Alptraum mit Signora von Nino Filastò

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1990 unter dem Titel Incubo di signora, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Toskana / Florenz, 1990 - 2009.

  • Mailand: Interno giallo, 1990 unter dem Titel Incubo di signora. 295 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 1998. Übersetzt von Bianco Röhle. ISBN: 3-351-02369-3. 380 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 1999. Übersetzt von Bianco Röhle. ISBN: 3-7466-1600-X. 380 Seiten.

'Alptraum mit Signora' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In der Anwaltskanzlei von Corrado Scalzi, im Borgo Santa Croce mitten in Florenz, laufen die Fäden einer düsteren Geschichte zusammen. Untersuchungsrichter Fileno Lembi hat einen ziemlich unappetitlichen Mord an einem schönen Transvestiten aufzuklären. Sein einfallsloser Kontrahent, Staatsanwalt Orlandi, hat bereits einen Schuldigen zur Hand und will den Fall so schnell wie möglich hinter sich bringen: Florenz liegt unter bleierner Hitze, die Ferien sind nah. Aber Lembi glaubt nicht an den Mord aus Eifersucht; in seiner gutsortierten Kunstbibliothek hat er ein Renaissanceporträt entdeckt, das dem Ermordeten aufs Haar ähnelt. Und als wenig später ein bekannter Florentiner Kunsthändler umgebracht wird, ahnt Lembi, dass er einem genialen Fälscher auf der Spur ist. Wer ist dieser Fälscher, der malt wie die Maler des Quattrocento, der das antike Geheimnis ihrer Farben kennt, der ein lebendes Modell braucht – und der dieses Modell am Ende umbringt?

Das meinen andere:

"Hier sind Parallelen zu den Bestsellern von Donna Leon und ihrem Commissario Brunetti. Doch Filastò legt mehr Wert auf die Darstellung der Charaktere.» (Handelsblatt)

«Ein erstklassiger Krimi, außergewöhnlich gut geschrieben, spannend, hintergründig, atmosphärisch dicht, voller Geschichte und Geschichten. Und …molto italiano." (Westdeutscher Rundfunk)

Ihre Meinung zu »Nino Filastò: Alptraum mit Signora«

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Michael Angrick zu »Nino Filastò: Alptraum mit Signora« 16.12.2006
Der Autor heißt Nino Filastò. Der Mann schreibt Kriminalromane mit einem Anwalt als Helden, der in Florenz lebt und arbeitet. Sein zweiter Roman, den ich jetzt gelesen habe, heißt „Alptraum mit Signora“. Das Buch ist um Klassen besser als sein „Irrtum des Dottore Gambassi“. Dieses Buch war doch sehr konstruiert, dieses Mal bewegt der Autor sich in der Welt der Bilder, echter und erfundener. Kopien und Originale und einem genialen, aber eben auch verrückten Fälscher, der seine Modelle schlicht umbringt.
Das ist ein Roman, der sich einfach gut lesen läßt, der sogar anregend auf die Kunstrezeption wirkt und im Leser die Frage auftauchen läßt, ob nicht so manches Bild eine Fälschung ist, beziehungsweise nicht vom Pinsel dessen stammt, dem es zugeschrieben wird.
nanette zu »Nino Filastò: Alptraum mit Signora« 22.11.2004
Habe das Buch parallel in Italienisch und Deutsch gelesen, um Italienisch zu üben. Verblüffenderweise taucht Avvocato Scalzi in der italienischen Ausgabe von 1990 gar nicht auf, der Held ist hier der Richter Lembi.
Deshalb ist das Buch auf deutsch (bzw. in der Neuausgabe) wohl auch anderthalb mal so lang. Komisch, man fühlt sich irgendwie hintergangen: vom Autor ? vom Verleger ?
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Stambi zu »Nino Filastò: Alptraum mit Signora« 01.06.2004
Interessante Charaktere und schöne Abwechslung der Blickwinkel der Protagonisten; aber ein bisschen lang. Man weiss recht bald, worauf das Ende hinausläuft und um was es geht.
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