Tödliche Aktien von Michael Ridpath

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Trading Reality, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Hoffmann & Campe.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • London: Heinemann, 1996 unter dem Titel Trading Reality. 390 Seiten.
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 1996. Übersetzt von Hainer Kober. ISBN: 3-455-06323-3. 443 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Hainer Kober. ISBN: 3-442-43893-4. 443 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Hainer Kober. ISBN: 3-442-44486-1. 443 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Hainer Kober. ISBN: 3-442-45352-6. 443 Seiten.

'Tödliche Aktien' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Nach seinem Roman »Der Spekulant« legt der britische Autor Michael Ridpath einen weiteren Finanz-Thriller vor. Der Top-Trader Mark Faifax muß seine Karriere in der City aufgeben, um das Vermächtnis seines Bruders zu retten. Der Bruder, ein genialer Mathematiker, wurde ermordet, weil seine neue Software-Technologie beispiellose Gier und Skrupellosigkeit provozierte.

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Nadir36 zu »Michael Ridpath: Tödliche Aktien« 30.10.2013
Leute, die gerne Bücher lesen, deren Helden entweder permanent in Lebensgefahr schweben oder zumindest alle paar Seiten in einer massiven Schießerei stecken oder wenigstens auf der Flucht vor einem fiesen Psychopathen oder einem übermächtigen Geheimdienstapparat sind, werden mit den Krimis von Michael Ridpath nicht glücklich werden.
Seine Ich-Erzähler geraten allenfalls ein- oder zweimal kurz, aber nicht allzu ausgiebig in Lebensgefahr. Dafür sind die Mörder in der Regel sehr nahe stehende Menschen, die denn auch keine Superkiller anheuern können, sondern allenfalls ein paar dilettantische Grobiane, die den Helden und seine neue kettenrauchende Freundin samt Auto in einem Schottischen Loch versenken wollen. Echt Erstickungsängste bekommt der Leser von „Tödliche Aktien“ in besagter Seenotszene nicht unbedingt, auch wenn Mark Fairfax als Lebensretter seiner neuen Liebe ans Limit seiner Lungen geht.
Das Spannungspotenzial dieses Wirtschaftskrimis entsteht aus einen doppelten Whodunnit und der Betriebsblindheit des Helden, der nach dem Tod seines genialen Bruders einheitlich nur nach Schottland fährt, um dessen chronisch unterfinanzierte Softwareschmiede möglichst gewinnbringend zu verkaufen, um wieder an seinen gewohnten Arbeitsplatz in der Londoner City zurückzukehren. Denn dort ist er mit dem ebenfalls von Fairsystems entwickelten Analysewerkzeug„Bondscape“ den Kollegen meilenweit voraus.
Doch als er endlich dahinter kommt, dass Fairsystems mit seiner Virtual-Reality-Kompetenz für Microsoft dasselbe bedeuten könnte wie einst Bill Gates für IBM, tobt bereits eine gewaltige Übernahmeschlacht, in deren Verlauf sich vermeintliche Freunde als Gegner entpuppen, die auch nicht vor Mord zurück schrecken. Bei der Aufklärung des in der Realität nicht mehr beweisbaren Mordes an Richard Fairfax in der Schlussrunde in der virtuellen Wirklichkeit kreuzen sich klassischer Whodunnit mit dem Computerzeitalter.
Alles in allem ein typisches zweites Buch, beim Versuch gewisse Fehler des „Spekulanten“ zu vermeiden, bei dem Börsenkrimi und Mordkomplett qualitativ doch sehr weit auseinander klafften, lässt sich Ridpath bei der Entwicklung seiner Geschichte und der Familienangelegenheiten doch ziemlich viel Zeit und wird gelegentlich auch etwas umständlich.
Mit seiner Prognose, dass Virtual Realtiy auf jedem Windows-Rechner zum Alltag gehört, ist Ridpath immer noch seiner Zeit voraus, den Wieder-Aufstieg einer zwischenzeitlich außer Kurs geratenen Softwareschmiede aus Palo Alto, die ihre Geräte selbst herstellt, hat er dagegen richtig vorher gesagt. Deren ziemlich hinterhältiger Chef, der auf den Konkurs von Fairsystems spekuliert, um sich die Beute zum Ramschpreis unter den Nagel zu reißen, hat rein optisch wenig mit Steve Jobs zu tun, auch wenn alle anderen Faktoren passen.
Siegurd zu »Michael Ridpath: Tödliche Aktien« 02.07.2013
Tödliche Aktien von Michael Ridpath ist eine sehr guter Krimi aus der PC und Aktienwelt. Die ersten Seiten muss man allerdings durchhalten, da es sehr fachspezifisch um die Aktienwelt geht. Das ändert sich aber rasch und es wird ein echt guter Krimi der einen echt fesseld. Bis zum überraschenden Ende baut sich die Spannung auf. Sehr unterhaltsam und kurzweilig. Empfehlenswert !
Heaven23 zu »Michael Ridpath: Tödliche Aktien« 14.03.2008
bei diesem Krimi handelt es sich vorallem um Software, virtuelle welten und Computer im allgemeinen. wenn das nicht interessiert sollte von vornerein die finger davon lassen. ansonsten ist die story super gelungen.
Michael Angrick zu »Michael Ridpath: Tödliche Aktien« 17.12.2006
Der Roman „Tödliche Aktien“ von Michael Ridpath, spielt im Milieu der New Economy. Mit Software für die virtuelle Realität wird sicherlich bald tatsächlich viel Geld verdient werden. Bis es soweit ist, kann man sich an diesem spannenden Krimi erfreuen und einfach genießen.
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