jahr des Verschwindens von Harriet weiß (1966 nicht 1958), dem sollte man keine Aufmerksamkeit schenken. Ich musste stellenweise sogar schmunzeln bei diesem Text...
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killjoker zu »Stieg Larsson: Verblendung« 11.09.2009
Ein Roman spaltet die Leserschaft- so könnte man zumindest anhand der bisher abgegebenen Kommentare urteilen. Bei nüchterner Analyse stellt man fest, das sich der Autor viel Zeit nimmt und seinen Figuren den nötigen Platz einräumt, um sie den Lesern vorzustellen. Teilweise mag das nerven, mich hat Larrsons Stil doch sehr an den von Julian Symons erinnert, der ähnlich langatmig vorging, jedoch bei Spannungsaufbau und Auflösung die eine oder andere Schwäche verbergen konnte.
Mit Sicherheit ist dieser Roman nichts für Trash Anhänger a la Laymon, Patterson und co. Dem Innenleben der Protagonisten wird doch bedeutend mehr Zeit eingeräumt, demenstsprechend überfordert dürfte die Leserschaft dieser Autoren mit Larrson sein.
Na ja, in einem Punkt hat Larsson nzumindest mit Patterson gleichgezogen, dem produktplacement. Dafür gibt es zurecht wie hier schon zuvor angemerkt einen Minuspunkt. Aber ihm die Bartstoppelgeschichte negativ auszulegen. na ich weiß nicht! Eher ne schwächere Besprechung vom Lars meiner Meinung nach- dafür würde ich ihm gerade eine Zehn geben ,-)
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Pennywise zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.09.2009
Ich würde das Buch echt als "gewaltig" bezeichnen. Echt kein Buch, welches man mal "zwischendurch" lesen sollte.

Ich finde die komplette Geschichte enorm interessant, wobei der Aufbau der Geschichte schon sehr erdrückend ist. Der Leser wird zuerst mit einer Vielzahl von Informationen - Daten, Namen, Orten, Verhältnissen etc. - zugeschüttet, so dass man anfangs nur dabei ist die ganzen Infos abzuspeichern.

Ab der zweiten Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mikael und Lisbeth sind einfach genial, wobei Lisbeth klar heraussticht. Durch ihre Persönlichkeit gibt sie dem Buch definitiv das "gewisse Etwas". Bin schon echt neugierig, wie es mit dem nächsten Buch weitergeht.
Ms. Terry zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.09.2009
Fällt denn niemandem auf, dass dieses Buch eigentlich nur eine ausgebaute Nacherzählung von

SPOILER
"Ein Ort für die Ewigkeit" von Val McDermid
SPOILER ENDE

ist?!

Die "Schweden-Version" liest sich meiner Meinung nach wesentlich flüssiger und irgendwie "moderner" (obwohl ich es immer noch langatmig genug fand, aber das ist ja alles Ansichtssache), auch schienen mir die Charaktere zunächst "plastischer" (das hat sich aber im Verlauf des Buchs immer mehr relativiert).

Das ständige, tatsächlich sehr auffällige (und ja auch schon oft genug erwähnte) Product Placement macht allerdings auch vor Brotbelag nicht halt (warum gibts bei IKEA eigentlich keine Leberwurstbrote mit Salzgurken, wenn das da anscheinend so beliebt ist?!). Dieses dauernde "dann ging er dahin und kaufte sich das und das, dann ging er nach Hause und aß dies und jenes, dann kochte er Kaffe, dann trank er Kaffe, dann dachte er darüber nach, wann er eigentlich das letzte mal was gegessen hatte, und was er als nächstes essen könnte und trank noch etwas Kaffe" zieht das Buch wirklich unnötig in die Länge und ist schlicht uninteressant.

Es stellt sich auch schnell raus, dass Mikael Blomkvist an einfach KEINEM Lebewesen vorbeigehen kann, ohne um Beischlaf quasi angefleht zu werden, diese merkwürdig verklemmte Lisbeth packt immer genau zum richtigen Zeitpunkt die gerade benötigten Fähigkeiten aus.

Gut fand ich allerdings den kleinen Lageplan des Dorfs, wer wo wohnt, das hat mir beim gespoilerten "Original" ziemlich gefehlt.

Mein persönliches Fazit:
Ich hatte von dem Megahype um Stieg Larsson nicht wirklich was mitgekriegt, bin also unvoreingenommen dran gegangen. Dann ist es ok zu lesen, netter Zeitvertreib, nochmal brauch ichs allerdings nicht. "Verblendung" schaffts weder auf meine TOP 10 der besten, noch auf die der der schlechtesten Bücher.
Diese ungebremste Lobhudelei allerortens kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen.
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Roughtrade zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.09.2009
Ich bin Jahrgang 64, und es mag sein, dass ich manches durch die rosa Brille der alten Zeiten sehe. Aber mir fällt in letzter Zeit immer wieder auf, dass durchaus hervorragende Autoren die Worte fehlen. Das soll heißen, in diesem Buch ist es der Kaffee !!!
Ich will es jetzt nicht nachzählen, aber es wird in diesem überaus spannenden Buch einfach zu viel Kaffee getrunken, bzw. das Wort Kaffee kommt so oft vor, das es mich beim lesen wahrlich aus der Story reißt.

Ein anderes Beispiel Dan Simmons; Seine Bücher durchweg genial, aber auch dieser Autor hat ein Lieblingswort, das den Leser irgendwann nervt: 'Lapislazuli'

Zurück zu Verblendung; ein wirklich sehr spannender Roman, der lust auf die folgenden Werke macht.

Anmerkung zum Schluß: Das productplacement in diesem Buch nervt enorm !!!! Entweder hat Sieg Larsson einen Vertrag mit einem Computer Hersteller, dessen fruchtige Innovationen eigentlich berreichernt sind, oder er liebt die Dinger wirklich. Ein Tipp an Stieg larsson: Rechner, Notebook, Laptop, Computer etc. ;-)
Silvia Vetter zu »Stieg Larsson: Verblendung« 01.09.2009
Habe das Buch in die Ferien genommen und hätte auch durchaus Zeit zum lesen gehabt. Der Klappentext klang vielversprechend. Aber es war sooo langweilig, dass ich angefangen habe, die Seiten nur zu überfliegen auf der Sache nach Spannung. Nach 30 Seiten habe ich aufgegeben. Das Buch landet jetzt im Bücher-Brockenhaus.
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Mint2000 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 30.08.2009
Das Buch fängt (wie so oft) vielversprechend an. Ein Wirtschaftsjournalist auf der Spur nach Verbrechen, ein sonderbares Angebot eines Großkonzerns und eine bizarre Figur namens Lisbeth Salander.

Nach diesem Auftakt wird man von Langeweile, Ideenlosigkeit und einer unfassbar platten Story genervt. Der größte Kritikpunkt ist die lange Einführung zahlreicher Charaktere (mit Bildern, wo diese denn genau wohnen). Man gibt sich Mühe, liest nochmal, damit man sich für den Rest der Story bloß Gesichter vorstellen und die familiären Zusammenhänge begreifen kann. Enttäuscht stellt man fest, dass diese Figuren im weiteren Verlauf kaum nennenswerte Rollen haben.

Stattdessen wird viel Kaffee getrunken und Sex gemacht. Tja.

Was das Buch hätte retten können, wäre der interessante Charakter Lisbeth Salander. Das interessante, bizarre und "unnormale" Wesen des Mädchens wandelt sich aber plötzlich - als sie mal "als Mensch behandelt wird" - zum Hausmütterchen. Oh mein Gott.
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swigl88 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.08.2009
Harriet wird seit Jahrzehnten vermisst und der Journalist Mikael Blomkvist wird von Henrik Vanger engagiert das Verschwinden von Harriet aufzuklären!

Dies sollte ungefähr die Handlung des Buches sein! Dieser Teil ist auch wirklich spannend und sehr gut konstruiert!

Leider handelt nicht einmal die Hälfte von der Schnitzeljagd nach den Hinweisen, die zur Lösung des Rätsels führen sollen!

Meiner Meinung nach hätte das Berufsleben und generell die ganze allgemeine Geschichte von Mikael in kürzerer Weise erzählt werden können!

Auch über Lisbeth Salander wird viel zu viel erzählt, bevor sie überhaupt in die eigentliche Geschichte einsteigt!

Leider wird auch das Rätsel um Harriet viel zu früh gelüftet und somit bleibt nach dem Lesen des Buches ein etwas fader Nachgeschmack zurück!

Trotzdem bleibt dies eins der besseren Bücher, wenn es auch nicht durchgehend mit der ansich starken Story glänzen kann!

Bin gespannt was die beiden Nachfolger bringen!

83°
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lea.oceane zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.08.2009
Ich habe bisher nur das erste Buch "Verblendung" gelesen, die anderen beiden Bücher habe ich mir gerade bestellt und freue mich sie zu lesen.

Dass es langatmig ist, stimmt. Dennoch finde ich es immer wieder erschreckend wie anspruchslos die meisten Leser sind. Schreiben ist eine Kunst, das muss gekonnt sein. Und ich bin der Meinung, dass dies Stieg Larsson beherrscht hat. Wenn auch anders als diverse amerikanische Thriller/Krimi/Roman Autoren.

Stieg Larsson hat hier die 2 Charaktere Lisbeth Salander und Mikael Blomqvist bis ins Detail beschrieben. Klischee? Vielleicht, aber man hat einen Eindruck. Es geht hier nicht um den eigentlichen Fall - Harriet - sondern meiner Meinung nach eher um das Zwischenmenschliche zweier Charaktere wie sie unterschiedlicher vielleicht nicht sein könnten.

Es geht hier um die Psyche. Es wird Mikaels Vergangenheit beschrieben, sowie Lisbeths. Weshalb sie so ist wie sie ist. Die Gedanken Mikaels...

Es gibt noch zwei weitere Bücher, Freunde. Allerdings ist es immer schwierig sensationsgeile Mäuler zu sättigen. Dazu sind die Geschmäcker ja zu verschieden! Ich muss das Buch kein zweites Mal lesen, aber ich habe es gelesen und es gefällt mir gut - damit meine ich nicht die Spannung! Ich empfehle jedoch dass nächste Mal reinzulesen bevor man sich von zu großer Euphorie anderer (der Masse) anstecken lässt.
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Dirk Langer zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.08.2009
Dankbarerweise finden sich hier weitere Leser, die eine Enttäuschung mit diesem Buch erlebt haben. Nach all den Hymnen auf den Autor bin ich fast entsetzt gewesen, wie klischeehaft hier Charaktere aufgebaut werden (womit eine eigentlich ganz spannende Geschichte kaputtgemacht wird). Insbesondere Super-Power-Girl Lisbeth, die aus dem nichts heraus alles kann, ist an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten. Habe den zweiten Teil trotzfach mehrfach begonnen, aber nach ca. 20 Seiten aber weggeworfen.
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Philipp Sellheim zu »Stieg Larsson: Verblendung« 19.08.2009
Tja, Herr Schaft ... über Autoren meckern, dass ihnen ein grober Schnitzer unterlaufen ist, und Sie selber machen ebenfalls einen.

Das verschwundene Mädchen heißt nicht Henriette, sondern Harriet.

Mein Vater als Journalist hat uns immer wieder eingetrichtert: Leute, lest eure Texte und konbtrolliert vor allem Namen. Denn das ist peinlich.
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Joshua zu »Stieg Larsson: Verblendung« 18.08.2009
Also mich hat das Buch gefesselt, habe eigentlich eher was aus Science Fiction gesucht , so als einfach zu lesendes Urlaubsbuch.Da drückte mir eine Frau das Buch in die Hand und sagte das hat ihr total gut gefallen, und nachdem ich einen schoenen Urlaub an der Ostsee hinter mir habe und das Buch in 24 Stunden durchhatte , kann ich Ihr nur zustimmen.Der Plot zieht sich wirklich manchmal aber er ist auf der anderen Seite mit vielen Winkelzuegen versehen die die Protagonisten "menschlicher" Macht , auch das sie Ihre Geheimnisse behalten duerfen mach das Lesen sehr angenehm.Nicht zu literaisch aber verdammt spannend.
Merlin zu »Stieg Larsson: Verblendung« 14.08.2009
nach ca. 200 seiten habe ich es aufgegeben, auf spannung zu warten und hab das buch weg gelegt. nach all dem vielen lob aus meinem bekanntenkreis und der presse hatte ich etwas anderes erwartet. ich fand die story, solange ich sie gelesen habe, langatmig und ereignislos. manches wurde zehnmal wiedergekäut, ohne dass die story wirklich voran ging. enttäuschend.
nobi zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.08.2009
Nach den vielen Lobeshymnen auf die Trilogie, habe ich mich dann doch entschlossen mal das erste Buch zu lesen.
Also @"bienemaya" kann ich mich nicht anschliessen, dass es ca. 150 Seiten dauert bis die Spannung ansteigt. Ich fand das Buch erst ab Seite 500 interessant, davor viel Langeweile u. Familienwirrwarr.
Die Kapitel waren mir auch zu lang.
Meine Vorbehalte gegenüber Schwedenkrimis haben sich bestätigt, ich muss definitiv keinen mehr lesen. Habe meinen noch während des Lesens bei ebay
reingestellt u. mittlererweile verkauft.
Conny66 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.08.2009
Bevor ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich etwas Bedenken, ob es auch spannend und abwechslungsreich geschrieben wäre, da es doch 688 Seiten umfasste, aber meine Bedenken konnte der Autor mühelos zerstreuen!

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt! Auch wenn zuerst die Protagonisten und das gesamte Umfeld ausführlich erklärt und beschrieben wurde, so war das Lesen nie langweilig!
Wahrscheinlich ist der Anfang von „Verblendung“ etwas ausführlicher ausgefallen, da es ja der erste Teil einer Trilogie ist.
Es hat zwar achtzehn Kapitel gedauert, bis die Protagonisten sich trafen und zusammen arbeiteten, aber dann wurde es teilweise richtig rasant und so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte.
Gut, es gab ein oder zwei Vorkommnisse, da musste ich schlucken und eine „Zwangspause“ einlegen, aber irgendwie hat alles so sein „müssen“ und auch im Zusammenhang einen Sinn ergeben.

Das Buch las sich flüssig und spannend.
Es war insgesamt in Abschnitte unterteilt, wo der Autor jeden Abschnitt so enden ließ, dass man praktisch „gezwungen“ war, weiterzulesen.
Die Kapitel waren zeitweise etwas lang, der Text dafür gut in Absätze unterteilt!

Ich bin froh, die anderen beiden Romane/Krimis von Stieg Larsson auch zu besitzen, sodass es sicher nicht lange dauern wird, bis ich den zweiten Teil „Verdammnis“ der Trilogie auch lese.

Millenium-Trilogie: Verblendung – Verdammnis – Vergebung

Für „Verblendung“ gebe ich fünf Sterne!
Michael Mau zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.08.2009
Und wieder einmal zeigt sich bei diesem Roman, wie köstlich amüsant Rezensionen sein können.Sicherlich ist Verblendung, wie auch die beiden anderen Bücher der Triologie, kein exemplarisches Fachbuch für den Krimiautor und sicherlich auch kein Weltroman.Es ist halt das was es ist, gut zu lesender Mainstream, der mich wie viele andere Leser auch für einen Moment lang in eine andere Welt zu entführten vermag.
Und das ist die Welt in der ich lebe, mit Apple Powerbooks und ähnlichen Productplacements, wird für mich lediglich das zu Papier gebracht, was uns durch andere Medien ohnehin jeden Tag vermittelt wird...Aktualität, am peak der Zeit sein.Job und Privates lassen mir wie vielen anderen auch, zu wenig Zeit um ein Buch bis in die letzte Zeile zu interpretieren, ich will Lesen und Spannung dabei verspüren, was Stieg Larsson bei mir geschafft hat.
Wenn irgendein Soziologe oder selbsternannter M. R-R, zwischen zwei Studien Zeit hat ein Buch aufzudröseln und anschliessend zu verreissen, bitte...Ich halts da lieber wie die 1000 Fliegen mit der Sch... und bin gerne Fliegeansonsten esse ich gerne Steak "rare" und schwöre darauf, versuche aber bestimmt nicht die zu verdammen dies durch mögen.
Magellan zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.08.2009
Ich gehe in die Knie und danke dem Herrn!
Ich dachte schon, dass ich nicht mehr in der Lage bin, einen guten Kriminalroman von einem schlechten zu unterscheiden. Mittlerweile habe ich zum sechsten Mal versucht, Stieg Larssons Werk mir zu Gemüte zu führen und bin wieder gescheitert. Es liegt mit Sicherheit an mir, dass ich die der Triologie innewohnende Magie, die viele meiner befreundeten Krimileser erkannt haben, nicht erkannt habe, aber eine Ansammlung von "Product Placement" und wie in der vorangehenden Rezension geschriebenen Versatzstücken des Psychothriller-Genres muss nicht sein. Die Idee hinter dem Werk ist gut, aber hätte weitaus besser ausgeführt werden können. Schade, dass durch seinen frühen Tod keine weiteren und bestimmt ansprechenderen Werke erscheinen werden.
Seeblick zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.08.2009
Ich mag keine Bücher, bei dem man den Aufbau, der dahinter steckt einfach entdeckt und deshalb schon vorher weiß, wie es weitergeht. So ginge s mir bei diesem Krimi. Ich wusste immer: jetzt ist Sex fällig oder Gewalt. Und natürlich auch beides zusammen...

Die weibliche Hauptperson ist so etwas von klischeehaft, dass es schon wehtut: tätowiert und gepierct, jenseits vom Gesetz, aber trotzdem moralisch. Der Mann dazu ist integer und ein Frauenheld und natürlich haben die beiden Sex...

Und dann der Mörder, oder besser die Mörder, völlig unglaubwürdig, aber natürlich serienkiller mit Frauenhass, hat man ja noch nie gelesen...

Und für die Fortsetzung wurde auch schon gesorgt, das Buch schreit nach einem weiteren Teil, der ja auch schon in den Bestsellerlisten steht und die Büchereien schmückt und natürlich Teil 3...

Dazu nervte das ständige Product Placement von aktuellen Computeraccessoires, das muss nicht sein.

Warum habe ich das nur gelesen?
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lisbeth4 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 01.08.2009
Ich fand die Geschichte unterhaltsam, und streckenweise wirklich spannend, muss aber dennoch die Meinung vertreten, dass dies kein gutes Buch war. Die Ausarbeitung der Charaktere war eher mangelhaft (Larssons männliche Mary Sue Blomkvist fand ich teilweise echt ärgerlich) und ihre Entwicklung psychologisch unglaubwürdig. Als die weibliche Hauptfigur sich sexuell missbrauchen lässt, um an Geld für einen neuen Computer heranzukommen (?!?) war das so out-of-character, das es mich fassungslos gemacht hat. Larsson sollte sich thematisch auf seichtere Themen wie den Wirtschaftskriminalität-Handlungsstrang beschränken, anstatt uns die seelischen abgründe sadistischer Sexualmörder zu erklären - daran scheitert er nämlich, bzw. er versucht es garnicht erst, er liefert blos ein sammelsurium an klischees und Psychothrillerversatzstücken. Schade.
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bienemaya zu »Stieg Larsson: Verblendung« 30.07.2009
Sensationell. Verblendung ist eines jener Bücher, die den Leser auch wirklich herausfordern. Wahrlich keine leichte Lektüre. Es dauert ca. 150 Seiten bis die Spannung konstant ansteigt. Vorher werden die Fakten ausgelegt. Das Schriftstück erstreckt sich insgesamt auf 6 Bänder - somit ist ein gewisser Erklärungsbedarf zu Beginn unerlässlich. Bis anhin wurden drei Bänder veröffentlicht. Band 4, 5 und 6 bestehen in Manuskript-Form. Diese werden sicherlich (sobald sich die Witwe und der Brunder von Larsson einig sind) veröffentlicht.

Das Buch (die Bücher) benötigt viel Zeit, Verstand und Feingefühl für das geschriebene Wort. Ein Sonderling in der Masse.
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Markus zu »Stieg Larsson: Verblendung« 27.07.2009
Das Buch trifft bestimmt nicht zuletzt den Zeitgeist, weil die Welt gerade in einer Finanzkrise steckt. Ich persönlich fand leider die Figur Salander zu oberflächlich gezeichnet; Ihre "Wandlung" wirkt unglaubwürdig. Generell erschließen sich mir viele Charaktere nicht sehr gut, weil sie nicht gründlich skizziert werden. Da möchte man meinen, es sei eher etwas für Thriller-Fans als für Freunde eher psychologischer (Kriminal-) Romane wie mich, aber auch die Spannung leidet mitunter ordentlich. Ich finde das Buch überbewertet.
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Kongo zu »Stieg Larsson: Verblendung« 27.07.2009
Ich bin wirklich überrascht so viel eher negative Kritik über Stieg Larssons Triologie zu lesen. Ich entdeckte den ersten Band zufällig im Urlaub und konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand die Ausarbeitung der Charaktere wunderbar. Auch den Verlauf, den die ganze Story in der Triologie nimmt, fand ich schon spannend. Für mich als fleißigen Leser gehören Verblendung, Verdammnis und Vergebung zu den drei besten Krimis der letzten Jahre.
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romy74 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 26.07.2009
Ich fand das erste Buch so grottenschlecht und sinnlos, daß ich mir die beiden anderen nicht mehr an tun wollte...ganz im Gegensatz zu meinem Mann.
Damit wäre wohl mal wieder bewiesen, daß die bestverkauften Bücher nicht die besten sein müssen. Den Hype kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Achja, und die ermittelnden Charaktere-unsymphatisch!!!
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massil1986@hotmail.de zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.07.2009
also mit der Kritik kann ich überhaupt nichts anfange. Dieses Buch ist der Hammer, wirklich einzigartig. Alle drei Teile sind der Hammer, klasse Action, Akteure die perfekt geschrieben sind, die man richtig ins Herz schließt und mit ihnen hofft und Angst hat. Stieg Larsson hat es für mich geschafft, eine der besten Krimi Bücher zu schreiben. Einfach klasse, genial. Man kann sich natürlich an solche Sachen wie Bartstoppel aufhalten, aber das ist doch völlig irrelevant, man sollte das ganze Buch betrachten, die Stilistik, die Spannung, den Erzählkern, alles was dazugehört, aber doch nicht ein Detail auf einer Seite von 688. Das kann ich nicht verstehen.

Klasse Buch. Danke Stieg und viel Spaß beim Lesen!!!
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Lina zu »Stieg Larsson: Verblendung« 22.07.2009
Verzeihung, hab mich vorhin vertippt - das soll natürlich "Verblendung" sein :) War wohl etwas zu sehr in Rage... Ich weiß aber jetzt schon, dass ich die anderen Bücher der Serie nicht lesen werde. Wozu auch? Die sind bestimmt genauso - den Hype um diese Serie verstehe ich wirklich nicht. Aber ich muss es ja auch nicht...
Gut, dass es Rezensionen wie hier gibt, die mir hinreichend über den Inhalt der anderen beiden Bücher aufklären werden.
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Lina zu »Stieg Larsson: Verblendung« 22.07.2009
Ich war von diesem Buch furchtbar enttäuscht. Da viele meiner Freunde sich fast überschlagen haben, wenn sie davon geredet haben, waren meine Erwartungen auch recht hoch.

Aber Pustekuchen. Ich fand das Buch einfach nur sinnlos brutal und einfallslos. Mein Eindruck der Kriminalliteratur der letzten Jahre ist, dass sich viele Autoren einen Wettstreit leisten: wer schreibt das brutalste Buch und wer erfindet den furchtbarsten Serienkiller.
Nach McDermits "Schlussblende" - das wirklich die Krönung war - ist "Verdammnis" das nächste Buch das einfach nur so vor Quälereien trieft. Und das meistens ohne jeden Grund und Zusammenhang zur eigentlichen Geschichte. Ein Beispiel? Gerne. Salander wird mittendrin auf äußerst brutale Weise von ihrem Anwalt misshandelt. Sie rächt sich - genauso brutal - und Kapitel abgeschlossen. Dieses Ereignis steht in keinem Zusammenhang mit der eigentlichen Handlung des Romans. Sollte mir das vielleicht einen näheren Einblick in Salanders Seele geben? Das hätte man auch anders machen können.

Keine Ahnung. Das Buch hat mich ab der Mitte nur noch angewidert und ich habe es nur zu Ende gelesen, damit ich mir ja auch kein falsches PERSÖNLICHES Urteil bilde. Für mich war dieses Buch eines der Schrecklichsten, das ich seit "Schlussblende" gelesen habe - und glaubt mir, ich bin eine Krimifanatikerin und so manches gewohnt.
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Reinhard Sturm zu »Stieg Larsson: Verblendung« 16.07.2009
Wo (fast) alle begeistert sind, kann man natürlich mit ablehnendem Genörgel leichter auffallen.Lange Romane mit verästelten Plots nerven mich eher, aber die drei Larssons haben mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt - manchmal bis nachts um drei. Das ist mir lange nicht mehr passiert.
Perfekte Krimis gibt es nicht, und jeder mag seine Favoriten haben. Für mich jedenfalls ragen Larssons Figuren, Plots und Stil selbst aus der reichen, qualitativ hochwertigen skandinavischen Krimiszene heraus.
Es ist ein Jammer, dass dieser Autor nichts mehr schreiben wird.
Londra zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.07.2009
Hier kommt nachfolgend keine Kritik zum Buch sondern Kritik an der Kritik!
Schon seltsam, dass Lars Schafft so gar kein gutes Haar an dem Buch lassen will. Hätte mich schon interessiert, wie der Rezensent der beiden Nachfolger dieses Buch bewertet hätte.
Direkt wird der Eindruck vermittelt, dass Herr Schafft schon aus Prinzip gegen den Strom schwimmen möchte. Da verwundert es wenig, dass er schon nach der Hälfte den Namen des Opfers nicht mehr weiß.
Natürlich ist das Lesen eines Buches auch immer eine Geschmacksfrage, aber die Rezension muss ja nicht unbedingt von jemandem geschrieben werden, der schon von vornherein das Haar in der Suppe finden möchte.
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Eva Wellerdiek zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.07.2009
Ich habe nun die ersten 70 Seiten gelesen und warte immer noch auf die eigentliche Handlung. Bislang konnte ich mich nur langweilen. Sehr wahrscheinlich werde ich das Buch auch nicht weiter lesen. Ein guter Krimi fesselt von Anfang an und nicht erst ab Seite 100 (Oder später?). So toll kann ich den Schreibstil auch nicht finden. Er wirkt eher nüchtern. Da lese ich lieber skandinavische Krimis von Karin Fossum. Die fesseln mich sofort!
Ticva zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.07.2009
Diese Lektüre wird auf dem Titel des Buches als Roman bezeichnet, aber meiner Meinung nach ist es ein Krimi erster Klasse!

Auch wenn es zunächst vielleicht erst gar nicht so zu spüren ist, aber es ist von Anfang an eine gewisse Spannung da, die immer mehr zunimmt und in einem donnernden Feuerwerk endet.
Zwischendurch lässt der Autor immer wieder am Ende eines Kapitels eine Bombe platzen, ein kleiner Spannungs-Höhepunkt, sodass man sofort weiterlesen muss. Genial!

Es dauert zwar wirklich lange, bis der Autor zum eigentlichen Thema kommt, aber das tut der Handlung meiner Ansicht nach keinen Abbruch. Die ganze Vorgeschichte, sowie die privaten Einblicke in das Leben der Protagonisten, sind so gut beschrieben, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann.
Nur einmal in der ganzen Vorgeschichte gab es eine Sache, die mich fast dazu brachte, das Buch wegzulegen. Ich konnte erst nicht mit diesem Handeln klar kommen. Wenn Menschen ihre Macht so missbrauchen, wie es in dieser Situation der Fall ist, dann tobe ich vor Wut und könnte gleichzeitig heulen, weil ich nichts dagegen tun kann.

Als es dann endlich um das eigentliche Thema geht, legt der Autor nochmal einen Zahn zu und schreibt noch spannender!

"Verblendung" liest sich einfach toll! Es ist interessant, anschaulich, und trotz seitenweiser Themenbeschreibung wird es nie langweilig. In jeder Situation kann der Autor eine nicht erwartete Spannung einfädeln. Einfach genial!

Die Kapitel sind größtenteils sehr lang, aber mit zig Absätzen versehen. Mich störte es in keinster Weise.
Was etwas störend war, zumindest empfand ich das so, waren die englischen Schlagworte, die immer wieder eingeflochten wurden. Besonders wenn Mikael Blomkvist in seinem Element als Journalist tätig war.

Fazit:
Der Krimi hat mich so sehr gefesselt, das ich wirklich alles um mich rum vergaß, auch die Brötchen im Ofen...
Die anderen zwei Bücher von dem leider verstorbenen Autor werde ich mir auf jeden Fall zulegen!
5 fette Sterne mit nem Extrasternchen
Elfe zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.07.2009
Ein völlig überschätztes Buch! Nachdem mein gesamtes Umfeld so sehr geschwärmt hat von der Larsson-Trilogie, habe ich heute morgen (nach mehreren Wochen Lesezeit) den 1. Teil fertig gelesen. Fast 700 Seiten, die man auf 300 eindampfen könnte. Eigentlich ja zwei Fälle in einem: die Wennerström-Affäre und die Fall Harriet Vanger.
Auf den ersten hundert Seiten geht es nur um ersteren Fall. Gähn. Aber die Larsson-Fans in meinem Umfeld sagten: "Das wird noch! Der Anfang ist wirklich langatmig, aber dann...!" Das schenkte mir Hoffnung und ich las weiter. Leider wurde ich dafür nicht belohnt. Irgendwann wurden gefühlte 1000 Personen mit Nachnamen "Vanger" eingeführt - einfach nur verwirrend, aber ich dachte, es könnte ja ein bewusstes Stilmittel sein, damit der Leser sich so fühlt wie der Journalist Blomquist. Apropos: während dieser Protagonist mir anfangs wenigstens noch unsympathisch war (hatte so die Attitüde, dass alle Journalisten schlecht sind, bloß er nicht), fand ich ihn am Ende einfach nur noch blass. Der hat mal so richtig gar nichts. Außer das er ständig Geschlechtsverkehr hat: mit seiner Kollegin, seiner Nachbarin und zum Schluss auch noch mit Lisbeth Salander, der anderen Protagonistin. Die ist in der Tat absolut überzeichnet: sie ist im wahrsten Sinne des Wortes a-sozial, beziehungsunfähig, hat authistische Züge, bereits häufig Ärger mit dem Gesetz gehabt, ist aber gleichwohl hochintelligent. Wäre Rain Man eine Frau gewesen, hätte sie Lisbeth Salander geheißen.
Irgendwann kamen tatsächlich 300 spannenden Seiten. Es ging um die Jagd nach Harriet Vanger. Die Auflösung dann wenig überraschend und ohne den großen religiösen Bezug, der vorher immer wieder angedeutet wurde.
Die Krönung war allerdings die Auflösung der Wennerström-Affäre auf den letzten 100 Seiten. Lisbeth Salander hackt sich in den Computer Wennerströms, kopiert dessen gesamte Festplatte und so kann der Verbrecher schließlich überführt werden. Einfallsloser geht´s kaum.
Also, meine Empfehlung: Finger weg und stattdessen z.B. Simon Beckett oder eben (wenns schwedisch sein soll) den guten alten Mankell lesen.
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Rankin zu »Stieg Larsson: Verblendung« 07.07.2009
Na endlich spricht mir mal jemand aus der Seele. Ich muss zugeben, dass ich alle 3 Bände gelesen habe und NIE verstanden habe, was alle so toll daran finden. Stieg Larssons Sprache ist eintönig, monoton und stereotyp, genau wie seine Charaktere. Spannung kommt eigentlich nie auf. Völlig unbegreiflich, warum diese Bücher in den Top 5 stehen, daran sieht man mal wieder wie sehr sich der gemeine Leser beeinflussen lässt (siehe auch Illuminati und da-Vinci-Code). Ganz ganz schlechte Reihe! Da lese ich lieber Robert Wilsons vier Bücher über Javier Falcon oder Rankins Rebus Vermächtnis.
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klein_my zu »Stieg Larsson: Verblendung« 01.07.2009
Obwohl das Buch anfangs sehr langatmig war und ich irgendwann doch den überblick über die ganzen Familienangehörigen und Verwandten verlor, ist das buch trotzdem einsame spitze. vorallem lisbeth gefällt mir sehr gut, denn sie ist stark und zugleich verletztlich.weiß sich aber auch sehr geschickt zu wehr zu setzen. Die beiden anderen teile von der trilogie habe ich mir kurz nachdem ich verblendung ausgelesen habe zugelegt. als lektüre für meinen schwedenurlaub ;-)
Doreen Weiß zu »Stieg Larsson: Verblendung« 25.06.2009
Ich fand das Buch auch gut, aber ich habe zwei Kritikpunkte anzumerken, die mich echt genervt haben.

Erstens: Larsson kann es doch offenbar, Spannung zu erzeugen. Wieso muss dann trotzdem immer und immer wieder irgendein irrer, ultrabrutaler, kindheitsgestörter Serienkiller der Schlüssel zum Rätsel sein? Das wird langsam langweilig in diesem Genre. Allmählich finde ich, dass das Heranziehen von sabbernden Serienkillern von schriftstellerischer Einfallslosigkeit zeugt. Ich hätte mich tatsächlich gefreut, wenn es ein Wirtschaftskrimi geworden wäre, wie in der Rahmenstory zuerst angetäuscht.

Zweitens, eine klaffende Recherchelücke. Der Autor hat absolut null Ahnung von Tätowierungen, was eben genau für Lisbeth (wirklich eine tolle Figur, die Sternstunde der Geschichte!) blöd ist. Da will sie sich z.B. ein Tattoo machen, kriegt natürlich SOFORT einen Termin, einen Tag später ist das Tattoo nicht mehr als frisch zu erkennen, irgendwie pflegen muss sie es auch nicht, und der absolute Abschuss ist, dass die Tätowiererin auch noch fragt: "Willst du wirklich noch ein Tattoo? Du hast doch schon so viele." Das würde kein Tätowierer jemals sagen. Never. Und schon gar nicht umeiner billigen Punchline willen, um die Szene abzuschließen - da hätte man sich echt was Besseres einfallen lassen können. Ein einziger Besuch im Tätowierstudio hätten all diese Recherchelücken schließen können. Obwohl an sich eine super Idee, ist deshalb auch die Tätowierszene mit diesem Vergewaltiger-Betreuer nicht so ganz wasserdicht. Wie gesagt, eine Tätowierung wird nicht einfach gemacht und ist dann da. Es ist eine Schürfwunde, in die Farbe eingetragen wird. Das ist ein bisschen trickier, als Larsson das hier darstellt, und mich hat diese Unsauberkeit ziemlich rausgerissen.
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Dine zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.06.2009
Diese Lektüre wird auf dem Titel des Buches als Roman bezeichnet, aber meiner Meinung nach ist es ein Krimi erster Klasse!

Auch wenn es zunächst vielleicht erst gar nicht so zu spüren ist, aber es ist von Anfang an eine gewisse Spannung da, die immer mehr zunimmt und in einem donnernden Feuerwerk endet.
Zwischendurch lässt der Autor immer wieder am Ende eines Kapitels eine Bombe platzen, ein kleiner Spannungs-Höhepunkt, sodass man sofort weiterlesen muss. Genial!

Es dauert zwar wirklich lange, bis der Autor zum eigentlichen Thema kommt, aber das tut der Handlung meiner Ansicht nach keinen Abbruch. Die ganze Vorgeschichte, sowie die privaten Einblicke in das Leben der Protagonisten, sind so gut beschrieben, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann.
Nur einmal in der ganzen Vorgeschichte gab es eine Sache, die mich fast dazu brachte, das Buch wegzulegen. Ich konnte erst nicht mit diesem Handeln klar kommen. Wenn Menschen ihre Macht so missbrauchen, wie es in dieser Situation der Fall ist, dann tobe ich vor Wut und könnte gleichzeitig heulen, weil ich nichts dagegen tun kann.

Als es dann endlich um das eigentliche Thema geht, legt der Autor nochmal einen Zahn zu und schreibt noch spannender!

"Verblendung" liest sich einfach toll! Es ist interessant, anschaulich, und trotz seitenweiser Themenbeschreibung wird es nie langweilig. In jeder Situation kann der Autor eine nicht erwartete Spannung einfädeln. Einfach genial!

Die Kapitel sind größtenteils sehr lang, aber mit zig Absätzen versehen. Mich störte es in keinster Weise.
Was etwas störend war, zumindest empfand ich das so, waren die englischen Schlagworte, die immer wieder eingeflochten wurden. Besonders wenn Mikael Blomkvist in seinem Element als Journalist tätig war.

Fazit:
Der Krimi hat mich so sehr gefesselt, das ich wirklich alles um mich rum vergaß, auch die Brötchen im Ofen...
Die anderen zwei Bücher von dem leider verstorbenen Autor werde ich mir auf jeden Fall zulegen!
5 fette Sterne mit nem Extrasternchen
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Ulla zu »Stieg Larsson: Verblendung« 18.06.2009
Super Bücher, habe sie alle drei gelesen und konnte sie kaum aus der Hand geben. Vor allem die Lisbeth hats mir angetan, sie ist so wundervoll tough auf der einen Seite und so verletzlich andererseits. Man ahnt vom ersten Moment, dass da viel mehr dahinter steckt. Werde die Bücher nach einer kleinen Verschnaufpause wieder lesen, bis dahin frage ich mich, welches Buch nach Larsson das Vakuum ausfüllen soll... ???
George Simenon zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.06.2009
0°, wie mein Vorgänger meint, ist natürlich übertrieben. Aber genauso ist es die aktuelle Gesamtbewertung von 92°, was bedeuten würde, wir hätten es hier mit einem Klassiker zu tun.
Das Buch ist tatsächlich sehr langatmig, teilweise haarsträubend, was den betriebswirtschaftlichen Hintergrund der Handlung angeht und die viel zu umfangreiche Vorstellung der Charaktere auf uninteressanten Nebenschauplätzen schadet dem Buch.
Am Anfang sehr mühsam, im letzten Drittel nimmt es anfangs Fahrt auf, um kurz vor Ende fast stehen zu bleiben. Kein gutes Buch - Durchschnitt.
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Koivu zu »Stieg Larsson: Verblendung« 14.06.2009
Einfach ein tolles Buch. Stieg Larsson versteht es sehr gut, den Leser an das Buch zu fesseln. Unglaublich, wie er es schafft, die Spannung nicht nur innerhalb des Buches permanent zu steigern, sondern auch in den einzelnen Kapiteln einzelne Highlights zu setzen.
Das Schöne ist, dass der Plot so wenig berechenbar ist, d.h. man weiß wirklich nie genau, was jetzt passiert, welche Wendung die Geschichte nehmen wird. Manchmal kommen aber auch plötzlich Enthüllungen, die man erst später, wenn nicht gar am Ende des Buches erst erwartet hätte.
Ich kann nur von Glück sagen, dass ich den zweiten Teil schon vorher gekauft hatte. So konnte ich sofort weiterlesen.
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Malu zu »Stieg Larsson: Verblendung« 14.06.2009
Ich fand das Buch war der Hammer. Am Anfang ging das Buch zwar etwas schleppend los aber dann.Spannend und flüssig geschrieben. Einfach gut zu lesen. Schon lange nicht mehr so ein fesseldes Buch gelesen. Zumal es mich schon abschreckt, wenn ein Buch mehr als 450 Seiten hat. -zu dick. Mich persöhnlich faszinierte die Ermittlerin Lisbeth Salander sehr. Freu mich schon sehr noch mehr von ihr zu lesen.
Lese gerade den zweiten Teil- der soll ja laut Umfrage noch besser sein.
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Martin-Klaus zu »Stieg Larsson: Verblendung« 11.06.2009
Hallo zusammen,

ich habe das buch vor einer halben stunde zugeklappt und bin traumatisiert vor glück ich weiß ein wiederspruch in sich aber trotzdem realität.
Ich habe mir selber geschworen nachdem jeder schwede scheinbar krimis schreibt diese nicht mehr zu lesen.
Nach meinem subjektiven empfinden kam nach mankell nichts großes mehr .bis zu larsson er ist großartig und ich hoffe wirklich das seine nicht fertigen manskripte veröffentlicht werden es wäre ansonsten ein großer verlust
Charlotte Larsson zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.05.2009
Ich habe gestern das Buch, das schon sehr lange bei mir im Bücherregal stand angefangen - und gleich ausgelesen. Da schon soviel über das Buch geschrieben wurde, spare ich mir Inhaltliches. Nur soviel: Stieg Larssons Bücher wurden wohl nicht lektoriert, das heißt, er konnte so schreiben, wie und was er wollte. Ich persönlich empfand den zweiten teil nach der Auflösung des Hauptfalles als sehr gut, denn man kann als Leser, der sich mit Mikael und Lisbeth angefreundet hat, die beiden noch ein wenig weiter verfolgen. Alles in allem: große Klasse, nicht umsonst seit Monaten und Jahren auf den bestsellerlisten ganz weit vorne!
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AnnK zu »Stieg Larsson: Verblendung« 30.05.2009
Ich habe den ersten Teil gestern fertig gelesen und ich muss zugeben, dass ich schon lange nicht so ein spannendes Buch gelesen habe.
Der Groteil des Buches ist klasse und spannend geschrieben , auch wenn die wirtschaftlichen Erklärungen manchmal etwas langatmig sind.Das Ende des Buches, da schließe ich mich meinen Vorrednern an, plätschert nur noch dahin, da man die Aufklärung des Falles "Harriet" ja bereits kennt...
Alles in allem ein tolles Buch und ich habe mir gleich heute den 2. Teil gekauft.
Empfehlenswert!
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Londra zu »Stieg Larsson: Verblendung« 25.05.2009
Was ziemlich langatmig startet, entwickelt sich im Lauf des Buches zu einer spannenden und rasanten Geschichte, die einen das Buch nicht mehr aus den Händen legen läßt. Lisbeth Salander kann man nur ins Herz schließen.
Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass die eigentliche Geschichte gute 100 Seiten vor Schluss beendet ist. Danach plätschert ein ungelöstes Überbleibsel aus dem Anfang, das mit dem eigentlichen Fall rein gar nichts zu tun hat, eher unspanndend bis zum Ende. Freue mich schon auf Teil zwei und drei!
Jörg zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.05.2009
Habe das Buch soeben fertig gelesen.
War ein gutes Buch, aber meiner Meinung nach bei weitem nicht der Oberhammer, wie es hier oft beschrieben wurde.
Die ersten 300(!) Seiten plätschern so dahin; nicht wirklich langweilig, jedoch auch nicht wirklich hochspannend.
Genauso verhält es sich mit den letzten 100 Seiten nach der Auflösung des Hauptfalles (Harriet), wo es um die Überführung Wennerströms geht: Unterhaltsam aber die richtig spannende Lust ist bereits draußen...
Insgesamt dennoch lesenswert.
Bin noch am überlegen, ob ich mir die Fortsetzung zulege...
limerskin zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.05.2009
ich hatte ZDF eine e-mail geschrieben (sie produzierten in mit: Hier die Antwort:

Sehr geehrter Herr *,

vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF.

Die Ausstrahlung der "Millenium-Trilogie" des renommierten Krimiautors Stieg Larsson ist voraussichtlich für das Programmjahr 2009 geplant. Einen genauen Termin können wir Ihnen derzeit aber noch nicht nennen. Wir werden zu gegebener Zeit u, a. in unserem Programm auf die Ausstrahlung aufmerksam machen.

Das ZDF hat eigens für die unzähligen Wünsche und Vorlieben seines Millionenpublikums in seinem Online-Angebot ein Angebot entwickelt, welches das Programm sortiert nach Sendetiteln und Themen aufbereitet

Sie finden diese stets drei Wochen umfassende Programmvorschau - die teilweise, sofern schon feststehend, auch die geplanten Themen der aktuellen Magazine umfasst - auf unserer Webseite www.zdf.de unter

http://www.zdf.de/ZDFde/programmuebersicht/0,2060,--1,00.html

Dort können Sie in dem Freifeld "Programmsuche" (in der linken Spalte unter dem Monatskalender und der Kategorienauswahl) nach einzelnen Stichworten suchen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen
*
ZDF, Zuschauerredaktion
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Toyota zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.05.2009
Bei diesem Buch muss man leider erst viele Seiten lesen, bevor die eigentlich interessante Geschichte beginn. Ich wollte das Buch nach 150 Seiten schon weglegen, aber begeisterte Leser haben mir davon abgeraten und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich auch gestehen muss, dass es für mich erst viel später interessant wurde und mich zum Lesen aufraffen musste.

Stieg Larsson hat ein Thema aufgegriffen, das mich hat erschaudern lassen. Was alles innerhalb der eigenen Familie an Grausamkeiten möglich ist und wie die Wahrheit auch noch nach Jahrzehnten ans Licht gebracht werden kann war für mich faszinierend und erschreckend zugleich. Denn sicherlich ist auch an dieser Geschichte nichts aus der Luft gegriffen, was in der Realität nicht schon passiert ist.
Bine zu »Stieg Larsson: Verblendung« 17.04.2009
Die Millenium-Bücher sind sehr spannend und auch ich war wirklich gefangen in dieser Welt. Für mich ist ein Buch immer dann sehr faszinierend, wenn ich eine Beziehung zu den Personen im Buch aufbauen kann. Ich habe jetzt den dritten Teil zu Ende - dieser hat zwischendrin so seine Längen, das war so ein kleiner Wehrmutstropfen nach den ersten beiden äußerst spannenden Teilen. Es würde mich jetzt sehr interessieren, wann die Verfilmung im deutschen Fernsehen oder Kino zu sehen ist. Die Hauptrollen sind ja mit zwei sehr guten Schauspielern besetzt (Michael Nyquist als Mikael war schon in "Wie im Himmel" faszinierend).
Also, weiß jemand, wann der Film kommt - in Schweden läuft oder lief er jetzt im Kino
frollein zu »Stieg Larsson: Verblendung« 16.04.2009
Eigentlich gibts hier nicht viel hinzuzufügen.
Mich hat der Anfang ziemlich enttäuscht, und ich wollte das Buch auch erst wieder abbrechen. Aber nachdem so viele mir zu dem Buch geraten haben, gab ich nicht auf.
Zum Glück! So richtig gepackt hat's mich aber erst, als Mikael mit der Recherche in Hedestad beginnt. Zwischenzeitlich dachte ich mal, ich raffe nie, wer wer ist bei dem Vanger-Clan. Nachdem ich aber angefangen habe Sympathien für manche Familienmitglieder zu entwickeln und ich wissen wollte was die Salander noch so alles bringt, konnte ich nicht mehr aufhören.
Nun lese ich Verdammnis, was mir von anfang an besser gefällt.
Jenny K. zu »Stieg Larsson: Verblendung« 16.04.2009
Hmm,
wie hier schon geschrieben steht, ist auch für mich der Anfang sehr schleppend gewesen und ich tat mich schwer weiter zu lesen.Doch schon nach wenigen Seiten kam für mich die große Wende und es fiel mir schwer das Buch vor Spannung und Begeisterung aus den Händen zu legen.
Das Buch ist so fantastisch, dass ich ein Ende garnicht haben wollte, ich hätte ewig weiter lesen können.
Es gibt nur weniger Bücher die mich so in den Bann ziehen, doch "Verblendung" hat es geschafft. Dieses Buch muss gelesen werden !
NinaRot zu »Stieg Larsson: Verblendung« 12.04.2009
Also das Buch ist einfach super spannend. Am Anfang noch sehr schleppend, aber dann zieht es einen in den Bann.
Ich schreibe hier wieder auch den Schluss auf .. also wer ihn nicht lesen will -- ACHTUNG

Der Jornalist Mikale Blomkvist begeht einen journalistischen Fehler. Er recherchiert nicht zu 100 % und wird aufgrund eines Fehlers der Verleumdung zu 2 Monaten Haft verurteilt.
Natürlich nimmt auch sein Verlag "Millenium" Schaden, und er möchte sich an liebsten "verkriechen" .
Dann wird er von Henrik Vanger (von einem grossen Familienunternehmen der Chef) engagiert, um das bisher seit Jahrzehnten ungeklärten Verschwinden seiner Nichte Harriet aufzuklären.

Er zieht aufs Land und recherchiert.

Darüber lernt er auch Lisbeth Salander kennen, die um die Hälfte jünger wie er ist und ziemlich "durchgeknallt"
Da sie vom Gericht aus immer einen Betreuer braucht, und ihr vorherigen Betreuer den Posten aufgibt, bekommt sie einen neuen. Bjurmann, der sie aber vergewaltigt, misshandelt und dehmütigt kann sie durch Ihre Intelligenz überlisten, tätowieren und ruhig stellen. Er wird sie nicht mehr belästigen.
Sie ist aber eine der beste Hackerin der Welt und wurde auch durch ihren AG angagiert Mikael Blomkvist zu erforschen. Das tat sie und so führen ihre Wege zusammen.

Zusammen beginnen sie eine Affäre und finden heraus das der Bruder von Harriet Vanger Martin über Jahre hinweg Frauen entführte, vergewaltigte und ermorderte.
Mikael entgeht nach seiner Entdeckung nur durch Lisbeth knapp dem Tode.
Martin Vanger bringt sich durch eine Verfolgung durch Lisbeth sich selbst durch einen Autounfall um.

Dabei kommt raus das Harriet noch lebt und sich nach Australien unter einem falschen Namen zurückgezogen hat.
Nur durch ihre Cousine Anita bekommt sie noch irgendwas von den Vangers mit.
Mikale besucht Harriet und erfährt das ihr Vater Gottfried sie immer vergewaltigt und gedehmütigt hat.
Martin machte er zu seinem Nachfolger. Als Gottfried sie eines Abends wieder vergewaltigt bringt sie ihren Vater der sehr betrunken ist, um.
Martin sieht dies und erpresst sie.
Aus diesem Grunde fliegt Harriet und kommt nie wieder zurück, da sie unter einem falschen Namen in Australien lebt.
Mikaels Fall ist gelöst und erzählt seinem Auftraggeber Henrik alles.
Er möchte natürlich nicht das alles ans Licht kommt.
Aber Mikael kann jetzt durch Lisbeth ihren 1. journalisten Fehler ( siehe Anfang) wieder richtig stellen und schreibt einen Buch in dem er Wallander ans Messer liefert. Er ist ruiniert und wird am Schluss ermordert.

Lisbeth hat sich verliebt in Mikal, aber der vergnügt sich immer mit Erika ( die 2. Chefin seiner journalisten Agentur). wie das noch endet ?

So schliesst das Buch und ich kann es nur weiter empfehlen !!
Madame_Claudine zu »Stieg Larsson: Verblendung« 12.04.2009
Beinahe hätte ich nach den ersten 30 Seiten nicht weiter gelesen, denn Wirtschaftskriminalität interessiert mich so rein gar nicht, doch dann wurden mir die Hauptcharaktere immer sympatischer.
Die Story an sich war zwar vorhersehbar, aber dennoch nicht uninteressant.
Auf jeden Fall ein lesenswerter, eher ungewöhnlicher Krimi.
Maria-Luise zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.04.2009
In vier Tagen habe ich Band 1 und 2 gelesen, zum Glück habe ich Ferien. Jetzt muss ich mir Band 3 besorgen.
Eigentlich mag ich schwedische Krimis nicht so gerne lesen, aber diese Reihe hat mich in ihren Bann gezogen. Spannend geschrieben und mit einer Geschichte , die einen in Atem hält und mit Hauptfiguren, die so geschildert werden, dass man sie einfach nur mag.
zugroaster zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.04.2009
Geschafft...
Ein wirklich superspannender Krimi in dem der Leser langsam an die Handlung herangeführt wird. Meiner Meinung nach zu langsam wobei die Geschichte sich trotzdem sehr schön entwickelt. Nach und nach werden auch alle Handlungsstränge sehr zufriedenstellend zusammengeführt.
Von mir gibts auf jeden Fall eine Kampfempfehlung
logoross zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.04.2009
Endlich mal wieder ein Krimi, der die Bezeichnung Bestseller wirklich verdient. Und zwar mit Auszeichnung. Einfach genial, wie die einzelenen Handlungsstränge im Laufe der Erzählung verknüpft werden. Und die Charaktere werden auf äußerst beeindruckende Weise geschildert, dass man sie bildhaft vor sich erstehen lassen kann. Die weibliche Hauptakteurin Lisbeth Salander wird zwar als totale Außenseiterin und fast schon als Psychopathin dargestellt, wirkt aber derart sympathisch, dass man durchgängeig mitfiebert, wenn ihr was poassiert und kann sämtliche Handlungen nachvollziehen. Über bestimmte Maßnahmen, die sie unternimmt, kann man nur bewundernd den Hut ziehen, wenn bestimmte Dinge auch erst abschrecken.

Alles in allem ein absolut empfehlenswertes Buch, ich hoffe, dass die beiden anderen ebenso klasse sind, leider gibt es ja nur drei Bücher von Steig Larsson.
FritZAT zu »Stieg Larsson: Verblendung« 12.03.2009
ich liebe die 3 bücher einfach, hab sie jetzt in einem jahr 3 mal gelesen und kann nicht genug bekommen, leider wird es keinen Krimiautor geben der an Larrson rankommt

R.I.P

ich wart auch darauf das der film in deutschland (und damit in österreich ;)) rauskommt habe aber leider auch noch nichts gefunden, aber im forum auf stieglarsson.com verlangen schon hunderte leser dne film auf englisch,detusch,usw. ich hoff das er kommt
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Andra 09 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.03.2009
Mit Begeisterung habe ich "Verblendung " verschlungen und werde mir sofort den 2ten Teil der Trilologie kaufen. Finde es aber nicht gerade prickelnd, wenn in Lesermeinungen Handlungen , wie das Ableben von Lisbeth Salander schonbeschrieben werden. Apropo, wußte gar nicht, daß die Schweden bei jedem Besuch erst mal Kaffee aufsetzen
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Anke zu »Stieg Larsson: Verblendung« 07.03.2009
Diese Bücher sind das beste was ich seit langem gelesen habe... Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!Sehr schade ,daß STIEG LARSSON schon tot ist!Es soll aber Gerüchte um einen vierten noch unveröffentlicheten teiln geben...
Wer bisher nur VERBLENDUNG gelesen hat,sollte sich schleunigst VERDAMMNIS & VERGEBUNG KAUFEN !!!
In Schweden läuft bereits die verfilmung von VERBLENDUNG.Leider konnte ich noch nicht rausfinden ob und wann er in die deutschen kinos kommt.Vielleicht weiß jemand von euch schon mehr
Dennis zu »Stieg Larsson: Verblendung« 06.03.2009
Stieg Larsson seine Bücher sind die besten die ich bis jetzt gelesen habe und es fällt mir sehr schwer einen anderen Autor zu finden der in die nähe von Larsson kommt

ich kann nur sagen das Verblendung, Verdammnis und Vergebung 100 % von mir bekommen. dike Bücher sind einfach fesselnd und man kann nur sehr schwer aufhören zu lesen.

kann man nur Empfehlen
goldsilver80 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.03.2009
Ich muss schon sagen das das Buch mich ziemlich umgehauen hat.Wie schon oft hier beschrieben war es auch für mich ein tolles Erlebnis dieses Buch jeden Abend in die Hand zu nehmen. Der Schreibstil dann die Story weiter mehr und mehr Spannung..einfach Perfekt.


Voll zu empfehlen... 93°-94°:))
Freu mich auf das Nächste von Ihm.
Volkmann zu »Stieg Larsson: Verblendung« 03.03.2009
Wer das erste Buch dieser spannenden Reihe liest sollte sich schon jetzt die beiden anderen Teile kaufen. Man kann nicht anders als weiterlesen!

Der "dritte" Teil ist derzeit nur als gebundene Ausgabe erhältlich aber die Taschenbuchausgabe wird im Juli 2009 erscheinen.

Schade das der Autor nicht mher am Leben ist.
Anna24 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 03.03.2009
Hatte das Buch schon länger in meinem Bücherschrank stehen, und aus mir (im Nachhinein) unerklärlichen Schlüssen, nicht schon viel früher damit begonnen.
Ich fand es von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend und interessant. Vor allem Lisbeth Salander ist mir ans Herz gewachsen und ich freue mich schon riesig auf "Verdammnis", da man in diesem Buch mehr aus Ihrer Vergangenheit erfährt!
Von mir 95°.
sapkowski zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.02.2009
Das Buch „Verblendung“ von Stieg Larsson ist der Auftakt zu seiner Trilogie mit den Ermittlern Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist.
Das Buch ist unglaublich spannend und packend geschrieben. Man merkt kaum, wie beim Lesen die Zeit vergeht, so gefangen ist man in der Geschichte.
Für mich war es ein richtiges Vergnügen dieses Buch zu lesen. Auch fand ich die ganze Atmosphäre des Buches und die einzelnen Sichtweisen der Charaktere toll.
Die Charaktere sind sehr interessant dargestellt und man entwickelt im Laufe der Handlung eine gewisse Sympathie für die beiden – in meinem Fall besonders für Lisbeth.
Durch Larssons Erzählweise gelingt es dem Leser wunderbar sich in die Hauptprotagonisten hineinzuversetzen und manche ihrer Handlungen besser nachzuvollziehen und zu verstehen - was leider nicht bei jedem Krimi/Thriller der Fall ist.
Ich finde es schade, dass es nur drei Bücher von Stieg Larsson gibt – er gehört schon jetzt zu meinen absoluten Lieblingsautoren.
„Verblendung“ kann ich nur jedem sehr empfehlen! Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Das Buch hat einfach alles, was ein guter Krimi/Thriller braucht. Ich liebe es.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lesenase zu »Stieg Larsson: Verblendung« 07.02.2009
Unterhaltsames Buch! Interessante Charaktere und gute Story. Aber so richtig umgehauen hat es mich nicht. Da hatte Dan Brown schon mehr zu bieten...
Es braucht auch eine Zeit bis das Buch in Fahrt kommt - dann ist es jedoch schwer beiseite zu legen.
Kann es aber auf jeden Fall empfehlen. Und es macht Lust auf mehr!
sam0206 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.02.2009
Normaler Weise lese ich keine skandinavischen Autoren,sie lagen mir bis dato nicht.Doch dieses Buch hat mich auf den Geschmack gebracht.Es ist in einem gut zu lesenden Stil geschrieben und die Story ist real zu vertreten.Besonders hat mich der Charakter von Lisbeth Salander gefesselt,ihre Art hat halt das besondere Etwas.Habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und die zwei weiteren Bücher des Autors sind umgehend bestellt worden.
Sina Rothkopf zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.01.2009
Dieses Buch ist der absolute Hammer. Es ist für jeden Geschmack, egal ob jung oder alt. Die Charaktere sind unglaublich gut und spannend beschrieben. Es ist unmöglich dieses Buch aus der Hand zu legen. Ich habe mirt soeben die zwei anderen Bücher bestellt. Für jeden einfach nur zu empfehlen. Lieber Gruss
Babsi zu »Stieg Larsson: Verblendung« 26.01.2009
Auch ich habe das Buch gerade erst gelesen und schließe mich der allgemeinen Meinung an: es war ein Genuss! Von mir aus hätt's auch 1000 Seiten haben können :O) Vor allem die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Und auch ich werde mir gleich die zwei anderen Bände besorgen ... und bin jetzt schon traurig, dass es keine Fortsetzung geben kann.
ista zu »Stieg Larsson: Verblendung« 26.01.2009
Ich hab das Buch in nur vier Tagen gelesen, was für mich schon eine Meisterleistung ist. Ist ja nicht gerade ein dünnes Büchlein! Aber ich war süchtig und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Freu mich schon auf das Nächste und werde die Bücher Verdammnis und Verblendung gleich bestellen.

Spannung, interessante Geschichte gut erzählt und anregende Unterhaltung gesichert!
megaman zu »Stieg Larsson: Verblendung« 22.01.2009
Spannung, Spannung, Spannung. Ein Buch das fesselt. Klasse Story, super Charaktere. Und in Sally hab ich mich ja fast verliebt. Verblendung habe ich in 2,5 Tagen gelesen. Irgendwie konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Habe im Anschluss direkt die Verdammnis und Vergebung bestellt.

Für mich klare 97° - man verbrennt sich dran.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Josen zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.01.2009
Das Buch war, in meinen Augen, einer der besten Krimis die ich bisher gelesen hab. Wie manch Vorredner schon schrieb fand auch ich, dass das Buch am Anfang sehr interessant, dann ein paar Seiten abflacht, da musste ich ein wenig Kämpfen, obwohl das ist falsch gesagt. Man kann es gut lesen, nur es fesselt nicht, was ich mir erhofft. Doch irgendwann, man merkt es nicht direkt während des Lesens, eher beim Aufhören (mitten in der Nacht), ist die Spannung so gestiegen, dass ich mich lieber spät in die Nacht oder früh in den Morgen in das Werk vertiefte, als den so nötigen Schlaf zu bekommen, aber bereits am nächsten Morgen, direkt nach dem Aufwachen lag es wieder in meinen Händen.

--> Kurz gesagt:
Kaufen lohnt sich, selbst für den doppelten Preis;)
Kai80 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 19.01.2009
Es hat mich noch kein Buch so gefesselt.
Man kann sich richtig in die Geschichte vertiefen.
Sehr viel Spannung, man fühlt sich als sei man in der Geschichte.
Tolle Charaktere, man bekommt ein genaues Bild von der umgebung und fühlt mit den einzelnen Charakteren mit.
Ich freue mich auf weitere geschichten mit dem ermittler Paar Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander.
Massai zu »Stieg Larsson: Verblendung« 05.01.2009
Ich bin kein großes Lesefan aber hab das Buch zu Weihnachten bekommen und hab es innerhalb einer Woche gelesen (für mich ein Topwert)
Das Buch war im großen und ganzen ziemlich gut. Die ersten 100-150 Seiten fand ich jedoch sehr zäh und langweilig aber als die wirkliche Handlung angefangen hat, konnte man es sehr gut lesen und war auch oft wirklich interessant..


Ich gebe dem Buch 80/100 Punkten!
froggy zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.01.2009
Die Zeit verging viel zu schnell - trotz der knapp 700 Seiten - und danach war ich arg traurig, als es vorbei war. Verblendung ist der packendste Krimi, den ich je gelesen habe! Jeder der eine interessante Story, Spannung gemischt mit einem Krimi lesen will...nur zu. Aber achtung, macht süchtig!

Freue mich nun auf den zweiten Band!
Kasia zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.01.2009
Wahnsinn!!!
Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe!
Einer meiner guten Freunde hat das Buch gerade nach 100 Seiten weggelegt und wird es "nie wieder in die Hand nehmen". Meine Freundin hatte Probleme reinzukommen, fand es danach aber doch "ganz gut".
Ich finde, es ist perfekt! Die Charaktere sind so interessant, dass ich jedes einzelne Detail vom Autor regelrecht aufgesogen habe. Das Buch lies mich fast durchdrehen! Ich konnte es kaum aus der Hand legen (musste aber, um zu schlafen und zu essen (-: ).
Die Handlung, aber vor allem die Personen haben mich den ganzen Tag beschäftigt.
Es ist wirklich ein Jammer, dass Herr Larsson nie wieder für uns schreiben wird, denn seine Geschichten haben so viel Tempo, soviel Detail und Action, dass das Lesen regelrecht zur Sucht wird.
Irgendeiner meiner Vorgänger konnte sich die Geschichten als Film vorstellen.
Ich habe die Triologie schon länger im Regal stehen und habe sie jetzt erst gelesen, nachdem irgendeine Zeitschrift geschrieben hat, dass das ZDF die Reihe noch 2009 ausstrahlen wird...
Also, ich kann den Hype um Stieg Larsson wirklich gut verstehen. Detailiert, informativ (egal, ob die Themen Mädchenhandel, Serienkiller etc. schon 1000mal in anderen Büchern behandelt wurden... Wer sich darüber beschwert sollte es einfach nicht lesen) - absolut lesenswert! 100%
Emamju zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.12.2008
Der Protagonist ist scheinbar recht potent und wirkt damit unfreiwillig komisch.
(Selbst nach schockierenden Ereignissen dauert´s nicht allzu lang bis man ihn wieder im Bett findet.)

Ein wenig übertrieben wurde auch bei jenen (evtl. nymphomanisch angehauchten) Frauen, die verrückt nach ihm sind.

Was einige Leser stören könnte: Durch den immensen Informationsfluss (bedingt durch zahlreiche Beschreibungen, Geschichten etc.) ist es fast unmöglich viele/wichtige Infos im Hinterstübchen zu behalten, um so den Täter selbst zu erraten.
(Das Buch hätte tatsächlich kürzer gehalten werden können.
Mir jedoch gefällt´s so wie es ist.)

Wirklich auszusetzen habe ich nur eines: Dass die anschliessende Problemlösung im "Fall Wennerström" ca. 80 Seiten benötigt.
Das war unnötig und nervte.

Also, trotz Punktabzüge bleibt es ein wirklich gutes Buch.
Tempe zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.12.2008
Ich hatte am Anfang sehr grosse Schwierigkeiten in diesem Buch voran zu kommen, er ist der Mitte hatte es mich gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Doch muss ich schon sagen dass das Buch für meinen Geschmack ein bisschen zu lange gewartet hat um mit was spannendem aufzutauchen, denn ich hätte fast aufgehört zu lesen.

Deswegen gebe ich dem Buch 70.
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bergsteiger zu »Stieg Larsson: Verblendung« 19.12.2008
Stieg Larsson ist leider verstorben aber mit seiner Trilogie über Lisbeth Salander hat er sich unsterblich gemacht, diese Bücher sind nicht zu toppen, sie sind süchtigmachend und wenn der dritte Teil zur Neige geht, und man weiß das niemehr etwas neues über Lisbeth Salander kommen wird, ist man traurig, den diese fazinierende Geschichte war noch nicht zu Ende, verdammt schade !

Bergsteiger
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Gottfried Mackinger zu »Stieg Larsson: Verblendung« 18.12.2008
Verstehe die Begeisterung nicht. Es ist ein um die Hälfte zu langes Buch mit zusammengerechnet etwa 10 Seiten miese Reklame für Produkte, die niemand braucht und, vor allem, in einem "Krimi" nichts verloren haben. Weiter: Mit der Machoeinstellung gegenüber Frauen - die aber lt. Drehbuch bzw. Autor ale das Spiel mitmachen und mit den Sexscenen kann ich nun wirklich nichts anfangen. Werde deshalb Band 2 (Mädchenhändler oh wie schlimm, wie edel eigenes Verhalten oder doch nicht?) nicht zur Kenntnis nehmen.
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Maren zu »Stieg Larsson: Verblendung« 25.11.2008
Ich finde das Buch total überbewertet.
Die Hauptcharaktere sind sehr klischeehaft gezeichnet (und mir persönlich auch unsympathsich), der eigentliche Plot ist absolut nichts Neues oder gar Innovatives (gewalttätige Serienmörder undreligiöser Wahn - alles schon mal dagewesen), und das ganze Buch hat zu viele Längen durch unwichtige Nebenstories.
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Astrid C. zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.11.2008
Die gesamte Trilogie ist ein Blockbuster der Literatur...
Alle drei Bücher sind hervorragend geschrieben, sehr gut recherchiert, und komplex durchdacht. Es gibt diverse Stellen, die arg konstruiert scheinen, aber das tut der Spannung und dem Leseflow keinen Abbruch. Ich könnte mir den Stoff auch sehr gut verfilmt vorstellen...

Verblendung ist dabei meiner Meinung nach der einzige band, den man einfach so lesen kann, da es da um einen Fall geht, der im Grunde für sich steht. Den zweiten und dritten band muss man sich eigentlich hintereinander weg zu Gemüte führen...

Zum Ende kann ich noch nichts sagen, ich bin auf den letzten Seiten und weiß kjetzt schon, dass ich die Protagonisten irgendwie "vermissen" werde - und dass ich gar nicht so recht weiß, was ich nach diesem Knaller lesen soll! Es kann nur schlechter sein!
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kawasakilady zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.11.2008
Besitze und habe alle drei Bände mit Gier gelesen. Diese Trilogie gehört in jedes Bücherregal von Krimifans. Der faszinierend, spannend geschriebene Stil lässt einen das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Ich habe alle drei Romane sofort und ohne Unterbrechung hintereinander gelesen, obwohl auch jedes Buch einzeln lesbar ist. Wer aber um diese Trilogie weiß, beginnt mit Verblendung und Endet mit Vergebung.
Verblendung ist anfangs sehr langatmig und die vielen Namen, Charaktere und Familiengeschichten verwirren etwas. Aber spätestens ab Seite 150 legt man das Buch nicht mehr aus seine Hände und freut sich, dass es noch zwei weitere Teile gibt.
matthiasowl zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.11.2008
Ich habe alle drei Bände hintereinander gelesen. Den letzten habe ich mir sogar mit festem Einband gekauft, obwohl ich Krimis eigentlich nur als Taschenbuch kaufe.
Beide Geschichten sind sehr spannend erzählt. Stieg Larson verstand es, einen Spannungsbogen zu erzeugen, ohne langweilig zu werden. Interessant ist auch der skurrile Charakter der Lisbeth Salander. Schade dass es keine weiteren Romane geben wird.
Gabi S. zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.11.2008
Ein Wahnsinnsbuch.. Ich bin per Zufall drauf gestoßen- wie so meist. Bin kein großer Bücherkenner- aber eine Leseratte und es gefällt oder gefällt nicht. Diese Geschichte hat mich umgehauen. Sehr gut in der Struktur aufgebaut, Charaktere menschlich und nachvollziehbar. Habe dieses Buch mit mir rumgeschleppt und jede freie Minute gelesen. Das zweite ist schon durch- auf das dritte konnte ich als Taschenbuch nicht warten und es liegt jetzt gebunden vor mir und wird gleich begonnen ;-))
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Swen Piper zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.11.2008
Ein großartiger Kriminalroman, aber auch große Literatur. Einzigartig die Beschreibung des Persönlichkeitsprofils von Lisbeth Salander, aber auch sämtliche Nebenfiguren werden haben Tiefe. Der Roman fängt sehr bedächtig und subtil an, um im letzten Drittel dann förmlich zu explodieren. Mit das Beste, was das Genre derzeit zu bieten hat.
Khany zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.10.2008
Hach, was das gut!!!

ich musste erst etliche 08/15 Krimis lesen , die alle ganz nett waren aber trotzdem irgendwie ...blass blieben.
Wisst ihr solche, bei denen man nach einem halben Jahr scharf nachdenken muss, wenn man sich an den Inhalt erinnern will. Man weiß das Buch war nicht schlecht, aber man kann nicht sagen, um was es genau genau handelte.

Und dann kam der Tipp lies mal Stieg Larsson. BANG
Ich hatte die Hoffnung aufgegeben endlich mal wieder einen Thriller zu lesen wie "der Vogelmann, die Behandliung oder die Geduld der Spinne", bei denen ich mich auch noch Jahre später exakt an den Inhalt erinnerte.
Endlich wieder ein Thriller, bei dem ich nachts um halb drei mit mir, dem Buch und dem Wecker einen erbitterten Kampf ausfocht. Meist gewann das Buch. Leider zum Nachteil für mich, denn der Wecker am nächsten Morgen war unerbittlich!

Das Buch war gradios spannend, auch wenn es ganz schön dauert, bis die ganze Story so richtig "zu potte" kommt.
Aber trotzdem versteht es Stieg Larsson über die ersten 2/3 des Buches auch ohne große Überraschungen die Spannung konsequent weiter aufzubauen.
Als sich dann die beiden Handlungsstränge der Lisbeth Salander und des Mikael Blomkvist auf einander treffen, ist das Buch ein absolut phämomenaler Page turner!

Fazit:
Es ist ein ein grandioses Buch!
Ich freue mich schon auf Verdammnis und Vergebung.
Leider werde ich wohl die nächsten Bücher -nach dieser Reihe- daran messen, was für Jene warscheinlich nicht so rosig ausfallen wird denn die Latte liegt sehr, sehr hoch...
theili zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.10.2008
Die Erwartungen waren sehr hoch. Ich habe mich lange davor gehütet diese Triologie zu früh zu lesen, da die Kritiken und Leseurteile keine Zweifel daran liesen, dass es sich um den "Krimi-Olymp" handeln muss.
Wenn die Erwartungen so hoch sind und man nach dem Lesen nicht enttäuscht ist, dann muss es wirklich gut gewesen sein.
Sprachlich nicht ganz so genial wie Dahl oder Mankell, doch sehr flüssig zum lesen.
Was ich störend finde ist die Tatsache, dass Mikael Blomqvist mit jeder dahergelaufenen Frau ein Verhältnis hat. Das muss nicht unbedingt sein.

Verdammnis steht bereit...
Susannah zu »Stieg Larsson: Verblendung« 12.10.2008
Stockholm. Nach einer Niederlage vor Gericht muss sich der Journalist Michael Blomkvist nicht nur damit abfinden, ins Gefängnis zu wandern, sondern auch seinen Job aufgeben. Er hat sich mit einem Wirtschaftsriesen angelegt - und verloren. Doch damit hat er das Interesse von Hendrik Vanger auf sich gezogen. Und der macht Michael ein unglaubliches Angebot: er soll seine verschwundene Nichte Harriett finden - besser gesagt ihren Mörder. Was Michael anfangs wie ein langweiliges, verschwendetes Jahr vorkommt, wird bald zum schlimmsten Abenteuer seines Lebens. Unterstützt wird er dabei von Lisbeth Salander - einer jungen Frau, die in mehrerer Hinsicht ungewöhnlich ist und viele schwarze Stunden erlitten hat. Gemeinsam kommen sie Geheimnissen auf die Schliche, die sie nie entdecken wollten

. uff. Ich bin fertig nach dem Buch. Harter Tobak, und gewisse Szenen werde ich wohl nicht mehr vergessen. Larsson hat hier etwas großes geleistet - nicht in literarischer Hinsicht. Aber in Sachen Spannung, Figuren, und auch in Sachen Grauen. Denn was dem Leser hier serviert wird, lässt ihm mehr als einmal die Haare zu Berge stehen. Von Vergewaltigungen bis hin zu Serienmördern bleibt einem nichts erspart - und dennoch kann man sich kaum losreißen. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit den Charakteren, den besonders Lisbeth habe ich ins Herz geschlossen. Auf "Verblendung" folgt "Verdammnis" ...
pescheg zu »Stieg Larsson: Verblendung« 11.10.2008
«Verblendung» ist das erste Buch, das ich aufgrund der Hinweise der Krimicouch gelesen habe. Ich kann nur danken und mich den meisten der Vorschreiberinnen und Vorschreiber anschließen: Ein guter Krimi der meine hohen Erwartungen erfüllt hat, der einen bis zur letzten Seite nicht loslässt und einem ein paar sehr schöne Lesestunden beschert.

Wirklich ein guter Krimi. Und trotzdem kann man das eine oder andere kritisieren. So zum Beispiel der etwas zu stark an John Grisham angelehnte Schluss oder der gar streng konstruierte Aufbau der Handlung. Etwas ernüchtert hat mich bei der Lektüre zudem, wie stark praktisch alle Protagonisten vom Motiv der Rache getrieben wurden. Aber das muss wohl so sein, der Roman heißt ja «Verblendung» und nicht «Vergebung». So oder so habe ich mich schon lange nicht mehr so sehr auf die Fortsetzung eines Romans gefreut, auch wenn Verdammnis nicht gerade das ist, was man gemeinhin sucht.
Brina1983 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 29.09.2008
Ich kann mich Marcel nur anschließen. Nach einen recht zähen Einstieg in die Materie des Wirtschaftsjournalismus gewinnt das Buch an Tempo. Die erfrischenden Charaktere ziehen einen ihren Bann und lassen die Ermittlungen hautnah miterleben. Im Vergleich zu einigen anderen Krimis etwas für Leute mit Köpfchen, die sich nicht mit dem Routinemüll abfüllen lassen. Bin gespannt auf die Weiterentwicklung der Charaktere.
Marcel zu »Stieg Larsson: Verblendung« 26.09.2008
Nach einer etwas schwerfälligen Einleitung gewann die Handlung rasant an Spannung, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand lesen konnte. Die Figuren, allen voran die exzentrische Lisbeth Salander, sind wunderbar beschrieben. Seit langem habe ich kein so spannendes Buch mehr gelesen. Das Buch erhält von mir die Höchstwertung.
Lotte 1907 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.09.2008
Dem letzten Kommentar kann ich mich so nicht ganz anschließen, aber allen anderen auch keinesfalls. Das Buch fing sehr gut an, gute Sprache, gute Personenzeichnung und auch immer spannender werdend. Aber auch leider immer ekliger und wirklich perverser. Beschreibugen von Tierquälereien dieser Art sind einfach das letzte!!! Das es in Familien zu furchtbaren Tragödien kommen kann weiß man leider nur zu gut. Aber auch hier: widerliche Details - auch was Lisbeth's Erfahrungen mit dem Anwalt betreffen. Manchmal sind Umschreibungen und Andeutungen genug. Mir war es auch zum Teil etwas zu "testosteron-haltig"; muß er denn wirklich mit jeder ins Bett? Und - wenn der Kriminalfall gelöst ist, dann interessiert es eigentlich keinen mehr, was aus der Wirtschaftsaffäre wird. Auch hier liest man nur weiter wegen Lisbeth.
Ich könnte es nur Hartgesottenen empfehlen und lese Teil 2 nur, weil ich ihn vorschnell gekauft habe.
Amouna zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.09.2008
Warnung vorab: Man sollte mit der Lektüre des Buches nur beginnen, wenn man in den vier oder fünf darauffolgenden Tagen nichts dringendes oder wichtiges zu erledigen hat. Mir fiel es ausgesprochen schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen bzw. bin ich ohne das Buch gar nicht aus dem Haus gegangen ...

Wie schon gesagt, am Anfang plätschert die Geschichte etwas dahin, aber spätestens nach der Vorstellung von Lisbeth Salander kann man gar nicht mehr anders als weiterlesen. Salander ist wohl die Krimi-Heldin, auf die die Welt gewartet hat; man sollte Stieg Larsson für die Kreation dieser Anti-Heldin dankbar sein.

Die Auflösung der Geschichte ist so schrecklich grausam, dass ich gedanklich immer noch davon gefangen bin; insgesamt ist das Buch schon harter Tobak und vermutlich nichts für Zartbesaitete. Ich bin auf den nächsten Teil der Trilogie gespannt, für den 1. Teil gibt's von mir 95°.
chris zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.09.2008
Ich bin total begeistert von diesem Krimi. Nach den ersten Seiten war ich sofort im Bann der Geschichte. Die Rolle der Lisbeth Salander scheint sehr interessant und macht Appetit auf mehr. Ich lese gerade den 2. Teil und bedauer immer, wenn ich das Buch aus der Hand legen muss. Die Hauptakteure vermitteln einen sympathischen und offenen Eindruck, unterscheiden sich im Wesen sehr von anderen Ermittlern im Kriminalwesen. Oft am Rande der Legalität und sicherlich nicht immer mit dem öffentlichen Recht vereinbar, wird hier in spannender Weise eine Geschichte aufgezeigt, die den Leser fesselt und nicht mehr loslässt.
Stieg zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.09.2008
Ich frage mich immer wo denn in diesem Buch Spannung aufkommen soll. Nach 300 Seiten ist noch immer nichts spannendes passiert. Das langweiliste Buch das ich in den letzten Jahren gelsen habe. Das muss man sich nicht wirklich antun.

Der frühe Tod von Stieg Larrson scheint die Bewertungen deutlich zu verbessern.

Meine Bewertung ist ALtpapier!!! 0°
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Friesenherz zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.09.2008
Ich lese seit vielen Jahren Krimis und Thriller. Ich muss sagen das der erste Teil eines der besten Bücher ist, die ichgelesen habe.

Es ist am Anfag etwas langatmig, weil sich Larsson sehr viel Mühe gibt die Protagoniten zu zeichnen. Am Anfang ist es nicht "der Bringer", aber ab Seite 100 -110 nimmt Stieg Larsson Fahrt auf und das Buch wird von Seite zu Seite immer besser. Ich konnte es nicht wirklich aus der Hand legen, und wenn dann habe ich es in jeder freien Minute gelesen, leider war es viel zu schnell zu Ende. Ich musste dann sofort den zweiten Teil lesen. Der ein ziemlich offenes Ende hat. Deswegen konnte ich auch nicht auf die Ausgabe des dritten Bandes als Taschenbuch warten (Geschickter Schachzug des Verlages). Den ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe.

Schade, das Stieg Larrson nicht mehr lebt und noch mehr solche Bücher schreiben kann.
Jana L. zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.09.2008
Hallo liebe Krimileser,ich habe gestern Nacht das letzte Buch der Triologie von Stieg Larsson verschlungen.Er beschreibt die Charaktere der einzelnen Figuren so herrlich,das man sich unweigerlich ein Bild von jedem machen kann. Ich finde das der erste Band der verrückteste ist ,er macht süchtig,deshalb muß man die beiden anderen Teile unbedingt lesen damit man weiß wie es alles endet.Ein Elend ,das dieser wunderbare Schriftsteller tot ist.Gut das er uns diese drei Bände hinterlassen hat.
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Detlef Frömmel zu »Stieg Larsson: Verblendung« 14.09.2008
Ich habe den ersten Teil gekauft, da mich allgemein Thriller interessieren und ich mich von dem Titelbild des Buches angezogen fühlte (Ähnlichkeiten mit Elizabeth George). Nach den ersten Seiten wußte ich so einiges über eine bestimmte Pflanze, dachte schon, um Gottes Willen, aber dann nahm das Buch erst so richtig Fahrt auf. Wie es sich über eine Familienchronik mit einem Rätsel über eine verschwundene Person zu einer Jagd auf einen Serienkiller wandelt, ist schon sehr bemerkenswert. Mir ging es letztendlich wie die meisten anderen Leser, ich konnte nur sehr schlecht mit dem Lesen aufhören und war in dieser dichten Atmosphäre des Buches gefangen. Ich lese gerade den dritten Teil und bin schon jetzt traurig, das ich bald das Ende der Trilogie erreicht habe, leider lebt der Autor nicht mehr und so hat er zumindest ein tolles Krimi-Vermächtnis hinterlassen.
HelgaR zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.09.2008
Ein toller erster Teil, der mir von Beginn an sofort gefallen hat und für mich mit Sicherheit zu den besten Büchern gehört, die ich gelesen habe. Die einzelnen Charaktere sind einzigartig, speziell der von Lisbeth, genau so wie die beiden Geschichten, die äußerst interessant und spannend sind.

Jedenfalls habe ich das Buch so ziemlich in einem Zug durchgelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es war durchgehend spannend und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, daher bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
KA zu »Stieg Larsson: Verblendung« 05.09.2008
besser kann man einen Thriller nicht schreiben, diese Buch kann man sehr schwer aus der Hand legen, und was sich da Stück für Stück entwickellt macht atemlos,weil man ja mit vielem rechnet, aber nicht mit so einer Auflösung, starker Tobak der sofort süchtig macht, schade nur das es sich insgesamt auf nur drei Bücher beschränkt, den an die Lisbeth Salander kann man sich gewöhnen, sie wird fehlen !
KA
elke orion zu »Stieg Larsson: Verblendung« 01.09.2008
Ich bin, wie der Großteil der hier vertretenen Kommentatoren, begeistert von dem Buch.
Habe wirklich schon viele Krimis gelesen und das Buch eigendlich nur zögerlich aufgrund des Tipps einer Bekannten gekauft. Die Skandinavier sind eigendlich nicht meins, sorry, ist nicht böse gemeint.
Um so mehr muß ich jetzt Abbitte leisten.
Viel zu schnell hab ich das Buch verschlungen und ich fiebere schon den Bänden 2+3 entgegen, die ich natürlich sofort bestellt habe.
Lisbeth Salander ist einfach genial und stellt den Hauptakteur ein wenig in den Schatten.
ich würde sagen: ein Muß für jeden echten Krimifan.
Verständnislos zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.08.2008
Ich verstehe das nicht, haben alle, die das Buch so loben ein anderes gelesen als ich? Vielleicht hat sich mein Buchhändler einen Scherz erlaubt. Das Buch ist ganz schrecklich. Spannung kommt nur ganz am Rande auf, was mir aber egal wäre, da ich nicht lese um unterhalten zu werden, da könnte ich ja auch fernsehen. Aber sprachlich ist es einfach so grottenschlecht, dass es einem die Fußnägel hochrollt. So könnte meine sechsjährige Nichte schreiben, und die ist gerade erst eingeschult worden. Das kann doch nicht nur an der Übersetzung liegen. Und die Charaktere sind so was von langweilig gezeichnet (wenn man davon überhaupt reden kann), dass sie einfach nur anöden bzw. nerven. Schließlich noch diese Anbiederei an technische Geräte, die der Autor wohl selbst nicht so genau kennt, so dass er erstmal erklären musste, was ein Ipod ist. Ach so etwas gibt es? Toll. Ich wollte eigentlich nach 15 Seiten schon aufhören, habe mir dann aber, weil im Urlaub, mit meinem Mann zusammen den Spaß gemacht und das doch noch gelesen, daraufhin konnten wir zusammen schön den Kopf schütteln über die ganzen Schnitzer und Idiotien. Sonst gilt:
Bloß nicht lesen, wenn man auch nur ein bisschen Anspruch hat. Wenn man hingegen ohenhin nur rtl2 guckt, sicher mal eine Alternative.
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numerobis zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.08.2008
Das beste Buch das ich in diesem Jahr in die Finger bekommen habe.

Mit Abstand.

Anfangs etwas langatmig, bis man weiß um was es geht, aber von Seite zu Seite steigt die Spannung.

Die Figur der Lisbeth ist einer der besten und stärksten Charakter der letzten Zeit.

Auch der zweite Band ist hervorragend, wobei mir dort der Schluss etwas konstruiert erschien.
Rolf.P zu »Stieg Larsson: Verblendung« 18.08.2008
Verblendung von Stieg Larrson ist mit das Beste, was ich die letzten Jahre an Krimis gelesen habe und mit Abstand das Beste, was uns die nördlichen Nachbarn schriftstellerisch zu bieten haben: Wer Wallander spannend findet, kann Larsson bisher nicht gelesen haben...
Über 688 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe. Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi. Obwohl Larsson den Handlungsbogen ganz gemächlich spannt, zieht er den Leser gleich tief in die Geschichte hinein.
Er erzählt auf eine schlichte und lockere Art, aber schafft es, den Leser von Anfang an mitzureißen. "Verblendung" ist ein Buch, das den Anschein erweckt, als würde es sich quasi von selbst lesen. Geschickt konstruierte Handlungsstränge und profunde Einsichten in die Schattenseiten des Wirtschaftsjournalismus machen Verblendung zu einem der gescheitesten Krimis der letzten Jahre.
Hervorragend gezeichnet sind auch die Charaktere, obwohl der Star der Geschichte weniger die eigentliche Hauptperson ist: Der Cyberpunk Lisbeth Salander stiehlt dem Journalisten Mikael Blomkvist ganz schön die Show. Dabei ist es nicht einmal die Spannung, die den Leser von der ersten Seite gefangen nimmt. Vielmehr sind es die Figuren, mit denen man mitfiebert.
In aller Ruhe erzählt Larsson ihre Vorgeschichte (die durchaus interessant ist) und sorgt damit für eine vergleichsweise enge Bindung zwischen Leser und Figuren. Mit dem Thrillerplot lässt sich Larsson dagegen Zeit, aber das kann er sich durchaus leisten, denn auch so bleibt die Geschichte stets interessant.
Dem Autor Sieg Larsson ist es gelungen, mehrere Erzählstränge raffiniert zu verknüpfen, sodass man als Leser der Auflösung förmlich entgegenfiebert. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht, die Landschaftsbeschreibungen anschaulich und die Charkterzeichnungen prägnant.

Selten habe ich ein Buch von 688 Seiten so verschlungen! Hier kann ich nur sagen: Liebhaber von guten Krimis: Pflichtlektüre!!!
Ein unglaublich gutes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann!
neumann zu »Stieg Larsson: Verblendung« 17.08.2008
Der beste Krimi und Roman den ich in den letzten Jahren gelesen habe und ich muß gestehen ich lese sehr viel. Mein Mann der noch nie einen Krimi gelesen hatt hatte die 3 Bände in 14 Tagen durch mit Begeisterung.
Die Handlung war nicht langatmig und man hatte das Gefühl man fährt mit den Personen durch Schweden wie wenn man dort zu Hause wäre.
Kallisto73 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.08.2008
Mir fiel das Buch zufällig in die Hände. Ich hatte davon gehört, aber es stand nicht auf meiner Liste, denn ich habe mich nie für die "Skandis" erwärmen können.
Es war ein Fehler, so lange zu warten.
Das Buch ist ausgezeichnet! Ich habe die beiden Folgebände bereits geordert (leider war ich in 2 Tage durch, ich hätte gerne noch länger mit dem Buch verbracht, aber es war einfach so schnell zu lesen).
Der Stil erinnert an Michael Crichton, die Vergangenheit als Journalist ist deutlich, sie verleiht dem Roman seinen Charme. Ich habe gelesen, daß manche Kritiker das Buch als zu lang einschätzen, zu viele unwichtige Einzelheiten bemäkeln. Auch darin liegt ein Körnchen Wahrheit und auch darin ähnelt der Stil dem Crichtons. Während Crichton wissenschaftliche Fiktion schreibt, schreibt Larsson journalisitsche. Beide konstruieren, und gestehen das auch ein. Aber beide tun es mit dem Sachverstand des Fachmanns (Crichton ist Mediziner, Larsson war Journalist).
Ein Krimi und eine Gesellschaftsstudie. Nicht leicht verdaulich, nicht einfach zu lesen, aber jede Minute wert.
campino85 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.08.2008
Sprachlosigkeit, Trance, Faszinazion, Entsetzen, Empörung-
nur ein paar von vielen "Zuständen" die ich durchleben musste, während ich diese sensationelle -ich möchte es mal Lektüre nennen- verschlang, nein, in mich aufgesaugt habe. Rückwirkend betrachtet wäre ich froh, dieses Buch nie gelesen zu haben, denn es schmerzt zu wissen dass dieser geniale -ich korrigiere- perfekte Autor seinen Lesern kein weiteres "Geschenk" mehr bereiten kann...
Peter Täuber zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.07.2008
Das Buch hat mich überwältigt. Ich finde es großartig und habe - vielleicht seit Henning Mankell - keinen so ambitionierten und spannenden Krimi gelesen. Ich kann die kritischen Anmerkungen der anderen Kommentatoren überhaupt nicht nachvollziehen. Stieg Larsson geht gekonnt mit Sprache um. Die Charakterisierung von Lisbeth Salander, ganz zu Anfang, ist hohe Kunst. Ich giere schon nach den Fortsetzungen und bedaure, dass man nicht mehr als drei Bücher von diesem "Krimigott" lesen kann.
Moony zu »Stieg Larsson: Verblendung« 17.07.2008
Das Buch habe ich auf Empfehlung einer Freundin gekauft und es innerhalb von vier Tagen gelesen. Meiner Meinung nach gehört "Verblendung" mit zu den besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Anfangs hat das Buch vielleicht ein paar Längen, wird aber nach kurzer Zeit immer spannender, sodass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Außerdem sind die beiden Hauptcharaktere Blomkvist und Salander äußerst interessant und ungewöhnlich dargestellt. Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen!
Leonie zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.07.2008
Als ich dieses Buch das erste Mal in den Händen hielt, wusste ich nicht wirklich etwas damit anzufangen. Die Länge hat mich schon eher abgeschreckt als angesprochen. Trotzdem hab ich dann unvoreingenommen sofort angefangen zu lesen und mein erster Eindruck hat sich leider zunächst fortgesetzt. Natürlich bin ich dran geblieben und das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Während ich mich durch die erste Hälfte eher schleppen musste, verschlang ich die zweite Hälfte an einem Tag. Das Buch kann man am Ende einfach nicht mehr aus der Hand legen und die erste Hälfte ist auf jeden Fall wichtig um die Handlungen der einzelnen Personen und ihre Beziehungen zueinander verstehen zu können.
Ich kann dieses Buch einfach nur zu 100% weiterempfehlen!
Edgarxy zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.07.2008
Ich habe das Buch am 09.07. geschenkt bekommen und am 12.07. schon ausgelesen - für meine Lesegewohnheiten rasend schnell. Nach meiner Ansicht absolut fesselnd und spannend - habe sogar bei der Passage im Keller von Martin eine echte Gänsehaut bekommen. Die beiden nächsten Bände habe ich schon bestellt. Abgesehen von der Geschichte gefallen mir die beiden Hauptdarsteller besonders.
Mein Urteil: 100 % Lesespaß
ChimChim zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.07.2008
Okay, das der Anfang des Buches etwas langatmig ist stimmt schon, aber dafür wird der schluss und die nächstes 2 folgenden bücher umso besser.Dadurch das man im ersten teil über die Charaktere so viel erfährt, schließt man sie sehr schnell ins Herz und die spannung wird zum ende des Buches immer höher. Ich kann dieses Buch wirklich nur sehr empfehlen, tolle charaktere, super story und sehr hoher spannungsfaktor! Unbedingt lesen! ;) 95%!
Dr.Günter Guddat zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.07.2008
Dieser Roman scheint mir maßlos überschätzt. Es ist zwar alles darin, was man heute in einen "guten" Krimi packt, liebloser Sex, maßlos brutale Gewalt, natürlich sexueller Mißbrauch, das muß heute sein, aber es fehlen glaubhafte Charaktere, einfühlsame Atmosphäre und ein schlüssiger Handlungsbogen. Mehrfach glaubt man, mit dem keineswegs spannenden Roman fertig zu sein und noch einmal folgt ein neues Thema. Ich bin nicht an einer neuen Begegnung mit der merkwürdigen nicht nachvollziehbaren "Liebes"geschichte und ihren Ermittlungen interessiert.
philipp333 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 06.07.2008
also,,ich kann durchaus einige verstehen die dieses buch zu langweilig finden aber zukünftigen lesern kann ich sagen: das warten lohnt sich absolut,auserdem finde ich es keineswegs langweilig eher etwas langwierig aber wie man zum schluss merkt war kein wort umsonst geschrieben. mich hat der anfang trotz gewisser längen irgendwie gefesselt und muss zusammenfassend sagen das es eines der besten bücher war die ich je gelesen habe,die charaktere sind ungewöhnlich aber wahnsinnig interessant und es war mir kaum möglich so ab der mitte des buches dieses noch aus der hand zu legen,daher meine 95% bewertung!
frank65 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.07.2008
Bin ab sofort ein großer Stieg Larsson-Fan... Der vor mir letzte Kommentar ist nicht nachvollziehbar, von Langatmigkeit kann keine Rede sein - und ein Vergleich mit Agatha Christie hinkt schon per se aufgrund eigentlich klar ersichtlicher unterschiedlicher formaler und literarischer Ansprüche (Psychologie vs Plot - und ich mag auch A.C. sehr). Das Buch ist spannend, hat überragende Figuren / Charaktere, eben keine Klischees und ist von einer Stringenz, wie ich sie bei einem Krimi seit Mr. Ripley nicht mehr erlebt habe. Grandioses Buch!
Leser zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.07.2008
Die ersten 380 Seiten überaus langatmige Erzählung, ausführlich werden alle möglichen Personen vorgestellt. Danach wird es spannender, aber leider ist die Krimihandlung voller Klischees. Es werden Andeutungen gemacht, die z.B. einen geübten Agatha-Christie-Leser ganz schnell vermuten lassen, wer in diesem Fall "schuldig" ist. Ich kann mir deshalb jetzt schon denken, wie es in Teil 2 weiter gehen wird... darum werde ich mir sparen diesen zu lesen.
Tino H. zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.06.2008
Wahnsinn, habe heute die letzten 300 Seiten nur so verschlungen, meiner Meinung nach der beste Krimi(ist eigentlich viel mehr), den ich je gelesen habe, kann es immer noch nicht ganz fassen, wieviele Wendungen und Abgründe es zu erforschen gibt!!!
lesemaus_93 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.06.2008
Ich finde das Buch nicht sehr spannend. Ich lese es schon seit Wochen, und ich komme nicht weiter. Hoffe es wird spannender, aber ich finde es übertrieben, mehr als hundert Seiten Informarion zu schreiben...
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Lydia Lieskonig zu »Stieg Larsson: Verblendung« 16.06.2008
ich war begeistert als ich das buch aus unserer kleinen krimi-bibliothek am lande fand - die verblendung und war geschockt,als ich las, dass der autor bereits verstarb. so spannend, so ideenreich, so andersartig, so kenntnisreich .- ich hab schon viel gelesen,die triologie hat mich umgehauen. wer ist sein/e/ nachfolger/in/
Annalee zu »Stieg Larsson: Verblendung« 11.06.2008
ich habe die ganze triologie gelesen und bin begeistert! ich lese sehr viel, aber das waren mit abstand die besten bücher, die ich in der hand hielt!ich habe endlich meinen lieblingsautor gefunden! sehr schade, dass der autor so schnell gestorben ist.
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vicky zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.06.2008
Mein Buch des Jahres 2008!

Bin absolut begeistert von diesem Autor und diesem Buch!
Mich hat es von Anfang an in seinem Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen!
Freue mich auf die beiden Nachfolgebücher!
Schade für die Leserschar, dass Stieg Larsson so früh verstorben ist.
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schnuppe zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.06.2008
Habe mich im Urlaub "durchgeboxt". Am Anfang hab ich mich schwer getan und ich fands anstrengend zu lesen. Nach 200 Seiten wird es dann richtig spannend und flacht dann gegen Schluss doch wieder leicht ab. Bin schon etwas zwiegespalten. Hatte mir mehr versprochen - man kann das Buch schon empfehlen, aber nicht uneingeschränkt. Wer sich für auch Wirtschaftkriminalität und die damit verbundenen Daten, Zahlen, Fakten interessiert und nebenbei auch für Mord und Irrsinn, dem kann man das Buch getrost ans Herz legen.
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Christiane34 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.05.2008
Dies Buch gehoert bei weitem sicher zum Besten was mir je in die Finger gekommen ist.
Ein Krimi wie man ihn sich wuenscht. Der Moerder wird in einem kleinen Kreis von Leuten gesucht, fast wie frueher bei Christie, aber eben doch anders, modern, mit vielen Facetten.
Die Story entwickelt sich zum Teil ueberraschent in eine Richtung die man zuerst nicht erwartet. Aber ueberhaupt wird hier ein grosses Interessefeld bedient. auch wer sich am Anfang etwas schwer tut soll weiter lesen, es lohnt.
Wer Mankel mag wird Larson lieben.
charm zu »Stieg Larsson: Verblendung« 11.05.2008
nach 240 langweiligen seiten habe ich aufgehört dieses buch zu lesen. es werden wahllos unzaehlige personen eingefuert und es kommt nicht eine sekunde lang spannung auf. ich bin extrem enttaeuscht von diesem buch und kann es in keinster weise empfehlen.
michael094 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.05.2008
Verblendung teile ich in 3 Drittel ein.
Hervorragend die Psychogramme der
Hauptfiguren,allen voran das der Lisbeth
Salander.Hier gelingt es Larsson den
Leser zu fesseln und ihn mit der Protagonistin leiden und leben zu lassen.
Der Plot"Was geschah mit Harriet Vanger?" fällt meiner Meinung nach etwas ab.Die Spurensuche an sich ist zwar absolut spannend erzählt,doch die Auflösung ist recht profan.Der Wirtschftskriminalitätsteil rundet die Story
ab,ist aber die schwächste Phase und führt zur Abwertung.
Ich werde mir auf jeden Fall die Folgebände noch besorgen,
denn eine Figur wie Lisbeth Salander findet man selten in
solcher Komplexität beschrieben.
Bernie Bär zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.05.2008
Eines der besten Bücher, was ich nach Baldacci gelesen habe.
Auf jeden Fall der beste skandinavische Autor, noch viel besser als Mankell, Nesser und Indridason.
Schade das der Autor viel zu früh verstoben ist.
Ich werde mir auf jeden Fall noch die beiden Nachfolgeromane noch zulegen.
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Eike Meier-Windhorst zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.05.2008
Ein hervorragend konzipierter Krimi, dessen eindringliche Personendarstellungen mit zum Besten gehören, was in diesem Metier je geschrieben wurde. Besonders gelungen die Figur der Lisbeth Salander, die in ihrer pychologischen Komplexität den Leser zugleich abstösst und fesselt, ihn so gefangen nimmt wie nur wenige Frauen in der Literaturgeschichte.
Unbedingt lesenswert.
Dosenstan zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.04.2008
klasse Buch mit überraschenden Wendungen, sollte man auf jeden Fall lesen,meiner Meinung nach viel besser als Mankell, kommt ohne die aufdringliche Gesellschaftskritik aus
dieTulpe zu »Stieg Larsson: Verblendung« 19.04.2008
Das Buch ist gut, ohne Zweifel. Zwar hat der Autor eine Schwaeche, bzw. ein Problem mit Sex. Aber er geht nicht zu weit. Manche Schilderungen gehen einem wirklich in die Knochen, aber man weiss das so etwas passiert, leider.
Nun ja, ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, obwohl ich auch den anderen Lesern hier zustimmen muss, denn manch Passagen waren wirklich ein wenig zu lang. Von mir hat dieses Buch die Note 87 bekommen.
keks zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.04.2008
ein super buch...es war mein erstes buch eines skandinavischen autors...aber ich wurde nich enttäuscht...die story beginnt zwar ein wenig langweilig,doch nachdem der erste teil geschafft war,wurde man fürs durchhalten belohnt...
der journalist mikael blomkvist,der vor ein schier unlösbares rätsel gestellt wird,stößt bei seiner recherche auf unglaubliche gegenheiten...
die darstellung lisbeth salanders bleibt in dem buch teilweise unklar,ihr verhalten wird erst im zweiten buch "verdammnis" besser dargestellt...
nachdem ich "verblendung"gelesen hatte,musste ich mir direkt die fortsetzung besorgen und warte jetz gespannt auf märz,bis der dritte teil veröffentlicht wird
happyd* zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.04.2008
Als bekennender Freund von Krimis auch härterer Gangart (Mo Hayder etc.) kann ich dieses Werk nur empfehlen. Das Buch hat zu Beginn zugegebenermaßen Längen, kommt dann aber - dank exzellenter Beschreibung der Protagonisten - schnell in Fahrt und ... ja, die letzten 180 Seiten habe ich am Stück gelesen!
moe zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.04.2008
Ein sehr lesenswerter Krimi! Anders als ein paar meiner Vorredner fand ich allerdings nicht die ersten 200 Seiten mit Informationen überfrachtet oder zäh, sondern vielmehr den letzten Teil des Buches daneben. Warum der Autor, nachdem der spannende und gut erzählte Fall um das Verschwinden Harriet Vangers gelöst ist, die Geschichte auf noch über 100 Seiten eintönig weiterplätschern lässt, erschließt sich mir nicht. Den noch offenen Handlungsstrang hätte man auch auf bedeutend weniger Seiten abschließen können.
tabea56 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 29.03.2008
Ich kann nur sagen: die zwei nächsten Bände habe ich sofort vorbestellt. Band 2 ist schon gelesen und genau so gut, eigentlich noch subtiler und Band 3 wird jetzt begonnen! Schade, dass der Autor nicht mehr lebt!
Cupido zu »Stieg Larsson: Verblendung« 29.03.2008
Ich bin ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Die ersten 200 Seiten ziehen sich wie Kaugummi, selbst danach dümpelt die Spannungskurve so vor sich hin. Es ist eher Neugierde, wie es nun aus geht als wirkliche Spannung. Vieles ist vorhersehbar, selbst die Auflösung der verschwundenen Harriet, es gibt keine plötzlichen Überraschungsmomente. Alles in allem ein netter Krimi, nicht mehr und nicht weniger.
Grinsekatze zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.03.2008
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, die Hauptfiguren selbst sind interessant, hauptsächlich Lisbeth Salander hat einen ungewöhnlichen persönlichen Hintergrund, der allein schon das Lesen sehr spannend macht. Die Geschichte um die Familie Vanger mit den vielen Personen bleibt bis zum Schluss rätselhaft und spannend, bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen...
mylo zu »Stieg Larsson: Verblendung« 18.03.2008
Einfach genial und Spannung pur. Salander und Blomkvist, zwei Charaktere die einfach hervorragend dargestellt wurden und durch Ihre Gegensätze begeistern. Auch die Handlungsstränge - super verknüpft und lassen praktisch keine Lesepause zu. Das Buch macht süchtig und man darf auf die Folgeromane gespannt sein, ob sie das Niveau halten können.
Thomas Swiderek zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.03.2008
Normalität und Wahnsinn, gesellschaftliche Fassade und familiäre Verstrickungen; Stieg Larsson hat ein durchaus "gewöhnliches Thema" gewählt, es äußerst spannend aufbereitet, die anfänglich nebeneinander laufenden Erzählstränge im Laufe der Geschichte verbunden und die Geschichte zu einem - für meinen Geschmack - zu einem etwas überzogenen Ende gebracht. Nebenbei hat er so ein neues "Ermittler-Pärchen" geschaffen.
M. Blomkvist, Journalist und L. Salander, Ermittlerin/Rechercheurin entdecken die Abgründe hinter einem schwedischen Großkonzern. Zu Beginn engagiert vom alternden, ehemaligen Firmenchef, der vor seinen nahen Tode noch einmal den Versuch startet, das Verschwinden seiner vor Jahren verschollene Nichte zu klären, verstrickt sich Blomkvist immer mehr in die Geheimnisse der Familie Vanger. Zur Unterstützung kommt ihm L. Salander zur Hilfe.
Auch wenn man als Leser sofort wittert, das es mehr sein muss, als nur ein einfacher Mord, so schafft es Larsson doch, die Spannung lange zu halten, bis zu einer Auflösung kommt.
Ein lesenswertes, spannendes Buch, mit symphatischen Protagonisten, deren Geschichte und Erlebnisse man gerne weiter verfolgen möchte.
Zwei weitere Bücher vom Pärchen Blomkvist/Salander gibt es noch.
haribo zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.03.2008
Warnung: Falls Sie sich dieses Buch kaufen sollten, sollte sie sich in nächster Zeit nicht mehr vornehmen, denn dieses Buch hat einen wahnsinnig hohen Suchtfaktor.
Es ist eine Mischung aus Wirtschaftskrimi und klassischem Who-done-it a la Agatha Christie (Mord auf einer Insel, von der niemand weck kommen kann und eine begrenzte Anzahl an Verdächtigen).
Die beiden Protagonisten K. Blomkist und L. Salender sind nicht auf dem Reißbrett entstanden, sondern faszinierende Persönlichkeiten mit vielen Ecken und Kanten.
Da dieses Buch der 1. Teil einer Triologie ist, muss man auf den ersten 200 Seiten jede Menge Informationen verdauen, die aber - für erfahrene Leser- niemals zu ausufernd präsentiert und gut verdaulich sind.
Das Motiv, was hinter dem Verbrechen steht, ist zwar keineswegs neu, aber dafür kann dieser Thriller ja mit jeder Menge Pluspunkten aufwarten.
Eigentlich eher unwichtig, aber schön zu lesen war, dass der männliche Protagonist selber ein Leser von Krimis wie denen von Elisabeth George und Val McDermind ist.
Fazit: Wer nordische Krimis a la Mankell liebt, die nebenbei auch Gesellschaftskritik üben und ein Faible für außergewöhnliche Protagonisten hat, für den ist dieser ca. 700 Seiten Starke Thriller genau das Richtige.
90%
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Angie0212 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.03.2008
Ich habe mich zu diesem Buch durch eine Empfehlung in der Buchhandlung verleiten lassen. Bisher waren nordische Schriftsteller nicht so mein Ding.
Nun habe ich meine Meinung kräftig revidieren müssen. Stieg Larsson ist echt gut. Ich war einfach beeindruckt von seinem Stil. Das Buch war absolut fesselnd. Innerhalb zwei Tagen war der Wälzer gelesen. Ich musste nun unbedingt den zweiten Band lesen.
Für mich ist dieses Buch zur Zeit eines der Besten.
silke zu »Stieg Larsson: Verblendung« 03.03.2008
Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte reinzukommen.Die vielen Namen haben mich sehr verwirrt,aber dann war ich vin der Geschichte so gefesselt,dass ich nicht mehr aufhören konnte.Die Auflösung fand ich klasse,hätte ich so nicht gedacht.
Blomquist und Salander finde ich klasse.Bin gespannt,wie es weiter geht.
Christiane zu »Stieg Larsson: Verblendung« 07.02.2008
Dieses Buch ist ein absoluter Knaller !
Eine gute Story und interessante, mehrdimensionale Charaktere, auf deren Entwicklung ich schon mehr als gespannt bin. Besser kann man sich in diesem Genre meiner Meinung nach kaum unterhalten.
bostbond zu »Stieg Larsson: Verblendung« 05.02.2008
Schon lange hat mich ein Buch nicht so gefesselt wie dieses ! Habe Termine verschoben um nicht aufhören zu müssen.
Freue mich schon auf den 2. Band wie es mit dem Team Salander / Blomkvist weitergeht!
birgitvh zu »Stieg Larsson: Verblendung« 05.02.2008
Nachdem die Rezensentin bei WDR2 voller Begeisterung über die ersten beiden Bücher sprach, habe ich sie in der Bibliothek ausgeliehen und war zuerst etwas abgeschreckt durch die Dicke des ersten Bandes. Als ich dann anfing, habe ich die halbe Nacht durchgelesen und konnte einfach nicht aufhören! Lange habe ich nicht mehr in so kurzer Zeit so ein spannendes Buch gelesen. Auch Teil 2 war klasse und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band, auch wenn ich traurig bin, dass es der letzte ist! Ich empfehle allen meinen Kunden Stieg Larsson und werde die Bücher zu allen kommenden Geburtstagen verschenken!
Tina81 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 03.02.2008
Einer der besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen hab. Trotz der rund 700 Seiten kommt keine Langeweile auf und Larsson schafft es, die Spannung aufrecht zu erhalten. Die Charaktere sind einfach super und sehr vielschichtig, vor allem Lisbeth macht das Buch zu einem absoluten Volltreffer. Zudem liest sich das Buch sehr flüssig und ist auch sprachlich schön gestaltet. Freu mich schon auf Band 2 und 3!
Sabina zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.02.2008
Mit diesem Krimi ist es dem Autor gelungen, mich zwei Abende und sogar halbe Nächte alles andere vergessen zu lassen. Insbesondere die Charaktere haben mich sosehr gefesselt und fasziniert, daß ich mir sofort den zweiten Teil kaufen mußte. Auch wenn die Protagonisten überzeichnet wirken, sind sie dennoch glaubwürdig. Der Plot, der anfangs recht unspektakulär klingt, entpuppt sich als vielschichtig und fesselnd. Dieser Roman ist nicht nur Krimi, er ist gesellschaftskritisch, politisch und beschreibt in der Figur von Lisbeth Salander glaubwürdig einen traumatisierten Menschen, der durch staatliche Gewalt wieder zum Opfer wird. Ihre Rache allein macht das Buch schon lesenswert.
Ich bedaure, daß nur drei Bücher geschrieben wurden.
Thomas71 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 22.01.2008
Eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte, die anfangs ziemlich banal wirkt, entwickelt eine atmosphärische Dichte, die man leider nur selten findet. Dazu hat der Autor mit Lisbeth Salander eine wirklich einprägsame Heldin geschaffen, die mit den üblichen Krimikonventionen bricht. Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann den, dass die Miteigentümerin der Zeitschrift "Millenium" Erika Berger heisst und ich dabei immer an dei ehemalige RTL-Sexberaterin denken musste...
Grinsekatze zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.01.2008
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, die Auflösung des Falles hat mich überrascht. Die beiden "Helden" sind sehr interessant, besonders die Abschnitte über Lisbeth Salander sind hochspannend.
Bio-Fan zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.01.2008
Ich finde es schwierig, über ein Buch zu schreiben, dessen Handlungsstränge möglicherweise erst in der Fortsetzung beendet werden. Das 1. Buch einer Reihe dient dazu, die Protagonisten einzuführen- Persönlichkeit, Hintergrund,- sollte aber eine in sich abgeschlossene spannende Story bieten. Hier die Aufklärung des Verschwindens der Unternehmerstochter Harriet Vanger. Leider nervt Larsson dabei zu Anfang mit einer langatmigen Familienchronik, deren Sinn mir verschlossen blieb und mich fast dazu brachte, das Buch abzubrechen. Als dann später die Ermittlungen an Dynamik zu legen, unterläuft Larsson ein Kardinalfehler: Er bricht seine aufgebauten Spannungsbögen vorzeitig ab und von einem "knisternden" Finale fehlt jede Spur.
Das Einzige, was das Buch rettet, sind die beiden Helden. Zwar weniger der gutmütige,"allzeit bereite" Journalist Kalle Blomkvist, sondern die schillernde Computerhackerin Lisbeth Salander, deren persönliche Vita das ganze Buch aus dem Mittelmass reisst und auch die zwei Folgeromane lesenswert machen wird.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Melanie zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.01.2008
Verblendung ist seit langem mal wieder ein Krimi, der einen total fesselt. Auf eine eigene Art wird eine super Spannung erzeugt und man möchte nur noch weiter lesen, ist aber traurig, wenn das Buch zu Ende ist. Freue mich jetzt schon auf das Zweite, auch wenn ich dann nur noch eins vor mir habe. Wirklich schade.
Kinsey zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.01.2008
Ich habe schätzungsweise ein paar tausend Krimis gelesen, aber ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wann mich zuletzt ein Buch derart gefesselt hat wie dieses. Einfach Wahnsinn! Extrem spannend und flüssig geschrieben! Ich habe sogar vergessen, zu essen, so unerträglich war der Gedanke, das Buch wegzulegen. Dabei war ich anfangs skeptisch – daß die Kritiken und Leserkommentare sich förmlich überschlugen, hat mich eher mißtrauisch gemacht – und das erste Kapitel ließ in keinster Weise erahnen, was da noch kommen würde. Der Plot klingt zunächst simpel (verschwundenes Mädchen und dunkle Familiengeheimnisse) und als Leser richtet man sich behaglich ein. Aber Larsson dreht immer im unerwartetsten Moment an der Spannungsschraube – und alles wird noch schlimmer, als man dachte. Und undurchsichtiger, so daß ich nur kurz vor den Ermittlern auf die richtige Lösung kam. Dabei gelingt es Larsson, glaubhaft rüberzubringen, daß die Haupttätigkeit eines Journalisten aus zeitraubenden, manchmal eher langweiligen Recherchen besteht.
Übrigens: Lisbeth Salander ist eine Computer-Hackerin, die man einfach mögen muß!
War Blomkvists Lektüre von Val McDermids „Lied der Sirenen“ ein versteckter Hinweis?
tiggerle71 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 06.01.2008
Das Buch habe ich aufgrund der Krimi-Couch-Bewertung gekauft.
Am Anfang war ich enttäuscht, der Beginn des Buches gestaltet sich doch zunächst recht zäh. Aber je weiter sich die Geschichte entwickelt, desto weniger mag man das Buch weglegen. Die Darsteller sind gut und facettenreich beschrieben, stellenweise jedoch zu langatmig. Die eigentliche Handlung ist vielschichtig und spannend. Leider sind aber auch die letzten 100 Seiten, wie auch der Anfang, zäh.
Trotzdem ein super Buch, ich freue mich auf die anderen beiden!
romimax zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.01.2008
Genial, unheimlich vielschichtig, unbedingt empfehlenswert. Die Hauptfiguren sind detailversessen - aber liebenswert - beschrieben. Ich freue mich auf das 2. Buch. Only the good die young!
Mr.Crime zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.12.2007
Eigentlich traurig, das dieser grossartiger Autor frühzeitig aus dem Leben gerissen wurde. Denn das war Spannung aller höchsten Güte.
Sicherlich ist der langatmige Beginn harzhaft, doch wer Romane von Stephen King gelesen hat, ist sich solches gewohnt. Denn nur so lernt man die Seiten des Journalisten Mikael Blomkvist und des Computergenies Lisbeth Salander bestens kennen.
Ungewohnt ermittelt für einmal ein Journalist einen an sich ungelösten Fall. Ab Mitte des Buches nimmt das Tempo zu. Kleinigkeiten sind entscheidend und das allein ein Foto eine ungeheure Spannung auslösen kann, finde ich genial.
Mich hat das Buch nicht mehr losgelassen und kann es allen empfehlen, die neugierig und gerne etwas anderes lesen möchten.

93º sind völlig berechtigt.
Sonny zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.12.2007
Mal ehrlich. Eigentlich eine recht seichte Story, die den Adrenalinspiegel an keiner Stelle auch nur zucken läßt. Dennoch gehört es zur Zeit zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Es hat keine Längen, herrlich gezeichnete Charaktere und ist im Gesamtstil wunderbar flüssig. Die beiden Folgebände rücken auf meinem Wunschzettel nach ganz oben.
Absolut empfehlenswert.
Marion zu »Stieg Larsson: Verblendung« 20.12.2007
meiner meinung nach hat das buch zwei schwachstellen, wovon eine davon leicht zu verkraften ist - nämlich der etwas zähe einstieg in die geschichte. die zweite schwäche ist, dass nach meinem empfinden der schluss anders gestaltet hätte werden können. für mich war die spannung weg, als der "harriet vanger fall" gelöst war. die "wenneström-affäre" war danach für mich eigentlich kaum mehr von interesse - da war dann einfach die luft heraussen. hätte man die beiden teile umgedreht, wäre das buch für mich wirklich ein echter knüller gewesen. so waren die letzten 100 seiten nur noch sozusagen pflichtlektüre.

davon abgesehen finde ich die hauptakteure recht sympathisch, wenn auch beide ziemlich überzeichnet dargestellt werden. durch den erzählstil und den ablauf der geschichte ist aber auf jeden fall mein interesse an lisbeths vergangenheit geweckt und deshalb werde ich mir den zweiten band auf jeden fall kaufen.

trotz eingangs geschilderter schwächen ist "verblendung" ein spannender, gut geschriebener krimi. die geschichte ist schlüssig erzählt und die personen interessant geschildert.
Jörg Walter zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.12.2007
Ich finde diese Geschichte hat Kraft, Tiefe und eine sehr flüssige Handlung. Durch die liebevollen Charaktere wird man schnell in den Bann der Geschichte gezogen.
Ich kaufte dieses Buch auch wegen der sehr hohen Bwewertung der Krimi-Couch. Unvoreingenommen hätte ich dieses Buch, glaube ich, besser berwertet.
Ich freue mich bereits auf den Nachfolger.
Es ist insgesamt ein tolles Leseerlebnis.
atsschoen zu »Stieg Larsson: Verblendung« 01.12.2007
Top-Bewertung auf der Krimi-Couch ließ mich sofort zugreifen. Die hohe Erwartungshaltung kann das Buch aber nicht erfüllen - zu viele Längen und bei weitem kein Stimmungs-Autor wie Wallander (obwohl oft in die Richtung konstruiert).
80 Grad
loewinchen zu »Stieg Larsson: Verblendung« 28.11.2007
Bin erst auf Seite 423 und kann das Buch ganz einfach nicht mehr weglegen. Werde dieses Buch ganz sicher als Weihnachts-geschenk für alle meine Krimifreunde nutzen.
Andreas zu »Stieg Larsson: Verblendung« 26.10.2007
"Über Jahre" war Agatha Christie auf Platz 1 der TOP-Krimis unserer Krimi-Couch.

ZU RECHT!

Mit Stieg Larsson hat es nun erstmals ein Autor geschafft, Christie vom Spitzenplatz zu verdrängen.

ZU RECHT!

Ansonsten ist hier alles gesagt worden.
Falcon zu »Stieg Larsson: Verblendung« 17.10.2007
Ohne Zweifel ist Stieg Larsson's "Verblendung" ein grossartiger Roman. Seine Figuren haben Tiefgang sind alles andere als 0815. Schnell wachsen sie uns ans Herz. Insbesondere die Figuren von Lisbeth find ich hervorragend. Umso mehr freue ich mich auf den Nachfolgeroman, in welchem sie scheinbar eine grössere Rolle einnimmt.
Anfangs zieht sich die Geschichte ein wenig in die Länge. Das verschlungene Konstrikt um die Familie Vanger liest sich eher zhä. Spätestens nach dem ersten Drittel legt man das Buch ungern weg. Die Spannung nimmt nicht mehr ab und bleibt auch nach der ersten "Auflösung" ungewohnt spannend. Zu gerne will man wissen wie alles endet und wer welche Rolle spielt. Eine kleine Kritik sei erlaubt. Vieles läuft bei der Aufklärung des Falles zu glatt und zu gut. Insbesondere am Schluss. Man kann sich fragen, weshalb die Zusammenhänge während über 30Jahren nicht entdeckt wurden, und ausgerechnet jetzt ans Tageslicht kommen. Zum Teil wirken dann die Figuren zu überzeichnet und als reine Helden mit Superfähigkeiten (fotografisches Gedachnis). Dies tut dem Buch jedoch keinen Abbruch. Alles in allem ein sehr gelungener Thriller.
kissace zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.10.2007
Aufgrund der guten Kritiken und er hohen Platzierung in der Rubrik Top-Krimis hat es ein Buch natürlich doppelt schwer, denn die Erwartungshaltung steigt ins Unendliche.
Trotzdem ist dieser Krimi uneingeschränkt zu empfehlen und liest sich recht flüssig, auch wenn er Längen aufweist.
Er lebt eher von seiner Schwermütigkeit den von seiner Spannung.
In meiner persönlichen Krimi-Hitparade landet er aber bei weitem nicht in den Top-Ten.
82 Grad
aschwede zu »Stieg Larsson: Verblendung« 12.10.2007
Ein Buch, was sich gut lesen lässt, ohne Zweifel. Aber diese Top-Bewertung kann ich keineswegs nachvollziehen! Die Geschichte oft rekonstruiert, unrealistisch und mit Zufällen gespickt, dass man sich fragen muss, ob man als Leser diese, mit Macht inzenierte Happy End Story wirklich glauben soll, die doch eigentlich so vorhersagbar war. Für meinen Geschmack lesbar, aber kein Renner.
buchente zu »Stieg Larsson: Verblendung« 30.09.2007
Welches Buch darf es denn sein? Diese Frage stelle ich mir stets erneut, wenn ein anderes sein Ende gefunden hat. Und dann kam ich über die Empfehlungen von Krimicouch zu Stieg Larsson und seinem Buch Verblendung.
Ein wenig überzeichnet sind sie schon, die Protagonisten, schwarz und weiß wird ebenso deutlich gezeichnet und vollendet, aber allzu große Wendungen sind auch nicht immer gelungen und häufig unrealistisch.
Zum Glück unterscheiden sich alle Geschmäcker, aber ich bin mit diesem Werk eindeutig zufrieden, an manchen Stellen neigt dieses Buch auch dazu, sich wie ein guter Schluck Rotwein zu verhalten.
Absolut lesbar und auch interessant erzählt.
von mir 90 Pkte.
Lisi007 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 25.09.2007
Ich finde das Buch überwiegend ein bisschen langatmig. Die ersten 100 Seiten tut sich wenig bis gar nichts und ers als der Großindustrielle Mr. Vanger auf den Plan tritt kommt es zur eigentlichen Geschichte. Im großen und ganzen ist das Buch gut zu lesen aber weit nicht so spannend, wie ich mir das erwartet hätte. Auch die Figur der "Lisbeth" ist irgendwie unglaubwürdig; zuerst die Emanze schlechthin und dann ergibt sie sich doch (wie fast alle Frauen in diesem Buch) dem (anscheinend "unwiderstehlichen")Hauptcharakter des Mikael.
Auch der Schluss ist mehr oder weniger uninteressant bzw. arbeitet ewig lang auf ein "Happy End" hin.
FAZIT: Hab schon besseres gelesen aber wenn sonst nichts zum Lesen da ist schon ok.
Jan zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.09.2007
Auch ich habe mich durch die gute Bewertung "verleiten" lassen, das Buch zu kaufen und habe es keinesfalls bereut. Endlich mal wieder ein gut erzähltes Buch mit einem gerüttelt Maß Gesellschaftskritik.

Ein bisschen zu bemeckern hätte ich nur, dass die Charakterzeichnung von Lisbeth Salander in Bezug auf Blomkvist nicht immer stimmig scheint und dass bei den Charakteren allzu sehr nach gut und Böse vereinfacht wurde.

Dieses Buch war aber alles in allem so wohltuend wie ein guter Magenbitter nach fettigem Junkfood. Letzteres hatte ich mir nämlich in Form der neueren Scarpetta-"Werke" angetan.
joan_irving zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.09.2007
großartig, wunderbar, man ist sofort "drin" und ist auch sofort an der Geschichte (die eigentlich aus 3 geschichten besteht) interessiert. Und auch die Personen sind einem sehr schnell vertraut. Tolles leseerlebnis
phaseeins zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.09.2007
Hm, also ich weiß nicht. Ich bin dem Hype gefolgt und habe mir dieses Buch aufgrund vieler positiver Bewertungen gekauft. Es hat mir zu viele überflüssige Nebenbaustellen und verläuft sich zu sehr in wirtschaftliche Details, die mich gelangweilt haben. Der eigentliche Kriminalfall ist nichts Besonderes und sehr dünn erzählt. Eine Stimmung, wie ich sie in den skandinavischen Krimis so schätze, kam leider nicht auf. Die Charaktere sind alle (bis auf Frau Salander) sehr blass, flach und uninteressant. Die Auflösung war ab einem gewissen Punkt vorhersehbar. Versteht mich nicht falsch; ein schlechtes Buch ist es auch nicht...nur wohl eben einfach nicht mein Fall. Sobald der 2. teil als TB erschienen ist, werde ich es mal mit dem probieren.
Sonnschein zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.09.2007
Mir ergeht es ähnlich wie mein "Vorredner" Mase. Konnte bisher mit skandinavischen Krimis nicht viel anfangen, aber dieser hat mich ganz schön in seinen Bann gezogen! Absolute Weltklasse! bin schon ganz gespannt auf den Nachfolger, aber den gibts leider noch nicht als TB. Warten, warten, warten.. oder vielleicht schenken lassen??
mase zu »Stieg Larsson: Verblendung« 10.09.2007
Mit meinem Kommentar möchte ich allen Lesern, die ansonsten mit "Schweden" wenig anfangen können (ich zähle mich auch dazu), den Mut machen, dieses grossartige Buch zu lesen. Habe mich auch lange vor dem Schmöcker gedrückt und kann es nun nicht mehr abwarten, bis der 2. Roman auf TB erscheint.
Vera Duerkop zu »Stieg Larsson: Verblendung« 07.09.2007
Dem allgemeinen Lob für dieses Buch kann ich mich nur uneingeschränkt anschliessen. Dies ist mit Abstand der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe (und ich lese viele Krimis..)
Nur sollte man vor dem Lesen für mindestens zwei Taqe alle Verabredungen absagen...
Anja zu »Stieg Larsson: Verblendung« 02.09.2007
Sehr bedauerlich, dass dieser geniale Autor schon verstorben ist. Ich habe schon viele Krimis gelesen, aber dies war ganz klar einer der Allerbesten! Lohnt sich wirklich dieses Buch zu kaufen. Konnte es nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich anfangs etwas Ausdauer zeigen mußte.
Missy-sternchen zu »Stieg Larsson: Verblendung« 31.08.2007
Ein super Buch, man kann es nur empfehlen. Nach 150 Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Es ist so detalliert und spannend geschrieben, dass ich mir sofort das nächste Buch von Ihm kaufen werde!
Krimi-Tante zu »Stieg Larsson: Verblendung« 25.08.2007
Mein erstes Buch, das ich auf Empfehlung der Krimi-Couch gekauft habe (höchste Bewertung als Top-Krimi). Das ist ja schon gefährlich, weil man viel erwartet. Aber meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Die Story, der Stil, die Personen - alles sehr spannend und wirklich in keinster Weise depressiv und kühl geschrieben wie so mancher andere Skandinavier. Auch die hier von anderen beschriebenen Längen zu Beginn des Buches kann ich nicht bestätigen.
Bin jetzt ganz traurig, dass die Buchläden zu sind und ich nicht direkt den Nachfolger kaufen kann, um weiter zu lesen. Das ist meine erste Handlung morgen früh.
Fazit: lesen!
heinrich zu »Stieg Larsson: Verblendung« 22.08.2007
Die "Erbsenzähler" finden sicher ein paar Ungereimtheiten während des Lesens, insbesondere bei den Nachforschungen über Harriets Verbleib. Auch alle Hauptpersonen müssen einem nicht ans Herz wachsen. Trotzdem, es ist eine spannende Geschichte, ansprechend geschrieben,abwechslungsreich und nicht so dröge wie viele skandinavische Krimis. Der Autor hatte keine falsche Zurückhaltung, als Gestaltungsmittel konkrete Markennamen zu benennen, um die Geschichte persönlicher und realer zu machen - auch das ein paar Lagepläne und E-mail-prints eingebaut werden, finde ich eine gute Idee, um den Leser besser einzubeziehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
Lolarissa zu »Stieg Larsson: Verblendung« 19.08.2007
Auch meine hohen Erwartungen wurden von Stieg Larsson nicht enttäuscht. Zwar ist der Anfang ein wenig zähflüssig, aber es lohnt sichauf jeden Fall dranzubleiben.
Obwohl in ihren Ansichten sehr ungewöhnlich, erweckt Lisbeth Salander trotzdem Mitgefühl und Sympathie.

Ich freu mich schon auf das Erscheinen von Verdammnis als Taschenbuch!
Knetkobold zu »Stieg Larsson: Verblendung« 18.08.2007
Sicherlich der besten Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe ! Ich stimme meinen Vorrednern/-schreibern zu, das es etwa 100 -150 Seiten Geduld benötigt, bis die Handlung so richtig in Gang kommt. Langweilig ist der Einstieg in diesen Schmöker aber sicher nicht. Selten habe ich so faszinierende Charaktere und solch einen komplexen Plot mehr seit der frühen Elisabeth George gelesen. Von mit gibt es für diesen hervorragenden Roman 100 °.
conninixekrimi zu »Stieg Larsson: Verblendung« 17.08.2007
Alles in allem kein schlechter Krimi, v.a. der Hauptteil, als die Handlung endlich in Fahrt kommt, ist spannend und unterhaltend geschrieben.
Allerdings möchte ich schon Abstriche machen. Der Anfang ist in der Tat langweilig und viel zu ausführlich, einige der Charaktere nicht wirklich überzeugend, und wenn diese nicht ständig Kaffee kochen /trinken würden, wäre das Buch auch nicht so dick...
Also für mich kein Krimi der Superlative, aber als angenehme Unterhaltunslektüre auf jeden Fall lesenswert, sicher besser als Dan Brown o.ä..
Astrid zu »Stieg Larsson: Verblendung« 14.08.2007
Endlich ein Schwede, der mich nicht in Depressionen verfallen lässt! Interessante Figuren, unkomplizierte Beziehungen, so muss ein Pageturner sein...allerdings erst nach Seite 100 ;-)
Dette zu »Stieg Larsson: Verblendung« 25.07.2007
Super Krimi, habe das Buch innerhalb von 2 Tagen am Ostseestrand durchgelesen. Atmosphärisch gut geschrieben. Da es sich um eine Triologie handelt freue ich mich schon auf den nächsten Teil Verdammnis. Ich kann Verblendung uneingeschränkt jedem Krimifan weiterempfehlen. Keine der 700 Seiten ist zuviel.
Penelope zu »Stieg Larsson: Verblendung« 19.07.2007
Ganz zu Beginn von der Figur der Lisbeth Salander begeistert, hatte ich anschließend öfter das Bedürfnis das Buch aufzugeben. Ich tat mich mit dem ersten Viertel relativ schwer. Doch dann war die Spannung und somit der Lese-Sog da. Von da an folgte ich Mikaels Ermittlungen mit wachsender Begeisterung. Der Roman enthielt immer wieder Überraschungen und ich bin froh das Buch doch weitergelesen zu haben.
Deshalb: wer zu Beginn meint, dass ihr/ihm nicht genügend Aufregung geboten wird... DURCHHALTEN - es wird garantiert belohnt!!
Also; 80° von mir.
Till zu »Stieg Larsson: Verblendung« 12.07.2007
Ein absolut fantastisches Buch, was alles hat was ein spannender Krimi braucht: Gesellschaftskritik und eine unglaublich spannende Geschichte, die auf einem Ereignis, welches 30 Jahre zurückliegt, basiert. Auch die Ermittler sind der absolute Wahnsinn (insbesondere Lisbeth Salander). Die Auflösung ist auch sehr gut gelungen und weiss zu überraschen. Sprachstil ist sehr flüssig und weiss zu fesseln. Man möchte das Buch zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen. Das Beste, was ich seit Sjöwall/Wahlöö aus Schweden gelesen habe.
Schneefrau63 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.07.2007
Was für ein Buch. Am Anfang zieht es sich ein wenig und man ist versucht, es weg zu legen. Doch ist man über die ersten 80 Seiten hinaus, kommt die eigentliche Geschichte in Fahrt und dann legt man das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand. Die Spannung nimmt ständig zu und die Personen sind sehr gut beschrieben. Konnte sie mir alle sehr gut vorstellen. Ganz besonders gut Lisbeth Salander. Einmaliger Charakter. Und der
Schluss ist ... toll. (Will ja nichts verraten)

Mir gefiel besonders der Schreibstil, ist meiner Meinung nach so ganz anders als die meisten Thriller. Und auch, daß Liebeszenen nicht bis ins kleinste Detail geschildert wurden, fand ich persönlich erholsam. (Habe bei anderen Büchern oft das Gefühl, wenn nix mehr hilft, Sex geht immer. Das nervt total. )

War sehr traurig, als das Buch dann endete. Hätte gern weitergelesen. Für mich eines der besten Bücher, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Absolut empfehlenswert.
Daniel zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.06.2007
der Fall " Harriet Vanger " ist für mich das absolute Highlight was ich diesem Jahr gelesen habe. Unglaublich spannend,
tiefgründig und wendungsreich. Dafür gibts ne glatte 1.
Der Fall " Wennerström " ist ok, hätte aber gar nicht sein müssen, was das Buch um ca. 200 Seiten gekürzt hätte und sich dadurch der Anfang nicht solange hingezogen hätte bis endlich richtig losgeht.
PS: die Figur Lisbeth Salander ist sensationell !
mo zu »Stieg Larsson: Verblendung« 13.06.2007
Man muss sich die ersten 100 Seiten durch langatmige Beschreibungen durchbeissen und fragt sich wozu der Ballast. Aber dann wirds spannend und temporeich, erst gegen Ende verflacht die Geschichte wieder etwas. Trotzdem bin ich schon neugierig auf den nächsten Band! Insgesamt eine sehr konstruierte Handlung, die von Kindesmissbrauch bis Wirtschaftsverbrechen nichts ausläßt. Ich habe das Buch jeden Tag auf der Fahrt von/in die Arbeit gelesen und mich nicht gelangweilt.
Andreas zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.06.2007
Starker Krimi mit außergewöhnlichen Protagonisten

Ich bin mit hohen Erwartungen an Stieg Larssons Werk herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Mit seinen Ermittlern Blomquist und Salander ist es Larsson gelungen, Figuren zu erschaffen, die man so noch nicht als Ermittler gelesen hat , die trotzdem glaubwürdig und realistisch beschrieben sind und sehr vielschichtig sind.
Das Buch hebt sich damit wohltuend von vielen anderen Werken ab indenen immer gleiche Stereotype Ermittler eingesetzt werden.
Auch die eigentliche Krimihandlung beginnt spannend und macht Spass. Es werden genügend Verdächtige eingeführt. Der interessierte Leser behällt aber trotzdem den Überblick über die Figuren, Klasse!
Auch die Wirtschaftsjournalistischen Fakten sind gut eingearbeitet worden. Der Sideplot um den Industriellen Wenneström wirkt nicht aufgesetzt und wird gut verfolgt. Langeweile kommt über die gesamten 700 Seiten nicht auf.

Allerdings finde ich schon, dass der Autor mit seiner Auflösung etwas übertreibt und manche Fakten bei genauerer Betrachtung doch unglaubwürdig sind. Es ist also in der Krimihandlung noch Steigerungspotential vorhanden. Weniger wäre manchmal sicher mehr.auch Salanders Computertalent wird meiner Meinung nach etwas übertrieben dargestellt. Auch hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

Ansonsten aber kann ich nur ein positives Fazit ziehen und das Buch jedem ans Herz legen, der Wert auf gut ausgearbeitete Protagonisten ( auch die Nebenrollen) wertlegt!
Kimry zu »Stieg Larsson: Verblendung« 05.06.2007
Leider kann ich mich dem Jubel der Vorrezensenten nicht anschließen.
Die Geschichte kann sich meines Erachtens nicht entscheiden zwischen einem "normalen" Krimi und einer extrem zähen, superausführlichen Abhandlung über Wirtschaftsverwicklungen- und Verbrechen.

Wenn ich so viel, für einen Krimi, unnütze Informationen über alle möglichen und unmöglichen Wirtschaftsinteressen und Verwicklungen erfahren möchte, kauf ich mir entsprechende Bücher.

Es hat ewig gedauert, bis endlich ein bisschen Fahrt in die Geschichte gekommen ist. Die eigentliche Krimihandlung war dann doch interessant und spannend.

In einem stimme ich mit meinen Vorrednern überein: die Protagonisten Mikael Blomkvist und vor allem Lisbeth Salander sind vielschichtige, außergewöhnliche Personen, die man trotz ihrer ungewöhnlichen Lebensweisen und Ansichten ins Herz schließen kann.
Papa Rolf zu »Stieg Larsson: Verblendung« 29.05.2007
Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
Intelligent aufgebaute Handlung, spannend, fesselnd und keine Längen.
Dabei rührt diese Spannung nicht nur vom intelligenten Inhalt des Plots, sondern auch von den wirklich tollen Figuren der Handlung.
Immer wenn man glaubt, den weiteren Vorgang zu kennen nimmt die Geschichte einen neuen Verlauf.
Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen!
Pumsmogul zu »Stieg Larsson: Verblendung« 23.05.2007
Unbedingt lesen - oder Neudeutsch ein absolutes "Must" !!! Schade, dass Stieg Larsson nur 2 Krimis geschrieben hat. "Die Besten sterben früh" - ein saudoofer Spruch, aber auf den Autor bezogen leider wahr. Larsson gehört zur Elite der Krimi-Erzähler.
Knight zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.05.2007
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Das Buch ist sehr empfehlenswert. Die Story ist sehr spannend, in sich schlüssig und zieht einen so in den Bann des Buches, dass man Schwierigkeiten hat, es wieder aus der Hand zu legen.
natalie1202 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 14.05.2007
Knapp 700 Seiten und keinerlei langeweile... Ein echter Pageturner, den man nicht mehr zu Zeite legen kann. Eine super Story, tolle Protagonisten. Selten so ein klasse Buch gelesen. Ich will mehr davon...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
SusanneHogl zu »Stieg Larsson: Verblendung« 03.05.2007
Vor ein paar Tagen habe ich Verblendung ausgelesen und bin begeistert von diesem tollen Buch. Tolle Figuren, eine intelligent konstruierte Story und eine sprachlich ausgefeilte Ausarbeitung. Das Buch ließ bei mir zu keiner Zeit Langeweile aufkommen, und ich konnte es jedesmal kaum erwarten weiterlesen zu können. So muß ein Krimi sein, genau so!! Besonders die Figur Lisbet Salander hat noch viel Potenzial und jetzt werde ich mir schnellstmöglich Verdammnis besorgen, um zu wissen, was da noch alles zu Tage kommt!!
Meine Empfehlung - absolut lesenswert
Maexchen zu »Stieg Larsson: Verblendung« 28.03.2007
Ich bin gerade kurz davor den zweiten Roman von Herrn Larsson lesetechnisch zu vollenden.
Daraus kann man wohl schließen, dass der erste etwas, aber nicht, dass er so viel zu bieten hatte.

Dieses Werk ist wie eine Urlaubsreise; mal aufregend, mal entspannend und man lernt lauter interessante Leute kennen.
Hier wird der klassische schwedische Krimi mit dem amerikanischen Thriller gepaart (ähnlich wie bei Nesbö). Larsson versteht es, ausführlichst zu beschreiben ohne zu langweilen. Er lässt kein Detail aus, was dazu führt, dass der Leser mitten in der Geschichte drin ist und die Romanfiguren lebendig zu scheinen werden.

Und am Ende wünscht man sich, dass selbiges auch dem tollen Autor wiederfahren könnte, der ja leider nicht mehr lebt.

Was mir auch gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die beiden "Helden" des Buches Ecken und Kanten haben, sie in ihrem Verhalten und Lebensweisen wenn ich darüber nachdenke, mich so gar nicht ansprechen, ich sie aber trotzdem als symphatisch empfunden habe.

Tolles Buch !
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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