Nippon Connection von Michael Crichton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel Rising Sun, deutsche Ausgabe erstmals 1992 bei Droemer Knaur.

  • London: Arrow, 1992 unter dem Titel Rising Sun. 430 Seiten.
  • New York: Alfred A. Knopf, 1992. 430 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1992. Übersetzt von Michaela Grabinger. ISBN: 3-426-19315-9. 430 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1993. Übersetzt von Michaela Grabinger. ISBN: 3-426-60223-7. 430 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1994. Übersetzt von Michaela Grabinger. ISBN: 3-426-60997-5. 456 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1997. Übersetzt von Michaela Grabinger. ISBN: 3-426-60673-9. 430 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1998. Übersetzt von Michaela Grabinger. ISBN: 3-426-71128-1. 430 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Michaela Grabinger. ISBN: 978-3-442-46544-6. 432 Seiten.

'Nippon Connection' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Japan schickt sich an, die amerikanische Wirtschaft zu übernehmen. Michael Crichtons Szenario für seinen erschreckend aktuellen Thriller könnte genauso für Europa zutreffen. Vor dem Hintergrund einer gigantischen Wirtschaftsschlacht nach dem fernöstlichen Motto »Geschäft ist Krieg« soll mit High-Tech-Methoden, massivem Einsatz von Geld und politischem Druck ein Mord vertuscht werden, der sich während der glanzvollen Eröffnung einer japanischen Konzernzentrale in Los Angeles ereignet hat. Michael Crichtons vieldiskutierter Thriller schaffte auf Anhieb den Sprung in die deutschen Bestsellerlisten und wurde mit Sean Connery unter dem Titel Die Wiege der Sonne verfilmt.

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Jens zu »Michael Crichton: Nippon Connection« 30.09.2017
Die Thematik und die vorgestellten Möglichkeiten der Videotechnik muten sehr aktuell an. Umso überraschter war ich über das Erscheinungsdatum 1992. Wenn nicht die Mobiltelefone in der Geschichte fehlen würden, könnte man sie direkt in die aktuelle Zeit verfrachten. Einige der aktuellen Probleme der USA werden - meinem Empfinden nach - erstaunlich gut beschrieben.
Man könnte fast meinen, dass Trump den Roman gelesen hat bevor er sein "America first" in die Welt posaunt hat.
Das Handelsdefizit, die Abhängigkeit (der Streitkräfte) von ausländischer Elektronik, der Abbau von Produktionsstätten, die mangelnden Fähigkeiten amerikanischer Studenten ... das klingt alles erschreckend real.

Ich könnte fast auf die Idee kommen, dass MC den Roman nur geschrieben hatte, um seine Kritik am eigenen Land unterhaltsam zu verpacken.
Jossele zu »Michael Crichton: Nippon Connection« 02.07.2015
Crichton: Nippon Connection
Chrichton erzählt in diesem Roman einen Fall aus dem Leben des Detectives Peter Smith, der als Kontaktoffizier der Polizei für japanische Firmen und Organisationen Dienst tut. Eine amerikanische Art Escort-Dame, Cheryl Austin, ist bei der Einweihung des neuen Büroturms der Firma Nakamoto ermordet worden. Smith zieht den Japan-Kenner Connor zu den Ermittlungen hinzu. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Japaner sie zunächst zu blockieren und dann durch die Fälschung von Videoaufnahmen zu torpedieren versuchen. Neben der Handlung um den Mord geht es gleichzeitig um einen Wirtschaftskrimi, in diesem Fall um den Verkauf der amerikanischen High-Tech Firma MicroCon an Akai, eine Nakamoto-Tochterfirma, den verschiedene Leute aus unterschiedlichen Gründen zu verhindern suchen. Einen großen Raum nehmen auch Crichtons persönliche Ansichten zur wirtschaftlichen Lage Amerikas, insbesondere im Wettbewerb mit den Japanern ein. Er verhehlt nicht, dass er Japan als wirtschaftliche Großmacht als den Amerikanern in allen Belangen überlegen betrachtet und kritisiert diese Lage scharf. Einerseits führt er diese Situation auf Fehler der Amerikaner, vor allem auch auf politischer Ebene, zurück, andererseits aber auch auf die japanische Art zu wirtschaften. „Geschäft ist Krieg“ zitiert er gleich zu Anfang ein japanisches Sprichwort und wiederholt es im Roman allzu häufig als sein Mantra. „Die Japaner sind die größten Rassisten weltweit“, lässt er Connor sagen. Diese Dampfhammermethode der Beeinflussung seiner Leser nimmt dem Roman einen großen Teil seiner Glaubwürdigkeit. Auch das Motiv für den ist am Ende dieser Ansicht untergeordnet worden und wirkt daher sehr konstruiert. Einen weiteren Strang der japanischen „Kriegsführung“ gegen die Ermittler Smith und Connor, nämlich den Versuch diese zu desavouieren, löst Crichton am Ende überhaupt nicht auf. Zusammenfassend also: obwohl spannend und gut zu lesen, so doch auch mit einigen deutlichen Schwächen. 65° von mir.
Cornelia zu »Michael Crichton: Nippon Connection« 04.03.2004
Sowohl Buch als Film sind empfehlendswert, außer Spannung hat der Autor einiges wissenswertes auf Lager, das man sonst nur auf sehr trockenen Sachgebieten erfährt. Und doch kommt keine Langeweile auf beim Lesen.
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