Ausgabe 07.2009
Krimi-Couch-Volltreffer Juli
Ein bizarres Mordrätsel: Moira Walsh hat in zwei Zimmern eines zum Privatgefängnis ausgebauten Hauses ihre Nichten Fiona und Roisin nicht nur festgehalten, sondern durch Essensentzug und Rattengift langsam und qualvoll sterben lassen. In einem letzten Kraftakt griff Fiona die irre Tante an und brachte sie um, konnte sich und ihre Schwester aber nicht mehr befreien. Fiona wie auch Roisin hatten in den letzten Tagen ihrer Kerkerhaft Tagebücher geschrieben, die der erfolglose Jung-Postbote Niall an sich bringen kann: die Geschichte von "Darling Jim" Quick, den die Walsh-Schwestern drei Jahre zuvor kennengelernt hatten. Mit ihnen allen sowie mit der Tante hatte der charmante junge Mann angebändelt und die Familie gegeneinander aufgehetzt, denn Jim war nicht nur ein begeisternder Märchenerzähler, sondern vor allem ein bösartiger Psychopath. Doch von ihm fehlt jede Spur...
zur Rezension von Michael Drewniok
Weitere besprochenene Kriminalromane im Juli auf der Krimi-Couch:
Die Pariser Kommissare Adamsberg und Danglard sind auf ein internationales Symposium in London eingeladen. Während Adamsberg ein wenig mit dem Trip hadert, ist Danglard, sein äußerst anglophiler Kollege, bester Dinge. Bis Schuhe vor dem Friedhof Highgate gefunden werden. Keine große Sache? Doch, wenn sich darin wie in diesem Fall abgehackte menschliche Füße befinden. Zurück in Paris, wartet auf die beiden gleich ein Massaker: Pierre Vaudel, pensionierter Jurist, wurde in seinem Haus auf krankhafteste Weise zerstückelt. Adamsberg wird gemobbt, Danglar erkennt unter den Schuhen welche seines serbischen Onkels und flugs geht es für Adamasberg auf den Balkan... Von Lars Schafft
Ein Geländewagen rast in Kleve am Niederrhein in die Auslage eines Juweliers. In Sekunden ist der Laden leer geräumt, drei Männer erbeuten wertvollen Schmuck. Beim Zurücksetzen wird der junge Italiener Luca schwer verletzt. Nicht alleine diese Tatsache lässt Kommissar Vincent Grube und sein Team vermuten, dass es sich bei diesem Überfall nicht um die Tat einer bundesweit operierenden Bande handelt, sondern um Nachahmer, die nichts mit dem durchgeplanten Professionalismus der originalen Gangster zu tun haben. Das scheint sich zu bestätigen, als der erste Tote auftaucht... Von Jochen König
Comissaris van Leeuwen hat es nicht einfach. Seit seine Frau vor einigen Wochen verstarb, hält er es nicht mehr in ihrem gemeinsamen Haus aus - er schläft regelmäßig auf dem Bahnhof. Bei einer seiner nächtlichen Streifzüge entdeckt er im Rotlichtviertel die Leiche eines jungen Mannes. Obwohl keine konkreten Indizien für einen Mord sprechen, lässt der Comissaris die Leiche obduzieren. Und tatsächlich: Gerrit Zuiker wurde mit einer Plastiktüte erstickt. Die Suche nach Täter und Motiv erweist sich als schwierig. Kurze Zeit später wird in Haarlem eine weitere Leiche gefunden. Dieses Mal handelt es sich um eine Frau, die erstaunlicherweise eh bald gestorben wäre - sie litt unheilbar an Krebs. Comissaris van Leeuwen vermutet einen Serienmörder... Von Lars Schafft
Dr. Siri Paiboun ist der einzige Leichenbeschauer in Laos. Bereits im Erstling Dr. Siri und seine Toten beindruckte der Senior-Detektiv mit skurillem Humor und frischen Plots. Auch Dr. Siri sieht Gespenster ist bizarr: Es treiben sich darin ein Bär, der scheinbar auf menschlichem Beutezug ist, eine Truhe voller Aggressionen, Schamanen, Geister und ein König herum. Mit Hilfe seiner beiden Angestellten - des unter einem leichten Down-Syndrom leidenden Mr. Geung und der zupackenden Krankenschwester Dtui - untersucht Siri die Todesfälle. Von Wolfgang Franßen
Außerdem neu rezensiert im Juli:
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Afrika
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Deutschland, Österreich, Schweiz
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Frankreich
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Großbritannien und Irland
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Italien
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Skandinavien
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USA und Kanada
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