Mongo Beti

Mongo Beti wurde am 30. Juni 1932 als Alexandre Biyidi in Mbalmayo in Kamerun geboren.

1951 verlässt Beti seine Heimat, um in Frankreich zu studieren. 1953 veröffentlicht er unter dem Pseudonym Eza Boto seine erste Kurzgeschichte und ein Jahr danach seinen ersten Roman. Das Pseudonym Beti, abgeleitet vom Namen seines Volkes wählte er 1956.

1959 kehrte er nach Abschluss seines Studiums nach Kamerun zurück, wo er mit der Unabhängigkeitsbewegung in Berührung kommt. Er wird inhaftiert und flieht dann zurück nach Frankreich, wo er nach Zwischenstationen in Aix en Provence und Paris schließlich in Rouen Gymnasiallehrer für Literatur wird.

1978 gibt Mongo Beti gemeinsam mit seiner Frau Odile Tobner das Zweimonatsmagazin Peuples Noirs, Peuples Africains heraus, in dem Frankreichs neokolonialistische Politik in Afrika kritisiert wird. Ab 1992 lebte er wieder in Kamerun, wo er in Yaounde einen Buchladen gegründet hat.

2001 starb Mongo Beti in der kamerunischen Hafenstadt Duala. »Als Todesursache werden Hepatitis und Nierenversagen angegeben. Manche Kameruner sind jedoch davon überzeugt, dass Beti im staatlichen Krankenhaus von Duala keines natürlichen Todes starb«, schrieb die »taz« am 3.11.2001.

Krimis von Mongo Beti(in chronologischer Reihenfolge):

Sonne Liebe Tod
Trop de soleil tue l´amour (1999)

andere Romane:

  • (1954) Die grausame Stadt
    Ville cruelle
  • (1956) Der arme Christ von Bomba
    Le Pauvre Christ de Bomba
  • (1957) Besuch in Kala oder wie der junge Medza eine ungetreue Ehefrau heimführte und obendrein eine Herde fetter Hammel gewann
    Mission terminée
  • (1958) Tam-Tam für den König
    Le Roi Miraculé
  • (1972) Main basse sur le Cameroun
  • (1974) Perpétue und die Gewöhnung ans Unglück
    Perpétue et l’habitude du malheur
  • (1974) Remember Ruben
  • (1979) Sturz einer Marionette
    La Ruine presque cocasse d’un polichinelle
  • (1983) Les Deux Mères de Guillaume Ismaël Dzewatama
  • (1984) La Revanche de Guillaume Ismaël Dzewatama
  • (1986) Lettre ouverte aux Camerounais ou la deuxième mort de Ruben Um Nyobé
  • (1989) Dictionnaire de la négritude (mit Odile Tobner)
  • (1993) La France contre l’Afrique, retour au Cameroun
  • (1994) L’Histoire du fou

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