Die Eisprinzessin schläft von Camilla Läckberg

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Isprinsessan, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Gustav Kiepenheuer.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Erica-Falck-und-Patrik-Hedström-Serie.

  • Sävedalen: Warne, 2003 unter dem Titel Isprinsessan. 396 Seiten.
  • Berlin: Gustav Kiepenheuer, 2005. Übersetzt von Gisela Kosubek. ISBN: 3378006625. 396 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2006. Übersetzt von Gisela Kosubek. ISBN: 978-3-7466-2299-6. 395 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: steinbach sprechende bücher, 2008. Gesprochen von Ulrike Hübschmann. ISBN: 3886985881. 6 CDs.

'Die Eisprinzessin schläft' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Die junge Frau war besonders erfolgreich, schön und reich. Sie hieß Alexandra Wijkner, und keiner im Ort kann sich ihr Ableben erklären. Zufällig wird die Journalistin Erica Falck in den Fall hineingezogen. Sie weilt in Fjällbacka, um in ihrem verwaisten Geburtshaus nach dem Rechten zu sehen. Da sie eine Kindheitsfreundin der Toten ist, beauftragt man sie, einen Nachruf zu verfassen. Patrick Hedström, ebenfalls ein Schulkamerad, führt die polizeilichen Ermittlungen, und obwohl Erica anfangs lieber auf eigene Faust recherchiert, kommen sich die beiden beruflich wie privat näher. Gleichermaßen ins Visier des Paares geraten die Familie des Konservenfabrikanten Lorentz, der Säufer Anders, der ungeliebte Ehemann der Toten sowie deren Freundin Francine. Doch offenbar verbirgt sich eine alte Geschichte hinter der Tat. Es gibt jemanden, der Alex von klein auf kannte und der seiner Eisprinzessin ein eisiges Totenbett bereitet hat.

Das meint Krimi-Couch.de: »Flottes Lesen ohne erhobenen Zeigefinger« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Wolfgang Weninger

Erica Falck ist nur auf Stippvisite in Fjällberg. Die Schriftstellerin, die sich als Autorin von Biographien einen Namen gemacht hat, muss im Haus ihrer Eltern nach dem Rechten sehen, da diese verstorben sind. In diesem Haus in Fjällbacka ist sie aufgewachsen und kennt auch ringsum alle Nachbarn, von denen einer gerade aufgeregt Mitteilung macht, dass er bei seinem Kontrollgang eine Leiche entdeckt hat.

Alexandra Wijkner, geborene Carlgren, früher die Busenfreundin von Erica, liegt mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrer Badewanne, in der die Mischung aus Blut und Wasser bereits gefroren ist. Aber eigentlich konnte sie keinen Grund gehabt haben, sich das Leben zu nehmen, denn die lebenslustige junge Frau war nicht nur reich verheiratet, sondern auch (wie sich später herausstellt) schwanger.

Erica beschließt das Leben der Toten gründlich aufzuarbeiten und darüber eine Biographie zu schreiben. Deshalb beschäftigt sie sich eingehend mit dem Vorleben ihrer Ex-Freundin, interviewt Verwandte und Bekannte und stößt auf einige Ungereimtheiten. Alexandra muss ein Doppelleben geführt haben. Ein versoffener Maler war offensichtlich ihr Liebhaber und auch die Polizei, die auf Grund ihrer Erkenntnisse von einem Mord ausgeht, findet diese Zusammenhänge. Doch bevor sie sich eingehender mit dem verkrachten Künstler beschäftigen kann, muss sie dessen Leiche von einem Strick knüpfen, denn dieser keinesfalls selbst um den Hals gelegt haben kann …

Darf man den Pressestimmen glauben, so ist die 1974 in Fjällbacka geborene Camilla Läckberg der neue Stern am skandinavischen Krimihimmel und die Frauenzeitschriften »Brigitte« und »Freundin« urteilen einstimmig überschwänglich über Die Eisprinzessin schläft, das im Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen ist.

Das Lesegefühl kommt auf den 396 Seiten, die Gisela Kohubek aus dem Schwedisch übersetzt hat, auch sofort sehr flüssig und positiv auf. Der Leser kann sich schnell mit der sympathischen Figur von Erica Falck identifizieren und nach kurzem Einlesen mit den familiären Verhältnissen zurecht finden. Da sich die Hauptperson als Single durch das Buch bewegt und ihre biologische Uhr schon etwas schneller tickt, wundert es auch nicht, dass sie außer neben Familienproblemen und Klatschgeschichten auch an der Nähe des jungen Polizeibeamten Patrik interessiert ist, der die Lösung des Mordfalls aus der Sicht des professionellen Ermittlers in Angriff nimmt. Zwischen den skandinavisch üblichen Depressivphasen darf in diesem Buch also auch eine Romanze entstehen, die den ziemlich konstruierten Kriminalfall gelungen auflockert. Denn große Spannung ist nicht das Metier von Camilla Läckberg. Ihre Stärken liegen in der Beschreibung dörflicher Idylle und verworrener Familienverhältnisse und der Zeichnung von Charakteren jeder Schattierung, von reich bis arm, von verkommen bis elitär, immer aber sehr ordentlich und nachvollziehbar präsentiert.

Im Endeffekt ist Die Eisprinzessin schläft seit langem wieder ein Mal ein skandinavischer Krimi, der eine brauchbare Handlung besitzt und von halbwegs normalen Personen bevökert wird und nebenbei auch verzwickt genug konstruiert ist, dass man nicht bei der Mitte schon den bzw. die Übeltäter errät. Die geradlinige Schreibweise lässt darüber hinaus flottes Lesen zu, ohne dass man permanent Zeit- und Gedankensprünge in Kauf nehmen müsste, obwohl die Wurzeln des Übels in der Vergangenheit angesiedelt sind.

Wohltuend ist auf jeden Fall die Tatsache zu vermerken, dass die Autorin vermeidet, trotz privater Probleme etlicher Charaktere, permanent den pseudopsychologischen Zeigefinger in die Wunden der suizidgefährdeten schwedischen Dorfbevölkerung zu bohren. Und somit kann man im Einklang mit der Presse die Beurteilungen »Super-Krimi« und »Genial« durchaus gelten lassen und eine eindeutige Leseempfehlung abgeben.

Wolfgang Weninger, Januar 2007

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Thomas zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 30.01.2017
Ich habe mich jetzt bis zur Hälfte des zweiten Bandes durchgequält. Phasenweise gut und dann plötzlich seitenweise Schrott, wie von Siegrid Menzel sehr treffend beschrieben. Man wird den Eindruck nicht los, ein klassisches "Selbstverlag"-Buch in den Händen zu haben, bei welchem kein Redaktor die Verirrungen der Autorin etwas gezügelt hat. Andererseit: Der Krimi selbst gäbe etwas arg wenig her...
HaSe zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 12.08.2016
Sprachlich nicht überzeugend, die Story an den Haaren herbeigezogen und schmonzettig. Die Liebesgeschichte zwischen Erica und Patrik, die überzeichneten Charaktere (arm-reich, dick-dünn...), die Story mit dem Elternhaus und der Schwester...
Wenn man vorher Hakan Nesser, Jo Nesbø und Stieg Larssen gelesen hat, fällt Frau Läckberg arg ab.
Siegrid Menzel zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 06.02.2016
ich finde den krimi von camilla läckberg sehrspannend wie auch alle anderen krimis von ihr. ich konnte garnicht aufhören zu lesen mit jeder seite wurde es spannender. freue mich schon aud die nächsten krimis von ihrim gegensatz zu anderen krimis sind sie sehr wohl schlüssig, und auch der gruseleffekt 8auf denen ich wert lege 9 kommt nicht zu kurz
Thugut zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 04.02.2016
Habe diesen Krimi erst vor kurzem bekommen und kannte die Autorin bis dato nicht. Eigentlich ist die Story ja durchaus gut - aber die Autorin scheint sich immer wieder verhaspelt und nachträglich nachgebessert zu haben, sodas dem Buch einfach die Kontinuität fehlt und es stellenweise wirklich BILD-Niveau hat. Die "spannenden Szenen" sind oft total überzeichnet, die "Nebenschauplätze" sind oft überflüssig und so erbarmungslos langweilig bis ins letzte Detail beschrieben, das man das Buch in die Ecke hauen möchte. Manches bleint einfach unbeantwortet - so wie das Thema mit der Schwester und ihrem gewalttätigem Mann und dem Hausverkauf ... erst werden da über zig Kapitel Szenarien heraufbeschworen und dann ... läuft die Geschichte ins Leere --- sehr unbefriedigend ..
Catha-Tina zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 26.10.2014
Mir wurde die Autorin empfohlen, ich bin aber sehr enttäuscht worden! Die Geschichte an sich war ja nicht uninteressant, aber der Sprachstil! Habe selten ein so schlecht geschriebenes Buch auf dem Niveau eines Schulaufsatzes (den ich mit 4 minus bewertet hätte) gelesen, total kitschige Passagen (insbesondere, was die Liebesgeschichte zwischen Falck und Hedström angeht), eindimensionale Charaktere, stereotype Personenbeschreibungen, die mir die Haare zu Berge stehen ließen etc.
Ich liebe Nesser, Mankell, Adler-Olsen, Larsson, davon ist Frau Läckberg meilenweit entfernt. Auch die Bücher von ihrer Landsmännin Kristina Ohlsson haben ein besseres Niveau.
Lea zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 06.03.2014
Ich fand dieses Buch wirklich sehr spannend und gefesselt hat es mich ebenfalls, alllerdings muss ich gestehen das ich es etwas langahtmig fand und für eine kurze Zeit das Interesse verlor (lag vieleicht daran das ich es für die Schule lesen musste). Dennoch habe ich es fertig gelesen, worüber ich sehr froh bin, da ich nie erraten hätte wer der Täter ist.
Ich finde dieses Buch ist etwas für sehr erfahrene Leser, da es von Zeit zu Zeit etwas zäh ist.
lesenchris zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 25.02.2014
So, da habe ich ja mal wieder einen Krimi gelesen, der mich außergewöhnlich gefesselt hat. In ein paar Stunden durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer der Mörder war. In dieser Geschichte ist nichts, wie es scheint. Alte Geschehnisse, neue Ereignisse, Klatsch und Tratsch, Geheimnisse, Tabus, alles kann man hier finden und es ist, wunderbar aufbereitet, ein Rätselraten par excellence. Eine Schriftstellerin lernt einen Polizisten kennen und die beiden zusammen sind das Ermittler-Dream-Team, gute Idee. Einzig stört mich diese sich anbahnende Liebesgeschichte der beiden. Hat in einem guten Krimi nicht unbedingt etwas zu suchen. Vielleicht ist das jedoch die Anbahnung, die es für weitere Krimis aus der Reihe braucht?
Schneeglöckchen zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 18.05.2013
Dieser Krimi von Camilla Läckberg ist ein leiser Krimi mit gut durchdachter Story. Ein Krimi eben, kein Thriller mit Action und vielem Blutspritzen.
Trotzdem machen einige Lebensläufe darin betroffen und es hätte sich alles genau so abspielen können im wirklichen Leben und tut es sicher auch da und dort.
Dieses Buch empfand ich als mitnichten langweilig und schon gar nicht auf Bildzeitungsniveau. Die Charaktere sind gut gezeichnet, die Hauptprotagonisten sympathisch.
Es werden Moralvorstellungen und die daraus folgenden Handlungsweisen dargestellt.Es ist kein Buch, bei dem man zitternd und Nägel kauend, atemlos vor Entsetzen die Geschehnisse verfolgt, die immer grausamer werden.Aber die Mordermittlungen und die Mordgründe sind spannend.
Die Rahmengeschichten auch.
Ein empfehlenswertes Buch.
Lesern, die ausschließlich Hardcore-Thriller mögen, ist es wohl weniger zu empfehlen.
manni zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 12.02.2013
Langweiliger 0/8/15 Krimi auf Bildzeitungniveau. Versenkung in der Tonne ab Seite 80.
Während des Lesens beschlich mich das Gefühl, als hätte Frau Läckberg eines morgens überstürzt beschlossen unbedingt auch mal einen Schwedenkrimi zu schreiben. Anhand der überaus guten Kritiken habe ich mir Teil Eins als Einstieg geleistet um die Serie durchzulesen, schade eigentlich. Jeder sollte mal die ersten zwanzig Seiten anlesen, so banal gehts dann weiter. Keine Bewertung meinerseits, die KC Kritik ist mir ein Rätsel.
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Givenchy zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 26.01.2013
Immer wieder interessant wie extrem die Meinungen auseinander gehen!!!
Habe Camilla Läckberg neu entdeckt und mir hat das Buch super gefallen. Freue mich schon auf die nächsten. Kann mich meinem Vorkommentator "Peter Panter" nur anschließen. Spannend, kurzweilig und interessant erzählt und da ich GB-Krimis liebe auch für mich hier eine gute Alternative.
kianan zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 13.12.2012
Für mich ein sehr schönes und flüssig geschriebenes Buch. Es hat von allem Etwas: Einen guten und spannenden Plot, eine Prise Psychologie, ein gut aufgebautes Beziehungsgeflecht zwischen den Protagonisten und ein wenig Zeitkritisches bzgl. Alkohol, Verdrängung und Verschweigen, Missbrauch und Gewalt in Familien.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und auch die zwei Hauptprotagonisten Erica Falck und Patrik Hedström wurden sehr sympathisch beschrieben, daher werde ich mir sicherlich das nächste Buch der Serie zulegen.
Jedoch ist es ein sehr ruhiger Krimi ohne viel Action, bei dem es neben dem eigentlich Plot hauptsächlich auch um die Beziehungsgeflechte und Familiengeschichten geht.
Für alle, die solche Krimis mögen, würde ich persönlich eine Leseempfehlung geben und kann der Rezension von Wolfang Weninger in alle Punkten zustimmen. Kein Pageturner, aber ein kurzweiliger, ruhiger und spannender Krimi, der Lust auf mehr macht.
PeterPanter zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 29.09.2012
Großartig & erfrischend für jeden (vermutlich meist weiblichen) Fan skandinavischer Krimis!
Mittlerweile habe ich alle Läckbergs gelesen und wurde nie enttäuscht - bisher war jeder Titel dieser Krimi-Reihe unterhaltsam und spannend genug um den nächsten lesen zu wollen. Dazu trägt sicher die chronologische (persönliche) Geschichte der beiden Protagonisten bei, in die man sich gut einfühlen kann, weil sie überzeugende Ecken und Kanten haben.
Vermutlich schreibt Frau Läckberg keine spektakuläre "Hochliteratur" für die Feuilleton-Gläubigen unter den literarisch anspruchsvollen Krimi-Lesern - aber sie kann äußerst gut kurzweilig erzählen!
Und sie ist bestimmt eine gute Alternative für Leser(innen) der GB-Krimis.
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Kasia zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 23.07.2012
Ich habe heute das Buch "Die Eisprinzessin schläft" ausgelesen und liebe es sehr! Es ist das zweite Mal, dass ich es gelesen habe und doch war es wieder neu und spannend.
Camilla Läckbergs erstes Buch ist direkt ein Bestseller geworden und das zu Recht!
Es liest sich wunderbar leicht und schnell und ist interessant und spannend.
Die Charaktere werden liebevoll beschrieben und Camilla Läckberg schafft es tatsächlich, dass ich Erica und Patrick SEHEN kann :-)
Die Geschichte ist logisch aufgebaut und interessant. Ich konnte keine Längen oder Ungereimheiten finden und habe die drei Tage Lesezeit bestens investiert :-)
Ich empfehle Euch Camilla Läckbergs "Die Eisprinzessin schläft" uneingeschränkt.
Die Reihe mit den beiden Protagonisten wird in den weiteren Büchern fortgesetzt. Und bisher kann ich behaupten, dass sie ALLE wahnsinnig gut sind und gelesen werden MÜSSEN!!!
99°
Henriette zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 27.10.2011
Erica Falck muss nach Fjällbacka um dort ihr Elternhaus aufzuräumen, da ihre Eltern verstorben sind. In dieser Zeit wird eine ehemalige Schulfreundin von Erica tot in der Badewanne gefunden. Erica ist neugierig, was passiert sein könnte. Sie hatte mit der Schulfreundin schon lange keinen Kontakt mehr, konnte sich aber nicht vorstellen, dass die Freundin Selbstmord begehen könnte. Bei ihren Nachforschungen begegnet sie den Kriminalassistenten Patrick Hedström. Beide kennen sich schon seit ihrer Kindheit. Und kommen sich während der Ermittlung näher.
Ich kannte die Schriftstellerin vorher gar nicht. Nach diesem ersten Buch weiß ich, es wird bestimmt nicht das letzte Buch gewesen sein.
Gut war, dass ich diesen Teil als erstes gelesen habe. Um die Figuren kennenzulernen, sollte man schon nach der Reihe vorgehen. Die Fälle sind in sich abgeschlossen.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist leicht und verständlich zu lesen. Manches wirkt seicht, und es ist trotzdem spannend. Die Figuren wirken sehr menschlich und sympathisch.

[B]Fazit:[/B] Zusammenfassung kann ich sagen, dass dies ein spannender, gut unterhaltender Krimi war. Ich vergebe gern fünf von fünf Sternen.
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detw zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 10.08.2011
Es reicht voll und ganz, die ersten hundert und die letzten vierziog Seiten zu lesen. Dazwischen ist gähnende Langeweile. Wie der Rezensent zu einer solch großartigen Bwertung kommt, ist Geschmacksache und sein Geheimnis. Ich war froh, als ich mich durch die zeitweilig kitschigen Szenen durchgekämpft hatte. Spannung und Kurzweil sind etwas anderes.
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Torsten zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 08.02.2011
Also wie KC bei diesem Buch auf eine darart hohe Wertung kommt, ist mir absolut ein Rätsel. Völlig schleierhaft ist mir auch, wie Wolfgang Weninger zu dem Schluss kommt, dieser Roman sei "von halbwegs normalen Personen bevölkert". Eigentlich waren alle Menschen in diesem Roman übertrieben deutlich ihren jeweiligen Rollen entsprechend dargestellt.
Ich fand es ungeheuer zäh und schlecht zu lesen, obwohl der Plot an sich nicht schlecht, sogar sehr interessant war und die Klärung des Falles erst nach 3/4 des Buches so langsam zu erahnen war.
Leider ist das Ganze aber in einem -jedenfalls für mich - unglaublich nervenden und aufgesetztem Stil, inkl. kaum erträglichen kitschigen Abschnitten die jedem Arztroman zur Ehre gereichen würden, geschrieben, so dass ich mich regelrecht bis zum Ende quälen musste.
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Beatrice zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 28.12.2010
Am Anfang spannend, dann sehr langweilig, 100 Seiten übersprungen, dann konnte ich endlich erfahren, wer der Mörder ist, Martin Suter ist der BESTE!

Ein Krimi muss doch etwas spannender sein und Interesse wecken, von diesem Buch kann man es aber nicht sagen. Eine kurze Variante des Buches wäre doch besser gewesen.
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U. Mang zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 10.05.2010
Eigentlich habe ich schon bereut, das Buch "Die Eisprinzessin schläft", bis zum Schliss gelesen zu haben, denn von Anfang an hat mir der Stil nicht gefallen. Die Personen sind so übertrieben dargestellt, dass auch der ungeübteste Leser keine Schwierigkeiten hat, zu merken, mit was für einem Typen man es zu tun hat. Obwohl die Geschichte bis zum Schluss ziemlich spannend war, war die Lösung doch ziemlich unwahrscheinlich.Ich lese sehr gerne schwedische Krimis, aber wenn Camilla Läckberg die neue "Königin des schwedischen Krimis" werden sollte, oh je!
Da müssten Hakan Nesser, Arne Dahl und nicht zuletzt Henning Mankell auf die Barrikaden gehen. Ich werde bestimmt kein Buch mehr von dieser Schriftstellerin lesen!
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kleine_meerjungfrau zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 26.10.2009
Also, ein guter Krimi war das für mich nicht. Aber ein geniales, liebes Buch über ganz spannende erlebniss eim Leben einer Frau, bei denen zufällig am Rande ien Mord vorkommt.
Die Charaktere sind zum liebgewinnen, der Aufbau ist spannend, die Handlung nicht besonders überraschend, aber auch nie übertrieben offensichtlich.
Vor allem aber tut es gut, endlich wieder einmal einen von einer Frau geschriebenen Krimi gelesen zu haben.
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krimimaus zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 15.09.2009
ein dichter kriminalroman. vielschichtige familienstrukturen, die eingehend und eng an den menschen beschrieben werden. das buch gibt einblicke in unterschiedlichste lebensgeschichten und lebensläufe und macht jede einzelne figur zum erlebnis. ein schöner schmöker, der lust auf mehr macht. ich werde sicher bald mit den totgesagten loslegen und dann wieder berichten...
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Eduard zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 19.08.2009
Also "Super"-Krimi eigentlich nicht. Den Plot finde ich ganz gut, obwohl - wie schon erwähnt - etwas konstruiert. Was mir weniger gefallen hat, war das Versteckspielen einiger Personen nach dem Motto: "Sie hörte die Nachricht auf dem Antwortbeantworter/las den Zettel und wusste nun, wer der Mörder/Besucher/etc. war". Dem Leser wurde nichts weiter mitgeteilt. Das wurde mehrmals wiederholt; ich finde das etwas unredlich.
Summerherekid zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 12.05.2009
Die Hauptfigur in diesem Roman findet zufällig eine Leiche, die ebenso zufällig ihre alte Freundin ist. Darauf steckt sie ihre Nase überall hinein, worauf sie schließlich von den Eltern der Toten - die sie kaum kennt - beauftragt wird, etwas zu recherchieren. Also beschließt die Hauptfigur eine Biographie über die Tote zu schreiben.

Bei der Polizei trifft sie einen (schon wieder?) alten Schulkameraden, mit dem sie prompt anbandelt. Dessen Chef wiederum sorgt für einige - krampfhaft wirkende - Slapstick-Einlagen.

Das war der Punkt, an dem ich diesen abenteuerlich zusammengeschusterten Roman abgebrochen habe.

Wenn Camilla Läckberg das Schreiben wirklich in einem Abendkurs gelernt hat, dann zeigt das nur, dass man Schreiben so nicht lernen kann. Eine Enttäuschung.
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Kasia zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 18.02.2009
Darf man über einen Krimi sagen, dass er "süß" war? Denn dieser hier ist es wirklich. Es macht echt Spaß dieses Buch zu lesen.
Klar ist es ein Krimi, bei dem es sich um Mord und seine Aufklärung dreht. Aber auch um 2 wunderbare Hauptpersonen, die einem ans Herz wachsen. "Normale" Alltagsprobleme im Leben von Frau und Mann und dazu eine interessante Geschichte.
Es ist das erste und auch mein erstes Buch von Camilla Läckberg.
Am Anfang kam ich etwas schwer rein, konnte zum Ende hin, aber kaum schlafen, da ich gespannt war, wer der Mörder ist und wie die Geschichte weitergeht.
Dazu die Story mit Ericas Schwester, die in diesem Buch nicht abgeschlossen wird...
Ich habe das Buch schon weiterempfohlen und möchte es hier auch auf der Krimi-Couch tun.
Ich finde, dass der Schriftstellerin bisher sehr wenig Beachtung geschenkt wurde (da ich die skandinavische Literatur sehr schätze, hab ich da schon ein Auge darauf, wer neu ist und Neues bringt und Frau Läckberg ist tatsächlich fast an mir vorbeigegangen). Ich bin nur durch ein "Sonderangebot" vom Bücher-Club auf sie aufmerksam geworden. Aber ich hoffe, dass ich auch in Zukunft mehr von Camilla Läckberg zu lesen bekomme...
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Christiane34 zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 03.02.2009
Wie ich in der letzten Beurteilung gelesen habe vergleicht hier jemand Erica Falck mit Bridget Jones, das ist auch gar nicht so weit hergeholt. Aber dies verleiht diesem Buch auch seine besonderen Charme.
Das klingt ein wenig so als ob der eigentliche Krimi hier zu kurz kommt, dem ist aber nicht so. Es handelt sich eigentlich um einen ganz klassischen Krimi der ohne viel Blutvergießen und Action auskommt. Der Spannungbogen hält sich während der ganzen Geschichte. Stück für Stück wird ein dunkeles Familiengeheimnis aufgedeckt, das Raten und mitfiebern macht Spaß. Es bleibt lange viel im Dunkeln, was ich bei diesem Buch aber besonders zu schätzen wußte. Sicher kommt auch das Privatleben der Hauptpersonen nicht zu kurz, was aber dazu animiert auch die folgenden Bücher lesen zu wollen. Dazu hat die Autorin hier zwei sehr symphtische Hauptfiguren geschaffen.
Kurzum, ein buch welches einfach Spaß macht!
Fred zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 09.12.2008
Mich hat der Krimi von Camilla Läckberg streckenweise schon eher an das erinnert, was man als "typischen Frauenroman" bezeichnen könnte. Die Hauptfigur kämpft mit den Pfunden, ihr Aussehen ist nicht perfekt, dann diese doch eher seichte Liebesgeschichte ... klar, das alles ist nett zu lesen und ich will mich auch nicht immer mit den ganz großen Problemen beschäftigen, aber ein bißchen mehr Anspruch würde vielleicht auch nicht schaden, ansonsten kann ich auch gleich zu "Bridget Jones" greifen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dieses Buch Personen ansprechen könnte, die sonst eher die Finger von "Krimis" lassen.
Peter Thürk zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 10.04.2008
Ich habe Seite für Seite genossen.
Wie Baiba schon geschrieben hat, auch wenn er Fall glöst ist bleibt die Frage nach Erica und Patrick sowie Anna und Lucas weiter offen und ich freue mich schon wenn der " Prediger von Fjällbacka " geliefert wird, den ich umgehend bei " Der Club " geordert habe.
Auf jeden Fall hat Frau Läckberg mit
" Die Eisprinzessin schläft " neugierig auf Ihre weiteren Werke gemacht.
Ich könnte mir vorstellen Fan von Ihr zu werden.
Weiter so Frau Läckberg Sie sind literarisch auf dem richtigen Weg.
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Catchi zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 08.04.2008
Ich habe nioch ca. 30 Seiten nach, bis ich "Die Eisprinzessinschläft" ausgelesen habe, ich muß sagen. es gefätt mir sehr gut. Es läßt sich flüssig lesen, bleibt spannend und auch Ericas private Seite liest sich gut. Ich werde als nächstes "Der Prediger von Fjällbacka" lesen und hoffe, daß es mir genauso gut gefallen wird
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Rolf.P zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 27.03.2008
Camilla Läckberg liefert mit "Die Eisprinzessin schläft" einen Krimi ab, der stets auch immer ein wenig über den Horizont des eigenen Genres hinaus schaut.
Läckberg versteht es, zahlreiche Personen, Schicksale und Familien auf unglaublich elegante Weise in ihren Handlungsstrang einzuweben und spielerisch leicht zwischen den jeweiligen Handlungen und Personen hin- und herzuspringen, ohne dass jemals der Überblick oder die Spannung auch nur annährend verloren ginge.
Sie rückt die Menschen in den Mittelpunkt der Betrachtung und das hebt sie sehr schön aus der Masse vieler anderer Krimis heraus. Jede Figur ist facettenreich geschildert und mit einer eigenen Historie versehen, die das momentane Handeln erklärt.
Mit Erica Falck und Patrik Hedström schickt Camilla Läckberg obendrein ein außerordentlich sympathisches Ermittlerduo ins Rennen. Es ist diese menschliche Sicht der Dinge, die dem Roman auch immer wieder eine positive Note verleiht.
Natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz, wie die ebenso liebevollen und scharfsinnigen Beobachtungen der Personen und der Leser wird seine reine Freude daran haben, mitzuraten, wer als Täter in Frage kommt, um dann am Ende doch überrascht zu werden. Ein Krimi, der keine Wünsche offen lässt!
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Baiba zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 11.02.2008
24 Stunden und ich war durch! Ich fands klasse! Der Fall ist abgeschlossen und trotzdem freut man sich auf das nächste Buch, weil man will ja wissen, wie es im Leben von Erica und Patrik weitergeht!
A-bella zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 18.11.2007
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das ist genau nach meinem Geschmack. Ich werde auf jeden Fall das nächste Buch auch noch lesen und freue mich schon drauf!
Silvia S. zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 27.06.2007
Der Aufkleber auf dem Buch - ein "Super-Krimi" - trifft den Nagel auf den Kopf. Die Geschichte fesselt von der ersten Seite an. Endlich mal wieder ein Krimi, der sich flüssig lesen lässt, atmosphärisch stimmt und einfach nur gut ist.
heidi p. zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 03.02.2007
nun ja, soo wahnsinnig toll fand ich's nun auch wieder nicht! am besten gefielen mir eigentlich die privatszenen mit erica, wie sie sich z.b.zum ersten treff herrichtet, das war schon recht amüsant geschildert.
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wintertraum zu »Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft« 28.01.2007
Ich habe dieses Buch wirklich genossen! Auf die Lösung des Falles wäre ich nie gekommen..einige Dinge habe ich dennoch recht schnell durchschaut, aber ingesamt ein wirklich tolles Buch.
Ich hatte leider das zweite Buch von C. Läckberg zuerst gelesen und wusste dadurch einige Sachen.
Aber ansonsten absolute klasse!
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