Rüdiger Schneider & Rainer Küster
Der Kreis des Kopernikus
In einem Bochumer Gymnasium wird der Lehrer Georg Westerlohe ermordet aufgefunden. Er war verantwortlich für das Austauschprojekt europäischer Schulen, das Kopernikus-Projekt. Als das Ermittlerduo, die Kommissare Brenner und Rogalla, den Fall übernehmen, gilt als Hauptverdächtige die Warschauer Gastlehrerin und Geliebte Westerlohes Anna Wronska. Die Beweise sind nicht stichhaltig und so reist Wronska in ihre Heimat zurück. Verdachtsmomente zeigen sich auch bei anderen Kollegen, u.a. beim Schuldirektor Dr. Goltzmann, dessen beruflicher Aufstieg eng mit dem Namensgeber der Schule - Tilman Trösken - verbunden ist. Während der NS-Zeit war Trösken Direktor des Gymnasiums und genießt, vor allem dank Goltzmanns unermüdlichem Engagement, seither den Ruf eines unerschrockenen Widerstandskämpfers und Helden: Trösken soll einen polnischen Zwangsarbeiter versteckt haben, der allerdings kurze Zeit darauf spurlos verschwand. Westerlohe stellt eigene Untersuchungen an und kommt dabei einem fatalen Schwindel auf die Spur.

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