Die Trauer trägt schwarz von Martha Grimes

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel The Blue Last, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 17 der Inspektor-Jury-Serie.

  • New York: Viking, 2001 unter dem Titel The Blue Last. ISBN: 067003004X. 415 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-30975-1. 478 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2004. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3828973825. 478 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-45960-5. 478 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 978-3-442-46902-4. 478 Seiten.

'Die Trauer trägt schwarz' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Weihnachten naht, und in den Straßen von London herrscht geschäftige Betriebsamkeit. Doch Inspektor Jury ist alles andere als festlich gestimmt. Sein alter Freund und Kollege Mickey Haggerty ist schwer erkrankt und braucht dringend seinen Rat in einem lange zurückliegenden Fall. Haggerty hat es sich nämlich in den Kopf gesetzt, eine Tragödie aufzuklären, die sich vor mehr als fünfzig Jahren innerhalb der vermögenden Londoner Brauerei-Familie Tynedale abgespielt hat. Aber noch bevor Jury mit seinen Ermittlungen beginnen kann, ereignet sich ein mysteriöser Mord: Simon Croft, ein enger Freund der Tynedales, wird erschossen aufgefunden. Inspektor Jury fällt es schwer, an einen Zufall zu glauben: Er wird den Verdacht nicht los, dass es einen verborgenen Gegenspieler gibt, der alles daran setzt, die Vergangenheit für immer ruhen zu lassen …

Leseprobe

Das meint Krimi-Couch.de: »Da scheiden sich die Geister« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Sabine Reiss

Für diejenigen, die noch nie ein Buch von Martha Grimes gelesen haben

Die Fakten:

  • viele Anspielungen auf frühere Fälle
  • der eigentliche Fall scheint anfangs sehr dünn
  • es gibt Handlungsstränge, die zunächst keinen Sinn ergeben
  • die Personen sind skurril

Wen das nicht schreckt, der kann zur kurzen Inhaltsangabe übergehen:

Superintendent Jurys alter Freund DCI Haggerty ist an Krebs erkrankt und hat sich an einem Fall festgebissen, der ihm Ablenkung von seiner Krankheit bietet. Da er meint, ihn nicht mehr zu Ende bringen zu können, bittet er Jury um Hilfe. Auf einem Baugründstück in seinem Revier sind zwei Skelette gefunden worden, von denen man annimmt, es handle sich um Alexandra Tynedale und um das Kind ihres Kindermädchens, die bei der Bombardierung des Pubs »The Blue Last« im Zweiten Weltkrieg umgekommen sind. Das Kindermädchen Kitty war zu dieser Zeit mit Alexandras Baby spazieren, so dass die kleine Maisie mit dem Leben davon kam. Mickey Haggerty glaubt nun, dass die Babys vertauscht wurden, so dass Maisie gar nicht die Erbin des Tynedale-Brauerei-Erbes ist, sondern Erin, das Kind von Kitty. Als dann auch noch Simon Croft, dessen Familie sehr eng mit den Tynedales verbunden ist, erschossen wird, muss Jury sich mit der Vergangenheit befassen, einer Zeit, die auch für ihn sehr schmerzhaft ist, da er seine Familie ebenfalls im Zweiten Weltkrieg verlor.

Kurz gesagt: wer nicht auf britische Krimis steht, die noch dazu von einer Amerikanerin geschrieben werden und in denen kaum etwas passiert, den kann »Die Trauer trägt schwarz« wohl kaum begeistern. Nicht-Fans von Martha Grimes werden die ganze Handlung wahrscheinlich nur langweilig finden, da sie sich nicht an den Anspielungen auf Personen und Fälle aus früheren Büchern erfreuen können. Wer es mit Jury versuchen will, der sollte vielleicht wirklich ganz vorne anfangen (Inspektor Jury schläft außer Haus wurde vor 22 Jahren geschrieben). Aber vielleicht ist der Fall rückblickend gar nicht so begeisternd? Ich weiß es nicht mehr, aber irgendetwas an dieser Serie hat mich fasziniert.

Für diejenigen, die dieses neue Buch von Martha Grimes schon herbeigesehnt haben

Endlich wieder ein Treffen mit alten Bekannten! In gewohnter Manier schafft es die Autorin, dass ich ganz in die Welt eintauche. Im Vergleich zum Vorgänger liest sich das ganze wesentlich flüssiger und ich habe großen Spaß bei den Anspielungen auf früher. Macht nichts, dass ich mich gar nicht mehr so gut an die Details erinnern kann, schließlich läuft die Serie schon seit gut 20 Jahren. Es gefällt mir, dass Jury mal wieder in London ermitteln darf. Und da sich Jury und Melrose schon so gut kennen (aber komischerweise immer noch siezen), muss der Grund für ein Treffen auch nicht mehr an den Haaren herbeigezogen werden. Gut, der eigentliche Fall ist wirklich dünn (bis auf das Ende), aber das beeinträchtigt mein Lesevergnügen überhaupt nicht. Ich möchte wissen, ob Maisie nun wirklich Alexandras Tochter ist oder nicht und auch der Grund für Simon Crofts Tod interessiert mich.

Dass Melrose und Trueblood im Mittelteil einen Ausflug nach Florenz unternehmen, der gar nicht in Beziehung zu den Ermittlungen steht, stört mich überhaupt nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich im Frühjahr ebenfalls in der Toskana war. Toll, ich erkenne alles wieder und San Gimignano war auch eine der Städte, die mir am besten gefallen hat. Und wenn man es genau bedenkt, dann wird einem deutlich: die beiden fahren nach Florenz, um die Antwort auf eine Frage zu erhalten, aber sie finden sie nicht. Es kann sein, es kann aber auch nicht sein. Und genau so ist es: man wird nicht auf alle Fragen eine Antwort finden. Abgesehen davon liefert Melrose mit seinen neu erworbenen Kenntnissen über Masaccio doch einen wichtigen Hinweis …

Immer wieder musste ich über die Beschreibungen lachen und am nettesten fand ich die Szene, in der er (immerhin ehemaliger Lord Ardry) sein Einstellungsgespräch mit »Mr. Barkins, dem Butler, hinter sich gebracht hatte. Es fiel Melrose schwer, «Mister» zu sagen und ihn nicht einfach mit «Barkins» anzureden.« (S. 253) Und wie er dann den echten Gärtner mit seinem rudimentären Wissen beeindrucken will, einfach amüsant.

Insgesamt wird einem beim Lesen ein gerüttelt Maß an Wissen vermittelt, nicht nur über die Renaissance und deren Künstler, sondern auch über den Zweiten Weltkrieg und die Dechiffrierungsspezialisten. Über den »Blitzkrieg« habe ich mich zusätzlich informiert, weil mich das Thema so gepackt hat.

Was mir negativ aufgefallen ist: Kann es sein, dass Jury wirklich schon um die 60 ist? Wenn er die beschriebene Zeit als kleines Kind selbst erlebt hat und die Handlung wirklich in der Jetzt-Zeit angesiedelt ist (wofür die Erwähnung des Millenium Domes in London spricht), dann wäre dies der Fall. Das passt nicht ins Bild (aber darüber könnte man schon allein eine Abhandlung verfassen). Und das offene Ende missfällt mir persönlich ein wenig, wenn Martha Grimes mit der Wendung auch Pluspunkte gesammelt hat.

Ein Martha Grimes-Fan kommt wahrscheinlich eh nicht drumherum, »Die Trauer trägt schwarz« zu lesen. Ich habe es nicht bereut, aber wie die vielen negativen Bewertungen bei amazon.com zeigen, kann das auch ganz anders ausgehen, da scheiden sich die Geister.

Ihre Meinung zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Bärchen zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 15.11.2010
Liebe Frau Grimes,
bitte schreiben Sie Ihre Bücher zuende! Nach fast 500 Buchseiten finde ich es enttäuschend wenn alle interessanten Fragen offen bleiben. z.B. : Was passiert mit Benny und Gemma? Wer ist Gemma überhaupt? Wie geht es für Lisa weiter?
Stirbt Inspektor Jury auf dem Bootssteg oder wird er gefunden?
marco zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 14.05.2009
die zuvor genannten kritik an frau grimes ist berechtigt, man muss die leser schon vorwaren und manchmal gehen mir die immer gleichen bausteine auf die nerven, weshalb ich zum teil große "grimes-pausen" einlege, aber man kann der autorin schriftstellerisches talent nicht absprechen und gerade dieser roman bietet dafür wieder ein schönes beispiel.
hier wird gelungen die winterliche atmosphäre in einer londoner stadtvilla mit park und gewächshaus eingefangen.
zudem bietet der roman wieder einen typischen grimes-plot, der tief, tief in der vergangenheit wurzelt und teilweise recht schwer verständlich ist.
etwas unangenehm stößt auf, wie die autorin das leben eines obdachlosen waisenkindes unter einer themsebrücke idealisiert.
Oolong zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 11.06.2008
Die Romane von Martha Grimes werden von Lesern geliebt...

...die bereit sind, sich auf folgende Prämissen einzulassen:

1. Die Romane spielen nicht in England, sondern im Lande Phantasien mit englischen Kulissen, einem zeitlosen Land - Jury und Co werden schon seit 20 Jahren nicht älter.

2. Wer einen klassischen Whodunnit sucht, greife zu den Altmeisterinnen, wer einen realitäsbezogenen britischen Polizeiroman sucht, greife zu Rankin, MacBride und Co. - Mrs. Grimes liebt es,bei der Auflösung ihrer Fälle ungeahnte Kaninchen aus dem Hut zu ziehen - Ärgerpotential!

3.Häufige Exkurse in die Psyche von Tieren und das fast stereotype Auftreten altersweiser, vollständig autonomer Kinder und Jugendlicher muß man aushalten können.

4. Aushalten muß man auch einen enormen Spagat zwischen immer düsteren Fällen und fast klamaukartigen Burlesken in Long Piddelton.

Ganz schön viele Vorbehalte...! ABER - wir lesen die Romane eben nicht wegen ihrer stringenten Fälle, wegen ihrer Realitätsnähe - nein, wir gehören doch längst zur Runde im Jack and Hammer und treffen uns mit unseren alten Freunden auf ein Old Peculier.Nur darum gehts!

Und zu unserer Beruhigung läßt sich sagen, dass der Fall deutlich sauberer und nicht halb so wirr konstruiert ist, wie seine Vorgänger und alle eventuellen Schwächen werden schließlich durch die köstliche Story um den Zier- Eremiten wettgemacht - allein diese sehr britische Szene am Rande lohnt das Buch zu lesen und zu genießen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
maureen zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 28.01.2008
Ich habe die Reihe chronologisch gelesen und habe nun nach eineinhalb Jahren Jury Pause mit diesem Buch weitergemacht.
Mir gefiel es sehr gut!
Besonders die alten Bekannten wiederzutreffen die Dialoge von Plant und vor allem Sparky hatte es mir angetan.
Also ich hab mich köstlich amüsiert, aber für Neueinsteiger ist es auf keinen Fall etwas.
Das ist zu verwirrend.
Anja zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 26.11.2007
Also, ich habe das Buch schon 4 oder 5 mal angefangen zulesen... Ich komme oft durcheinander mit den Personen... Das stört mich ein wenig. Diesmal habe ich mir vorgenommen es zu ende zu lesen. Bis jetzt gefällt es mir leider noch nicht so gut.
petra2302 zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 18.09.2007
dies ist einer der besseren inspektor jury- krimis. martha grimes beweißt, das auch krimis ohne sexualdelikte und psychopathen spannend sein können. wenn's mal gerade nicht spannend ist, überbrückt britischer humor vom feinsten die buchseiten. empfehlenswert für zartbeseitete, die es nich so brutal wollen.
Marion zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 09.07.2007
zwischenzeitig bin ich einfach der meinung, dass diese martha grimes serie wirklich nur noch von eingefleischten jury/plant fans gelesen werden können.

es gibt so viele anspielungen auf frühere fälle, die man gar nicht durchschauen kann, wenn man nicht ein paar - ja eigentlich alle - bücher mit und um jury gelesen hat.

die geschichten leben von den altbekannten charakteren (jury, plant, agathe etc). die krimihandlung ist nicht gerade extrem berauschend (manchmal ist es nicht mal ein krimi im herkömmlichen sinn).

frau grimes kämpft gegen (mit?) den phantomen, die sie erschaffen hat und bleibt unweigerlich in ihrem entworfenen schema gefangen. es ist ihr offensichtlich nicht möglich, sich von ihren selbst ersonnen geistern zu befreien. es stellt sich die frage, ob es nicht gut und richtig wäre, die serie zu beenden - die möglichkeit böte sich hier.
aber natürlich: alle stammleser würden entsetzt aufjaulen!

ich mag die jury-geschichten (vor allem finde ich melrose plant wirkich genial), aber eine weiterentwicklung sehe ich nicht. und ich frage mich, ob humor und das gefühl alte bekannte wieder zu treffen, für den buchkauf genug anreiz bieten. einstweilen erkaufe ich mir noch so manche tage und abende im kreise der "alten freunde" in london und long piddleton. aber lange schon nicht mehr lese ich die bücher sofort oder warte gespannt auf das nächste abenteuer um jury und plant.
John Bull zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 13.06.2007
Dieses Buch war das erste, das ich von Martha Grimes gelesen habe, und ich glaube nicht, dass noch viele dazukommen werden. Dieser Krimi war der schlechteste, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Der Fall an sich war ja noch ok und die überraschende wenn auch nicht ganz logische Auflösung am Ende durchaus akzeptabel. Was mich aber extrem genervt hat, sind die umfangreichen Beschreibungen der Aktivitäten und Dialoge von Jurys snobistischen Bekannten, die mit dem eigentlichen Fall kaum etwas zu tun haben. Insbesondere der Ausflug nach Florenz, dessen Beschreibung wohl lustig sein soll, auf mich aber nur langweilig und dümmlich wirkt, ist hierbei negativ hervorzuheben. Wer britische Krimis mag, ist bei Elizabeth George u. Deborah Crombie (mit Abstrichen auch P.D. James) weitaus besser aufgehoben. Und wer knisternde Spannung und überraschende Wendungen mag, dem empfehle ich ohnehin Jeffery Deavers.
Gabriele Hennig zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 27.05.2007
Also, es gibt einige Bücher von Martha Grime, die sind wirklich Spitze. Dieses jedoch gehört nicht dazu. Es ist ziemlich schlecht. Ich habe nach "... schläft außer Haus" und "... spielt Domino", alle Martha Grimes als gebundene Bücher gekauft - die meisten habe ich hinterher verschenkt.
Eine junge tragische Heldin, die unscheinbar, aber beim zweiten Blick wunderschön ist und unweigerlich am Ende stirbt... naja und dann das Liebesleben von Jury (hahaha) und seinem Adlatus. Und schließlich noch die ewig Verlobte/Endlobte Vivian Rivington, hach, naja.
Jetzt habe ich kein Problem damit, auf die Taschenbuchausgabe zu warten. Dann ist die Enttäuschung nicht so groß.
MissyMarple zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 24.03.2007
Ich finde das Buch sehr, sehr gut. Das Ende lässt langweilige Stellen schnell vergessen. Aber: Ist Jury tot? Es stört mich nicht, wenn es so ist. Aber mit der Zeit nerven Grimes offene Enden ein wenig.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Gian-Luca zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 11.11.2006
Ein sehr Weinachtlicher Krimi mit Jury Wiggins und co..Auch dasende gefällt mir.Alles in allem betrachtet ein sehr guter roman der zur Jahreszeit passt.
Bärbel Blümel-Wende zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 18.04.2006
Als eingefleischter Grimes-Fan habe ich das Buch verschlungen.
Mit Freude habe ich habe alle Charaktere wiedergefunden.
Es war ein Genuß diesen Band zu lesen.
Dass immer wieder Kinder und Tiere dabei sind macht diese Romane so faszinierend. Jury, Melrose und Agatha sind sehr gute Bekannte, ja manchmal wohnen sie um die Ecke.
Der Schuss am Ende war ein regelrechter Schock. Ehrlich.
Auf jeden Fall lesenswert!!
Alice zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 19.03.2006
das buch war einfach nur genial! ich habe es regelrecht verschlungen! es gab auch schon bessere bücher von ihr, aber das gehört definitiv unter die besten drei! ob jury am ende stirbt oder nicht, wird man wohl im nächsten band herausfinden! ich habe es definitiv genossen, obwohl ich die episode inflorenz zwar amüsant fand, aber sie irgendwie nicht dazu gehörte. auch das mit den kindern und den tieren ist mir aufgeffalen, fast in jedem buch kommt ein kind vor, das irgendwelche hinweise liefert oder vom handlungsgeschehen ablenkt! nochmals, ein grandioses buch, das sollte man auf jeden fall noch mal lesen!
verena zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 04.11.2005
Das sich die Meinungen über dies Buch so stark unterscheiden, generell über die Bücher der Reihe um Inspektor Jury, wurde mir erst klar nach dem ich mich mit mehreren von den büchern auseinandergesetzt hatte.
"Die Trauer trägt Schwarz" war das erste Buch von M. Grimes, dass ich gelesen habe (inzwischen ist es die Komplette Jury- Reihe). Und trotz der immer wiederauftauchenden negativen Kritiken über manche Grimes Bücher und speziell über dieses, haben mich die Charaktere um Richard Jury und melrose Plant so fest im Griff, dass ich durch dieses Buch süchtig nach den Inspektor Jury Romanen geworden bin!!!
Tim zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 01.10.2005
Habe jetzt bis auf den letzten sämtliche Romane der Jury Reihe nach langer Zeit die letzten zwei Monate gelesen und halte "Die Trauer trägt schwarz" ganz sicher nicht für den schlechtesten Roman. Auffällig bei M.Grimes ist die ständig wiederkehrende Beschreibung und Einbeziehung von Kindern und Tieren in die Story, die auf Dauer doch etwas abgenutzt wirkt. Doch wer es beständig mag, wird auch von diesen Roman nicht enttäuscht sein. Ein offenes und für mich überraschendes Ende sind nunmal ein Markenzeichen der Autorin, ebenso die detailierte Beschreibung der Charaktäre und dessen Umgebung. Gerade die Exkurse wie die Reise nach Florenz machen diese Romane zu etwas besonderem.
Mrs-Murphy zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 24.07.2005
Mit großem Vergnügen habe ich dieses Buch gelesen. Als alter Inspektor Jury Fan war es wunderbar wieder auf die alten Bekannten zu stoßen. Wer es beschaulich, klassisch und "englisch" mag, für den ist das Buch sicherlich zu empfehlen. Hoffentlich müssen wir auf das nächste Jury-Buch nicht wieder so lange warten.
olli zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 05.07.2005
Dieser Roman stellt für mich seit langem Mal wieder einen richtigen Höhepunkt der Reihe dar. Auch wenn Grimes mit diesem Buch bislang ihr düsterstes Werk vorgelegt hat sollte es für jeden Fan des eigensinnigen Inspektors ein Genuss sein dieser genialen Auflösung entgegen zufiebern.

Note: 1
chrissie zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 11.05.2005
für alle, die es interessiert: die realzeit im roman ist 1994. das ist zu errechnen durch die person miss judy heron. man weiß, das sie heute 79 ist und 1939 war sie 24. also ganz einfach.
außerdem gab es mal in irgendeinem jury-roman eine erklärung von martha grimes, daß die realzeit nicht mit der zeit in den büchern übereinstimmt. ich finde, daß die kriminalfälle immer schlechter und konstruierter werden, die bücher immer dicker. ich lese sie nur noch wegen der charaktere, die einen festen stamm um jury bilden. herrlich skurril und witzig. die besten bücher von grimes sind ihre amerikanischen romane, die nicht so "zusammengeschustert" sind.
die vielen handlungsstränge bei jury, die einem neugierig machen und dann einfach abgebrochen werden und den leser mit ganz vielen fragen zurücklassen, machen mich einfach nur ärgerlich.
Anna-Maria zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 11.05.2005
Mir hat "Die Trauer trägt schwarz" nicht so gut gefallen. Als ich ungefähr in der Mitte war, habe ich erst einmal ein anderes Buch gelesen weil es so langweilig war. Ich finde den Teil wo Plant und Trueblood in Florenz sind am besten. Auch die Sache mit dem Alter ist schade. Aber das ist auch anderen Krimiautoren passiert.(z.B. Agatha Christie).
Christiane zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 25.04.2005
Die Sache mit dem Alter hat mich auch beschäftigt. Das ist wirklich nicht stimmig. Aber es ist ja doch immer wieder spannend. Mir gefallen auch die versponnen englischen Typen die in den Büchern vorkommen. Ich hoffe sehr der Inspektor hat den Angriff überlebt. Mir würde sonst jemand fehlen.
Marjan Schrange zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 20.03.2005
Meiner Meinung nach das beste Buch der Reihe. Mutig, den Leser im Ungewissen zu lassen, ob der von allen so geliebte Jury nun überlebt oder nicht ! Es hat mir regelrecht Magenschmerzen bereitet ! Wären doch nur mehr Autoren so mutig !!
Adolar58 zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 07.03.2005
sicherlich nicht gerade das beste Buch vob M. Grimes....aber auch nicht unbedingt das schlechteste!!!
Die Geschichte hat mir ganz gutr gefallen. Die Frage des Alters von Jury (und damit natürlich auch der anderen Personen) ist eigentlich nebensächlich bei Serien (oder hat man sich schon einmal Gedanken über das Alter von
James Bond gemacht, welcher bereits Anfang der 60er Jahre als Mitdreissiger begann???)
bee zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 19.01.2005
mir hat das buch gut gefallen, melancholisch, ruhig, fliessend.
das jury inzwischen an die sechzig ist, sollte dem leser aber schon in etlichen folgen vorher bewusst geworden sein. das ende ist schwer zu ertragen, wenn man lange auf den nächsten band warten muss, aber mit diesem gefühl wurde ich persönlich schon oft von der autorin zurück gelassen. das ist also nichts neues. ansonsten war ich sehr froh endlich mal wieder was von ihr zu lesen, und meiner meinung nach waren die ausflüge nach amerika der tiefpunkt der reihe. wann kommt bitte der nächste band in deutschland, es gibt schliesslich schon zwei neue auf englisch?! Und wann fängt er endlich wieder an zu rauchen?
cinnakawa zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 01.01.2005
Das Buch hat mir aus o.g. Gründen überhaupt nicht gefallen. Ich frage mich sogar schon, warum ich wieder ein neues Buch dieser Serie gekauft habe! Aber da hatte ich 'die trauer trägt schwarz ' gerade erst begonnen und war noch guter Hoffnung.
nilusys zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 23.09.2004
Was die Bewertung des Krimis anbelangt, muss ich mich zu den harten Kritikern gesellen. Dieses Buch bereitete mir´, aus den von den Anderen schon genannten Gründen, definitiv wenig Vergnügen.
Dazu trägt nicht zuletzt die angesprochene Alters-Frage bei. Wenn Jury bei der Bomardierung Londons fünf oder sechs Jahre alt war, und beim ersten Fall der Reihe um die vierzig, wie es dort explizit heißt, müsste er inzwischen (Serienzeit) doch mindestens Mitte fünfzig sein. Und selbst dazu passen Details der Geschichten nicht - dann wäre er noch älter.
Eigentlich wäre das für mich kein Qualitäts-Kriterium. Aber wenn ein Buch so sehr auf der Erinnerung beruht, dann muss es das Verstreichen der Zeit auch ernst nehmen. Und das tut es nicht.
Ricky zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 15.02.2004
Ich habe ca. 200 Seiten gebraucht, um mich einzulesen. Ich war nahe daran, es aufzugeben, dachte mir aber dann, es ist ja wieder ein Jury-Krimi von Martha Grimes und hoffte, dass es besser wird. Ich muss sagen, dann wurde es wirklich immer interessanter. Ich muss jedoch auch den anderen Lesern zustimmen, wenn sie sagen, dass die Autorin die Antworten auf viele Fragen schuldig geblieben ist. Ich hätte mir mehr erwartet.
Matta zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 12.02.2004
Der schlechteste Inspektor Jury Roman den ich bisher gelesen habe. Eine wild zusammengewürfelte Handlung mit vielen offenen Fragen. Wer ist Gemma, was wird aus Benny, wird die falsche Enkelin enterbt, was wird aus dem Tafelbild, stirbt Inspektor Jury, lese ich ein weiteres Buch von M. Grimes.......
Diane zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 09.01.2004
Mir hat "Die Trauer trägt schwarz" wirklich sehr gut gefallen. Die letzten 2 Bücher fand ich eher schwach, daher bin ich mit gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Aber dieses Mal wurde ich aufs Bester unterhalten. Nur eines macht mich stutzig: Müsste Insp. Jury mittlerweile nicht schon Mitte 60 sein? Besonders in diesem Buch wurde viel über seine Kriegserlebnisse berichtet und daher fällt es auf, dass er eigentlich schon zu alt ist. Den so wie er beschrieben wird, scheint er erst Mitte 40 zu sein. Passt irgendwie nicht, oder?
nicole zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 05.12.2003
Mir hat das Buch gut gefallen, ist aber wirklich nur was für Fans. Gerade die eingestreuten Geschichten, die anscheinend nichts mit dem Fall zu tun haben fand ich interessant und relativ gewagt von der Autorin. Gewagt deshalb, weil diesbezüglich offensichtlich die größte Kritik herrührt. Die Reise nach Florenz etc. als überflüssiges Kunstgeschwafel abzutun finde ich ganz schön schwach, das ist doch das Gute an den Grimes-Romanen daß diese nicht so platt und vorhersehbar sind.
Sabrina zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 05.10.2003
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, ich fand es allerdings nicht so gut wie sonst. Es gibt ein paar langweilige Passagen, wie die Florenz Reise mit dem permanenten Kunstgeschwafel. Wer sich nicht für Kunst interessiert, wird hierin eine Schwäche finden. Sonst findet man alle bekannten Charaktere aus den vorherigen Bücheren wieder und viele Hinweise auf vorangegangene Fälle. Das Buch ist deshalb für Erstleser kaum geeignet. Für eingefleischte Leser ein Hochgenuss, von den wenigen seltsamen Passagen einmal abgesehen. Der Schluss stimmt einen traurig, zumal es sich hier auch um einen offenen Schluss handelt. Hier geht es hoffentlich im nächsten Buch direkt weiter.
lis zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 19.09.2003
Dem Himmel sei Dank für Rolfs Meinung - ich dachte schon, ich steh alleine da. Das ist mit Abstand der schlechteste Jury-Roman - und es gibt auch sonst den einen oder anderen schwachen. 1. Ist die Story bzw. sind die Stories dünn 2. ahnt jedeR, die/der ab und zu einen Krimi liest nach wenigen Seiten, dass mit Jurys Kollegen etwas nicht stimmt 3. finde ich die Reisegeschichte von Melrose und Trueblood ziemlich überflüssig. Die "Bilder"geschichte hätte auch ohne diese Verlängerung funktioniert 4. das Mädchen Gemma spielt eine grosse Rolle in dem Fall, aber am Schluss ist immer noch völlig schleierhaft, wie sie von wem in ihre jetzige Situationgebracht wurde. Lose Enden von wichtigen Handlungssträngen sind einfach unmöglich am Ende eines Krimis. 5. Die Rolle des romantisch verklärten obdachlosen Kindes dient nur der Verlängerung der Handlung. Verdient Martha Grimes ihre Honorare neuerdings nach Zeilenmenge? Und 6. verzeihe ich einen "Cliffhanger" wie diesen am Ende einer daily soap im TV, aber bei einem Buch wie diesem, ist er noch ärgerlich. Schliesslich weiss der/die geneigte LeserIn schon, dass ein nächstes Buch gibt. Cliffhanger funktionieren aber nur, wenn völlig offen bleibt, ob es weiter geht. Kommentar: ärgerliches Buch. Schade um die Bäume, die für die Papierproduktion abgeholzt wurden.
RolfWamers zu »Martha Grimes: Die Trauer trägt schwarz« 13.09.2003
Inspektor- Jury-Schrott der schlimmen Art. Ein unlogisch zusammen gekleisterter Fall (oder zwei ?) mit dem Stammpersonal aus Long Pidd als Staffage drumherum.Ein absoluter Tiefpunkt der Reihe.
Ihr Kommentar zu Die Trauer trägt schwarz

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: