Der falsche Freund von Nicci French

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Secret Smile, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Bertelsmann.

  • London: Michael Joseph, 2003 unter dem Titel Secret Smile. 308 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2004. Übersetzt von Birgit Moosmüller. ISBN: 3-570-00751-0. 384 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. Übersetzt von Birgit Moosmüller. ISBN: 978-3-442-46176-9. 383 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Birgit Moosmüller. 383 Seiten.

'Der falsche Freund' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Miranda verliebt sich schnell und lässt auch schnell wieder los. Selbstbewusst entscheidet sie in der Liebe und im Job. Als sie an diesem Nachmittag nach Hause kommt, ist ihr neuer Liebhaber Brendan schon da. Ungeniert liest er in ihren Tagebüchern. Sie wirft ihn hinaus – und zurück bleibt allenfalls ein schaler Nachgeschmack. Zwei Wochen später stellt Mirandas Schwester Kerry ihr verliebt und überglücklich ihren neuen Freund vor. Es ist Brendan. Die Familie erliegt seinem Charme. Nur Miranda hat ein ungutes Gefühl. Brendan schmeichelt und lügt, präsentiert sich als Kerrys Bräutigam und macht Miranda obszöne Angebote. Niemand außer Miranda scheint etwas zu bemerken. Wie eine Klette hängt er sich an sie, drängt sich unaufhaltsam in ihr Leben, stiehlt das Vertrauen ihrer Freunde und untergräbt ihr Selbstvertrauen.

Dann kommen ihr Bruder und ihre beste Freundin unter mysteriösen Umständen ums Leben. Miranda ist überzeugt, dass Brendan seine Finger im Spiel hat. Niemand glaubt ihr. Hilflos muss sie zusehen, wie Brendan sie immer mehr isoliert. Doch erst, als sie kaum noch Luft zum Atmen hat, schlägt sie mit dem Mut der Verzweiflung zurück … …

Ihre Meinung zu »Nicci French: Der falsche Freund«

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Claudia zu »Nicci French: Der falsche Freund« 12.08.2015
Ich schließe mich denjenigen an, denen vieles unglaubwürdig vorkommt. Ich kann auch nicht verstehen, dass die Polizei bei einem geäußerten Verdacht nicht nachforscht, sondern Mirandas Befürchtung als Trauer abtut. Ebenso wenig, dass Familie und beste Freundin ihr nicht glauben. Selbst als sie schwer verletzt im Krankenhaus liegt, glaubt ihr die Polizei nicht. Das Ende ist sehr seltsam. Kann es mir bitte jemand erklären? Ich denke, der Prozess war schon und Brendan wurde verurteilt, warum kommt Naomi dann an die einsame Stelle mit Beweisstücken und warum muss sich Miranda stechen lassen, um Blut auf Brendans Hemd zu verteilen? Denn das spielt sich doch eindeutig nach dem Krankenhaus und dem Prozess ab, denn sie wird von Naomi doch auf Ihre Gesichtsverletzung angesprochen.
Anhand des Schreibstils vermute ich, dass der Roman hauptsächlich vom weiblichen Part des Autorenduos verfasst wurde.

Also - mein erster NF-Roman und wahrscheinlich auch mein letzter.
fluffi zu »Nicci French: Der falsche Freund« 21.03.2014
Ich habe das Buch gestern spät abends angefangen und es heute bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder hervor gekramt. Ich fand es richtig gut, Kein Krimi oder Thriller im klassischen Sinn. Aber eine Geschichte über die Abgründe der Menschheit. Ein sehr flüssiger Schreibstil, wenig Blut und eine Menge Rafinesse, gut auch ab und an ein wenig unglaubwürdig, aber verzeihbar. Miranda ist eine Person, in die ich mich sehr gut hinein versetzen konnte, ich habe mit ihr gelitten und ihre Wut sehr oft gut verstehen können. Ein empfehlenswertes Buch, sicher nicht mein Letztes von Nicci French. Von mir 80 Grad
Nicole zu »Nicci French: Der falsche Freund« 05.02.2013
11 h insgesamt und das Buch war verschlungen. Nicci French schaffen es in diesem Buch auch wieder, mich vollends in die Welt der Hauptfigur eintauchen zu lassen, nicht nur wegen einigen Charakterzügen von Miranda, die evteull viele kennen.
Ich finde das Buch sehr gelungen und auch spannend genug es nicht aus der Hand legen zu wollen.
Was mich etwas störte war die Reihe an Bekannten mit denen Brandan dann versuchte Miranda in den Wahnsinn zu treiben , nicht alle Geschichtenparts waren gut gewählt und ruinierten es etwas.
Alles in allem aber ein super Buch, dass trotz allem finde ich nicht die Menschlichkeit hinter den Psychophaten verliert wie viele andere Krimis
kianan zu »Nicci French: Der falsche Freund« 08.07.2012
Leider habe ich schon häufig ähnliche Stalker-Stories häufig gelesen und diese konnte mich nicht überraschen und ich fand sie auch in den meisten Teilen unglaubwürdig: z. Bsp. dass keiner in ihrer Familie noch ihre beste Freundin Miranda im Ansatz glaubt, was wirklich passiert und sich jeder von Brendan gleich manipulieren lässt. Die einzige neutrale Person, mit dem Miranda jedoch nur einmal oberflächlich und zu einem späten Zeitpunkt über die Geschehnisse redet, ist ihr Vertrauter, Onkel und gleichzeitig ihr Arbeitgeber. Das erscheint mir doch auch nicht realistisch. Leicht zu lesen, aber nach einem spannenden Anfang wird mir dieses Buch nach dem wenig überzeugenden Verlauf und Ende nicht in Erinnerung bleiben. Es bleibt eher das Gefühl von Enttäuschung übrig. Schade!
Claudia zu »Nicci French: Der falsche Freund« 01.09.2011
Mir gefiel das buch gut, aber drei dinge stoerten: 1) trotz eines angeblichen selbstmord des bruders fragt niemand nach einem abschiedsbrief, 2) Brendan wird nie -obwohl Miranda es weiss - mit seinem richtigen namen und seiner vergangenheit kontrontiert. und 3. eine solch selbstbewusste person wie Miranda schafft es nicht ihre familie von dem falschen freund zu ueberzeugen. das fand ich ein bisl unrealistisch.
lea zu »Nicci French: Der falsche Freund« 11.07.2010
dieses buch hat mich total begeistert!
es ist eines der wenigen bücher, die ich schon mehrmals gelesen habe.
die kritik über das ende des buches kann ich teilweise nachvollziehen. allerdings muss das buch ja irgendwann enden.
was mach fasziniert hat, war der ekel, den die autoren in bezug auf brendan entstehen lassen. ich habe einen richtigen hass auf diesen mann entwickelt ;)
auf jeden fall lesen!
Christine zu »Nicci French: Der falsche Freund« 04.07.2010
Da ich das Buch "Der falche Freund" schon vor einiger Zeit gelesen habe, kann ich nur verschwommen den Meinungen folgen, allerdings muss ich sagen, dass ich gerade weil ich es schon gelesen habe und jetzt die Kritik darüber lese, ist es ganz schön enttäuschend, da das Buch mich wie jedes andere von Nicci French nicht mehr hat schlafen lassen. Ich bin einfach rundum begeistert. Daher kann ich die Meinungen über das Ende nicht ganz nachvollziehen, ein Ende ist doch immer ein "Stopp" der Geschichte, also ein Ende... Es ist doch gerade nervtötend, wenn das zu lange herausgezögert wird! Umso wichtiger ist es doch, dass der ganze Weg dorthin ordentlich vorbereitet wird. Was evt. zutreffend ist, dass das Ende überraschend ist, allerdings macht es die Geschichte umso verrückter und lesenswerter, meint ihr nicht?!
Nadine zu »Nicci French: Der falsche Freund« 20.01.2010
Eines der Bücher, das man mühelos in zwei Tagen gelesen hat. Absolut fesselnd! Ich bin auch der Meinung, dass das Ende sehr überraschen kommt und im Vergleich zum Rest der Handlung sehr schnell abgehandelt wird. Ändert aber nichts am Unterhaltungswert des Buches!!
Freue mich schon auf die anderen NF-Bücher, denn dieses war mein erstes. Tipp für Fans dieses Buches: Das Opfer von Katzbach (ebenfalls Thema Stalking!)
Ludivine zu »Nicci French: Der falsche Freund« 17.11.2009
Sehr schade, dass hier "in Kürze" Dinge verraten werden, die sich im Buch erst in der zweiten Hälfte ereignen. Ich habe mich sehr geärgert, dass ich leider nach der Lektüre der obigen Zusammenfassung auf diese Handlungselemente "hinlesen" musste, die sonst Schockmomente erster Güte versprochen hätten. Die Spannung verdirbt man dem Leser in einem raffiniert aufgebauten Buch eben nicht nur dadurch, dass man ihm "den Täter" verrät, der im vorliegenden Krimi ja einigermassen offensichtlich ist - ein gekonnt orchestrierter Thriller enthält viele Spannungsspitzen, die man künftigen Lesern nicht abstumpfen sollte!
Tallo zu »Nicci French: Der falsche Freund« 23.01.2009
Das Buch fängt spannend an. Man erlebt direkt mit, wie Miranda eine kurze Affäre mit Brendan hat. Kurze Zeit später ist er wieder in ihrem Leben. Brandan versucht Miranda das Leben zur Hölle zu machen. Er wickelt ihre Familie um den Finger. Keiner hört mehr, was Miranda sagt. Zum Teil kommt einem dies auch sehr merkwürdig vor. In welcher Familie hätte ein neuer Freund schon mehr zu sagen, als die eigene Tochter? Sei dies mal dahingestellt.

Das Buch endet plötzlich. Es kommt einem so vor, als wenn die Autoren das Buch schnell fertig haben wollten. Hier hätte es doch etwas ausgiebiger sein können.

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