Michael Dibdin

Michael Dibdin, 1947 geboren, besuchte die Schule in Schottland und Nordirland, wonach er Englisch an der Sussex University und der University of Alberta in Edmonton (Kanada) studierte. Er kehrte nach dem Studium zurück und hatte nach drei unveröffentlichen Manuskripten 1978 den ersten Erfolg mit Die letzte Sherlock Holmes Geschichte.

Dann zog es Dibdin nach Italien, genauer nach Perugia. Dort lehrte er fünf Jahre Englisch an der Universität. Von der italienischen Atmosphäre so inspiriert, ersann er die Figur des Aurelio Zen mit seinem ersten Fall Entführung auf italienisch. Der Roman wurde von der britischen Crime Writers Association als bester Roman mit dem Golden Dagger ausgezeichnet.

Obwohl Dibdin aus Aurelio Zen eigentlich keine Serienfigur machen wollte, stimmte ihn der Erfolg um. Ganz in den gleichen Trott verfallen wollte Dibdin jedoch auch nicht, weswegen er Zen in jedem Krimi an einem anderen Ort in Italien ermitteln lässt: Perugia, Venedig, Sardinien, Piemont, Neapel und Rom.

Michael Dibdin lebte mit seiner dritten Frau Katherine Beck, ebenfalls Krimiautorin, an der amerikanischen Westküste in Seattle. Er starb am 30. März 2007 nach einer kurzen Krankheit.

Krimis von Michael Dibdin:

Aurelio-Zen-Reihe:
Entführung auf italienisch
(1988)
Ratking
Vendetta
(1990)
Vendetta
Himmelfahrt
(1992)
Cabal
Tödliche Lagune
(1994)
Dead Lagoon
Cosi fan tutti
(1996)
Cosi fan tutti
Schwarze Trüffel Rezension
(Jahr)
A Long Finish
Sizilianisches Finale
(Jahr)
Blood Rain
Roter Marmor
(Jahr)
And Then You Die
Im Zeichen der Medusa
(2003)
Medusa
Tod auf der Piazza
(2005)
Back to Bologna
Sterben auf Italienisch
(2007)
End Games
Der letzte Sherlock Holmes Roman
(1978)
The Last Sherlock Holmes Story
Der Tod hält reiche Ernte
(1986)
A Rich Full Death
Der Mann im Schatten
(1989)
The Tryst
Schmutzige Tricks
(1991)
Dirty Tricks
Sterben in der Dämmerung
(1993)
The Dying of Light
Insel der Unsterblichkeit
(1995)
Dark Spectre
Später Abschied
(2000)
Thanksgiving

»Keiner unter den britischen Krimiautoren reicht an Michael Dibdins grandiosen Stil, seine Imaginationskraft und seinen Umgang mit den Abgründen der menschlichen Seele heran.« (The Times)

»Der unbestrittene Champion unter den englischen Krimiautoren« (Daily Telegraph)

Mehr über Michael Dibdin:

  • Berlins, Marcel: »Detective who gripped to the power of Zen«. In: The Times, 07.04.2007.
  • Forshaw, Barry: »Michael Dibdin«. In: Crime Time, Nr. 5, 1996.
  • Hausladen, Gary J.: »The Italy of Michael Dibdin«. In Hausladen Places for Dead Bodies, Austin, TX: University of Texas Press, 2000.
  • Hawtree, Christoper: »Michael Dibdin. Crime writer and novelist, he created the maverick Venetian detective Aurelio Zen«. In: The Guardian, 04.04.2007.
  • Irvine, Lindesay: »Michael Dibdin: RIP«. Online in: The Guardian [blogs.guardian.co.uk], 04.04.2007.
  • Klingenmaier, Thomas: »Mozart, die Mafia und die Farce der politischen Erneuerung. Zum Tod des britischen Kriminalschriftstellers Michael Dibdin, der den italienischen Polizisten Aurelio Zen erfunden hat«. In: Stuttgarter Zeitung, 05.04.2007.
  • Pierce, J. Kingston: »Dibdin’s Short Finish«. Online in: The Rap Sheet [therapsheet.blogspot.com], 04.04.2007.
  • Robinson, David: »Zen and the art of Homer«. In: The Scotsman, 21.08.2003.
  • Kerridge, Jake: »Zen and the art of detective fiction«. In: The Telegraph, 04.04.2007.
  • Moras, Antonia: »Michael Dibdin´s Aurelio Zen«. Online in: Web Mystery Magazine [lifeloom.com], 2004.
  • Richards, Linda L.: »A litte wine with Michael Dibdin«. Online in: January Magazine [januarymagazine.com], Januar 1999.
  • Rees, Jasper: »A vision of Italy rooted in rootlessness«. In: The Telegraph, 04.04.2007.
  • Smith, Jules: »Michael Dibdin. Critical Perspective«. Online in: Contemporary Writers in the UK [www.contemporarywriters.com], 2003.

Seiten-Funktionen: