Rütlischwur von Michael Theurillat

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Schweiz / Zürich, 1990 - 2009.
Folge 4 der Kommissar-Eschenbach-Serie.

  • Berlin: Ullstein, 2011. ISBN: 978-3-550-08840-7. 304 Seiten.

'Rütlischwur' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

In einer renommierten Zürcher Privatbank verschwindet ein Mitarbeiter spurlos. Der Chef der Bank, Jakob Banz, bittet seinen alten Schulfreund Kommissar Eschenbach um Hilfe. Kurz darauf wird Banz ermordet. Die Computerspezialistin Judith gerät in Verdacht, sie soll ein Verhältnis mit Banz gehabt haben. Eschenbach ist von ihr fasziniert: Sie hat erstaunliche mathematische Fähigkeiten und ein kompromissloses Verhältnis zur Wahrheit. Eschenbach setzt alles daran, Judiths Unschuld zu beweisen. Doch das ist weitaus schwieriger als gedacht. Spielt sie ein doppeltes Spiel?

Ihre Meinung zu »Michael Theurillat: Rütlischwur«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Hans-Hermann Lorig zu »Michael Theurillat: Rütlischwur« 15.04.2012
Michael Theurillat war mir als Autor unbekannt, als ich vor wenigen Monaten (Ende 2011) seinen Roman Rütlischwur geschenkt bekam. Nach der Lektüre habe ich mir vorgenommen, alsbald die anderen Titel des Autors gleichfalls zu lesen. Er schreibt einen klaren und guten Stil, der sich von der "Gossensprache" manch anderer Publikationen wohltuend abhebt - ein Krimi mit Niveau. Man spürt, dass der Autor Ethos und Untiefen des schweizerischen Finanzwesens nicht nur aus der Zeitung kennt. Und schließlich ist es vor allem ein spannender, unterhaltsamer und aus vielen Erzählsträngen gekonnt aufgebauter Roman mit einem durchaus überraschenden Ende. Kein Reißer, aber prima Kriminalliteratur.
Christian Jänsch zu »Michael Theurillat: Rütlischwur« 29.03.2012
Ein im großen und ganzen gut konstruierter Krimi rund um die Ermordung des Chefs einer Zürcher Privat-Bank. Kommissar Eschenbach wird in den Strudel aus etwas verworrenen Familienverhältnissen hineingezogen - und schlußendlich hat der Mord doch nichts mit der schlechten Finanzsituation der Bank zu tun. Einige Male kommt die Krimi-Konstruktion dem Erzählfluß etwas in den Weg, wenn zB ein bereits vom Fall abgezogener Kriminalist über die Tatort-Arbeit erzählt, bei der er gar nicht dabei-sein konnte. Naja.
Theurillat vermittelt aber auch in diesem Eschenbach-Krimi wieder viel interessantes über die Schweiz und ihre Geschichte, durchaus kritisch beleuchtet - gegen Ende schwingt er sich aber doch zu einem Loblied auf die Raison d'Etre der Eidgenossenschaft auf.
Ihr Kommentar zu Rütlischwur

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: