Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 21 – 30 von 81

Schauplatz: Schweden / Stockholm
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Treffer 21 – 30

Tiefer Schmerzvon Arne Dahl

86° bei 231 Stimmen

Eine lange Nadel steckt in seinem Kopf: Es ist ein kühler, berechnender Mord, der an dem renommierten schwedischen Nobelpreiskandidaten verübt wird. Warum aber muss der fast Neunzigjährige auf so qualvolle Weise sterben? Und in welchem Zusammenhang steht sein Tod mit dem einer fürchterlich zugerichteten Leiche, die Paul Hjelm und sein Team im Stockholmer Freizeitpark Skansen entdecken? Es gibt nur eine Spur, die die Ermittler verfolgen können: Epivu. Dieses merkwürdige Wort hat der Tote von Skansen in die Erde gekratzt - und auch das andere Opfer schien diese Buchstaben gekannt zu haben. Eine komplexe Mordserie von internationalen Ausmaßen hält die Stockholmer Sonderermittler um Kerstin Holm und Paul Hjelm in Atem. [...]

direkt zum Buch Arne Dahl: Tiefer Schmerz auf deutsch erschienen: 2005

Opferzahlvon Arne Dahl

86° bei 109 Stimmen

Um 0.45 Uhr explodiert ein Waggon der grünen U-Bahn-Linie in der Station Fridhemsplan. Zehn Menschen sterben, der Terror kommt nach Schweden. Rasch glaubt man, die Täter gefunden zu haben – »Siffins heilige Ritter«, eine geheime islamistische Vereinigung. Doch dann werden die »heiligen Ritter« einer nach dem anderen ermordet. Kommissarin Kerstin Holm greift auf die Erfahrung des pensionierten Kollegen Jan-Olof Hultin zurück. Denn ihr A-Team gerät in eine fatale Hetzjagd nach den wahren Tätern, deren Verbindungen bis ins Herz der Stockholmer Polizei reichen. Skandinavien erscheint vielen Menschen als glückliche Insel der Seligen. Terror findet in Mitteleuropa und Amerika statt, aber doch nicht in Schweden. Doch plötzlich ist diese scheinbare Gewissheit auf furchtbare Weise dahin. Exakt um 0.45 Uhr explodiert in Stockholm ein spärlich besetzter Wagen der grünen U-Bahn-Linie, kurz nach der Ausfahrt aus der Station Fridhemsplan. Zehn Menschen werden dabei getötet, und für die schwedischen Polizeibehörden beginnen zähe und komplizierte Ermittlungen. Die A-Gruppe um Kerstin Holm ist beteiligt, und arbeitet sich in mühevoller Kleinarbeit an den oder die Täter heran. Ein Bekenner-Anruf einer Gruppe namens "Siffins heilige Ritter" scheint auf eine islamistische Vereinigung aus Stockholms Vorstädten hinzudeuten. Die Ermittler stehen jedoch vor einem Rätsel, als die mühselig aufgespürten Mitglieder der "heiligen Ritter" ihrerseits von einem weiteren Unbekannten getötet werden. Die A-Gruppe muss einen ihrer schwierigsten Fälle lösen – in den irgendwie auch Kollegen aus den Reihen der Polizei verwickelt sind. Was für ein genialer Roman von Arne Dahl! Der Schwede ist für seine verzwickten und verwinkelten Fälle, die oft mit schwermütigen Überlegungen gespickt sind, durchaus bekannt. Aber die Schach- und Winkelzüge, die Dahl in Opferzahl seinen Ermittlern und den Lesern zumutet, sind schon enorm ausgeklügelt. Dabei beginnt der Roman zwar mit dem blutigen Attentat in der U-Bahn, scheint dann jedoch etwas dahin zu dümpeln. Wer sich jedoch von dieser nur vermeintlich wirren Anfangsphase der Handlung abschrecken lässt, verpasst einen der besten Romane von Dahl, der nach meiner Auffassung im Laufe des Buches zu mehr als großer Form aufläuft. [...]

direkt zum Buch Arne Dahl: Opferzahl auf deutsch erschienen: 2011

Die Tote im Götakanalvon Maj Sjöwall, Per Wahlöö

86° bei 245 Stimmen

Wasserleiche, weiblich, vermutlich erwürgt. Identität, Tatort: unbekannt. Kommissar Beck, der alte Fuchs, tappt im Dunkeln. Drei volle Monate lang. Bis er auf die "Diana" stößt. Jenes Schiff, mit dem das Opfer aus den USA einreiste. Passagierlisten, Fotos, Aussagen - Beck jagt jeder Spur nach. Und die Tote erwacht langsam zu Leben... Die Fakten bei Beginn der Ermittlungsarbeiten der schwedischen Polizei waren dürftig: "Man hatte eine tote Frau im Schleusenbecken in Borenshult gefunden. In der Stadt oder den umliegenden Bezirken war niemand als verschwunden gemeldet. Keine der vorliegenden Suchanzeigen passte auf die Person." Die Obduktion der Leiche hatte folgendes vorläufiges Ergebnis: "Tod durch Erwürgen in Zusammenhang mit schwerem sexuellen Missbrauch. Schwere innere Blutungen." Martin Beck, erster Kriminalassistent bei der Stadtpolizei Stockhom, wird mit der Aufklärung des Mordes beauftragt, aber der Fall wird in Ermangelung tatrelevanter Ergebnisse zunächst wieder zu den Akten gelegt. Es ist der berühmte "Kommissar Zufall", der Monate später die Beamten zum Tatort, einem Kanalschiff führt. Eine akribische Ermittlungsarbeit unter dem Personal und den Passagieren des Schiffes, bei denen es sich um Touristen aus aller Welt handelt, beginnt. [...]

direkt zum Buch Maj Sjöwall, Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal auf deutsch erschienen: 1968

Lass sie blutenvon Jens Lapidus

85° bei 4 Stimmen

Das Ziel ist klar: Sie alle wollen ein sorgenfreies Leben im Luxus. Irgendwo im sonnigen Süden. Dafür brauchen sie Geld. Sauberes Geld. Johan Westlund, alias JW, hat noch im Gefängnis das beste Geldwäschesystem der Welt erfunden. Das weiß auch Natalie, die schöne Tochter des großen Stockholmer Paten Radovan Kranjic. Was sie nicht wissen: Ein Spitzel schnüffelt in ihren Kreisen herum. Einer, der ihnen das süße Leben vielleicht noch verderben kann… [...]

direkt zum Buch Jens Lapidus: Lass sie bluten auf deutsch erschienen: 2012

Blasse Engelvon Roslund & Hellström

85° bei 64 Stimmen

Ein Geiseldrama in der Leichenhalle des Krankenhauses Süd in Stockholm endet tödlich. Für Kommissar Ewert Grens umso tragischer, denn der Tote war nicht nur sein bester Freund, sondern auch ein allseits bekannter und beliebter Polizist. Warum hat die junge Geiselnehmerin ausgerechnet ihn erschossen? Woher kannte sie ihn? Und warum hasste sie ihn so sehr? Opfer spielen in Krimis naturgemäß eine besondere Rolle. Ohne sie wäre ein normaler Krimi kaum denkbar. Allerdings beschränkt sich deren Rolle meist darauf, als Mordopfer die Ausgangssituation der Krimihandlung zu bilden oder als Verfolgungsopfer das Spannungsmoment für einen Thriller abzugeben. Eine echte Auseinandersetzung, vor allem mit der Gefühlswelt, findet kaum statt. Hier bildet das Autorenduo Anders Rosslund und Börge Hellström eine bemerkenswerte Ausnahme: weniger die eigentliche Krimihandlung als vielmehr das, was eine Straftat auslöst, ist das zentrale Thema ihres mittlerweile zweiten Romans. Die beiden jungen Lettinnen Lydia und Alena wurden von Schleppern nach Stockholm entführt und müssen als Zwangsprostituierte in einem unscheinbaren Mietshaus täglich zwölf Freiern zu Diensten sein. Die jahrelange Unterdrückung der beiden neunzehn und zwanzigjährigen Frauen durch ihren "Besitzer", der nur "Dimitri Scheißzuhälter" genannt wird, gipfelt eines Tages in der offenen Rebellion der beiden. Für Lydia endet dieser Aufstand fast tödlich, doch die Polizei wird auf den Plan gerufen. Lydia kommt in ein Stockholmer Krankenhaus und es stellt sich heraus, dass Dimitri aufgrund diplomatischer Immunität nicht angreifbar ist. [...]

direkt zum Buch Roslund & Hellström: Blasse Engel auf deutsch erschienen: 2007

Hassels Höllevon Olov Svedelid

85° bei 12 Stimmen

Die Stockholmer Polizei befindet sich in der umfassendsten Umstrukturierung ihrer Geschichte. Natürlich soll alles besser werden, mehr Bürgernähe, weniger Kosten, und so mancher Beamte träumt von einem Karrieresprung, auch Roland Hassel. Daher akzeptiert er es sogar, zwischendurch für Interpol den Laufburschen zu spielen. Er soll von einem Schweden, der in Nigeria gearbeitet hat, Informationen übernehmen. Doch dieser Bengt Ölund wird ermordet; das Beweismaterial verschwindet. Offenbar ist der Fall brisanter als es den Anschein hatte. Hassel macht sich auf den Weg nach Lagos und landet in der Hölle! Wieder legt Olov Svedelid einen Thriller von internationalem Niveau vor. Weltweit sterben Jahr für Jahr tausende von Menschen, weil sie mit überlagerten oder gefälschten, jedenfalls wirkungslosen Medikamenten behandelt werden. Wer hinter dem lukrativen Handel mit Markenwaren steckt und welche Verbindungen zwischen den Pharmakonzernen der Ersten und den Diktaturen der Dritten Welt bestehen Roland Hassel findet es heraus. Zwar ist Roland Hassel, genannt Rolle, nicht beim Geheimdienst tätig, doch er hat sich seine Lorbeeren bereits bei der Unterstützung von Interpol verdient. Die Umstrukturierungen bei der schwedischen Polizei haben dazu geführt, dass er in einer Sonderabteilung tätig ist und aus (noch) unerfindlichen Gründen gebeten wird, einen Freund aus Kindertagen aufzusuchen, der ihm wichtige Papiere zu übergeben hat, die an Interpol weitergeleitet werden sollen. Der Besuch verläuft wenig erfolgreich. Beim ersten Mal trifft er nur die nigerianische Frau seines Freundes an, die ihm offenbart, dass sie aufgrund ihrer Hautfarbe rechtsradikale Anfeindungen erdulden muss. Der zweite Besuch ein paar Stunden später gipfelt darin, dass Hassel das tödliche Attentat auf die beiden miterlebt. Von den Papieren keine Spur. Dabei geht es um Medikamentenbetrug im großen Stil, wo Medikamente gegen unwirksame Plagiate ausgetauscht werden, um den richtig großen Reibach zu machen. Hassel wäre nicht er selbst, wenn er dem Tod seines Bekannten nicht auf die Spur kommen wollte. War es eine Aktion einer rechtsradikalen Gruppe, worauf die Hakenkreuze am Tatort hindeuten? Er fliegt daraufhin nach Nigeria und gerät dort in eine böse Falle, bei der man nicht weiß, ob er dieses Mal heil herauskommt. [...]

direkt zum Buch Olov Svedelid: Hassels Hölle auf deutsch erschienen: 2003

Nur der Mann im Mond schaut zuvon Carin Gerhardsen

85° bei 11 Stimmen

Als die dreijährige Hanna aufwacht, befindet sie sich ganz allein in einer abgeschlossenen Wohnung. Sie weiß, dass ihr Vater in Japan ist ═ aber wo sind ihre Mutter und ihr kleiner Bruder? Warum kommen sie nicht wieder? Dem kleinen Mädchen gelingt es, jemanden anzurufen, kann aber nicht erklären, wo sie wohnt. Eine verzweifelte Suche nach dem eingesperrten Kind nimmt ihren Anfang ... Kommissar Conny Sjöberg beschäftigt jedoch noch ein anderer Fall. Seine Kollegin stößt in einem Gebüsch vor der Polizeiwache auf einen fast erfrorenen Säugling. Kurz darauf wird in der Nähe des Fundortes eine tote Frau entdeckt. [...]

direkt zum Buch Carin Gerhardsen: Nur der Mann im Mond schaut zu auf deutsch erschienen: 2011

Der weiße Drachevon Lars Bill Lundholm

85° bei 14 Stimmen

In einem Kanal des Stockholmer Viertels Södermalm wir ein aufrecht im Wasser stehender bleicher Mann entdeckt, der aus milchweissen Augenhöhlen an die Oberfläche starrt. Eine schwere Ankerkette an seinem Bein hält ihn unter Wasser. Am Arm trägt er eine auffällige Tätowierung: ein geflügelter Drache. Mit einem Foto des Toten und einem Bild der Tätowierung nimmt Kommissar Axel Hake die Ermittlungen in Södermalm auf, einem Viertel voller schräger Figuren und gescheiterter Existenzen. Bald wird ein Gebrauchtwagenhändler als vermisst gemeldet und seine Frau gibt vor, der Tote sei ihr Mann. Doch all das passt nicht zu den Beobachtungen der skurrilen Lizzi Hammarlund, die das Geschehen am Kanal den ganzen Tag über aus dem Fenster beobachtet. Kann Hake ihr vertrauen? "Östermalmsmorden", "Södermalmsmorden", "Kungholmsmorden" - der schwedische Autor Lars Bill Lundholm benennt seine Romane aus der Krimiserie um den Kommissar Axel Hake nach Stadtteilen der schwedischen Hauptstadt. Nun liegt erstmals eines der Bücher in deutscher Übersetzung vor, merkwürdigerweise aber wieder mal nicht das erste der Serie, sondern das zweite. Der deutsche Titel von "Södermalmsmorden" lautet "Der weiße Drache", denn ein solcher ist auf der Tätowierung zu sehen, die das unbekannte Mordopfer trug, das man aus dem Wasser gefischt hat. Mit einer Ankerkette befestigt stand die Leiche unter Wasser im Kanal, so daß sie zwar nicht sofort entdeckt wird, aber auch nicht allzu lange verborgen bleibt. [...]

direkt zum Buch Lars Bill Lundholm: Der weiße Drache auf deutsch erschienen: 2005

Lebenslänglichvon Liza Marklund

85° bei 77 Stimmen

David Lindholm ist ein allseits angesehener Elite-Polizist. Ihm war es zu verdanken, dass eine Geiselnahme in einem Stockholmer Kindergarten ein unblutiges Ende fand. Nun liegt er erschossen in seinem Bett, und ganz Stockholm ist erschüttert. Schon bald gerät seine Frau Julia unter Verdacht. Die Ehe kriselte heftig, Julia war zur Tatzeit zuhause, ihre Fingerabdrücke finden sich auf der Mordwaffe. Die Ermittlungen sind schnell abgeschlossen. Julia wird zu einer Haftstrafe auf Lebenszeit verurteilt, obwohl sie bis zum Schluss ihre Unschuld beteuert. Annika Bengtzon, selbst in einer äußerst schwierigen privaten Situation, wird von ihrer Reaktion auf den Fall Lindholm angesetzt. Bei ihren Recherchen überkommen Annika immer mehr Zweifel an Julias Schuld. Ganz offenbar war David Lindholm nicht der strahlende Held, als der er von Polizei und Medien dargestellt wird. Doch Annikas Version der Geschichte möchte niemand hören. Immer tiefer verbeißt sie sich in den Fall und kommt dabei der Lösung gefährlich nahe... Schwedens Vorzeige-Krimiautorin Liza Marklund hat nun bereits ihren siebten Roman vorgelegt, in dem die Journalistin Annika Bengtzon abermals Enthüllungen nachjagt, die der Öffentlichkeit nicht gefallen werden. Möchte man Annika charakterisieren, so hilft ein Blick auf die Bücher anderer Skandinavierinnen, die nicht minder erfolgreich den Krimimarkt bevölkern. Die Protagonisten ihrer Kolleginnen Holt, Lehtolainen und Tursten sind zwar allesamt weiblich, aber sie stehen im Unterschied zu Annika Bengtzon im Polizeidienst. Die Journalistin, angestellt beim Stockholmer Abendblatt, ist zwar auf ihre Verbindungen zum offiziellen Ermittlungsapparat angewiesen, aber ihre Spürnase und ihr Jagdinstinkt treiben sie zu gewagten Aktionen, um Informationen zu beschaffen. Damit wird dem Leser eine ganz andere, sehr interessante Sichtweise eröffnet. [...]

direkt zum Buch Liza Marklund: Lebenslänglich auf deutsch erschienen: 2008

Bußestundevon Arne Dahl

84° bei 56 Stimmen

Spätsommer in Stockholm, Sonntagnachmittag zwischen drei und vier: In dieser scheinbar friedvollen Zeit geschieht ein buchstäblich unsichtbares Verbrechen. Der schiere Zufall macht Lena Lindberg, ein Mitglied der A-Gruppe, zur ahnungslosen Zeugin. Während ihr Vorgesetzter Paul Hjelm den undankbaren Auftrag erhält, den verschwundenen Geheimdienstchef zu finden, stößt die A-Gruppe auf eine Serie sadistischer Morde an jungen Frauen. Doch nicht allein die Tatsache, dass auch Hjelms Tochter Tora ins Visier des Täters gerät, ist der Grund für die außergewöhnlichen Mittel, zu denen die A-Gruppe greift. Bei einem virtuellen Rundflug über die schwedische Hauptstadt werden dem Leser die Freizeitaktivitäten der Mitglieder der A-Gruppe gezeigt. Ein Mitglied des Polizei-Teams gerät eher zufällig in ein Video-Geschäft, in dem es gerade einen Überfall gab. Aufgrund eines Bauchgefühls zieht sie die Ermittlungen an sich, und als am Tag darauf eine Zeugin des Vorfalls nicht zur Befragung erscheint, kommt die A-Gruppe bei ihren Recherchen einem Mörder auf die Spur. Der Killer lockt seine überwiegend magersüchtigen Opfer mit einem angeblich bahnbrechenden Medikament zur Fettverbrennung an. Die verschwundene Zeugin gehört zu seinen Opfern. Parallel zur Suche der A-Gruppe nach dem brutalen Serienmörder ist Paul Hjelm, der mittlerweile zur Abteilung für interne Ermittlungen gehört, bei der Sicherheitspolizei aktiv. Er erhält die ebenso schwierige wie delikate Aufgabe, einen Auslandsagenten aufzuspüren, der verschwunden ist. Der erfahrene Geheimdienstler war einem Mann auf der Spur, der in illegalen Geschäften im internationalen Maßstab tätig ist. Es tauchen in beiden Fällen viele Rätsel auf, die erst im packenden Finale aufgelöst werden. Bußestunde ist der nominelle Abschluss der auf zehn Bände angelegten Reihe um die A-Gruppe der Stockholmer Polizei. Der Autor hat später einen elften Roman nachgeschoben, ob der jemals in Deutschland erscheinen wird, ist wohl eher fraglich. Wieder einmal geht es um Verbrechen, die nicht spurlos an den Ermittlern vorbei gehen. Der Leser lernt viel über Anorexie und andere Formen der krankhaften Magersucht. An dieser Krankheit leidende junge Frauen stehen im Zentrum der Mordserie, und der Killer nutzt ihre zwanghafte Sucht zum Gewichtsverlust aus, um sie in die tödliche Falle zu locken. Über das Internet wird ein angeblich revolutionärer Fettverbrenner angeboten, mit dem die Frauen weiteres Gewicht verlieren sollen. Es interessiert die Magersüchtigen offensichtlich überhaupt nicht, dass das neue Medikament in Schweden noch nicht zugelassen ist. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie nahe an der Realität dieser Plot sein könnte – zumindest was das Angebot eines illegalen Medikaments zum Abnehmen angeht. [...]

direkt zum Buch Arne Dahl: Bußestunde auf deutsch erschienen: 2013

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