Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater
Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:
Treffer: 1 – 5 von 5
Schauplatz: Laos
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Protagonist(en): ---
Seitenzahl: ---
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Treffer 1 – 5
Der Tote im Eisfachvon
Der 73-jährige Dr. Siri Paiboun, einziger und querköpfiger Leichenbeschauer in Laos, leidet. Man hat ihn verdonnert, an einer politischen Konferenz im Norden des Landes teilzunehmen, wo es ihn kaum überrascht, als einer der Genossen mutmaßlich aus Langeweile tot vom Stuhl fällt. Unterdessen hält seine Assistentin Dtui in der Hauptstadt die Stellung und hat es auch nicht leichter. Im Leichenschauhaus wurde versehentlich ein Toter tiefgefroren – die neue sowjetische Kühlkammer ist unerwartet effektiv –, der sich später als höchst explosiv erweist: Im Bauch der Leiche findet sich eine Hand granate, die wohl für Dr. Siri gedacht war. Während Dtui der Sache nachgeht, wird Siri entführt und bekommt es mit einem Fall zu tun, der mindestens ebenso mysteriös ist wie das Rätsel des eisgekühlten Unbekannten … [...]
direkt zum Buch Colin Cotterill: Der Tote im Eisfach auf deutsch erschienen: 2012
Briefe an einen Blindenvon
Das unglückselige Zusammentreffen mit einem Holzlaster in Laos’ Hauptstadt Vientiane hat einen blinden Zahnarzt zu Dr. Siri geführt. Der Leichenbeschauer staunt nicht nur über die seltene Todesursache – in Laos sind Autos rar, und zwei Fahrzeuge auf einer Straße gelten bereits als Verkehrschaos – sondern auch über einen eigenartigen Fund: Der Tote hat einen Brief bei sich, der eine mit unsichtbarer Tinte geschriebene, verschlüsselte Botschaft enthält. Dr. Siri geht der Sache nach und kommt einem brisanten Geheimnis auf die Spur. Bei seinen Ermittlungen konsultiert er den Kartenleger und Transvestiten Tante Bpoo, sieht Bruce Lee beim Sieg über den Kapitalismus zu, schwimmt mit einem Delphin und verliert sein Herz an eine bezaubernde Frau. Dr. Siri Paiboun hat sein halbes Leben als Feldarzt für die Ziele der Kommunistischen Partei und ein freies Laos gekämpft, in Dschungelcamps Widerstandskämpfer zusammengeflickt und Sanitätspersonal ausgebildet. Als die Kommunisten 1975 schließlich die Macht übernehmen, freut sich der Doktor auf einen ruhigen Lebensabend in der Hauptstadt Vientiane. Doch der soll ihm so schnell nicht vergönnt sein. Stattdessen wird er zum ersten und einzigen staatlichen Leichenbeschauer ernannt; eine `Ehre`, für die er sich nur mäßig erwärmen kann. Trotzdem stellt er sich zusammen mit dem an Down-Syndrom leidenden Pathologie-Assistenten Geung und seiner Assistentin Dtui widerwillig seiner neuen Aufgabe. Wer beim Wort `Gerichtsmedizin` unwillkürlich an Patricia Cornwell oder CSI denkt, könnte in diesem Fall kaum weiter daneben liegen. An ausgefeilte forensische Ermittlungen ist nicht zu denken. Allen voran, weil Dr. Siri keinerlei Erfahrungen auf dem Gebiet der Pathologie hat. Abgesehen davon zwingen ihn die mehr als einfachen Umstände, eher an den kleinen Problemen des Alltag zu arbeiten. Um die für einfachste Tests notwendigen Chemikalien muss er eine örtliche Chemielehrerin bitten und gleich noch ein Holzgerüst bauen, mit dem man zur Not auch zwei Leichen im Kühlschacht lagern kann. Dennoch kann sich der staatliche Leichenbeschauer nicht über zu viel Arbeit beschweren, denn Verbrechen wurden durch ein staatliches Dekret abgeschafft. [...]
direkt zum Buch Colin Cotterill: Briefe an einen Blinden auf deutsch erschienen: 2011
Dr. Siri sieht Gespenstervon
Für Dr. Siri, den einzigen Leichenbeschauer von ganz Laos, bringt der Frühling in Laos nicht nur große Hitze, sondern auch seltsame Todesfälle: Ein Bär ist aus dem Käfig eines Nobelhotels entwischt und scheint nun die Straßen von Vientiane unsicher zu machen. Denn wer oder was sonst sollte die Obstverkäuferin getötet haben, die offenbar von einer mit Klauen und Zähnen bewehrten Kreatur zerfleischt wurde? Und sie bleibt nicht das einzige Opfer. Bald werden weitere Frauen mit ähnlichen Wunden aufgefunden und zu Dr. Siri gebracht. Gleichzeitig geben ihm zwei tote Männer Rätsel auf, die auf einem vollständig verbeulten Fahrrad mitten in der Hauptstadt gefunden wurden. Mit Hilfe seiner beiden Angestellten - des unter einem leichten Down-Syndrom leidenden Mr. Geung und der zupackenden Krankenschwester Dtui - untersucht Siri die Todesfälle. Dabei bekommt er es mit einem abgesetzten König, einer Truppe russischer Zirkusartisten inklusive Dompteur und ein paar Holzpuppen mit einer riesigen Wut im Bauch zu tun. Mal ehrlich: Interessiert sich einer für Laos? Vielleicht jemand, der letztes Jahr billig sechs Wochen in Vietnam verbracht hat. Aber Laos. Mal ehrlich: Wer weiß schon, wo das liegt. Und dann ist es auch noch kommunistisch, gehört somit ins Wachsfigurenkabinett der Geschichte. Dr. Siri Paiboun ist mangels geeigneter Kandidaten zum staatlichen Leichenbeschauer bestellt worden und quält seine Vorgesetzten mit Eigenwilligkeit und der Einsicht, dass, wer sowieso nicht mehr lange zu leben hat, sich Freiheiten herausnehmen kann. Sein messerscharfer Verstand, in Sherlocks Logik, ist in der genauen Beobachtung verankert, hört zu. Ein durchweg sympathischer Held. Vor allem humorvoll. So jemandem folgen wir gerne nach Laos. Zumal kein anmutender Reisejournalismus uns erwartet. Die verkohlten Überreste zweier Piloten müssen identifiziert werden. Was in einem Land, in dem nicht jeder wissen darf, was er wissen müsste, einiger Bauernschläue bedarf, um sich Schritt für Schritt der Auflösung eines Verbrechens zu nähern. [...]
direkt zum Buch Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster auf deutsch erschienen: 2009
Dr. Siri und seine Totenvon
Dr. Siri Paiboun hatte bislang eigentlich nur mit lebenden Patienten zu tun. Doch nun wird er mit seinen 72 Jahren noch zum einzigen Leichenbeschauer von ganz Laos ernannt - als letzter verbliebener Genosse mit medizinischem Hintergrund. Es bleibt ihm keine Wahl, als sich ohne jedes Fachwissen, aber mit der Unterstützung zweier ebenso unqualifizierter Assistenten, an seinem ersten Fall zu versuchen: Frau Nitnoy, die Gemahlin eines Parteibonzen, ist bei einem Essen des Frauenverbands plötzlich verstorben, und Dr. Siri argwöhnt, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zuging. Mit Hilfe eines alten französischen Lehrbuchs, vor allem aber mit viel Witz und Intuition macht er sich daran, die Sache unter die Lupe zu nehmen. Prompt gerät Dr. Siri selbst in Gefahr, doch zum Glück kann er auf zahlreiche Helfer zählen wie seinen alten Freund und Parteigenossen Civilai, die Chemielehrerin Oum und die Sandwichverkäuferin Tante Lah, die Dr. Siri jeden Mittag mit ihren Köstlichkeiten versorgt - und ein Auge auf ihn geworfen hat ... Auf genau diese Bücher wartet man. Auf diese, die so skurril klingen, dass man mindestens hineinlesen möchte. Wenn sich dann schon nach wenigen Seiten herausstellt, dass der Roman vielleicht sogar noch besser sein könnte als erhofft, sollte man sich die nächsten Stunden nichts vornehmen. Dr. Siri und seine Toten ist eines der Bücher, das den Leser erfolgreich von allem Wichtigen abhält, wenn er ins kommunistische Laos der späten 70er eintaucht. Laos? Ja, da sollten wir mal schnell im Atlas nachschlagen. Südostasien ist schonmal warm, heiß wird´s, wenn wir das kleine Land mit seinen seinerzeit gut drei Millionen Einwohnern zwischen Thailand und Vietnam suchen. Die Hauptstadt heißt Vientiane und genau dort arbeitet Dr. Siri Paiboun. Siri blickt auf stolze 72 Jahre zurück und hätte mit Sicherheit nicht geträumt, dass er in hohem Alter noch einen neuen Job vom Politbüro aufs Auge gedrückt bekommen: Er soll - muss - Laos´ einziger Pathologe werden. Medizinische Kenntnisse hat Siri zwar, pocht aber darauf, dass es einen Unterschied mache, ob er einen Menschen zersäge oder ihn zusammenflicke. Doch als gar nicht mal unkommunistischer Fachmann bleibt ihm kaum eine Wahl. Mit Notenständer und französischen Lehrbüchern bewaffnet beginnt er seine neue Tätigkeit, die ihm nach zehn Monaten die erste richtige Bescherung liefert. Frau Nitnoy, verheiratet mit dem Genossen Kham, landet in Siris Tiefkühlhaus. Beim Essen sei sie einfach tot vom Stuhl gefallen. Scharfsinnig folgert Siri: [...]
direkt zum Buch Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten auf deutsch erschienen: 2008
Totentanz für Dr. Sirivon
Dr. Siri, der so dickköpfige wie brillante Leichenbeschauer von Laos, muss in die Provinz: Ein bizarrer Fund sorgt für Unruhe in Houaphan, einer abgelegenen Bergregion. Nach einem Erdrutsch ragt ein mumifizierter Arm aus einem frisch verlegten Betonpfad. Da der fragliche Weg zum neuen Domizil des Präsidenten führt, ist er geradezu ein Nationaldenkmal. Folglich soll Siri schnell und diskret herausfinden, warum hier offenbar ein Mann lebendig begraben wurde. Zusammen mit seiner Assistentin Dtui kommt er einer Geschichte von Liebe, Magie und Rache auf die Spur. Allerdings ist es nicht dieser Mordfall, der Siri um den Schlaf bringt. Es ist die infernalisch laute Diskomusik, die jede Nacht an sein Ohr dringt. Woher kommt sie? Und warum scheint sie außer ihm niemand zu hören? Auch dieses Rätsel wird er schließlich lösen - und sogar selbst ein mitternächtliches Tänzchen wagen. Ein Erdrutsch in Houaphan, ein frisch verlegter Betonpfad zum neuen Haus der Präsidenten von Laos, ein mumifizierter Arm: ein neuer Fall für den laotischen Pathologen Dr. Siri Paiboun, dem einzigen Pathologen des seit kurzem kommunistischen Landes. Kein schöner Tod übrigens: "Letztlich", sagte Siri, "deutet alles darauf hin, dass der gute Mann erst angeschossen und dann, noch lebend, in den nassen Zement getaucht wurde, bis er darin buchstäblich ertrank. Was ihn das Leben gekostet hat, war ohne Zweifel der Zement, auch wenn ihn die Schusswunde erheblich geschwächt haben dürfte. (…) Wie es scheint, bestand der letzte Atemzug unseres Freundes aus flüssigem Zement. Als der erstarrte und der Leichnam zu schrumpfen anfing, wurden ihm die Zähne buchstäblich aus dem Mund gerissen. Es würde mich nicht wundern, wenn sich in der Lunge noch mehr Zement befände." [...]
direkt zum Buch Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri auf deutsch erschienen: 2010
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