Acqua alta von Donna Leon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Acqua Alta, deutsche Ausgabe erstmals 1997 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 5 der Guido-Brunetti-Serie.

  • London: Macmillan, 1996 unter dem Titel Acqua Alta. ISBN: 0333656547. 343 Seiten.
  • New York: HarperCollins, 1996. ISBN: 0060186518. 282 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1997. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-257-06150-1. 370 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1999. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-257-23118-0. 370 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 978-3-257-23893-8. 384 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2005. Gesprochen von Christoph Lindert. ISBN: 3886987302. 7 CDs.

'Acqua alta' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Als die amerikanische Archäologin Brett Lynch in ihrer Wohnung in Venedig zusammengeschlagen wird, nimmt davon außer Kommissar Brunetti kaum jemand Notiz. Zwei Tage später wird der renommierte Museumsdirektor Dottore Semenzato ermordet aufgefunden – und ganz Venedig ist entsetzt. Brunetti macht sich daran, die beiden Fälle mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit aufzuklären. Er kommt rasch dahinter, dass beide Opfer mit derselben Sache beschäftigt waren: der Vorbereitung einer großen Ausstellung chinesischer Kunst. Seine Ermittlungen führen hinter die Kulissen des Kunstbetriebs.

Ihre Meinung zu »Donna Leon: Acqua alta«

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Sophies_Welt zu »Donna Leon: Acqua alta« 15.03.2010
Ich fand "Aqua Alta" ein sehr spannendes Buch. In diesem Krimi geschieht ein Kunstraub den der Kommisario lösen muss. Dies spielt alles zu der Zeit wo Venedig wegen "Aqua Alta" (Hochwasser) unter Wasser steht. Zudem treten mit der Operndiva Flavia Petrelli und der Amerikanerin Brett Lynch alte Bekannte auf, wobei diesmal Brett Lynch dem Täter im Wege steht und brutal zusammengeschlgen wird. Für mich war dieses Buch von Anfang bis Ende durchgehend spannend!
Joana zu »Donna Leon: Acqua alta« 18.02.2010
Acqua Alta war mein erstes und bis auf weiteres auch mein letztes Buch von der Autorin Donna Leon, welches ich gelesen habe. Die ersten Seiten des Detektivromans empfand ich als sehr unterhaltsam und es bereitete mir viel Spass, es zu lesen. Mit der Zeit wurde es jedoch immer langweiliger und schlussendlich kam ich dann völlig aus dem Lesefluss. Durch die Filme, die ich bereits mit meiner Mutter gesehen habe, bekam ich den Eindruck, die Geschichten Donna Leons seien eher für Frauen ab Mitte 40ig. Dies wurde dann durch mein "Leseerlebnis" auch bestätigt. Denn weder die Ermittlungen, noch die Erzählungen über Guido Brunetti und seine Familie sind meiner Meinung nach reizvoll beschrieben. Und gerade mal etwa alle 100 Seiten geschieht etwas Interessanes.

Wie der Titel bereits erklärt, geht es immer wieder um den Regen und um das Hochwasser in Venedig. Ich hatte das Gefühl, dass dadurch im Verlaufe des ganzen Buches eine sehr trübe Stimmung herrschte, welche mit der Zeit auch auf mich übertragen wurde.

Die Idee der Geschichte an sich finde ich nicht schlecht, da Donna Leon auch über Tabuthemen wie die Homosexualität oder die Mafia schrieb, was mir sehr mutig erscheint. Die Hälfte des Romans hätte es jedoch auch getan.

Frauen, die Freude am italienischen Flair haben und auf Detektivromane mit wenig Brutalität und Spannung stehen, dafür mehr Gewicht auf Familienangelegenheiten legen, sind sicherlich nicht abgeneigt, Donna Leons füften Band zu lesen. Jugendliche wie mich spricht es aber definitiv nicht an.
Peter zu »Donna Leon: Acqua alta« 18.02.2010
Commissario Brunettis fünfter Fall "Acqua Alta" ist und war mein bisher einziges Buch, welches ich von Donna Leon gelesen habe. Nach den Auszeichnungen, die sie gewonnen hat und der sehr guten Vermarktung ihrer Bücher, waren meine Erwartungen an das Buch hoch. Ich bin ein leidenschaftlicher Krimi-Fan, um so mehr habe ich mich also auf den Lesestoff gefreut.
Der Roman beginnt meiner Meinung nach mit einer sehr guten und hilfreichen Einleitung, um den Leser zu fesseln. Schnell hat man das Gefühl, in einem guten Krimi zu sein. Doch die Spannung nimmt zusehends ab und wird langweilig. Es folgt lange nichts mehr, was den Leser dazu ermuntern könnte, weiterzulesen. Nur am Anfang und gegen den Schluss hin verspürt man wirklich Lust, das Buch zu lesen.

Was mir Mühe bereitete, war, mir die ganze Szenerie mit den vielen Brücken und Plätzen vorzustellen, da ich ja noch nie in Venedig war und mich dort nicht auskenne. Was mich ebenfalls gestört hat, waren diese italienischen Wörter, die immer wieder erschienen sind.
Dafür hat mir die Charakterisierung der Figuren gefallen. Brunetti ist offen und sympathisch, ein guter Vater, der sich auch für seine Kinder interessiert und sich Sorgen um sie macht. Er ist treu und liebt seine Frau, jedoch könnte man meinen, dass manchmal kleine Spannungen zwischen ihm und seiner bezaubernd aussehenden und interessanten Sekretärin Elettra vorkommen. Witzig ist auch, dass sich Brunetti dumm stellt, wenn er sich mit seinem Vorgesetzten Patta unterhält.

Mein Fazit: Für diejenigen, die sich nicht für Kunst interessieren und nicht viel davon verstehen, ist von diesem Buch abzuraten. Ebenso für Leser, die wirklich einen spannenden Krimi lesen wollen.
Niklaus zu »Donna Leon: Acqua alta« 28.05.2008
Comissario Brunettis fünfter Fall, der im winterlichen Venedig spielt, wurde von Donna Leon mit einem speziellen, wie auch interessanten Thema versehen. Die Welt der Kunstliebhaber wird in dieser Ausgabe der Donna Leon Krimi-Serie auf eine eindrückliche Art und Weise unter die Lupe genommen. Der auch in diesem Band durchaus souveräne Guido Brunetti befindet sich plötzlich auf einem für ihn atypischen Terrain, mit dem er sich zuerst ein wenig befassen muss. Ähnlich ergeht es sicher dem einen oder anderen Leser. Für Kunstbanausen oder Leser mit wenig Interesse an Kunst kann dieser Krimi stellenweise etwas eintönig und langweilig sein. Durch ihre angenehme und gut verständliche Schreibweise verhindert Donna Leon allerdings, dass man das Buch frühzeitig aufgibt und im Bücherregal versorgt. Im Grossen und Ganzen ist das Buch für Krimiliebhaber durchaus empfehlenswert und eignet sich sehr gut für regnerische Tage auf dem heimischen Sofa.
Thiemo Legatis zu »Donna Leon: Acqua alta« 28.05.2008
„Acqua Alta“ war der erste Krimi von Donna Leon, den ich gelesen habe. Ich muss sagen, dass ich während des Lesens etwas enttäuscht war, nach all dem, was ich über ihre Bücher gehört und gelesen habe. Ich war vor allem auf ihre zynischen Anspielungen gegen Italien und dessen Politik gespannt. Es lassen sich zwar einige amüsante Auszüge diesbezüglich finden, alles in allem waren mir die Bemerkungen aber zu platt und zu stark verallgemeinert.
Mir fehlte, bis auf ein paar vereinzelte Stellen, die Spannung. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können, wie ich es bei anderen Bü-chern manchmal habe, wenn mich die Geschichte packt.
Gefallen dagegen hat mir die feinfühlige und genaue Beschreibung der Charaktere. Mir war Comissario Brunetti schon nach wenigen Seiten sympathisch, genauso wie die beiden Frau-en Flavia und Brett. Es ist aber schon fast ein bisschen auffallend, wie Leon die positiven Eigenschaften ihrer „guten“ Krimifiguren unterstreicht und sich dagegen beim Täter der gängigen Bösewichtprofile bedient.
Die Dialoge waren zum Teil etwas langatmig. Ziemlich viel von dem, was darin besprochen wurde, erschien mir als belanglose Information. Kleinste Details zum Fall wurden viel zu aus-führlich durchgekaut. Die Ermittlungen liefen immer sehr träge und wurden durch diverse Vorkommnisse im Privatleben des Commissario ergänzt, welche mich nicht interessierten, wie beispielsweise Chiaras schmerzender Zeh oder der angebliche Drogenfund bei Brunettis Sohn Raffi, der sich als Missverständnis entpuppte.
Ich muss allerdings auch ergänzend erklären, dass ich weder ein grosser Krimi- noch Kunstfan bin. Die ausführlichen und uninteressanten Dialoge über Kunst und klassische Musik wurden durch einen angenehm formulierten und ausdrucksstarken Text wieder gut gemacht.
Marlene zu »Donna Leon: Acqua alta« 20.11.2005
Mir wurde mehrfach ans Herz gelegt, Bücher von Donna Leon zu lesen was ich jetzt auch tat. Vielleicht war dieses Buch nicht das ideale Einstiegsbuch in die Literatur Leons. Denn neben wirklich spannenden Minuten beim Lesen des Buches, überwiegen doch die Stunden der etwas zähen Dialoge und kunstgeschichtlichen Fakten.
Ein wirklich positiver Aspekt war die Charakterisierung der Hauptpersonen im Buch wie zum Beispiel Mrs. Lynch oder Comissario Brunetti. Mit der tiefen und ausführlichen Beschreibung dieser Personen kann man sich in ihre Lage hineinversetzen und auch in manchen Situationen mit ihnen identifizieren.
Kurz gesagt: Ich werde weitere Bücher von Donna Leon lesen, denn ich kann und will nicht einsehen, dass es von ihren Büchern kein besseres gibt und dass alle Leute, die mir die Bücher empfohlen haben falsch in der Annahme liegen, Leon sei eine der besten gegenwärtigen Krimiautoren des 21. Jahrunderts.
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Ane zu »Donna Leon: Acqua alta« 09.09.2005
Gäääääääääähn.......

Leider habe ich nach diesem Band (ich habe die Bücher nicht in chronologischer Reihenfolge gelesen) festgestellt, dass meine anfängliche Donna-Leon-Euphorie offensichtlich nur ein Strohfeuer war... :-))

Die anderen Bände, die ich kenne und zum Teil hier auch kommentiert habe, waren um Längen besser als dieser Langweiler. Musste selten so aufpassen, beim Lesen nicht einzuschlafen.

Was passiert in diesem Buch eigentlich?????
sven zu »Donna Leon: Acqua alta« 13.07.2005
Acau alta wirk zwar manchmal etwas langatmig und die Spannung um den Mordfall ist schon schnell weg, aber später wird`s dann noch mal einigermßen spannend, die anner brunettis sind auch nich viel besser.
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Volker zu »Donna Leon: Acqua alta« 17.04.2005
Ich habe bislang die ersten fünf Bände von Commissario Brunetti gelesen, und "Acqua alta" ist meiner Meinung nach der bislang mit Abstand der Schwächste.
Die ersten Bände vermitteln eine schöne Stimmung, auch das oft kritisierte heile Familienleben des Protagonisten finde ich angenehm, inzwischen gibt es einfach zu viele Helden mit so vielen privaten Problemen, dass es schon wieder unglaubwürdig ist.
Leider ist Brunetti der einzige gut ausgearbeitete Charakter. Alle anderen Personen im Roman entspringen Klischees, die mich sehr stark an amerikanisches Fernsehen erinnern. So etwa der strenge, dumme, faule Vorgesetzte; die wunderschöne, talentierte Sekretärin; die junge, reiche, schöne und erfolgreiche Amerikanerin, die in diesem Buch das arme Opfer böser Mafiosi ist; und schließlich die bösen Mafiosi selbst, die hinterhältig manipulieren, morden und vergewaltigen.
Was an diesem Buch besonders stört, ist, dass von Anfang an gut und böse fein säuberlich getrennt sind, das Opfer böse und ungerecht behandelt wird und der erste Verdächtige auch gleich der Schuldige ist. Selbst die Akteure wissen von der ersten Minute an die Auflösung der Geschichte, die restlichen hunderte von Seiten wird nur noch nach Beweisen für die Schuld des einflussreichen Mafioso gesucht.
Ich mag Brunetti und die Erzählweise von Donna Leon, aber wenn dieses Buch das erste gewesen wäre, dass ich aus der Reihe gelesen hätte, so hätte ich mir bestimmt kein zweites gekauft.

Mein Tipp für alle Fans: Dieses Buch ignorieren, statt dessen gleich den nächsten Band nehmen, Ihr spart euch eine Menge Frustration damit.
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Marie Claire zu »Donna Leon: Acqua alta« 09.03.2005
Ich fand das Buch wenig spannend.

Es wirkte teilweise sehr unglaubwürdig und naiv!

Nicht zu Empfehlen! es gibt viel besseres...

Ich habe eben was gegen Klischees und es ist voll davon.

Der Versuch mit "Witz" zu schreiben ist meiner Meinung, nach nicht gelungen....
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Carry zu »Donna Leon: Acqua alta« 17.11.2004
Aqua Alta von Donna Leon ist literarsich sehr wertvoll und hat mir auf meinem Lebensweg als Amerikanerin in Italien sehr geholfen.
Seit ich das erste mal eines ihrer Bücher gelesen habe, werden meine Träume von einem Mann bestimmt: Commisario Brunetti!
Das Buch ist lesenswert!
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bernd zu »Donna Leon: Acqua alta« 07.09.2004
Wenn andere Bücher der Autorin genau so in der Machart sind, ist Donna Leon total überbewertet.
Insgesamt ein sehr linearer Plot, die wenigen Gespräche reihen sich an einander und ziehen das Geschehen immer in die gleiche Richtung. Sehr viel Zeit wird auf Betrachtungen der Stadt und dem Familienleben des Kommisars aufgewendet. Wenig passiert hier, wohl menschelt es und die Stadt wird plastisch, aber eigentlich handelt es sich um einen sehr klassisch strukturierten Krimi mit wenig Spannung, Dramatik und Dichte. Ein Buch welches gefällig unterhält, welches aber weit unterhalb des üblichen modernen Krimi-Standards liegt. Allein: Erzählerisch ist die Autorin hochbegabt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bea zu »Donna Leon: Acqua alta« 14.07.2004
Mit hat's gefallen. Ich habe selbst einige Zeit in Italien gelebt und die Klischees, die Leon da beschreibt treffen das normale Leben der Italiener sehr gut. Man weiß wirklich manchmal nicht, was ist die Mafia, was die Kirche und was die Politik. Ich zumindest habe es in meiner Italienzeit so empfunden.lg Bea
Ulrich zu »Donna Leon: Acqua alta« 14.07.2004
Donna Leon ist von den angloamerikanischen Krimiautoren, die ihre Handlung in Italien spielen lassen, mit die schlechteste, und dieses Buch ist ein Beweis mehr. Ich habe mehr als 15 Jahre in Italien gelebt und bin dem Land bis heute verbunden. Deshalb habe ich etwas gegen Italienklischees, und Leons Krimis sind voll davon. Ulrich
Waltraud Weyers zu »Donna Leon: Acqua alta« 17.03.2004
Das Buch war so langweilig, dass ich einige Zeit nichts mehr von Leon gelesen habe.
"Feine Freunde" und "In Sachen..." ist wieder besser.
Werner A. zu »Donna Leon: Acqua alta« 05.01.2004
Mit "Acqua Alta" fing meine Leidenschaft für Commissario Brunetti an. Inzwischen lese ich alle bereits als Taschenbuch erschienen Ausgaben schon zum zweiten Mal. Mich begeistern neben der Haupthandlung gleichermaßen die Nebenschauplätze und -personen derjeweiligen Romane. Und irgendwann will ich Venedig einmal "auf den Spuren von Guido Brunetti" besuchen......
Matthias zu »Donna Leon: Acqua alta« 12.05.2003
Das Buch ist überwiegend spannend geschrieben, obgleich es dem Ende entgegen etwas langatmig und leicht unglaubwürdig wird. Dass sich ein echter Mafioso derartig leicht über-tölpeln lässt, ist doch wohl etwas aus der Luft gegriffen. Diese Klientel ist fast immer äusserst brutal und geht kein Risiko ein...
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