Im Eishaus von Minette Walters

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel The Ice House, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Goldmann.

  • London: Macmillan, 1992 unter dem Titel The Ice House. 240 Seiten.
  • München: Goldmann, 1994. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-30478-4. 348 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-42135-7. 348 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-05962-3. 342 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-44840-9. 348 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3828904750. 348 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-45079-9. 348 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. 348 Seiten.

'Im Eishaus' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Handelt es sich bei der Leiche im Eishaus des englischen Landsitzes Streech Grange um die sterblichen Überreste des Hausherrn David Maybury? Seit zehn Jahren fehlt von ihm jede Spur, und für die Dorfbewohner gibt es nur eine Erklärung: Phoebe Maybury hat ihren Mann umgebracht. Daß sie sich seit damals mit zwei Freundinnen zu einer geheimnisvollen Lebensgemeinschaft auf dem Landsitz zurückgezogen hat, erhöht das Mißtrauen der Leute noch zusätzlich. Und auch Inspector Walsh ist überzeugt, Phoebe endlich den Mord von damals nachweisen zu können. Doch schon bald stellt sich heraus, dass der Fund der Leiche nicht genügt, um das dunkle Geheimnis von Streech Grange zu lüften

Das meint Krimi-Couch.de: »Minette Walters gehört zu Recht zu den erfolgreichsten Kriminalschriftstellern der Gegenwart« 86°Treffer

Krimi-Rezension von odile

Ein mysteriöser Leichenfund im alten Eishaus beunruhigt die Bewohner des Landsitzes Streech Grange. Könnte der bis zur Unkenntlichkeit verweste Tote etwa David Maybury sein ? Der Gutsbesitzer verschwand vor 10 Jahren spurlos und tauchte nie mehr auf.

Obwohl der ermittelnde Inspektor Walsh ebenso wie die Bevölkerung von Streech Village von Mord ausging, konnte der tatverdächtigen Ehefrau des Verschwundenen, Phoebe Maybury, keinerlei Schuld bewiesen werden.

Mangels Beweisen werden die Ermittlungen eingestellt

Mangels Beweisen, hauptsächlich weil keine Leiche gefunden wurde, mussten die polizeilichen Ermittlungen erfolglos eingestellt werden. Doch jetzt wittert Walsh seine grosse Chance! Dieses Mal wird ihm Phoebe Maybury nicht entkommen.

Dass die Motive des angesehenen Cops nicht ausschliesslich ehrenwerter Natur sind, entdeckt sein Assistent Sergeant Andy McLoughlin erst allmählich. Zunächst vertraut er Walshs kriminalistischem Gespür und teilt dessen Verdacht gegenüber der Gutsbesitzerin.

Mrs. Maybury die Mörderin ihres Mannes und ihrer Eltern?

Erschwerend kommt hinzu, dass McLoughlin, der gerade von seiner Frau verlassen wurde, die kursierenden Gerüchte über Mrs. Maybury für wahr enthält. Diese soll laut dem Dorfklatsch nicht nur ihren Ehemann, sondern auch ihre Eltern skrupellos beseitigt haben.

Aber was kann man schon von einer Frau erwarten, die zusammen mit ihren beiden Freundinnen, der Innenarchitektin Diana Goode und der Journalistin Anne Cattrall der lesbischen Liebe huldigt. Oder warum sonst sollten drei attraktive Frauen seit über 9 Jahren abgeschieden im selben Haus wohnen?

Auch von Hexenritualen und Satanskult wird im Dorf gemunkelt. Einer Vorverurteilung der Frauen steht also nichts im Wege. Streech Grange und seine Bewohnerinnen werden von der Bevölkerung gemieden, wie die Pest.Wen wundert es da, dass die Haushälterin den Landsitz mit einem Gefängnis vergleicht! Lediglich die Aussage des Dorfcasanovas will sogar nicht ins Bild passen …

Das Geheimnis von Streech Grange

McLoughlin jedenfalls beginnt allmählich an der Schuld der Verdächtigen zu zweifeln. Zu nebulös erscheint ihm das Gutachten des Gerichtsmediziners und zu einseitig die Ermittlungen Walshs.
Widerwillig muss sich der Sergeant ausserdem eingestehen, dass er sich in die eigenwilligste der drei Frauen verliebt hat. Mit Intelligenz und Spürsinn gelingt es McLoughlin nicht nur, einen Mord in letzter Sekunde zu verhindern. Er entdeckt auch, welches Geheimnis Streech Grange verbirgt.

Hat seine neue Liebe eine Zukunft oder kehrt er zu seiner reumütigen Ehefrau zurück? Welche Rolle spielt Chief Inspector Walsh?

Gleich mit ihrem Erstling ist der Autorin Minette Walters ein Volltreffer geglückt! Dieser Kriminalroman enthält alles, was ich von einer erstklassigen Detektivgeschichte erwarte.

Der Roman beginnt mit den 10 Jahre alten Schlagzeilen über das Verschwinden David Mayburys. Derart präpariert, spekuliert der Leser sofort gemeinsam mit der Polizei über die Identität der aufgefundenen Leiche.

Wer ist die gefundene Leiche?

Wie ein roter Faden zieht sich dieses Rätsel durch den Roman. Mal tauchen Indizien auf, die zu belegen scheinen, dass der Tote Maybury ist. Dann scheinen andere Fakten das Gegenteil zu beweisen. Minette Walters lässt viel Raum für Spekulationen und das Rätsel wird erst spät gelöst. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten!

Ohne blutrünstige Attribute schafft es die Autorin, ihre Leser vorzüglich zu unterhalten! Wer gern kombiniert und überraschende, aber keinesfalls haarsträubende Wendungen liebt, wird sich mit diesem Krimi keine Sekunde langweilen.

Walters Charaktere sind interessant, glaubwürdig und entwicklungsfähig. Die Freundinnen sind drei grundverschiedene Frauen mit Stärken und Schwächen. In einer Kritik las ich, die Autorin neige wie alle Frauen dazu, ihre Heldinnen immer(!) zu heroisieren!

Gilt die Rüge nur für Frauen?

Erstens passt dies nur bedingt auf den vorliegenden Roman und zweitens könnte man den Schöpfern von »Superman«, »Jerry Cotton«, »James Bond« oder »Sherlock Holmes« Ähnliches attestieren. Oder gilt die Rüge nur für Frauen?

Aber nun wieder ernsthaft! Walters versteht es meisterhaft, die Emotionen ihrer Protagonisten zu schildern. Gerade der grüblerische, Robert Burns zitierende McLoughlin ist dafür ein ausgezeichnetes Beispiel.

Zu Beginn der Geschichte möchte man den Sergeant fortwährend schütteln aufgrund seines haarsträubenden Benehmens. Nicht umsonst gibt ihm Diana Goode den Spitznamen »Muffel Macho« und ihre Freundin attestiert McLoughlin insgeheim »ein Schrumpfhirn und einen Schrumpfsch...z«.

Der Sergeant wird zur Schlüsselfigur

Doch gerade der Sergeant entwickelt sich zur Schlüsselfigur des Krimis. Nachdem er es schafft, seine Eheprobleme und seinen Beruf voneinander zu trennen, gewinnen seine ausgeprägte Intelligenz und sein kriminalistischer Spürsinn die Oberhand.

Der Leser erlebt mit, wie McLoughlin beginnt, Walshs Arbeit und Motivation zu hinterfragen, nachdem er bemerkt, wie sehr ihn dieser zu manipulieren versucht. Dank seiner Zuneigung zu einer der Verdächtigen, gelingt es ihm das Netz von Klatsch, Verleumdungen und Intrigen, dass die Frauen gefangen hält, zu entdecken und zu entwirren. Erst spät erkennen McLoughlin und der Leser, wer da wie eine Spinne im Netz sitzt und die Gerüchteküche weiter brodeln lässt.

Minette Walters schildert auch die Abgründe der menschlichen Seele kenntnisreich und äusserst realistisch. Wie einfach ist es, bösartige Gerüchte zu lancieren, Nachbarn zu verleumden und seinen Mitmenschen mittels gezieltem »Mobbing« das Leben zur Hölle zu machen! Vor allem, wenn man sich gesellschaftlich sehr beliebter Vorurteile, z. B. gegenüber Homosexualität, bedient!

Seitenhiebe auf die Presse

Auch die Presse lässt Walters nicht ungeschoren! Angesichts des Leichenfundes im Eishaus lässt sie die Journalisten Vergleiche zwischen Streech Grange und dem Haus Nr. 10, Rillington Place, ziehen und entsprechende Schlagzeilen formulieren.

Dies erscheint natürlich völlig überzogen angesichts der Tatsache, dass der Serienmörder Christie in seiner Londoner Wohnung am Rillington Place 8 (!) Leichen einmauerte, bzw. verscharrte. »Der Massenmörder von Notting Hill« wurde dafür übrigens am 15. Juli 1953 hingerichtet. Doch wer kennt nicht ähnlich reisserische Schlagzeilen in der Realität ?

Der moderne Stil der Autorin hat mich von Beginn an überzeugt. Sie bedient sich einer leicht verständlichen, gefälligen Sprache. Treffende Beschreibungen, wie »sie sah die blutigen Spuren einer ungeduldigen Rasur« kennzeichnen Walters genauso, wie ihr Humor und Wortwitz... …

Die Lösung liegt in der Vergangenheit

»Anne Cattralls Bemerkung platzte in die Stille des Augustnachmittags wie der Furz in die Teegesellschaft der Pastorengattin«. Letztlich liegt der Schlüssel zur Lösung des Falles/der Fälle (?), wie öfters bei Walters, in der Vergangenheit der Protagonisten. Und McLoughlin muss eine schwierige Entscheidung treffen …

Wer sich auf intelligente Weise unterhalten möchte, sollte hier zugreifen. »Im Eishaus« enthält alle Zutaten für einen gelungenen Kriminalroman: Spannung, interessante Charaktere, verblüffende, aber logische Wendungen, raffinierte Finten, Humor, viel Psychologie und eine Romanze.

Der Fall findet sein logisches, wenn auch überraschendes Ende. Wer sich einen spannenden Krimi ganz ohne bluttriefende Morde und grausame Details vorstellen kann, sollte hier zugreifen.

Minette Walters gehört nach meiner Meinung zu Recht zu den erfolgreichsten Kriminalschriftstellern der Gegenwart. Mir gefallen auch die meisten anderen Romane der Autorin. Allerdings bevorzuge ich ihre früheren Werke.

Ihre Meinung zu »Minette Walters: Im Eishaus«

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Eule Buer zu »Minette Walters: Im Eishaus« 23.07.2015
"Im Eishaus" und "Die Bildhauerin" gefallen mir von allen Minette Walters Krimis am besten. Was jetzt kommt, hört sich echt doof an, ich weiß. Ich bin zur Verwunderung meiner Familie, Freunde und Bekannten bekennender England-Fan. Leider spreche ich die Sprache nicht, nur die paar Worte, die man in der Schule gelernt hat. Noch heute ärgere ich mich, dass ich mit dem Englischlernen nicht weitergemacht habe. Und damit zurück zu Minette Walters. Denn ich habe gelesen, dass im Mai 2015 in England ihr Roman "The Cellar" erschienen ist. Und weil ich nun mal kein Englisch spreche und ich das Originalbuch nicht in Zusammenarbeit mit einem Wörterbuch lesen möchte, würde es mich interessieren, ob mir jemand über diese Seite mitteilen kann, wann "The Cellar" in deutscher Sprache erscheint. Natürlich nur, wenn es möglich ist. Danke, danke, danke! In meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis haben die Minette Walters Krimis immer eine "Rundreise" gemacht, so beliebt sind die Bücher.
Emilynne zu »Minette Walters: Im Eishaus« 05.10.2011
Also, ich bin zwar erst 16 und normalerweise mache ich einen weiten Bogen um alle Arten von Kriminalromanen und auch Krimis im Fernsehen und Kino (Mit Ausnahme von Sherlock Holmes :D) Doch als mein Papa das Buch in der Küch rumliegen hatte und ich ein wenig Langeweile hatte, hab ich mich gleich festgelesen. Ich bin zwar noch nicht durch mit dem Buch, aber kann es kaum erwarten es weiter zu lesen. Das liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass ich (nicht wie heinrich) ein riesiger Fan von solchen "Alte-Gemäuer-Geschichten" bin am liebsten mit einem Hauch von Grusel..
LG Emilynne
Kom_Ombo zu »Minette Walters: Im Eishaus« 13.05.2011
Walters Buch übt schon eine gewisse Faszination aus. Stellenweise fällt es schwer, jedes kleine Detail zu verstehen, dann wiederum gelingt es ihr, durch ihren Schreibstil dieses wieder wett zu machen.

Mir fällt es doch tatsächlich schwer, passende Worte für diesen Krimi zu finden.

Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht 100%ig gut - finde aber keine grobe Kritik, die das unterstreichen kann. Es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten. Und noch mehr darüber zu sagen ...
Emamju zu »Minette Walters: Im Eishaus« 03.08.2009
Falsche Fährten lassen des Rätsels Lösung lange im Dunkeln. Leider ist die Auflösung dann doch nicht so überraschend, wie man zunächst meinen könnte.

By the way:
Es ist durchaus mutig von der Autorin, die Hauptprotagonisten, die ja schliesslich die Symphatie des Lesers erhaschen sollen, als homosexuell zu outen. Es könnte nämlich sein, dass genau solche Figuren bei einigen Lesern auf Grund ihrer Homosexualität durchfallen.

Der Krimi hat alles, was er so braucht: Die Figuren sind authentisch, der Plot ist gar nicht so weit hergeholt und Spannung gibt´s auch zur Genüge. Auch an der Sozialkritik wird nicht gespart.

Mir hat´s gefallen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
heinrich zu »Minette Walters: Im Eishaus« 26.04.2009
Eigentlich mache ich einen großen Bogen um sogenannte englische Landhaus-, Lord- und Superinspektorenkrimis. Und neu ist der Roman auch nicht, aber das merkt man nur an wenigen Stellen, wenn beispielsweise keiner zu einem Handy greift.
Der Wunsch, Im Eishaus zu lesen, hat sich allmählich entwickelt, nachdem ich einige gute Kritiken las und auch der Film hochgelobt wurde. Ich bin sehr angetan von dem Buch. M. Walters gelingt es, ihren beiden Haupt-Ermittlern glaubwürdig die Rollen zu wechseln zu lassen, den einen zum Schlechten, den anderen zum Guten. Widersprechen möchte ich der Rezension von odile in der Hinsicht, dass das Ende überraschend sei. Eigentlich ist es banal, aber durch die vielen Wendungen hat man es nicht in Erwägung gezogen. Gelungen ist es trotzdem!
Ein fazinierender, gut durchdachter Roman für diejenigen, die Inspektor Barnaby zu langweilig und zu bieder finden.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ABaum71 zu »Minette Walters: Im Eishaus« 01.03.2009
Das Buch hat mich ebenso in den Bann gezogen wie "Die Bildhauerin" und "Der Außenseiter", auch wenn es vom Aufbau doch etwas anders ist; nicht so viele Cuts durch eingeschobene Mails oder Zeitungsberichte. Lediglich am Anfang wird der Leser auf den Hintergrund durch einige Zeitungsberichte vorbereitet, und lässt ihm/ihr schon mal Raum für Spekulationen.
Das Buch beschreibt genial , wie Vorurteile durch gezielt gestreute Falsch- bzw. Halbinformationen, Menschen beeinflussen können, vor allem wenn es so "beliebte" Themen wie Homosexualität und Hexerei behandelt.
Phoebe Maybury und ihre zwei Freundinnen die auf dem Anwesen leben, geraten unter Mordverdacht, als in Ihrem Eishaus eine Leiche gefunden wird. Für die Dorfbewohner und den auch damals schon leitenden Beamten Walsh steht eindeutig fest, dass die drei "Lesben" für diesen Mord verantwortlich sind, und beschränkt seine Tätigkeit eigentlich nur noch darauf, dieses zu beweisen. Alles was gegen diese Meinung spricht, wird bereits im Ansatz erstickt. Gut das es noch andere Ermittler gibt, wie z.B. McLoughlin , der im Laufe seiner Nachforschungen auf Ungereimtheiten stößt und zudem noch beginnt Symphatie für eine der drei Damen zu entwickeln. So entdeckt McLoughlin, das Walshs Ermittlungen nicht ausschliesslich dazu dienen, den wahren Mörder zu finden, sondern auch dazu , seine gekränkte Eitelkeit wieder ins Lot zu bringen.
Minette Walters spinnt ein Geflecht aus verschiedenen Ereignissen, die sich um das Gut drehen, und führt den Leser so mehr als einmal auf die falsche Fährte, um dann alles in einem nicht ganz so fulminantem Finale enden zu lassen.
Wie immer bei Minette Walters schwebt die versteckte Kritik an der heutigen Gesellschaft spürbar mit.
Ein absolut gelungener Erstling, und für alle zu empfehlen, die nicht auf blutrünstige Morde sondern eher auf fein gesponnene Charaktere und hintergründige Storys stehen.
Michaela zu »Minette Walters: Im Eishaus« 15.01.2009
Dieses Buch war mein zweites von Minette Walters.gleich nach dunkle Kammern. Mir hat es besonders gut gefallen wie Minette Walters schreibt. Habe das buch mal wieder in verschlungen in kürzester Zeit.
Die verschiedenen Richtungen die Sie vorgibt und das Buch damit bis zur letzten Seit spannend macht. Ein toller Krimi.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
NickSch zu »Minette Walters: Im Eishaus« 17.05.2008
Minnette Walters versteht es auch in diesem Buch verschiedene Fährten zu legen und den Leser immer wieder auf eine andere Spur zu locken. Psychologisch gut durchdacht. Auf dem Grundstück von drei Frauen die im ganzen Dorf als Lesben verschrieen sind findet der Gärtner eine Leiche. Und wieder ist das Herrenhaus im ganzen Dorf Thema Nummer eins, denn vor zehn Jahren verschwand der damalige Hausherr David Maybury auf mysteriöse Weise. Doch seine Leiche wurde bis zum heutigen Tag nicht gefunden, ist er vielleicht der ominöse Tote im Eishaus oder lebt er sogar noch? Schon brodelt die Gerüchteküche im Dorf. Inspektor Walsh hatte schon vor 10 Jahren die Ermittlungen geleitet und dieser knüpft direkt an diesen wieder an. Er ist wie besessen davon Phoebe Maybury als Täterin zu überführen. Doch Stück für Stück kommt Inspektor Mc Loughlin den Geheimnissen von Streech Grange auf die Spur, und diese sind nicht ohne.
Allerdings hat mir das ganze Buch keinen Hinweis darauf gegeben," Was ist ein Eishaus"? Was aber dem Buch nicht die Spannung nimmt wenn man nicht genau weiß was ein Eishaus ist!! Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!! Der Schluß hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen etwas zu offen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
NickSch zu »Minette Walters: Im Eishaus« 17.05.2008
Minnette Walters versteht es auch in diesem Buch verschiedene Fährten zu legen und den Leser immer wieder auf eine andere Spur zu locken. Psychologisch gut durchdacht. Auf dem Grundstück von drei Frauen die im ganzen Dorf als Lesben verschrieen sind findet der Gärtner eine Leiche. Und wieder ist das Herrenhaus im ganzen Dorf Thema Nummer eins, denn vor zehn Jahren verschwand der damalige Hausherr David Maybury auf mysteriöse Weise. Doch seine Leiche wurde bis zum heutigen Tag nicht gefunden, ist er vielleicht der ominöse Tote im Eishaus oder lebt er sogar noch? Schon brodelt die Gerüchteküche im Dorf. Inspektor Walsh hatte schon vor 10 Jahren die Ermittlungen geleitet und dieser knüpft direkt an diesen wieder an. Er ist wie besessen davon Phoebe Maybury als Täterin zu überführen. Doch Stück für Stück kommt Inspektor Mc Loughlin den Geheimnissen von Streech Grange auf die Spur, und diese sind nicht ohne.
Allerdings hat mir das ganze Buch keinen Hinweis darauf gegeben," Was ist ein Eishaus"? Was aber dem Buch nicht die Spannung nimmt wenn man nicht genau weiß was ein Eishaus ist!! Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!! Das Buch hat nur 4 Sterne von mir bekommen, da mir persönlich der Schluss nicht so gut gefiel.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
kiki zu »Minette Walters: Im Eishaus« 30.04.2007
Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich von der ersten Zeile an gefesselt und war froh Urlaub gehabt zu haben. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Dies ist das Beste Buch was ich je gelesen habe!
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