Schwarze Engel von Michael Connelly

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Angel's Flight, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien / Los Angeles, 1990 - 2009.
Folge 6 der Harry-Bosch-Serie.

  • Boston: Little, Brown, 1998 unter dem Titel Angel's Flight. ISBN: 0316152196. 393 Seiten.
  • München: Heyne, 2000. Übersetzt von Sepp Leeb. ISBN: 3-453-17858-0. 412 Seiten.
  • München: Heyne, 2001. Übersetzt von Sepp Leeb. ISBN: 3-453-19890-5. 412 Seiten.
  • München: Heyne, 2005. Übersetzt von Sepp Leeb. ISBN: 3-453-43184-7. 412 Seiten.

'Schwarze Engel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

Deutscher Krimi Preis 2001 (2. Platz international)

In Kürze:

Der gewaltsame Tod eines farbigen Anwalts droht in Los Angeles Unruhen auszulösen. Der Anwalt hatte vor allem mit Prozessen gegen die örtliche Polizei Aufsehen erregt. Detective Harry Bosch als Leiter der Ermittlungen weiß, dass er die Verdächtigen zuerst in den eigenen Reihen suchen muss.

Das meint Krimi-Couch.de: »Bosch blüht auf« 80°

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Eigentlich ist es Harry Bosch, Detective beim Morddezernat der Hollywood Division des Los Angeles Police Department, gewohnt, mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und an den Schauplatz eines Mordes gerufen zu werden. Dieser Fall liegt jedoch abseits jeder Routine; das weiß er sofort, als er erfährt, wer da erschossen in einer der Kabinen des »Angel´s Flight« liegt, der Standseilbahn, die einen der steilen Hügel von Downtown L. A. hinaufführt: Howard Elias, der berühmt-berüchtigte Bürgerrechtsanwalt, der seit Jahren einen regelrechten Kreuzzug gegen die Polizei von Los Angeles führt und sie mit Anklagen wegen Amtsmißbrauch, Brutalität und Rassismus überhäuft. Elias nutzte clever die Ohnmacht der Behörde aus, die nach einer Reihe von Skandalen in der jüngeren Vergangenheit ängstlich um ihr Image besorgt ist und lieber nachgibt, als erneut negative Schlagzeilen zu provozieren. Der Anwalt hat sich auf diese Weise das gesamte LAPD zum Feind gemacht; nun ist er tot, buchstäblich hingerichtet, und in den Reihen der Polizei dürfte sich leicht mehr als ein Verdächtiger finden. Hinzu kommt: Elias ist schwarz …

Bosch rätselt, wieso er und sein Team gerufen wurden. Da sich der Elias-Mord außerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Hollywood Division ereignet hat, argwöhnt er sogleich, dass die Polizei ein politisches Bauernopfer sucht. Bosch ist erfolgreich, aber nicht beliebt, denn er ist eigensinnig, und er scheut sich nicht, »die Späne fallen zu lassen, wie sie fallen«, wie er es auszudrücken pflegt. Schon mehrfach wollte man ihn loswerden, doch bisher konnte er sich seiner Haut erwehren. Nun sitzen ihm und seinen beiden Partnern die Wölfe im Nacken. Chief Irving, Boschs Vorgesetzter, »verstärkt« das Ermittlungsteam um drei Beamte der internen Dienstaufsicht, unter ihnen der verhasste Chastain. Schon zweimal hat er gegen Bosch ermittelt und diesen hart bedrängt. Seither sind die beiden erbitterte Feinde. Sie bemühen sich der Sache willen um einen Waffenstillstand, doch der Frieden ist brüchig …

Die ohnehin schwierigen Ermittlungen werden wie befürchtet behindert. Viele Polizeibeamte des LAPD würden dem unbekannten Mörder lieber ein Denkmal setzen als ihn festzusetzen. Sie scheuen nicht davor zurück, Spuren zu verwischen und Bosch zu bedrohen. Die schwarze Gemeinde der Stadt verstärkt den Druck. Mit aus trüben Erfahrungen gespeistem Argwohn beobachtet sie die Arbeit der Polizei, die womöglich allzu lax gegen sich selbst ermittelt. Immer präsent ist die Presse, die eine Sensation wittert. Wenig Rückhalt bekommt Bosch durch den Polizeipräsidenten, der auf eine rasche Lösung des Falls – am liebsten als simplen Raubmord – drängt.

Die Situation eskaliert, als Bosch und sein Team Elias´ letzten Fall rekonstruieren. Dieses Mal war der Anwalt einem echten Skandal und einem üblen Justizirrtum auf die Spur gekommen. Vor Gericht wollte er daraus Kapital schlagen, doch das hat der wahre Täter offenbar erfahren und Elias ausgeschaltet. Harry Bosch setzt sich auf seine Fährte – und stösst unversehens mitten hinein in ein Wespennest aus Korruption, Kindesmissbrauch, Verrat und Rache, das bald weitere Opfer fordert …

Mit dem vorliegenden Harry Bosch-Thriller macht Michael Connelly das halbe Dutzend voll: »Schwarze Engel« ist sein sechster Harry Bosch-Thriller. Von Ermüdungserscheinungen ist erfreulicherweise nichts zu spüren. Erneut scheint es die ganze Welt auf den gebeutelten Bosch abgesehen zu haben, den seine Eltern – ahnungsvoll? – »Hieronymus« tauften. Ein politisch brisanter Fall, Feinde in den eigenen Reihen, die nur auf einen Fehler lauern, dazu ein aus den Fugen geratenes Privatleben: Weniger robuste Charaktere wären unter der Last der Plagen zu Boden gegangen – nicht aber Harry Bosch. Er blüht unter Druck förmlich auf. Ein leichter Gegner ist er ohnehin nie, ein friedfertiger Zeitgenosse sowieso nicht. Keinesfalls läßt er sich einschüchtern. Ränge und Namen imponieren ihm wenig. Drohungen und Gewalt schätzt er nicht, aber er ist bereit, Beides einzusetzen, wenn er es für nötig hält. Das heißt allerdings nicht, dass Bosch über kein diplomatisches Talent verfügt. Er hat den Mumm, zu bluffen und notfalls zu lügen, wenn es sein muss. Seine Vorgesetzten wissen ein Lied davon zu singen. Entschlossen, aber nicht starrsinnig, ist er seit fünfundzwanzig Jahren höchst erfolgreich bei der Polizei. Er ist gut, er weiß es, und er kann sich auch nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.

»Schwarze Engel« ist eine unglückliche »Übersetzung« des Originaltitels, die zudem auf eine völlig falsche Fährte lockt. Sollte er sich auf den ermordeten Anwalt Elias beziehen, könnte er sogar falscher gar nicht gewählt worden sein, denn dieser war alles andere als ein Engel. Überhaupt gibt es keine »guten« und keine »bösen« Menschen in der Welt des Michael Connelly. Seine Figuren sind ambivalent, nicht eindimensional, und die daraus resultierende Unsicherheit lässt sie niemals langweilig werden. Harry Bosch, Connellys gar nicht heroischer Held, ist davon keineswegs ausgenommen. Die Intensität, mit der er seinem geliebten wie gehassten Job bei der Mordkommission nachgeht, hat durchaus etwas Manisches. Kein Wunder, dass es mit seinem Privatleben nie zum Besten bestellt ist. Nach nur einem Jahr Ehe hat ihn seine Ehefrau verlassen (wir lernten sie in »Das Comeback«, dem fünften Bosch-Roman, kennen), ein alter Freund kommt unter traurigen Umständen zu Tode …Aber wie gesagt: Ein Harry Bosch scheint solche Schläge insgeheim herauszufordern. In einem stillen Moment ist er in der Lage, vor sich selbst zuzugeben, dass ihn das Scheitern seiner Ehe in mancher Hinsicht sogar erleichtert.

Dennoch gibt es »Engel« in diesem Buch, denn Connelly hat ein Faible für Symbolik. Da ist die Standseilbahn »Angel´s Flight«, die ihrem Passagier Howard Elias gewissermassen eine Himmelfahrt verschafft. Wie ein Engel habe die Leiche des kleinen missbrauchten Mädchens ausgesehen, als man es tot auf einem verlassenen Grundstück fand, können wir gleich mehrfach lesen, und als es schliesslich dem Mörder im Finale an den Kragen geht, sieht Harry »Hieronymus« Bosch darin eine Analogie zu Luzifers Sturz aus dem Himmel in den Höllenpfuhl.

Das sind nicht gerade Bilder, die man gemeinhin mit jenen watteweißen, sanften Gestalten verbindet, deren Existenz der amtierende Papst quasi von Amtswegen nachdrücklich bestätigt hat. Aber das wäre auch sehr verwunderlich gewesen, denn Michael Connelly neigt in seiner Weltsicht nicht zu ausgeprägtem Optimismus. Ein jeder kocht sein eigenes Süppchen und ist jederzeit bereit, in den Topf des anderen zu langen. Andererseits vertritt Connelly seine Ansichten nicht mit fanatischem Ernst. Er verfügt über einen angenehm trockenen Humor, den er sogar in den Bosch-Romanen wohldosiert einzusetzen weiss: So fällt Bosch ein Plakat auf, das einen Film mit dem Titel »Das zweite Herz« ankündigt; dies ist eine Geschichte, die Connelly in einem gleichnamigen Roman außerhalb der Bosch-Serie erzählt hat – im »Bosch-Universum« hat nun Clint Eastwood einen Film daraus gemacht …

Überhaupt sollte man »Schwarze Engel« aufmerksam lesen, schon damit einem die vielen »chandleresken« Spitzen und Anspielungen nicht entgehen. »Die Reichen ließen einen warten, damit man ungestört bewundern konnten, was sie hatten.« (S. 276); »Bosch entging nicht, dass sie von Unruhen anstatt von Krawallen sprach. Er fragte sich, ob es nicht mehr politisch korrekt war, Krawalle als Krawalle zu bezeichnen.« (S. 203); »Die Rechnungsstelle der Polizei betrachtete das [Fingerabdrucks-] Pulver nicht als Berufsrisiko und würde deshalb nicht für die Reinigungskosten aufkommen, wenn er sich damit die Jacke schmutzig machte.« (S. 84) – solche feinen Details lassen sich an vielen Stellen finden.

Die Geschichte selbst ist sauber geplottet und führt ihre Leser besonders im letzten Teil erfolgreich an der Nase herum. Gleich mehrfach kippt das Bild, das schon ganz klar schien, in sein Gegenteil um, und dann wieder zurück. Die Auflösung stellt eine Überraschung dar und präsentiert einen Schuldigen, auf den man nicht unbedingt getippt hätte, weil es zu offensichtlich gewesen wäre. Man muss allerdings eine »Antenne« für die Machtspiele und Ränken innerhalb der Polizeibehörde haben, denen Connelly weit mehr Raum gewährt als der Ermittlungsarbeit und den genretypischen Schießereien und Verfolgungsjagden. Abseits der schon zum Klischee geronnenen »Cop-Action« ist es aber spannend, einen Blick auf den Polizeialltag in Los Angeles nach dem Rodney King-Skandal und den sich anschliessenden bürgerkriegsähnlichen Unruhen von 1992 und dem O. J. Simpson-Desaster zu werfen, der geprägt ist von politischem Kalkül, gegenseitigem Belauern und einem fast pathologischen Eifer, sich vor einem Einsatz auf jede nur denkbare Weise juristisch abzusichern.

Anmerkung:

Nachdem das Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung angebrochen ist und sich jede/r, die oder der sich berufen fühlt, am heimische PC mehr oder weniger inspirierte Kunstwerke zusammenzubasteln, sparen sich die Verlage gern die Kosten für ein »richtiges« Titelbild, sondern greifen verstärkt auf recycelte Bilderwelten zurück. Das hat zur Folge, dass der erstaunte Leser plötzlich – wie im vorliegenden Fall geschehen – ein Coverfoto betrachten darf, das die »Angel´s Flight«-Bahn ganz eindeutig und etwas unpassend in den späten 40er oder frühen 50er Jahren zeigt …

Das meinen andere:

»Dieser Krimi fesselt. Zum einen ist es die ausgeklügelte Story, die für Spannung sorgt, zum anderen das feine politische Gespür, mit dem der ehemalige Polizeireporter Connelly das selnsible Miteinander der verschiedenen ethnischen Gruppen seiner Stadt beschreibt.« (Brigitte)

Ihre Meinung zu »Michael Connelly: Schwarze Engel«

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mg11 zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 11.06.2010
Bereits mein 5. Connelly und wieder bin ich begeistert. Alle Charaktere haben die nötige Tiefe und den Feinschliff der nötig ist, die Ermittlungsarbeit ist logisch, spannend und nachvollziehbar aufgebaut. Der tragische Held Harry Bosch wird auch hier wieder von allen Seiten beschossen und herumgeschubst und muss sich nicht nur gegen Leute aus den eigenen Reihen behaupten (welch Ironie), sondern muss auch im privaten Bereich einiges aushalten. Man hat das Gefühl, dass je mehr Fragen gelöst werden, desto mehr offene Punkte entstehen. Am Ende fragt man sich sogar, ob am Schluss nicht mehr verloren als gewonnen wurde.
Also insgesamt ein sehr düsteres Buch. Die dunkle Stimmung wird einerseits durch den Streifzug sehr brisanter Themen, zum anderen durch das Gefühl des permanenten Verlustes erzeugt. Gerade durch die oben genannten Punkte ist dies ein Krimi, der sich deutlich von der breiten Masse abhebt.
Von mir gibt es eine uneigeschränkte Leseempfehlung.
koepper zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 29.04.2010
Conelly hat wieder einen sehr spannenden und lesenswerten Krimi geschrieben, der mich von Anfang bis zum Ende durchweg gefesselt hat. Er schafft es wieder mal viele Themen in im Buch unterzubringen. Korruption bei der Polizei, ethnische Konflikte, Kindesmißbrauch, private Probleme. Das alles ist in einem guten Gleichgewicht und richtig dosiert. Die Handlung ist komplex und der Leser muss aufmerksam sein um der klug angelegten Geschichte zu folgen. Wie schon erwähnt, spannend bis zur allerletzten Seite. Unbedingte Empfehlun.
John67 zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 23.02.2010
Gerade habe ich das Lesen des Buches beendet und daher sind die Eindrücke hierzu noch frisch.
Es war mein erster Harry Bosch Krimi, aber sicherlich nicht der Letzte! M. Connelly versteht es, den Leser durch am richtigen Punkt gesetzte Richtungswechsel bei der bei der Stange zu halten, wodurch das 400 Seiten Werk nie langweilig wird. Die Einblicke in das Privatleben von Bosch stellen nette Interludes dar und lassen den Detective als Mensch und nicht nur als Ermittlungsmaschine erscheinen.
Leider werden die zunächst wichtigen Details am Ende nicht er- bzw. aufgeklärt und auch das Motiv erscheint vor dem Hintergrund der Geschehnisse und der Recherchen etwas dünn. Im Gegensatz zu einigen Autorenkollegen hat Connelly zwar das Schiff sicher in den Hafen gebracht, aber eben mit offenen Fragen.
Auf alle Fälle lesenswert und spannend!!
pescheg zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 20.02.2009
Meine Begeisterung für Michael Connelly steigt und steigt. Seine Krimis sind vielschichtig und extrem gut durchdacht. Jeder Dialog sitzt, jede Figur ist glaubwürdig und die Handlung ist jedes Mal bis zur letzten Seite spannend. Connelly nimmt seine Arbeit äußerst ernst. Er bleibt dabei immer virtuos, echt und überraschend.

Wie üblich leidet man auch in "Schwarze Engel" mit Detective Harry Bosch mit – von der ersten bis zur letzten Seite. Man traut niemandem, hilft in Gedanken verzweifelt bei der Suche nach dem Täter und wünscht dem armen Harry endlich endlich eine funktionierende Beziehung. Und man verbringt ein paar Stunden mitten im Los Angeles des späten 20. Jahrhunderts, wo die Unruhen nach Rodney King noch sehr präsent waren, wo Pager statt Handys benutzt wurden und wo das Internet und die Verbreitung von Kinderpornografie noch ein neues Phänomen darstellten.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
vifu zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 09.07.2008
Ein Buch das, wenn man/frau die ersten 50 Seiten gelesen hat, nicht mehr los lässt. Es zeigt die menschlichen Abgründe auf, ohne zu dozieren. Die Skepsis für "weich gespülte", offizielle Statements wird mir wieder mal bestätigt.
hannes eggel zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 06.04.2008
Der bisher beste "Bosch", aber noch habe ich nicht alle durchgearbeitet. Eine story, die wie ein Film vor dem geistigen Auge des Lesers abläuft = Kino im Kopf!
Marie zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 10.03.2005
Auch in diesem Band mit dem Protagonisten Harry Bosch gelingt es dem Autor wieder, brisante gesellschaftliche Themen zu behandeln ohne moralischen Zeigefinger, dafür mit einer gehörigen Portion Spannung. Etwas verwirrend sind die vielen Dienststellen, die unterschiedliche Zuständigkeiten haben, und die Personen, die mal hier, mal da agieren.
Ein Krimi mit "Bodenhaftung": Polizeiarbeit ist Knochenarbeit, unterliegt Selbstzweifeln und ständigen Konflikten, und man weiss nie, ob diejenigen, mit denen man gemeinsam an einem Strang ziehen sollte, nicht irgendwo andere Fäden spinnen.
Bullitt zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 11.06.2004
Bis zum Ende spannend, detailreich und mit viel Lokalkolorit. Die Authentizität kann nur von einem Insider wie Connelly so rüberkommen. Heikle Themen wie Rassenkonflikte und Kindesmissbrauch fasst der Autor sicher an. Angenehm im Vergleich zu "Das Comeback": Mehr Blues, weniger Kraftmeierei.
Cornelia zu »Michael Connelly: Schwarze Engel« 04.03.2004
Für mich das beste seiner Bücher, auch das er sich nicht scheut, das Thema Kindesmißbrauch mit einzubringen, ein Thema, mit dem sich andere gar nicht erst befassen, war sehr eindrucksvoll. Auch mich hat M.C. an der Nase herumgeführt, denn auf dieses Ende des Buches war ich nun gar nicht gefasst. Absolut Empfehlenswert.
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