Rot ist mein Name von Orhan Pamuk

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Benim Adim Kirmizi, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Hanser.
Ort & Zeit der Handlung: , 1950 - 1969.

  • Istanbul: Cağaloğlu, 1998 unter dem Titel Benim Adim Kirmizi. 556 Seiten.
  • München; Wien: Hanser, 2001. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 3-446-20057-6. 556 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2003. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 3-596-15660-2. 556 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2007. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 978-3-596-51014-6. 556 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2007. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 978-3-596-50984-3. 924 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2007. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 978-3866155022. 583 Seiten.

'Rot ist mein Name' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Man schreibt das Jahr 1591, Istanbul ist vom Schnee bedeckt. Ein Toter spricht zu uns aus der Tiefe eines Brunnens. Er kennt seinen Mörder, und er kennt auch die Ursache für den Mord: ein Komplott gegen das gesamte Osmanische Reich, seine Religion, seine Kultur, seine Tradition. Darin verwickelt sind die Miniaturenmaler, die beauftragt sind, für den Sultan zehn Buchblätter zu malen, ein Liebender und der Mörder, der den Leser bis zum Schluß zum Narren hält. Ein spannender Roman, der, als historischer Krimi verkleidet, immer wieder auch auf die gegenwärtige Spannung zwischen Orient und Okzident verweist.

Ihre Meinung zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name«

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amir zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 17.06.2009
Habe jetzt erst ein viertel gelesen und erst mal zu Seite gelegt, ich finde den Einstieg nicht leicht, stimmt schon, die Atmosphäre ist dicht aber die es dauert doch einige Zeiot, bis man sich an diese vershiedenen Erzählperspektiven gewöhnt hat. Erinnert in der der Erzähltechnik an Tannöd, wenn auch onst eher weniger.
Deniz zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 19.03.2008
ich bin grad damit beschäftigt das Buch für die Schule zu lesen. Als ich das Buch meiner Lehrerin vorschlug war sie damit einverstanden. Und ich war froh ein Buch von einem türkischen Schriftsteller meiner Klasse vorzustellen. Jetzt bin ich ungfähr halb mit em Buch zu ferti, und habe bemerkt umso weiter man im Buch gelangt umso mehr versteht man. Am Anfang waren die ersten Kapitel zwar etaws unverständlich, besonders das 1.ste bis 3.te. Aber jetzt bekommt der Roman langsam einen außergewöhlichen Charakter.
nane zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 18.09.2007
ich habe eine frage!! ist es der sohn von seküre? oder der autor orhan pamuk, der das buch schriebt/erzählt?? siehe den letzten abschnitt von seküre. es verwürrt mich schon sehr!!!
Cicek zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 06.05.2006
Ich habe das Buch noch nicht ausgelesen, doch ich bin schon in der Mitte gewillt zu sagen, dass ich es einfach herausragend finde.
Das Buch ist anstrengend zu lesen, doch das ist kein Hinderniss, denn hat man ersteinmal damit angefangen, kann man einfach nicht mehr aufhören. Das Buch hat seine ganz eigene Spannung, finde ich. Dadurch, dass die Geschichte aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, ist man in jedem Kapitel gespannt, was wohl als nächstes kommt.
Das ist es, worum es geht: Perspektive. Der Konflikt zwischen westlicher und östlicher Kunst, Religion, Liebe und Mord sind in diesem Buch zu finden und es passt alles so wunderbar zusammen. Ich bin einfach nur begeistert.
Dieses Buch hat mich bereits in der Mitte dazu angeregt, weitere Bücher von Pamuk zu lesen und ich weiß schon jetzt, dass ich "Rot ist mein Name" noch einmal lesen werde, denn ich bin überzeugt, dass es mir dann noch besser gefallen wird, weil sich mir neue, verzaubernde Textstellen erschließen werden.

"Nicht das Erlebnis eines Motives macht uns zum Meister, sondern daß wir es nie erlebt haben." S. 173/oben
Dane zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 25.04.2006
Hallo, ich finde dieses Buch echt super. Ich habe es auf Deutsch gelesen und ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen. Es ist einer der Besten bücher von Pamuk.
jubi zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 17.02.2006
Also ich finde das Buch hervorragend. Vor dem Hintergrund des Streites der Mohammedkarrikaturen gewinnt dieses Buch noch eine sehr tragische Note Aktualität. Die Kunst des Pamuk ist wirklich ein gewinn für die Literatur, weil es Fragen des heute beantwortet, da er gleichsam einen Bilderstreit im Islam antizipiert.
Ahmet zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 05.07.2005
Muss ehrlich sagen bin enttäuscht. Nach all den Kritiken habe ich mehr erwartet. Positiv fand ich:
- die Struktur, immer vom Blickwinkel eines anderen erzählt
- die Idee, ansich eine gute, spannende Geschichte
- sehr authentisch und detailliert
Negativ:
- wahrscheinlich liegt hier der Fehler bei der Übersetzung. Gewisse Eigenheiten der türkischen Sprache kann man einfach nicht ins Deutsche übertragen, sonst wirkt es abgehoben, auch wenn man nahe beim Wort bleibt. Alltägliche Redewendungen werden dann in eine blumige Sprache verwandelt, was meiner Meinung nach eine andere Atmosphäre erzeugt. Das kommt leider oft vor im Buch. Mit einem "deutscheren" Ansatz wäre das Lesevergnügen höher gewesen, denke ich.
- die Liebesgeschichte. Offensichtlich steckt hinter der Rahmenhandlung, die die Liebesgeschichte bildet, ein soziologisches Motiv, was ich in einem historischen Roman grundsätzlich gut finde. Ist wohl die Motivation eines jeden authentisch schreibenden Autors. Aber stellenweise ging es über das Beschreibende hinaus in eine teilweise überzogene, teilweise konstruierte Handlung, die man hätte kürzen können.
-der Bruch in der Geschichte: das folgende habe ich in einer türkischen Rezension gelesen, und muss nachträglich sagen: Es stimmt! An der Stelle, wo Kara seine Ehefrau aus Hasans Haus holt, geht die Story nicht ganz auf. Es ist ein Bruch drin. Selbst für die folgende Konsequenz ist es gar nicht notwendig, dass das geschieht.
- Ende: Ich finde nicht das Ende selbst, sondern den Teil, wo es aufs Ende zugeht, etwas komisch. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor über gewisse Strecken hinaus einfach nur die Zeit und die Philosophie dieser Zeit beschreiben wollte, bis er genug davon hatte und es ihm dann in den Sinn kam, dass das Buch ja irgendwann ein Ende finden müsse, und plötzlich arbeitet er auf das Ende hin. Ich fand, dass genau dieser Moment zu stark herauszuspüren war. Nicht so gut eigentlich, oder?
Anne zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 16.03.2005
wunderschönes buch, man fühlt sich als laufe man mit den akteuren durch die strasse des Istanbuls in der Zeit der Osmanen. man hat sieht stets die bilder der illustratoren vor augen, die bis ins kleinste detail beschrieben sind.
eine zeitreise in die vergangenheit, die man so schnell nicht beenden möchte sondern immer weiter schwimmen!
sinem zu »Orhan Pamuk: Rot ist mein Name« 18.10.2004
wägrend ich diesen roman las ging es mir so als hätte ich ameisen in meinem bauch so spannend, so intensiv schreibt orhan pamuk.kannn iich nur weiterempfehelen für alle die gerne sinnvolle krimis lesen
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