Das neue Leben von Orhan Pamuk

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 unter dem Titel Yeni Hayat, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Hanser.

  • Istanbul: İletişim, 1994 unter dem Titel Yeni Hayat. 347 Seiten.
  • München: Hanser, 1998. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 3-446-19289-1. 347 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2001. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 3-596-14561-9. 346 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Ingrid Iren. ISBN: 978-3-596-51051-1. 471 Seiten.

'Das neue Leben' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Osman, Architekturstudent aus Istanbul, verfällt einem rätselhaften Buch und zugleich der wunderschönen jungen Frau Canan, in deren Hand er das Buch zum ersten Mal gesehen hat. Als Canan plötzlich verschwindet, begibt sich Osman auf die Suche nach ihr und nach der Welt, die das Buch beschreibt. Teils Road novel, teils metaphysischer Krimi, erzählt der Roman von der Suche nach dem Sinn des Lebens.

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britta zu »Orhan Pamuk: Das neue Leben« 07.01.2010
so wie sich für osman, den hauptdarsteller das leben durch das lesen des buches ändert, so hat sich für mich mein alltag in dieser zeit geändert. ein andauerndes warten auf den richtigen moment das buch weiterzulesen, ein warten auf den moment ein neues kapitel anzufangen. allein einmal deshalb kann man behaupten es sei ein guter roman. dazu kommt die tolle übermittlung der gehfühle und gedanken der protagonisten. man fühlt sich, wie wenn man durch anatolien in einem bus fährt. es is so realistisch wie kaum ein anderer roman. ich werde ihn wieder lesen wenn die zeit gekommen ist.
dantefreund zu »Orhan Pamuk: Das neue Leben« 01.11.2007
Ich fand das Buch anfangs ganz interessant, und mir gefiel vor allem seine Sprache in einer hervorragenden deutschen Übersetzung. Zunehmend aber begann ich mich beim Weiterlesen zu langweilen, weil nichts wesentlich Neues passierte und vieles wiederholt wurde. Außerdem blieb manches zu sehr in der Schwebe und unklar, zum Beispiel der nicht näher erklärte, nur in Form eines Anrufs existierende "Engel". Er schien mir sonst keinerlei weitere Funktion zu haben und irritierte mich.Trotzdem hielt ich bis zum Ende durch, wobei mir noch auffiel, daß der Autor nicht der Versuchung widerstand, sich mit seinen Kenntnissen westlicher Literatur zu schmücken. Indirekt sollte damit dem Leser offenbar nahegebracht werden, wie gebildet Orhan Pamuk in dieser Beziehung ist. Diese Art von unausgesprochenem Selbstlob, die auch in den Feuilletons unserer Zeitungen verbreitet ist, stößt mich seit jeher ab. Insgesamt hat sich für mich die Lektüre des Buches nicht gelohnt, und ich betrachte sie rückwirkend als Zeitverschwendung. Verwandten von mir ging es genauso.
Gerald Pernitsch zu »Orhan Pamuk: Das neue Leben« 08.09.2003
Ein erzählerisch und konzeptuell herausragendes Buch, das den Leser zu fesseln und in seinen Bann zu ziehen vermag. Mehr und mehr wird man Teil des Buches, taucht in dessen Fäden und Stimmungen ein und findet sich am Ende bei sich selbst wieder.
Interessant auch dann, wenn man sich über türkische Kultur und Zustände informieren möchte.
5 von 8 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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